Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Intel Core Ultra X9 388H im Test: das iGPU-Biest


Intel Panther Lake alias Core Ultra 300 startet morgen. Was das Topmodell X9 388H kann, zeigt der Test des Gesamtpakets, das aus modernen P-, E- und LPE-Kernen, einer sehr großen integrierten Xe3-Grafik, aber auch einer NPU und schnellem Speicher besteht. Ist das schon der beste Notebook-Chip 2026?

Intel Core Ultra 300 im Test

Zur CES 2026 final angekündigt, fällt heute das Embargo für Tests neuer Notebooks mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“. Gerüchten zufolge betrifft das vorerst nur das Topmodell Core Ultra X9 388H, offiziell bestätigt ist das aber nicht. Doch in der Tat lag auch ComputerBase nur ein Testmuster dieses Flaggschiffs vor. Was der in Sachen Leistung in Anwendungen und Spielen und Akkulaufzeit zu leisten imstande ist und wie er sich im Wettstreit mit AMDs Ryzen AI 9 HX 370 schlägt, klärt der Test anhand des brandneuen Asus Zenbook Duo (2026).

Intel Core Ultra series 3
Intel Core Ultra series 3

Verkaufsstart am morgigen 27. Januar

Verkauft werden sollen die ersten Core-Ultra-300-Systeme offiziell ab dem morgigen Dienstag, den 27. Januar. Schon seit 6. Januar konnte man ausgewählte Notebooks (zumindest in den USA) vorbestellen. Intel betont, dass der Rollout der über 200 Partner-Designs über das ganze erste Halbjahr vollzogen wird, es kommt also nicht alles auf einmal und auch zum Start wohl nicht direkt in riesigen Stückzahlen.

Intel Core Ultra 300 im Überblick

Was sich hinter Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ verbirgt, hat ComputerBase in der Vergangenheit bereits wiederholt ausführlich dargelegt. An dieser Stelle soll es daher nur noch einmal den Blick auf die bisher angekündigten Modellvarianten mit dem Topmodell Intel Core Ultra X9 388H sowie die wesentlichen Eckdaten der Architektur in Stichpunkten geben.

Mehr Details zu Intel Panther Lake
  • Intel Core Ultra 300: Panther Lake startet mit 14 Modellen und sehr hoher Leistung
  • Intel Panther Lake im Detail: Das ist „Core Ultra 300“ mit Intel 18A, neuen Kernen und Xe3

Diese Core Ultra 300 gibt es bisher

Die bis dato verfügbaren 14 Core-Ultra-300-Modelle gliedern sich in drei Serien: Core Ultra X 300H, Core Ultra 300H und Core Ultra 300. Zusammengestellt werden sie aus einem Baukasten auf zwei CPU-Tiles (Dies), zwei GPU-Tiles und einem I/O-Tile, der aber nicht immer vollständig aktiv ist. Drei der vier Modelle mit der großen iGPU werden von Intel als „Core Ultra X“ besonders hervorgehoben.

Diese Panther-Lake-Varianten wird es geben

Die nachfolgende Tabelle führt alle bisher von Intel offiziell angekündigten Core Ultra 300 mit ihren technischen Daten im Detail auf. Getestet hat ComputerBase vorerst das Topmodelle Core Ultra X9 388H (fett).

Die 10 wichtigsten Panther-Lake-Eigenschaften

Was ist Panther Lake alias Core Ultra 300? Für eine detaillierte Beantwortung der Frage sei abermals an die bereits zum Einstieg verlinkten Berichte verwiesen, in zehn Stichpunkten zusammengefasst lässt sich aber sagen:

  1. Klassisches System on a Chip (SoC), kein DRAM auf dem Package mehr (wie Intel Lunar Lake)
  2. Baukastensystem aus zwei CPU-Tiles, zwei GPU-Tiles und einem (anpassbaren) I/O-Tile
  3. LPE-Cores, Speichercontroller und NPU liegen wieder im CPU-Tile
  4. Fertigung der zwei CPU-Tiles in Intel 18A, TSMC liefert eine von zwei GPU-Tiles und den I/O-Tile
  5. 16 Kerne: 4 Performance (P-Cores), 8 Efficiency (E-Cores) und 4 Low Power Island Cores (LPE)
  6. P-Cores: Cougar Cove, ungenannter IPC-Zuwachs vs. Lion Cove (Core Ultra 200)
  7. E-Cores: Darkmont, ungenannter IPC-Zuwachs, im Low-Power-Bereich stärker als Raptor Cove (Core i-13000/14000)
  8. Die E-Kerne wird auch Intel Clearwater Forest im Server nutzen, dort +17% IPC vs. Crestmont in Intel Sierra Forest
  9. iGPU: Premiere für Xe3 mit bis zu 12 Kernen
  10. NPU mit 50 TOPS für Windows Copilot+

