Apps & Mobile Entwicklung
Indika: Vom Teufel besessene Nonne ist für die Switch erschienen
Indika lädt Spieler auf die düstere Abenteuerreise einer orthodoxen Nonne mit teuflischer Begleitung durch ein bizarres Alternate-History-Russland ein. Nach einem PC-Release im Mai 2024 ist der Titel jetzt auch für die Switch erschienen. Im Nintendo eShop kostet das Spiel rund 25 Euro, die Download-Größe beträgt 11,3 GB.
Dunkles Märchen in kafkaesker Spielwelt
In Indika begleiten Spieler die namensgebende junge Nonne Indika in Third-Person-Ansicht auf eine „Reise der Selbstfindung“ durch die „surrealen Landschaften“ eines alternativen Dieselpunk-Russlands des frühen 19. Jahrhunderts. Die von anderen Ordensschwester beharkte und mitunter geringgeschätzte Indika ist dem ständigen Urteil des Teufels höchstselbst ausgesetzt, der als hämische Stimme in ihrem Kopf und mit wahrhaftig geisteskranken Halluzinationen zur befremdlichen Stimmung des Spiels beiträgt. Im Kern handelt es sich um ein lineares Adventure, das Erkundung mit Umgebungsrätseln und einfachen Puzzles sowie vereinzelt Platforming vermischt.
Maßgeblich getragen wird das Spielkonzept allerdings von Geschichte und Atmosphäre. Indika sei in gewisser Weise ein dunkles Märchen, in dem religiöse Visionen auf eine bizarre Realität treffen, beschreibt Publisher 11 Bit Studios. Der Titel nehme Spieler mit auf eine „Odyssee“, die existenzielle Themen und Fragen nach Glauben, Autorität und Ethik behandle und mit Horror-Elemente sowie dunklem Humor kombiniere.
Ein ambitioniertes Arthouse-Statement
Insofern sei Indika durchaus als eine tragische Komödie zu verstehen, die von den Romanen der russischen Schriftsteller Dostojewski und Bulgakow inspiriert sei. Bei seiner Ästhetik und damit letztlich grafisch orientiere sich das in der Unreal Engine 5 entwickelte Spiel wiederum an Arthouse-Filmen; Vorbilder seien etwa Giorgos Lanthimos, Terry Gilliam und Andrei Tarkowski gewesen.
Das kleine Indie-Team von Odd Meter, das zuvor für Sacralith: The Archer’s Tale verantwortlich zeichnete, stammt ursprünglich aus Moskau, hat sich aber nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine nach Kasachstan abgesetzt. Die Entwickler machen keinen Hehl daraus, dass sie den Angriffskrieg, die russische Regierung, deren Propaganda und damit einhergehend die Russisch-Orthodoxe Kirche verurteilen. Mit Indika wollen sie auch jenem Groll zum Ausdruck verhelfen.
Auf dem PC gut bewertet
Bereits im Mai 2024 ist Indika auf Steam und auf GoG und im Epic Games Store für den PC erschienen. Zwei Wochen später folgten Versionen für die PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die insgesamt über 5.500 Rezensionen auf Steam fallen mit 89 Prozent Zustimmung insgesamt „sehr positiv“ aus.
Spieler loben insbesondere die emotional mitreißende bis verstörende Handlung und Atmosphäre, eine im Medium Videospiel unverbrauchte Erzählkunst, eine beeindruckende Kreativität und den bemerkenswerten Artstyle. Wer allerdings schnelles Action-Gameplay oder eine Herausforderung suche, sei bei Indika fehl am Platz. Darüber hinaus sollten sich Käufer im Klaren sein, dass Indika ohne deutsche Vertonung daherkommt und die Spielzeit bei nur vier bis sechs Stunden liege.
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Razr Fold: Auch Motorola kann Smartphones in Zukunft falten

Die finale Präsentation ist zwar erst zum MWC Ende Februar geplant, doch in Las Vegas hat Motorola bereits einen ersten Blick auf das nächste klappbare Razr-Smartphones werfen lassen: das Razr Fold. Es ergänzt das „flippbare“ Razr 60 Ultra (Test) um einen faltbaren Konkurrenten für Galaxy Z Fold 7 (Test) – mit Stift-Support.
