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Internationale Atomenergiebehörde besorgt über Zustand des AKW Saporischschja


Der Generaldirektor der International Atomic Energy Agency (IAEA) Mariano Grossi hat sich besorgt darüber geäußert, dass die Sicherheit des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Das teilte die IAEA in einem Statement am Donnerstag mit. Grund für die Sorge ist ein Ausfall der Notstromleitung am 10. Februar, sodass das Kraftwerk nur noch über die verbliebene Hauptstromleitung an einer externen Stromversorgung angeschlossen ist. Eine solche Stromversorgung sei aber existenziell für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit. Ohne Backup-Leitung sei diese gefährdet.

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Am 10. Februar wurde die 330-kV-Notstromleitung Ferosplavna-1 des Atomkraftwerks Saporischschja abgeschaltet. Grund waren vermutlich militärische Einwirkungen in der Nähe der Schaltanlage des Wärmekraftwerks des AKW. Seitdem ist das Kernkraftwerk auf die Funktionsfähigkeit der 750-kV-Hauptstromleitung Dniprovska angewiesen. Über sie werden alle wesentlichen Sicherheitsfunktionen aufrechterhalten, wie etwa die Kühlung der Reaktoren. Sollte die noch intakte Hauptstromleitung auch ausfallen, werden Dieselgeneratoren zugeschaltet.

Das Beobachterteam der IAEA vor Ort wurde der Zugang zum Schaltwerk aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen verweigert. Das Team konnte sich so keinen Überblick über das genaue Ausmaß der Schäden und deren Auswirkungen machen.

Um die nukleare Sicherheit wieder zu gewährleisten und die nötigen Reparaturarbeiten durchzuführen, habe die IAEA der Ukraine und Russland eine temporäre Waffenruhe für das Gebiet vorgeschlagen. Die IAEA hatte bereits zuvor insgesamt vier Waffenruheabkommen vermittelt, um fünf Reparaturen an der Stromversorgung des AKW vorzunehmen, die durch militärische Einwirkungen entstanden waren. Unklar ist, ob sich die beiden Kriegsparteien auch dieses Mal auf eine temporäre Waffenruhe einlassen.

„Eine zuverlässige externe Stromversorgung ist grundlegend für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit, wie sie sowohl in den sieben unverzichtbaren Säulen der IAEO als auch in den fünf Prinzipien zur Vermeidung eines nuklearen Unfalls im Kernkraftwerk ZKP festgelegt ist“, sagt Grossi in dem Statement. „Die IAEO setzt sich weiterhin uneingeschränkt dafür ein, alle notwendigen Maßnahmen zu unterstützen, um den sicheren Betrieb aller nuklearen Anlagen in der Ukraine zu gewährleisten.“


(olb)



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China überholt USA als Deutschlands Top-Handelspartner


China hat die USA als wichtigster Handelspartner Deutschlands wieder überholt. 2025 summierte sich das Volumen aus Importen und Exporten im Geschäft mit der Volksrepublik auf 251,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Mit der Steigerung um 2,1 Prozent zog China, das schon von 2016 bis 2023 durchgängig Deutschlands wichtigster Handelspartner war, wieder an den Vereinigten Staaten vorbei, die 2024 auf Rang eins lagen.

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Dem deutschen Handel mit den USA machte im vergangenen Jahr zwar der Zollstreit unter Präsident Donald Trump zu schaffen. Trotz eines Rückgangs um 5 Prozent waren die Vereinigten Staaten mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden Euro Deutschlands aber zweitwichtigster Handelspartner.

Höhere Zölle und die aggressive Handelspolitik von Trump änderten auch nichts daran, dass die USA 2025 wie in den zehn Jahren zuvor wichtigster Einzelmarkt für Waren „Made in Germany“ waren. Deutsche Firmen verkauften Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro in die USA und damit 9,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Erhebliche Einbußen (–17,8 Prozent) gab es bei Autos und dazugehörigen Teilen. Auf Rang zwei der wichtigsten deutschen Exportziele lag Frankreich, gefolgt von den Niederlanden. China liegt in dieser Rangliste nur auf Rang sechs.

Bei den Einfuhren nach Deutschland dominieren seit 2015 chinesische Produkte: Auch im vergangenen Jahr war China mit Importen im Volumen von 170,6 Milliarden Euro (+8,8 Prozent) das mit Abstand wichtigste Lieferland für Deutschland – vor den Niederlanden und den USA. Auch hier wirkt sich der Zollstreit aus: Nach Einschätzung von Ökonomen leitet China wegen der US-Zölle Waren nach Europa um und damit auch auf den deutschen Markt. US-Erzeuger profitieren hingegen vom leichteren Zugang zum EU-Markt und steigern ihre Ausfuhren nach Deutschland um 2,7 Prozent.