Neben den neuen Prozessorkernen ist vor allem die integrierte Xe3-Grafikeinheit mit bis zu 12 Xe-Cores das Aushängeschild der neuen CPU-Generation. Auf diese ist Intel so stolz, dass der Hersteller zur CES 2026 in Las Vegas bereits erste eigene Tests mit Samples vor Ort erlaubten, die ComputerBase in einem Bericht zusammengefasst hat. Das Ergebnis sah sehr positiv aus – und wird sich in diesem Artikel auch bestätigen.

  • Core Ultra 300: Erste Benchmarks der großen Xe3-iGPU Intel Arc B390

Das Testmuster: Asus Zenbook Duo (2026)

Getestet hat ComputerBase den Core Ultra X9 388H in einem von Intel gestellten Asus Zenbook der neuesten Generation.

Zenbooks bilden bei Asus die Speerspitze im Notebook-Consumer-Portfolio abseits von Gaming-Systemen, dort hört die höchste Klasse auf die Bezeichnung Zephyrus. Die Zenbooks sind auch dank des Einsatzes innovativer Materialien (z.B. Ceraluminum) dünn und leicht und bis in Größen von bis zu 16 Zoll verfügbar. Zuletzt wurden sie wiederholt von AMD und Intel als Muster für den Test neuer Architekturen bereitgestellt:

  • Das Zenbook S 16 hatte sich die Redaktion im Sommer 2024 mit Ryzen AI 300 „Strix Point“ angesehen.
  • Im Herbst 2024 gab es Core Ultra 200V „Lunar Lake“ im Zenbook S14.

Und auch in diesem Jahr hat Intel der Redaktion ein Zenbook für den ersten Panther-Lake-Test zur Verfügung gestellt: das Asus Zenbook Duo 2026 (UX8407).

Das Asus Zenbook Duo (2026) mit Intel Core Ultra 300 (Bild: Asus)

Das Zenbook mit zwei Displays

Das Asus Zenbook Duo (UX8407) führt das von Asus vor Jahren aufgegriffene Dual-Display-Notebook-Konzept in einem Ceraluminum-Chassis konsequent fort. Aufgeklappt ist es anfangs „nur“ ein 14-Zoll-Notebook, doch wird die magnetisch haftende Tastatur entfernt, liegt darunter ein zweites Display gleicher Größe. Beide nutzen ein OLED mit 2.800 × 1.800 Pixeln und entsprechend satten Farben und Kontrasten, aber auch 144 Hz als Bildwiederholfrequenz und 1.000 Nits Helligkeit (HDR, SDR: 500 Nits) bieten sie.

Bildvergleich: Das Asus Zenbook Duo (2026) mit und ohne Magnet-Tastatur Das Asus Zenbook Duo (2026) mit und ohne Magnet-Tastatur

Die Lücke zwischen den beiden Displays am Scharnier ist beim neuen Modell 70 Prozent kleiner als zuvor, auch insgesamt ist das Notebook noch etwas kompakter geworden. Das Gewicht von 1,65 Kilogramm liegt für ein 14-Zoll-Notebook vergleichsweise hoch, es steckt aber hier eben auch ein zweites Display im System. Und ein großer Akku: 99 Wh und damit so viel wie maximal erlaubt verbaut Asus dieses Mal.

Auf dem Zenbook Duo läuft viel Software von Asus, um das 2. Display unter Windows auch gut nutzen zu können
Auf dem Zenbook Duo läuft viel Software von Asus, um das 2. Display unter Windows auch gut nutzen zu können

Technische Eckdaten

Das Zenbook Duo 2026 gibt es in zwei Varianten, wobei der einzige Unterschied der verwendete Prozessor ist: Die teurere nutzt den Core Ultra X9 388H mit Intel Arc B390, die günstigere den Core Ultra 9 386H mit gleicher Anzahl CPU-Kerne, aber der kleinen Grafikeinheit (4 statt 12 Xe-Cores).

Das Asus Zenbook Duo (2026) mit Intel Core Ultra 300 (Bild: Asus)

Sehr teuer, aber es geht auch günstiger

Das Problem bei dem speziellen Notebook: der Preis liegt sehr hoch. In Deutschland ruft Asus in der Maximalkonfiguration mit Core Ultra X9 388H satte 2.599 Euro auf.