Ein neues Foldable mit Stifteingabe
Den Stift-Support bieten das Galaxy Z 7 Fold, das Pixel 10 Fold oder das Oppo Find N5 (Test) nicht.
Technische Eckdaten wollte Motorola zur Messe in Las Vegas noch keine verraten, auch Leaks haben bisher keine genannt. Ein „brilliant displays, intelligent AI, and an advanced, boundary-breaking camera system“ ist alles, was bis dato bekannt ist – und die Tatsache, dass Stifteingaben möglich sind:
Mit dem Beinahmen „Fold“ schwenkt auch Motorola auf die am Markt gängige Bezeichnung für derartige Smartphones ein, während das Razr 60 Ultra noch den in seiner Geräteklasse in der Regel genutzten Zusatz „Flip“ unberücksichtigt ließ.
Das motorola Signature wurde präsentiert
Neben dem Teaser auf das Razr Fold hat Motorola in Las Vegas ein neues „Premium-Smartphone“ vorgestellt: Das motorola signature, das in der Gerüchteküche zuvor als Edge 70 Ultra gehandelt worden war:
- motorola signature: Mit diesem Smartphone will Motorola ins Premiumsegment
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Motorola unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Nexode Pro 300W GaN Desktop-Ladegerät: Ugreens USB-Ladegerät lädt Notebooks mit bis zu 240 Watt

Neben den neuen NAS-Systemen iDX6011 und iDX6011 Pro und der Erweiterung des Portfolios um Kameras und Video-Türklingeln für das Smart Home, stellt Ugreen zur CES auch ein neues Desktop-Ladegerät mit 300 Watt Ausgangsleistung vor.
240 Watt für Gaming-Notebooks
Das Nexode Pro 300W GaN Desktop-Ladegerät bietet insgesamt acht Ladeanschlüsse, davon sechs Mal USB-C, ein Mal USB-A und einen DC-Anschluss. Dieser DC-Anschluss ist laut Ugreen speziell für Gaming-Notebooks ausgelegt und soll diese mit bis zu 240 Watt versorgen können. Drei der sechs USB-C-Anschlüsse können verbundene Geräte mit bis zu 140 Watt nach PD 3.1 laden.
Fünf Lademodi für unterschiedliche Szenarien
Die Leistung soll vom Ladegerät automatisch intelligent auf die einzelnen Anschlüsse verteilt werden. Ein detaillierter Plan, welchem Anschluss wann welche Leistung zur Verfügung steht, wenn mehrere gleichzeitig genutzt werden, liegt aber noch nicht vor. Nutzer können allerdings aus fünf intelligenten Lademodi wählen, wobei sich diese und weitere Einstellungen auch über die Ugreen-App vornehmen lassen, die mit dem Desktop-Ladegerät verbunden werden kann.
- Schnelllademodus: Erkennt automatisch angeschlossene Geräte und liefert die optimale Leistung für schnelles Laden mehrerer Geräte.
- Portprioritätsmodus: Priorisiert die Stromversorgung für Geräte mit hohem Strombedarf.
- DC-Schnelllademodus: Versorgt das über den DC-Anschluss verbundene Notebook mit möglichst viel Energie.
- Energiesparmodus: Reduziert die Ladeleistung, um ein effizienteres, kühleres und energiesparenderes Laden zu gewährleisten.
- Benutzerdefinierter Modus: Ermöglicht die individuelle Abstimmung von Leistung, Stromstärke und Spannung basierend auf dem Gerät und persönlichen Vorlieben.
Display zeigt die Ladeleistung
Ein 3 Zoll großes TFT-Display mit Animationen zeigt den Status des Desktop-Ladegeräts und die Leistung der jeweiligen Anschlüsse in Echtzeit an. Die Anzeige kann auch über die Ugreen-App individualisiert werden. Über sie sind auch Firmware-Updates für das Ladegerät möglich.
