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iPhone-Tool iMazing: Version 3.5 mit Dateisuche, Messaging-Filter und mehr


Wenn es um die Arbeit mit iPhones, iPads und mittlerweile auch der Apple Watch, der Vision Pro und der Multimediabox Apple TV geht, sind Apples Verwaltungswerkzeuge teils arg eingeschränkt. Seit Jahren schafft hier das Tool iMazing aus der Schweiz Abhilfe – es gilt als eine Art Allzweckwaffe für die Administration von iOS & Co. So kann man damit Backups erstellen und diese direkt analysieren und sogar Apps aus anderssprachigen App-Stores auf das Gerät bringen, ohne sich dort direkt einloggen zu müssen. In der neuen Version 3.5, die seit dieser Woche zum Download bereitsteht, kommen einige nützliche neue Funktionen hinzu.

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So gibt es erstmals die Möglichkeit, nach Erstellung eines Backups das dann auf dem Mac befindliche Dateisystem eines externen Gerätes zu durchsuchen. Das erschließt die vorhandenen Daten deutlich einfacher. Bei der Extraktion von Messengern wie der Nachrichten-App oder WhatsApp kann man nun leichter PDFs, CSV- und Excel-Dateien extrahieren, zudem sind Reaktionen besser auslesbar.

Wer zu Schulungs- oder Marketingzwecken den iPhone- oder iPad-Screen aufzeichnen will, kann dies nun direkt in iMazing erledigen – und zwar über USB-C. Dabei sind auch Aufnahmen in HD möglich. Weiterhin wurde in iMazing 3.5 an der Oberfläche gearbeitet. Es gibt eine neue einklappbare Seitenleiste mit den Geräten, sodass mehr Platz im Hauptfenster bleibt.

Für Windows liegt nun der Profile Editor 2.0 vor. Damit lassen sich Profile für Apple-Geräte erstellen, es wird also kein Mac mehr dafür benötigt. Profile können auch direkt signiert werden. iMazing-Macher DigiDNA behauptet, dass sich Admins so flexibler mit Profilen beschäftigen können als mit Apples eigenen Tools.

Kleinere Neuerungen im Rahmen von iMazing 3.5 gibt es auch für den CLI-Modus und den Configurator. Eine vollständige Liste der Neuerungen findet sich hier. Darin ist auch zu sehen, dass die App nun die Akku-Diagnose eines Apple-Geräts vollständig exportieren kann.

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iMazing 3.5 kostet 50 Euro für fünf Geräte im Abo pro Jahr (ein Gerät: 30 Euro), Familienlizenzen sind ab 80 Euro im Jahr erhältlich. Upgrades von früheren iMazing-Versionen bringen 50 Prozent Rabatt. Zuvor erhältliche Einmalkäufe konnten wir zunächst nicht finden – wir haben bei DigiDNA nachgefragt, ob es diese noch gibt. iMazing 3.5 ist auch für Windows erhältlich.


(bsc)



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Geräte-Kompatibilität: Kleinere Updates für iOS, iPadOS und macOS


Nicht nur viel neue Hardware gab es von Apple in dieser Woche, sondern auch frische Software. In der Nacht zum Donnerstag brachte Apple iOS, iPadOS und macOS auf einen aktuelleren Stand. Alle drei Updates hören auf die Versionsnummer 26.3.1 und dienen dazu, iPhones, iPads und Macs zu den neuen Produkten kompatibel zu machen.

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macOS 26.3.1 alias Tahoe passt kompatible Macs – wozu Intel-Maschinen nicht gehören – an Studio Display 2 und Studio Display XDR an. Die Geräte erscheinen am 11. März. Ob noch weitere Inhalte und Fehlerbehebungen in der Aktualisierung stecken, blieb zunächst unklar. iOS 26.3.1 und iPadOS 26.3.1 enthalten solche laut Apple, rüsten aber ansonsten ebenfalls nur die Unterstützung für die beiden neuen Screens nach. iPhone und iPad lassen sich an diese anschließen und zur Darstellung von Inhalten nutzen, wie dies bereits bei anderen Bildschirmen der Fall ist.