Dass Intel Core Ultra 300 mit einem X-Serie-Prozessor, also mit großer Grafikeinheit, auch viel günstiger starten kann, zeigt wiederum das ebenfalls zur CES 2026 vorgestellte MSI Prestige 14 Flip AI+: Die UVP und der Pre-Order-Preis im MSI-Shop in den USA liegt bei 1.299,99 US-Dollar (vor Steuern), in Deutschland erscheint es in eigenen Wochen für 1.549 Euro (Vorbestellpreis) – das sind 1.550 Euro weniger.

MSI spendiert den Prestige-Modellen mit 14 und 16 Zoll eine Frischzellenkur auf Core Ultra 300 und ein neues Alu-Chassis mit größerem Touchpad
MSI spendiert den Prestige-Modellen mit 14 und 16 Zoll eine Frischzellenkur auf Core Ultra 300 und ein neues Alu-Chassis mit größerem Touchpad (Bild: MSI)

Erste Listungen gibt es derweil auch schon von Panther Lake ohne die Arc-B390-Grafikeinheit. Die Preise hier sind bisher zudem ganz ähnlich gelagert, Vobeispielsweise bei Notebooksbilliger.de*. Dort gibt es viele klassische Notebooks, von denen erneut viel zu große CPU präferieren, den Rest dann aber vergessen respektive zu teuer werden: Einen Core Ultra 9 braucht es in der normalen Version auch bei Panther Lake schlichtweg nicht, schon gar nicht, wenn noch nicht einmal eine zusätzliche diskrete GPU verbaut wird und das ganze fast 2.000 Euro kostet.

Wie in den letzten 20 Jahren heißt es auch im Jahr 2026: Die Ligen darunter sind die viel sinnvolleren, in dem Fall mit Core Ultra 7 und Core Ultra 5. Bis diese jedoch verfügbar sind, könnte es noch ein wenig dauern, viele Hersteller werden erst in den kommenden Wochen liefern.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

iPhone Fold überrascht: Dieses nützliche Feature fehlt


Apples faltbares iPhone soll im Herbst erscheinen. Nun gibt es neue Details zu Hard- und Software. Viele Nutzer werden jedoch vor allem ein Feature vermissen, das Apples Smartphone seit Jahren besonders macht.

Bereits im Jahr 2019 präsentierte Samsung das erste Galaxy Fold. Mehr als sieben Jahre später soll Apple nun angeblich geplant haben, ein eigenes Foldable vorzustellen. Im kommenden September soll das bislang als „iPhone Fold“ bezeichnete faltbare Smartphone erscheinen. Doch neben der reinen Hardware muss Apple natürlich auch die Software an das neue Format anpassen. Vor allem im Hinblick auf das große Innendisplay, das ungefähr den Dimensionen eines iPad mini ähneln soll, ist Entwicklungsarbeit nötig. Nun nennt Bloombergs Mark Gurman neue Details zu Hard- und Software.

iPhone Fold: iOS ist gekommen, um zu bleiben

Auf den ersten Blick dürften einige Apple-Fans erwartet haben, dass der iPhone-Hersteller ganz einfach bei Nutzung des großen inneren Displays auf die von iPadOS bekannten Features zurückgreifen wird. Das wird laut Gurman aber nicht der Fall sein. Die neue Oberfläche, die Apple mit iPadOS 26 eingeführt hat und eine Darstellung mehrerer App-Fenster erlaubt, soll es im faltbaren Smartphone nicht geben.

iPad-Apps sollen auf dem iPhone ebenfalls nicht laufen. Es soll aber möglich sein, zwei iPhone-Apps nebeneinander zu öffnen. Damit ähnelt es den Features von Samsung, Google und anderen Anbietern von Foldables.

Beim Design der eigenen Apps arbeitet Apple an einigen Anpassungen. Das Layout der Anwendungen wird laut Gurman um eine Seitenleiste auf der linken Seite des Displays erweitert. iPad-Nutzer kennen dieses Design bereits von vielen Tablet-Apps. Dritt-Anbieter können dieses Layout in ihren Apps ebenfalls nutzen. Das Design erinnert in vielerlei Hinsicht an ein iPad mini, das im Querformat benutzt wird.