Insgesamt gingen 2025 nach jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamts Waren aus deutscher Produktion im Wert von 1.569,6 Milliarden Euro in alle Welt – vor allem Autos, Maschinen und chemische Erzeugnisse. Dank eines starken Dezembers legten die Exporte erstmals seit zwei Jahren wieder um 1,0 Prozent zu – und das trotz des Zollstreits mit den USA. Die Importe nach Deutschland wuchsen im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 1.366,9 Milliarden Euro.

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(mho)



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Übersicht: Interessante Kleinigkeiten in iOS 26.4


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This article is also available in
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach der Vorlage der ersten Beta von iOS 26.4, die mittlerweile nicht nur für Entwickler, sondern auch für private Betatester zur Verfügung steht, sickern immer mehr Details aus dem Update durch. Während die lange erwartete, kontextsensitive Siri von Apple noch immer nicht implementiert wurde, gibt es an vielen Stellen An- und Umbauten, die durchaus positiv sind. Betroffen sind unter anderem die CarPlay-Integration, Apple Music, Apple Health, Kurzbefehle und mehr.

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Apple hat wie erwartet eine neue App-Art für seine iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay ermöglicht: Es handelt sich um KI-Apps. Sprachassistenzsysteme von OpenAI (ChatGPT-App), Anthropic (Claude-App) und Google (Gemini) lassen sich künftig auch in CarPlay installieren, sofern die Entwickler einen entsprechenden Schalter samt weiterer Ergänzungen implementieren. Dies geht aus Apples Developer-Dokumentation für CarPlay hervor.

Ein neuer Sprachsteuerungsbildschirm samt visuellem Feedback soll dies einfach und ablenkungsfrei implementieren. Apple hatte intern offenbar lange mit der Umsetzung gezögert, um sicherzustellen, dass solche Apps die Fahrzeugnutzung nicht stören – wie die praktische Umsetzung ausfällt, muss sich noch zeigen. Klar ist bereits, dass man Siri nicht durch Claude & Co. nahtlos ersetzen können wird. Nicht einmal der physische Siri-Schalter, der in vielen Autos implementiert ist, wird sich zum Aufruf der KI-Apps nutzen lassen.

Die Videowiedergabe in CarPlay wurde unterdessen erstmals in einem Prototyp-Simulator-Video demonstriert. Das Problem: Apple erlaubt dies nur in bestimmten Fahrzeugmodellen, die Hersteller müssen mitarbeiten.

In Apple Health hat Apple weiter am Schlaftracking gearbeitet. Das System zeigt nun, wie gut man sich an die vorher festgelegten Schlafenszeiten hält. Apple Music kommt mit einer neuen KI-Wiedergabelistenfunktion. Zudem wurde das Interface für das Erstellen von Wiedergabelisten verbessert – man kann einen Song auch mehreren Playlists hinzufügen. Die Kurzbefehle können nun auf Wunsch ein Ladelimit für den iPhone-Akku setzen.

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(bsc)



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LLMs im Unternehmen: Noch Frühbuchertickets für die Online-Konferenz sichern


Große Sprachmodelle sind im Unternehmensalltag angekommen. Mit Agentic AI können die LLMs komplexe Aufgaben durch das Zusammenspiel mit weiteren Tools erledigen.

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In den letzten Monaten haben zudem die multimodalen Modelle an Bedeutung gewonnen, die nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Tabellen und mehr verarbeiten. Damit lassen sich Daten deutlich besser extrahieren als mit rein textbasierten Ansätzen.

Die Online-Konferenz LLMs im Unternehmen zeigt am 19. März, wie KI-Agenten Arbeitsprozesse übernehmen können, wie LLMs beim Extrahieren der Daten helfen und wie man Modelle effizient im eigenen Rechenzentrum betreibt.

Das Programm der von iX und dpunkt.verlag ausgerichteten Online-Konferenz bietet Vorträge zu folgenden Themen:

  • Große Sprachmodelle – Einführung und Trends
  • Stabile Agenten mit Large Language Models
  • Multimodale Extraktionspipelines für komplexe Dokumente
  • Deep Agents sicher einsetzen
  • Praxiserfahrung mit produktivem Self-Hosting von KI-Clustern
  • Datenschutz beim Einsatz von LLMs

Tickets für den Thementag sind bis zum 25. Februar zum vergünstigten Frühbucherpreis von 279 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Der zusätzliche Online-Workshop „Große Sprachmodelle feintunen“ am 30. Oktober kostet 579 Euro.

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Wer über die Minds Mastering Machines und die zugehörigen Thementage informiert werden möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.


(rme)



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