Das Studio Display 2 ist der direkte Nachfolger des Studio Display und bringt nur wenige Neuerungen – darunter bessere Lautsprecher und Thunderbolt 5. Das Studio Display XDR löst das Pro Display XDR ab. Beide Screens haben 5K-Auflösung bei 27 Zoll großer Bildschirmdiagonale. Die XDR-Variante für 3500 Euro kommt mit HDR dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz. Das veraltete Pro Display XDR hatte Apple aus dem Programm genommen.

Neben iOS, iPadOS und macOS 26.3.1 hat Apple auch noch ein Update 18.7.6 für iOS publiziert, das auf älteren Geräten läuft, die iOS 26 nicht mehr nutzen können – konkret iPhone XR und XS. Die Aktualisierung behebt Probleme beim Kontaktieren von Notrufnummern in Australien, die nach einer Systemänderung entstanden waren. Den wichtigen Fix hatte Apple bereits in noch älteren iOS-Versionen ausgeliefert, darunter sogar iOS 16.

Der Hersteller benötigte allerdings mehrere Anläufe für die notwendigen Anpassungen, Updates wurden daher zwischenzeitlich sogar zurückgezogen. Sicherheitsrelevante Fehlerkorrekturen enthalten die frisch veröffentlichten Aktualisierungen hingegen nicht. Keine veröffentlichten CVE-Einträge lägen für diese vor, schreibt Apple auf seinem Security-Updates-Portal.

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(bsc)



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heise+ Expertentalk: Der eigene Homeserver: Speicher, Backup, Mediensammlung




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Robotik-Start-up entwickelt Universal-Industrieroboter in unter zwei Jahren


Dem US-Robotik-Start-up Noble Machines ist es gelungen, innerhalb von weniger als zwei Jahren den universellen Industrieroboter Moby zu entwickeln, zu bauen und an einen ersten Kunden auszuliefern. Möglich wurde das durch die geballte Erfahrung in dem Unternehmen: Ingenieure der NASA, von SpaceX, des Caltech und von Apple arbeiteten an dem KI-gestützten Roboter zusammen, der innerhalb von nur acht Monaten auf die Beine gestellt wurde.

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Das Start-up Noble Machines wurde 2024 gegründet, um einen Roboter mit Armen und Beinen für industrielle Anwendungen zu entwickeln, der den dortigen Daueranforderungen gewachsen ist. Die Ingenieure wollten einen robusten Industrieroboter konstruieren, der sich auch skalieren lässt und der hauptsächlich in Arbeitsumgebungen tätig ist, in denen schwere, körperliche Arbeit verrichtet wird, die anstrengend und gefährlich sein kann. Der Roboter adressiert dadurch Arbeitsbereiche, für die sich immer seltener Personal finden lässt.

Entsprechend seiner Arbeitsumgebung ist Moby konstruiert. Er hat einen massigen Oberkörper mit kräftigen Armen und Beinen. Gewichte bis zu 27 kg soll der Roboter damit stemmen können. Zum Vergleich: Der ähnlich aufgebaute Digit von Agility Robotics schafft lediglich knapp 14 kg, Figures humanoider Figure 03 kann bis zu knapp 20 kg tragen, Boston Dynamics Atlas dagegen bis zu etwa 50 kg.

Trotz seiner Robustheit ist der Moby-Roboter so konzipiert, dass der rund 70 kg schwere Roboter mit Menschen kollaborativ arbeiten kann, verspricht Noble Machines.

Hard- und Software hat das Robotik-Start-up komplett selbst entwickelt. Von vornherein setzten die Entwickler auf verkörperte Intelligenz und autonomes Handeln. Sie nutzten dabei Nvidias Robotik-Framework ISAAC Sim, um zu schnellen Ergebnissen im KI-Training zu kommen. Die Ingenieure haben den Roboter so verfeinert, dass er neue Aufgaben innerhalb weniger Stunden lernen können soll. Der Bediener kann den Roboter dabei mit Anweisungen in natürlicher Sprache, Demonstrationen und Gesten trainieren.

Noble Machines betreibt mittlerweile Kooperationen mit Solomon, Adlink und Schaeffler, um die Roboter praxisnah weiterentwickeln zu können. An wen der erste Moby-Roboter ausgeliefert wurde, verrät Noble Machines nicht. Es soll sich aber um ein Unternehmen der Fortune-Global-500 handeln.

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(olb)



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