Apps & Mobile Entwicklung
Jonsbo TK-4: U-Fenster sitzt neben Holz und vor vielen Lüftern

Gebogenes Glas neben Holz, das ist das Rezept für das Jonsbo TK-4, Dreiecks-Muster auf den Lüftergittern heben das Gehäuse ein wenig stärker von normalen „Glaskästen“ ab. Je nach Modell kommen zahlreiche Lüfter dazu.
Das TK-4 stellt Jonsbo als verbesserte Version des TK-2 vor, das ebenfalls auf ein ungewöhnliches „U“-förmiges, von Aluminium-Zierstreifen gerahmtes Seitenfenster setzt, das sich von der Front bis an die Rückseite erstreckt. An der Rückseite bleibt das mit einer Schutzfolie versehene Glas jedoch auf einen schmalen Streifen beschränkt, um I/O-Blende und Slots freizuhalten.
Innen geräumig
Verkleidet wird ein geräumiger Innenraum mit acht Erweiterungsslots und zwei Kammern, wobei die rückwärtige vier Festplatten und das Netzteil versteckt. Grafikkarten und CPU-Kühler können in quasi unbegrenzter Größe verbaut werden. Kühler sollen maximal 175 Millimeter hoch sein dürfen, zwei 92-mm-Lüfter deuten normalerweise hingegen auf eher schmales Platzangebot hin. In Konfigurationsvorschlägen führt Jonsbo allerdings einen 160 Millimeter hohen Tower-Kühler, den HX-6280. Das spricht dafür, dass die Angabe korrekt ist.
Ansonsten kühlt Jonsbo konventionell. Vor dem Mainboard, am Deckel sowie an der Unterseite des TK-4 können jeweils drei 120-mm- oder 140-mm-Lüfter montiert werden. Maximal sind zwei 360-mm- und 420-mm-Radiatoren gleichzeitig möglich, an der Oberseite stehen dafür sogar 93 Millimeter in der Höhe zur Verfügung. Das soll für eine Push-Pull-Belüftung des Wärmetauschers reichen. Wird ein solcher vor dem Mainboard eingesetzt, reduziert sich wie üblich die maximale Länge der Erweiterungskarten, in diesem Fall liegt das Limit dann bei 300 Millimetern. Staubfilter finden sich an Ober- und Unterseite.
3 Farben, 2 Ausstattungen
Angeboten wird das TK-4 in drei Versionen. In Schwarz oder Weiß kann das Gehäuse für rund 180 Euro erworben werden, mit Akzenten aus Holz kostet es 50 Euro mehr und damit etwa 230 Euro. Der Aufpreis ergibt sich jedoch nicht aus dem Dekor alleine. Das TK-4 Wood verfügt als Spitzenmodell über sechs ARGB-Lüfter mit 140 Millimeter Durchmesser (ZW-140BR, 800 bis 1.400 U/Min) sowie zwei 92-mm-Lüfter (SL-925, 800 bis 2.200 U/Min) im Heck.
Apps & Mobile Entwicklung
Samsung schockiert Fans mit unerwartet kleinem Lineup
Samsungs nächste Flaggschiff-Serie ist aufgetaucht. Durchgesickerte Materialien haben das Lineup des Galaxy S26 bestätigt, aber Fans, die auf bestimmte Modelle hoffen, könnten enttäuscht werden. Hier ist, was wir über die Markteinführung wissen und warum Samsung dieses Jahr auf Nummer sicher geht.
Jedes Jahr warten Millionen von Android-Fans sehnsüchtig auf die Vorstellung der neuen Flaggschiff-Serie von Samsung. In diesem Jahr wird die Galaxy S26-Serie voraussichtlich im Februar oder März auf den Markt kommen. Zwar gibt es noch kein bestätigtes Datum für die Markteinführung, aber verschiedene Leaks geben bereits einen ersten Einblick in das, was uns erwartet. Dazu gehört ein neuer Bericht, der klarstellt, welche Modelle kommen werden, und die Nachricht könnte einige Fans überraschen.