Preis und Verfügbarkeit
Zur CES 2026 gibt Ugreen noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum für den Nexode Pro 300W Desktop Charger bekannt, spricht aber von „ungefähr März 2026“. Auch der Preis ist deshalb noch nicht genannt worden. Der Desktop Charger mit 500 Watt von Ugreen kostet aktuell jedoch 210 Euro* und das 200-Watt-Modell etwas über 80 Euro*, wobei beide Modelle ohne Display auskommen müssen. Das 300-Watt-Modell sollte sich demnach aber irgendwo zwischen diesen beiden Varianten einordnen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Ugreen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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TUF A14 Gaming (2026): Strix Halo im Einsteiger-Notebook – was das wohl kostet?

Zur CES 2026 hat Asus auch das beliebte TUF Gaming A14 aktualisiert. Nicht nur Ryzen AI 400 mit RTX 5060 Laptop GPU, sondern auch AMD Strix Halo gibt es hier nun im Programm. Vor allem bei letzterem dürfte sich schnell die Preisfrage stellen, die auch an den verlöteten LPDDR5X-8000 im Quad-Channel-Modus gekoppelt ist.
Mehr Gaming als TUF A14 geht kaum
Wie im Test des AMD Ryzen AI Max+ 395 dargelegt, verschob sich das Einsatzgebiet der großen APU von AMD in den letzten Monaten ganz klar. Statt AI und professionelle Anwender wurden immer häufiger Gamer adressiert. Das Asus TUF Gaming A14 mit Strix Halo ist nun vorerst die Krönung, denn nichts schreit mehr nach Gaming-Notebook als das „Einsteiger-Notebooks“ TUF A14 von Asus, das sich dadurch in den letzten Jahren einen guten Ruf erarbeitet hat.
Strix Halo oder Gorgon Point + GeForce
Im neuen TUF Gaming A14 steckt nun neben Gorgon Point alias Ryzen AI 400 mit dedizierter GeForce also auch AMD Ryzen AI Max+ „Strix Halo“. Mit einher geht so auch die Nutzung von LPDDR5X-8000, der wie üblich bei der APU in einem Quad-Channel-Modus auf der Platine verlötet ist. Dem Gespann gibt Asus eine „Total Thermal Capacity“ von 95 Watt im Turbo-Modus mit, um damit das 2,5K-14-Zoll-Display mit 165 Hz mit Bildern zu beliefern. Im Test des AMD Ryzen AI Max+ 395 hatte sich gezeigt, dass 95 Watt durchaus einen guten Verbrauchswert darstellen, um eine 2,5K-Auflösung anbieten zu können – doch selbst dies kann schon der Grenzfall und eine Detailreduzierung bedeuten. 95 Watt haben sich trotzdem als guter und letztlich auch noch leise kühlbarer Wert ergeben.
Die Variante mit klassischem AMD Ryzen AI 400 setzt bei der Grafik auf eine zusätzliche RTX 5060 Laptop GPU. Kombiniert stehen hier 135 Watt für APU und GPU zur Verfügung. Auch diese Lösung setzt auf LPDDR5X, allerdings wie typisch für Strix Point und nun auch dessen Nachfolger Gorgon Point als Dual-Channel-Lösung. Die weitere Ausstattung ist identisch zur Variante mit Strix Halo.
Im Chassis finden so bei den neuen A14 auch zwei SSDs im M.2-2280-Format ihren Platz. Verbaut ist auch ein 73-Wh-Akku, der via USB Typ-C mit 100 Watt geladen wird. Asus bietet weiterhin ein Ladegerät – welches 25 Gramm leichter ist als zuvor – im Lieferumfang an. Für TUF üblich gibt es im Detail auch Abstriche: USB 4.0 gibt es zwar, aber Wi-Fi 7 nicht – das TUF A14 bietet WiFi 6E.
Einen Termin nennt Asus wie bei den meisten Produkten heute ebenso wenig wie einen Preis. Dies dürfte aber einer der wohl wichtigsten Punkte bei diesem Modell sein.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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