Die Hardware von Apples erstem Foldable

Gurman nennt neben den Software-Details aber auch technische Daten des iPhone Fold. So soll Apple in der Entwicklungsphase festgestellt haben, dass zwei der wichtigsten Schwächen faltbarer Smartphones mit dem internen Display zu tun haben: Es ist häufig zu schmal und besitzt eine sichtbare Falte in der Mitte.

Über beides wurde bereits in der Vergangenheit diskutiert. Frühere Berichte besagen, dass Apple in Kooperation mit Samsung Display einen neuen Weg gefunden hat, um die Falte deutlich zu reduzieren. Gurman bezeichnet diese Lösung als nicht perfekt, aber dennoch gut genug, um dem Unternehmen möglicherweise einen Marketing-Vorteil zu verschaffen.

iPhone Fold: Abschied von Face ID

Im äußeren Display soll außerdem nur ein einzelner Hole-Punch für die Selfie-Kamera vorhanden sein. Die pillenförmige Aussparung, wie wir sie vom aktuellen iPhone kennen, wäre damit Geschichte.

Das bringt uns gleichzeitig zu der Änderung, die für viele Diskussionen sorgen wird: Face ID soll nicht länger vorhanden sein. Stattdessen setzt Apple beim kommenden Smartphone wieder auf Touch ID in der Seitentaste. Der Grund ist das zu dünne Gehäuse. Die Software-Features der Dynamic Island sind aber weiterhin mit an Bord.

Für die Kamera im inneren Display kommt ebenfalls ein ausgestanztes Loch zum Einsatz. Apple soll während der Entwicklung auch eine Kamera unter dem Display getestet haben, doch die Qualität war in diesem Fall nicht gut genug.

Auf der Rückseite des iPhone Fold sollen laut Gurman nur zwei Kameras zu finden sein. Die beiden aktuellen Pro-Modelle nutzen hingegen drei Sensoren. Unter anderem aufgrund des großen internen Displays, das bessere Produktivitäts-Features ermöglicht, sieht Apple das Foldable dennoch als neues High-End-Modell oberhalb des Pro Max. Dies zeigt sich auch im erwarteten Preis von rund 2.000 US-Dollar.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Kein Ende des Streits: Nexperias China-Tochter will eigene Wafer belichten


Beim Chiphersteller Nexperia und seinem chinesischen Tochterunternehmen geht der Streit weiter. Die wollen nun selbst Wafer belichten und dass sogar auf 300 mm statt 200 mm. So einfach, wie das auf dem Papier aber erst einmal klingen mag, ist es freilich aber nicht. Es zeigt jedoch, wie verhärtet die Fronten weiter sind.

Seit Oktober 2025 liegt Nexperia mit seinen Tochterunternehmen in China im Streit. Nach der de facto Kontrollübernahme der niederländischen Regierung legte China einen Exportbann auf. Es folgte politisches Gerangel, danach sah es kurzzeitig aus, als könnte eine Lösung des Konflikts in Erscheinung treten. Seit dem Wochenende ist das ganze jedoch wieder in die andere Richtung gekippt.

Fertigt nun Wingtech Nexperias Chips?

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, will Nexperia China nun nicht mehr 200-mm-Wafer aus Europa beziehen, sondern diese selbst fertigen, und dass sogar in 300-mm-Größe. Das wird in Europa von Nexperia gar nicht angeboten, bietet theoretisch eine viel größere Menge an Chips pro Wafer. Allerdings ist die Skalierung nach oben von vielen anderen Faktoren abhängig, insbesondere der Wirtschaftlichkeit, die eine Aufrüstung von 8 Zoll auf 12 Zoll nicht immer tragbar werden lässt, vor allem bei sehr günstigen in 150 oder 180 nm gefertigten Chips.

Bei Nexperia China sieht die Thematik jedoch anders aus. Wenngleich es nicht bestätigt ist, dürften Wingtech-Anlagen, genauer gesagt die der Shanghai Dingtai Jiangxin Technology Co., Ltd, ⁠oder „WingSkySemi“ für die Produktion in Frage kommen, die schon zuvor mit Nexperia zusammengearbeitet haben. Ein gewisses Know-How ist hier deshalb vorhanden.

Kurze Geschichtsstunde hierzu: Nexperia gehörte einmal zu NXP, wurde 2017 für 2,75 Milliarden US-Dollar durch ein chinesisches Konsortium gekauft, 2019 verkaufte dieses wiederum alle Anteile an Wingtech, das nun de facto Eigentümer von Nexperia ist. Wingtech wiederum gilt seit Jahren als Reizthema: Seit 2024 steht der Konzern auf der US-Entity-Liste chinesischer Unternehmen, die dem chinesischen Staat und Militär helfen sollen an Technologie zu gelangen, behaupten die USA. Mitte 2025 wurden die Verschärfungen weiter angezogen, auch Subunternehmen von Wingtech, zu denen Nexperia zählt, sollten direkt und stärker betroffen sein.