Samsung enthüllt, welche Galaxy S26-Modelle kommen werden
Eine Werbebroschüre von Samsung Colombia, die inzwischen entfernt wurde, ist kürzlich durchgesickert und hat die Galaxy S26-Modelle enthüllt, die wahrscheinlich auf dem kommenden Samsung Unpacked-Event vorgestellt werden (via SamMobile).
Laut der PDF-Datei umfasst die neue Produktreihe das Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra, neben aktuellen und älteren faltbaren Smartphones. Bemerkenswert ist, dass das gerüchteweise angekündigte Galaxy S26 Pro nicht in der Liste auftaucht, obwohl frühere Berichte darauf hindeuteten, dass es das S26+-Modell ersetzen könnte. Auch ein Galaxy S26 Edge wurde nicht erwähnt.

Wird es ein Galaxy S26 Pro oder Edge geben?
Das Fehlen eines Edge-Modells zum jetzigen Zeitpunkt ist verständlich, da Samsung es auf einer separaten Veranstaltung im Laufe des Jahres vorstellen könnte. Dies würde dem Muster folgen, das letztes Jahr mit dem Galaxy S25 Edge (Testbericht) eingeführt wurde. Samsung hatte das Galaxy S25 Serie (Test) zunächst im Januar auf den Markt gebracht und einige Monate später im Mai die Edge-Variante folgen lassen.
Dies könnte jedoch auch ein Hinweis darauf sein, dass Samsung das Modell Galaxy Edge ganz aus dem Programm nimmt. Berichte von Ende 2025 deuteten darauf hin, dass das Edge die Verkaufserwartungen nicht erfüllte und dass das Unternehmen erwog, es aus dem Sortiment zu streichen. Wie dem auch sei, dieses Leck bestätigt die Zukunft der Edge-Marke nicht vollständig.
Samsung hat noch keine offiziellen Details zum Unpacked-Event bekannt gegeben, aber aktuelle Gerüchte deuten auf eine Ankündigung am 25. Februar hin. Die Geräte würden wahrscheinlich Anfang März, etwa zwei Wochen nach der Enthüllung, für die Öffentlichkeit erhältlich sein.
Plant Ihr dieses Jahr ein Upgrade auf das Galaxy S26? Welche Variante werdet Ihr Euch zulegen? Wir sind gespannt auf Eure Meinung in den Kommentaren.
Apps & Mobile Entwicklung
Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

In diesem Jahr startet das neue Förderprogramm der Bundesregierung für E-Autos. Auch rückwirkend gibt es für nach dem 1. Januar 2026 erworbene Neufahrzeuge eine Prämie, sofern gewisse Bedingungen erfüllt sind. Die höchsten Prämien gibt es für Haushalte mit Kindern und einem Jahreseinkommen bis 45.000 Euro.
Welche Fahrzeuge kommen dafür in Frage?
Zunächst einmal gilt das Förderprogramm ausschließlich für erstmals in Deutschland zugelassene Neufahrzeuge (Kauf oder Leasing) der Fahrzeugklasse M1. Diese steht für Pkw mit mindestens vier Rädern und höchstens acht Sitzplätzen (plus Fahrer).
Förderfähig sind darunter Autos mit rein batterieelektrischem Antrieb, einem batterieelektrischen Antrieb mit Range-Extender (REEV) oder mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV). Letztere werden allerdings vorerst nur gefördert, sofern deren CO2-Emissionen einen Wert von 60 g CO2/km (Typgenehmigungswert) nicht
überschreiten oder deren elektrische Reichweite mindestens 80 Kilometer beträgt. Ab dem 1. Juli 2027 wird eine Förderung von PHEV und REEV erwogen, „die sich an den CO2-
Emissionen im realen Betrieb orientiert“.
Ob auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb in das Programm aufgenommen werden, werde zunächst noch geprüft.
Ab wann gilt die neue Förderung?
Für nach dem 1. Januar 2026 in Deutschland neu zugelassene Fahrzeuge gilt die neue E-Auto-Prämie. Das Ende wurde auf 2029 festgelegt. Der Online-Antrag auf Förderung soll voraussichtlich ab Mai 2026 möglich sein. Die Förderung kann rückwirkend beantragt werden. Für den Antrag wird unter anderem eine Kopie des Kauf- oder Leasingvertrags sowie der Fahrzeugschein benötigt. Damit die Neuanschaffung nicht gleich wieder mit Gewinn durch die Förderprämie verkauft werden kann, wird zudem eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten vorgeschrieben.
