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Humanoide Roboter in der Industrie: Zwischen Show und Realität


Zwar demonstrieren die humanoiden Roboter chinesischer Hersteller in jüngster Zeit immer häufiger, dass sie an Marathonläufen teilnehmen, tanzen und Saltos schlagen. Zwischen den spektakulären Vorführungen und ihrer tatsächlichen Arbeitsfähigkeit klafft jedoch noch eine auffällige Lücke.

Genau diese Lücke wollen Forscher nun schließen – nicht mit Demos, sondern unter kontrollierten Alltagsbedingungen. Forscher der TU München richten dazu das „RoboGym“ ein, das weltweit größte Forschungs- und Trainingszentrum für Robotik.

Während Unternehmen bereits testen und Förderprogramme Milliarden mobilisieren, bleibt offen, ob sich die humanoide Bauform überhaupt wirtschaftlich durchsetzt. Im Artikel beleuchten wir, wie Industrieunternehmen und Roboterspezialisten versuchen, Humanoide fit für die Montage von Autos oder den Haushalt zu machen.


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EU-Parlament will Nudifier-Apps verbieten | heise online


Die Entwicklung im Bereich KI eilt der Gesetzgebung oft voraus. Besonders deutlich zeigt sich das bei sogenannten Nudifier-Apps, die mittels generativer KI aus gewöhnlichen Fotos real wirkende Nacktaufnahmen in Form von Deepfakes erstellen. Das EU-Parlament hat nun am Donnerstag mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, dass solche Systeme künftig verboten werden sollen, sofern sie ohne Zustimmung der abgebildeten Personen sexuell explizite Inhalte generieren. Dafür sprachen sich 569 Abgeordnete, 45 dagegen, 23 enthielten sich.

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Der Vorstoß ist Teil einer umfassenden Positionierung der Abgeordneten zur sogenannten Digital-Omnibus-Verordnung. Dabei geht es den Volksvertretern um eine praxisnahe Anpassung der KI-Verordnung.

Um Unternehmen mehr Planungssicherheit zu geben, schlägt das Parlament eine Anpassung der Fristen im AI Act vor. Hochrisiko-KI-Systeme, die etwa in der Biometrie, im Bildungswesen oder in der Strafverfolgung eingesetzt werden, sollen demnach erst ab dem 2. Dezember 2027 den vollen Anforderungen unterliegen. Für KI-Anwendungen im Bereich der allgemeinen Produktsicherheit ist sogar der August 2028 im Gespräch.

Bei der digitalen Integrität des Individuums zeigt sich das Parlament dagegen unnachgiebig. Das geplante Verbot der Entkleidungs-KI zielt direkt auf Anbieter wie Elon Musks Grok, deren Software dazu missbraucht wird, Frauen und Kinder digital zu entwürdigen. Ausgenommen von diesem Bann wären lediglich Systeme, die über wirksame technische Sicherheitsbarrieren verfügen, die eine Generierung solcher Deepfakes unterbinden. Zusätzlich streben die Abgeordneten eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte bis November 2026 an, um deren Herkunft transparent zu machen.

Die Abgeordneten reagieren mit den skizzierten Verschärfungen auf eine Welle von digitaler sexualisierter Gewalt. Prominente Fälle wie der der Moderatorin Collien Fernandes verdeutlichen die zerstörerische Kraft der Technologie. Sie wurde Opfer solcher KI-Manipulationen und sah sich mit täuschend echten, aber gefälschten Nacktbildern im Netz konfrontiert. Das diente in der parlamentarischen Debatte als Mahnung, wie schnell technologische Spielereien in massive Erpressung und psychische Gewalt umschlagen können.

Trotz viel Zustimmung zu diesen Schutzmaßnahmen regt sich Widerstand gegen andere Teile des Pakets. Der TÜV-Verband etwa warnt vor einem drohenden „Sektor-Exit“. Zentrale Hochrisiko-Bereiche wie Medizinprodukte, Maschinen oder Spielzeuge sollen nämlich aus dem unmittelbaren Anwendungsbereich der KI-Verordnung herausgelöst und stattdessen in sektoralen Einzelgesetzen geregelt werden.

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Mit dem Votum des Parlaments im Sinne der Ausschussempfehlung können nun die Trilog-Verhandlungen mit dem Ministerrat beginnen, um die finale Ausgestaltung des Gesetzes festzulegen. Die EU-Staaten haben sich bereits ähnlich positioniert, was eine rasche Einigung ermöglichen dürfte.


(wpl)



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Iran-Krieg: Was für die Weltwirtschaft auf dem Spiel steht und was Anleger wissen sollten


Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 befinden sich Weltbörsen im Abwärtssog. Was als Militäroperation begann, hat sich im Nahen Osten in eine kriegerische Auseinandersetzung verwandelt, die täglich weiter eskaliert – und deren Ausgang weiter vollkommen offen ist. Das verunsichert die Märkte und auch private Anleger stellen sich die Frage, wie sich diese Krise auf ihre Anlagen auswirken wird – und wie man gegensteuern kann.

Die aktuelle Lage ist außergewöhnlich, weil sie einen der empfindlichsten Punkte der Weltwirtschaft trifft. Durch die Straße von Hormus – eine Meerenge zwischen Iran und Oman – verkehren in Tankern normalerweise rund 20 Prozent des globalen Öl- und LNG-Handels. Die Internationale Energieagentur (IEA) sprach Mitte März von einer Energiekrise, deren Auswirkungen jene der Ölkrisen der 1970er-Jahre übertreffen könnten. So rechnet die IEA aktuell mit Verlusten der Ölproduktion im Nahen Osten von schätzungsweise 11 Millionen Barrel pro Tag. Goldman Sachs hob daraufhin die Prognose für Öl der Sorte Brent 2026 von 77 auf 85 US-Dollar an und rechnet für März und April 2026 mit einem Durchschnitt von 110 US-Dollar je Barrel; in einem schweren Störungsszenario hält die Bank auch 135 US-Dollar für möglich.