Streit eskalierte zuletzt, Eigenständigkeit angestrebt

Zuvor war der Streit in eine neue Phase übergangen. Nexperia China behauptete in der vergangenen Woche, dass sie aus IT-Systemen ausgeschlossen wurden und so vielfältige Prozesse beeinträchtigt waren.

Ende Februar hieß es aus den Niederlanden, Nexperia würde eine Herauslösung von Mutterkonzern Wingtech anstreben, was dieser jedoch direkt abgelehnt hat, schrieb De Telegraaf



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Verschlüsselungstool wird 10 Jahre: Cryptomator 1.19.0 feiert Ju­bi­läum mit vielen Neuerungen


Verschlüsselungstool wird 10 Jahre: Cryptomator 1.19.0 feiert Ju­bi­läum mit vielen Neuerungen

Bild: Cryptomator

Cryptomator feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Passend dazu haben die Entwickler Version 1.19.0 veröffentlicht, die zahlreiche Neuerungen mit sich bringt – darunter eine Selbstaktualisierung und eine verbesserte Barrierefreiheit. Auch die Sicherheit der Software wurde mit einigen Änderungen weiter gestärkt.

Verschlüsselung nicht nur für Cloud-Nutzung

Cryptomator ermöglicht die Verschlüsselung von Dateien, Ordnern und Metadaten wie Ordner- und Dateinamen. Anders als Verschlüsselungsanwendungen wie VeraCrypt legt die Software die Daten dabei nicht in Container-Dateien ab, sondern verschlüsselt sie dateibasiert. Das macht Cryptomator besonders für die Sicherung von Dateien in Cloud-Speichern beliebt, vor allem wenn diese keine eigenen sicheren Verschlüsselungsmethoden bieten.

Lange Zeit war die Anwendung ein direkter Konkurrent zu Boxcryptor, das allerdings Ende 2022 von Dropbox übernommen wurde und für Neukunden seitdem nicht mehr zur Verfügung steht.

Kleine, aber nützliche Neuerungen

Mit der neuen Version erhält das Verschlüsselungstool einen Mechanismus zur Selbstaktualisierung, der sowohl dmg-Dateien für macOS als auch mit Flatpak-Dateien universelle, distributionsunabhängige Pakete für Linux-Anwendungen unterstützt. In den App-Benachrichtigungen lassen sich nun Dateien markieren, die für Hub-Tresore verwendet werden. Für eine verbesserte Barrierefreiheit kann die neue Iteration der App zudem für die Verwendung mit einem Screenreader angepasst werden.

Unter Linux wurde zudem ein neues Keychain-Backend mit Secret Service API eingeführt, macOS hat stattdessen neue Liquid-Glass-Symbole erhalten.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Sachen Sicherheit hat sich einiges getan: Cryptomator lädt beim Programmstart ab sofort keine benutzerdefinierten Plugins mehr. Wer diese weiterhin nutzen möchte, muss zunächst das Plugin-Verzeichnis in der Admin-Konfiguration angeben. Gleiches gilt für die benutzerdefinierte App-Startkonfiguration unter Windows, die ebenfalls standardmäßig deaktiviert wurde. Darüber hinaus wurden zahlreiche Abhängigkeiten der genutzten Bibliotheken aktualisiert.

Mini-Fehlerbehebung

Zwei Fehler wurden ebenfalls behoben: Bislang wurden die Menüpunkte „Passwort zurücksetzen“ und „Wiederherstellung“ auch für Tresore ohne Masterkey-Datei angezeigt, was nun korrigiert ist. Zudem schlug die Wiederherstellung der Tresorkonfiguration fehl, wenn ein Verzeichnis anstelle einer Datei ausgewählt wurde.

Alle Änderungen lassen sich den ausführlichen Release Notes entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Cryptomator 1.19.0 ist ab sofort über die Projektseite auf GitHub erhältlich. Alternativ kann die Anwendung zur Verschlüsselung von Dateien und Ordnern auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Cryptomator

    4,6 Sterne

    Cryptomator verschlüsselt Dateien in Cloud-Speichern wie OneDrive, Google Drive und Dropbox.



Source link

Weiterlesen

Beliebt