Wie hoch sind die Prämien?
Ob ein Fahrzeug förderfähig ist und wie hoch in diesem Fall die Prämie ausfällt, richtet sich zum einen nach dem versteuerten Jahreseinkommen eines Haushalts und zum anderen nach der Anzahl der Kinder pro Haushalt. Die Höhe des zu versteuernden Einkommens
ergibt sich aus dem Durchschnitt der beiden jeweils aktuellsten Steuerbescheide, die
maximal drei Kalenderjahre alt sein dürfen.
Die höchste Prämie von 6.000 Euro gibt es für ein vollwertiges E-Auto in einem Haushalt mit mindestens zwei Kindern und einem zu versteuernden Jahreseinkommen von maximal 45.000 Euro. Die kleinsten Prämien liegen bei 3.000 Euro für reine E-Autos und 1.500 Euro für Plug-in-Hybride.
Nachfolgend verschaffen Tabellen einen Überblick.
Auf insgesamt 3 Milliarden Euro gedeckelt
Nicht unendlich wird es Prämien geben. Insgesamt wurden 3 Milliarden Euro, die aus dem Klima- und Transformationsfonds stammen, für einen Zeitraum vom 1.1.2026 bis 2029 vereinbart. Das Geld soll nach grober Hochrechnung des Bundes für etwa 800.000 Fahrzeuge reichen.
Mehr Informationen
Das Bundesumweltministerium hat ein PDF-Dokument mit Fragen und Antworten zum neuen E-Auto-Förderprogramm veröffentlicht, das weitere Informationen bereithält.
Apps & Mobile Entwicklung
Trügerischer Erfolg beim Social-Media-Verbot für Teenager
Ein traumhafter Sommer dank Social-Media-Verbot? Australiens Politik feiert sich selbst, doch allein die Ankündigung kommender Maßnahmen entlarvt die Probleme des Gesetzes. Wir verraten Euch, was der aktuelle Stand ist und wo die Probleme liegen.
Sommer, das Lachen von spielenden Kindern liegt in der Luft und alles Böse der Social-Media-Welt scheint weit weg. Klingt nach einer heilen Welt wie in einem Studio-Ghibli-Film, ist aber das Bild, welches die australische Regierung gerade zeichnen möchte.
Das Thema ist wieder einmal das Social-Media-Verbot für Menschen unter 16 Jahren, welches ich kürzlich noch als das möglicherweise dümmste Gesetz des Jahres bezeichnet habe. Jetzt gibt es erste Zahlen, die die Regierung nun kommunizierte. Und ja, das klingt nach einem fetten Erfolg dieser Idee.
Aus Sicht der australischen Regierung sprechen die ersten Zahlen eine deutliche Sprache. Seit Inkrafttreten des Social-Media-Verbots für Unter-16-Jährige am 10. Dezember seien landesweit 4,7 Millionen Accounts gelöscht, deaktiviert oder in ihrer Nutzung eingeschränkt worden. Ministerpräsident Anthony Albanese sprach bei einer Pressekonferenz von einem funktionierenden Modell: Junge Menschen hätten in den Sommerferien weniger Zeit an Bildschirmen verbracht, stattdessen gelesen, Freunde getroffen und mehr Zeit mit der Familie verbracht.
Die zuständige Behörde komme in einer ersten Analyse zu dem Schluss, dass die Plattformen „sinnvolle Maßnahmen“ ergriffen hätten, um die Altersbeschränkung durchzusetzen. Für große Anbieter wie Facebook, Instagram, X oder Twitch drohen bei Verstößen empfindliche Geldstrafen von umgerechnet bis zu 28,5 Millionen Euro.
Die Abgeordnete Kara Cook beschrieb die vergangenen Sommerferien als „fantastisch“ – auch aus persönlicher Perspektive als Mutter von drei Kindern unterhalb der Altersgrenze. Fünf Wochen ohne soziale Medien hätten ihrer Familie spürbar gutgetan, sagte Cook. Auch aus der Industrie kamen konkrete Zahlen: Meta allein spricht von mehr als 500.000 eingeschränkten oder entfernten Accounts. Laut Regierung seien zudem zahlreiche positive Rückmeldungen von Eltern, aber auch von Jugendlichen selbst eingegangen, die das Verbot als sinnvoll und entlastend wahrgenommen hätten.