  • Der Irankrieg könnte größere Auswirkungen zeitigen als die Ölkrisen der Siebzigerjahre.
  • Über die Energiepreise wirkt er auf alle Branchen ein und beeinträchtigt zum Beispiel auch das Wachstumspotenzial von KI-Unternehmen.
  • Für private Anleger gilt wie immer: Ruhe bewahren.

Genau deshalb ist der Iran-Krieg wirtschaftlich so fatal: Öl ist nicht nur ein Rohstoff, sondern der Schmierstoff der Weltkonjunktur. Es steckt im Transport, in der Chemie, in Kunststoffen, im Luftverkehr, in der Landwirtschaft, in Düngemitteln, in Logistik und damit letztlich auch in der Inflationsrate. Die Ölkrise von 1973/74 war deshalb so tiefgreifend, weil ein Angebotsengpass nicht bei Tankstellen endete, sondern sich durch die gesamte Volkswirtschaft fraß; der Preis für Öl vervierfachte sich damals von 2,90 auf 11,65 US-Dollar pro Barrel. Dass Öl auch heute noch ein solcher Konfliktherd ist, liegt an dieser Doppelrolle: Es ist zugleich geopolitisches Machtinstrument und makroökonomischer Hebel. Wer die Straße von Hormus kontrolliert oder blockiert, trifft nicht nur Energiekonzerne, sondern den Preis der globalen Mobilität und industriellen Produktion. Und damit auch Anleger, deren Aktien unter dem Krieg leiden oder von ihm profitieren.


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Nackt- und Web-Filter, App-Sperre: Apples Alterskontrolle erreicht Europa


Apple spielt jetzt Alterskontrolleur. In Großbritannien müssen Kunden ab sofort das Erwachsenenalter nachweisen, wenn sie alle Funktionen ihres iPhones uneingeschränkt weiterverwenden wollen. Ob eine solche Alterssperre auf Systemebene in Zukunft auch nach Deutschland und in weitere europäische Länder kommt, ließ das Unternehmen auf Nachfrage unbeantwortet. Sie greift offenbar ebenfalls bereits in Südkorea.

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Um „bestimmte Dienste oder Funktionen verwenden oder bestimmte Aktionen in ihrem Account ausführen“ zu können, sollen Erwachsene demnach bestätigen, dass sie tatsächlich über 18 Jahre alt sind. Ein solcher Nachweis erfolgt durch das Einscannen eines Ausweisdokumentes, einer Kreditkarte oder durch eine „andere geeignete Methode“, schreibt Apple.

Die neue Altersprüfung für Apple-Accounts greift offenbar nach der Aktualisierung auf iOS 26.4. Laut Nutzerberichten weist das Betriebssystem unter anderem in den Einstellungen prominent darauf hin, teils erscheint ein großer Hinweisdialog. „Möglicherweise wirst du aufgefordert, dein Alter zu bestätigen, nachdem du bestimmte Maßnahmen ergriffen hast“, erläutert der Hersteller vage.

Lange bestehende Apple-Accounts mit hinterlegter Kreditkarte winkt Apple bei der Kontrolle gewöhnlich einfach durch, bei anderen Kunden führt die Alterskontrolle aber zu Problemen und Irritationen: Der Altersnachweis klappe nur mit einer richtigen Kreditkarte, aber nicht mit gängigen Debitkarten, heißt es. Als Ausweisdokument scheinen aktuell nur Führerscheine von Apple akzeptiert zu werden, britische Reisepässe jedoch nicht. Apple führt als „zulässige Methode“ nur „Führerschein oder Personalausweis oder eine Kreditkarte“ auf. Andere Nutzer äußern sich in sozialen Medien empört und wollen sich weigern, einen Ausweis-Scan oder ihre Kreditkarte hochzuladen.

Wer nicht nachweist, dass er mindestens 18 Jahre alt ist, muss allerdings mit konkreten Einschränkungen auf dem iPhone rechnen: Den Webinhaltsfilter, der unter anderem Erwachsenen-Content blockieren soll – sowie den Nacktfilter schaltet iOS dann automatisch scharf, erläutert Apple in einem Supportdokument. Beide Filter arbeiten auf Betriebssystemebene als Teil der Beschränkungen.

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Auch der Download von Apps aus dem App Store scheint dadurch komplett blockiert zu werden. „Je nachdem, wo du wohnst, muss dein Account möglicherweise mit einer Familienfreigabegruppe verknüpft werden, in der eine volljährige Person ihr Alter bestätigt hat, um bestimmte Aktionen in deinem Apple Account durchzuführen – z. B. Apps laden oder bestimmte Sicherheitseinstellungen ändern“, gibt Apple zu Protokoll. Ob sich weiterhin Updates für bereits installierte Apps beziehen lassen, bleibt unklar.

Welche gesetzliche Vorgabe Apple zu diesen drastischen Maßnahmen verpflichtet, bleibt unklar. Die britische Medienaufsichtsbehörde Office of Communications (Ofcom) begrüßte die Maßnahme, man habe „eng mit Apple zusammengearbeitet“. Der iPhone-Hersteller verwies gegenüber Mac & i auf den Online Safety Act, Apple befolge damit die zugehörigen Leitlinien der Ofcom. App-Läden und mobile Betriebssysteme fallen bislang nicht unter den Online Safety Act, merkt die Financial Times an.


(lbe)



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