Ein fettes „aber“ …
Ich erkenne das natürlich an und sehe selbstverständlich all diese Klippen von Social Media, gerade für junge Menschen. Es MUSS frische Ideen geben, die den Kids als Hilfestellung dienen, kritische Klippen im Internet zu umschiffen. Aber ich schrieb ja schon im letzten Sommer, dass ein pauschales Social-Media-Verbot nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.
Du hast völlig recht mit dem Bias. Dass eine Regierung ihr eigenes Leuchtturmprojekt lobt, ist normal – aber dass sie es mit einer rein emotionalen Anekdote tut, statt neutrale Studien vorzulegen, zeigt, wie politisch aufgeladen das Thema ist.
Drei Probleme
Gleich drei Dinge fallen mir auf, die mich an der positiven Darstellung der australischen Regierung stören.
Das geht schon los damit, dass anekdotische Evidenz einer Abgeordneten herangezogen wird. Schön, dass es bei ihr und ihren Kids ein toller Sommer ist und sie ohne Social Media gut zurechtkommen. Es gibt aber zeitlich bedingt logischerweise noch keine belastbaren Ergebnisse, was das beispielsweise mental mit den jungen Leuten macht. Es wäre hilfreicher, wenn es diese Erkenntnisse und knallharte Zahlen gäbe statt persönliche Geschichten.
Das bringt mich zum zweiten Haken. Es gibt sie nicht, diese sauberen Zahlen, die den Erfolg bestätigen. 4,7 Millionen gelöschte oder deaktivierte Accounts sagen nichts darüber aus, ob nicht an anderer Stelle neue Accounts angelegt wurden. Die Regierung spricht selbst an, dass man sich für das Problem mit VPNs noch etwas einfallen lassen will. Das werte ich einfach mal als eine „smoking Gun“, die belegt: Das VPN-Thema bekommt man aktuell nicht in den Griff. Die Kids sind pfiffig genug, anders Zugang zu den Plattformen zu bekommen. Es gibt sie einfach nicht ,die technisch saubere, fehlerfreie Lösung.
Die meisten Kopfschmerzen bereitet mir aber ein Punkt, den ich schon mehrfach erwähnt habe: Was, wenn sich die Teenager tatsächlich an das Verbot halten und dann mit dem 16. Geburtstag unvorbereitet ins eiskalte Wasser geworfen werden? Diese Menschen sind so etwas wie digitale Fahranfänger:innen, die wir in ihrer allerersten Fahrstunde in den Berufsverkehr und auf die Autobahn schicken.
Mein Fazit
Ich hab viel Verständnis für die australische Regierung. Es ist alternativlos, sich diese Gedanken zu machen, wie wir unsere Kids schützen und sie gleichzeitig medienkompetent machen. Ich verstehe auch, dass man sich über Erfolge freut. Einmal, weil man sich bestätigt fühlt und zweitens, weil man natürlich weiß, dass man liefern muss.
Aber nach wie vor ist dieser Weg falsch. Den jungen Menschen geht Integration und Teilhabe flöten, gleichzeitig verpassen sie die Chance, sich Medienkompetenz anzueignen. Es wäre fatal, würden da jetzt tatsächlich andere Länder nachziehen, ohne den fraglos gutgemeinten Ansatz grundlegend zu überarbeiten.
Seht Ihr das wie ich? Oder überzeugt Euch das, was in Australien passiert, weil zumindest überhaupt etwas passiert?
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenX: Für Dauer von Bezahlabo kann man bald ungenutzte Kontonamen übernehmen
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 WochenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Online Marketing & SEOvor 3 Monaten3 Creator to watch: Diese TikToker haben im September für Aufsehen gesorgt
-
Entwicklung & Codevor 1 MonatKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDeutschlands größter Batteriespeicher entsteht in Sachsen-Anhalt
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGoogle „Broadwing“: 400-MW-Gaskraftwerk speichert CO₂ tief unter der Erde

