Apps & Mobile Entwicklung
Preise und Verfügbarkeit: LG OLED W6, G6 und C6 kommen ab Mai in den Handel
Im Rahmen der lokalen Frankfurter Hausmesse „LG Convention“ hat das Unternehmen die Preise und Verfügbarkeit der im Januar zur CES vorgestellten neuen OLED-Fernseher bekannt gegeben. Das neue Wallpaper-Modell W6 startet ab 6.000 Euro, der G6 mit hellerem OLED-Panel ab 2.500 Euro und der C6 in geläufigen 55 Zoll ab 2.300 Euro.
LG hatte die neuen TV-Modelle zur CES in Las Vegas angekündigt, Aussagen zur lokalen Preisgestaltung und Verfügbarkeit waren zur Elektronikmesse aber noch nicht möglich. Das hat der Hersteller jetzt im Rahmen eines Events speziell für Deutschland nachgeholt. Demnach kommt der W6 im Juli auf den Markt, der G6 verteilt über Mai und Juni und der C6 primär im Mai. Der bis dato unbekannte B6 soll das Portfolio nach unten hin abrunden und wird von LG ebenfalls für Mai und Juni in Aussicht gestellt.
LG OLED W6
Der Wallpaper-Fernseher W6 nutzt das Panel des G6 und wird ausschließlich in 77 Zoll und 83 Zoll angeboten. Hier verzichtet LG auf die zuvor bei den W-Modellen stets mitgelieferte, vergleichsweise große Soundbar, die dem Hersteller zufolge für eher schlechtes Kundenfeedback sorgte, da sie in starkem Kontrast zum extrem flachen Fernseher stand. Die neue W-Serie fällt marginal dicker aus, im Gegenzug sind die Lautsprecher aber integriert, sodass auf die Soundbar verzichtet werden kann. Die Übertragung der Bildsignale erfolgt wie bei den M-Modellen über eine externe Tuner-Box, die 4K mit bis zu 165 Hz unterstützt.
LG OLED G6
Die neuen Fernseher der Baureihe G6 setzen auf das 2025 vorgestellte Primary-RGB-Tandem-OLED-Panel, sie können es mit dem „Brightness Booster Ultra“ aber noch heller leuchten lassen. LG wirbt nicht mit absoluten Zahlen, nennt für den G6 aber eine 20 Prozent höhere Spitzenhelligkeit in einem 3-Prozent-Fenster.
Diese Steigerung gilt allerdings ausschließlich für die Modelle mit 55, 65, 77 und 83 Zoll. Das kleinste Panel mit 48 Zoll sowie die größte Variante mit 97 Zoll müssen auf diese Technologie verzichten. Entsprechende Einschränkungen hatte es auch schon bei den vorherigen OLED-Generationen von LG gegeben.
Im Gegensatz zu den halbmatt ausgeführten „Glare free“-Panels der neuen QD-OLED-Fernseher von Samsung kommen die LG-Fernseher mit traditionell glänzender Oberfläche, die mittels „Reflection Free Premium“ aber dennoch weniger Reflexionen wie etwa von Lichtquellen im Raum zulässt als die vorherige Generation.
LG OLED C6
Beliebt bei Kunden mit weniger hohen Anforderungen an einen Fernseher respektive mit kleinerem Budget war traditionell die C-Serie der OLED-Modelle. Für diesen Kundenkreis lässt LG den neuen C6 jetzt erstmals dem G6 ein kleines Stück näher kommen respektive zum G5 aufrücken – zumindest in den zwei größten Größen. LG bietet den C6 in 42, 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll an, wobei in 77 und 83 Zoll das Panel des G5 mit derselben Helligkeit des Ex-Topmodells zum Einsatz kommt. Mit dem Alpha 11 Gen 3 spendiert LG dem C6 außerdem den gleichen Bildprozessor wie dem G6.
LG OLED B6
Nach unten hin rundet die B6-Serie das Portfolio ab, wobei technische Details zu diesen Modellen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt sind. Fest steht, dass, wie der Name erkennen lässt, kein Evo-Panel bei den günstigeren Modellen verbaut wird.
Apps & Mobile Entwicklung
tado°: Steuerung mehrerer Haushalte mit einem Konto kommt

tado° ermöglicht mit einem Update die Steuerung mehrerer Haushalte oder Büros mit einem Konto. Damit können auch V3+-Produkte und tado X unter einem Konto verwaltet werden. Die Funktion wird ab Sommer 2026 für alle Nutzer von tado° verfügbar sein.
Ab Sommer sollen Nutzer auf diese Weise smarte Thermostate in bis zu fünf Haushalten über ein einziges Konto steuern können. Für das eigene Zuhause, das Büro oder die Ferienwohnung sind so keine getrennten Accounts mehr erforderlich, was die Steuerung deutlich vereinfacht. Zusätzliche Kosten entstehen hierfür nicht.
Durch die gemeinsame Verwaltung mehrerer Haushalte ist nun auch eine abgestimmte automatische Steuerung etwa durch Geofencing möglich. Verlässt man das Zuhause und macht sich auf den Weg zur Ferienwohnung, kann nun zuhause automatisch die Heizung ausgeschaltet und in der Ferienwohnung automatisch vor Ankunft eingeschaltet werden, ohne dass man hierfür manuell eingreifen und zwischen den Accounts wechseln muss.
Verschiedene Generationen möglich
Dabei ist auch ein Mischbetrieb verschiedener tado°-Generationen möglich. Während in einem Haushalt tado X läuft, kann in einem anderen Haushalt weiterhin die ältere V3+-Generation genutzt werden. Erstmals können Nutzer somit unterschiedliche tado°-Produktlinien mit demselben Konto verwalten.
Im Test der smarten Heizungssteuerung tado° X war von ComputerBase bereits bemängelt worden, dass keine Möglichkeit besteht, zwei Haushalte in einer App zu betreiben, ohne dies über zwei Accounts umzusetzen, zwischen denen dann immer wieder durch Aus- und Einloggen gewechselt werden muss.
AI Assist & Auto Assist: Ein Abo für alle Haushalte
Erfreulich für Nutzer ist dabei auch, dass ein bestehendes Abonnement für AI Assist (tado° X) oder Auto-Assist (für V3+ und ältere Generationen) in allen verwalteten Haushalten genutzt werden kann. Das Abonnement bietet Funktionen wie die automatische ortsabhängige Steuerung (Geofencing), Fenster-Offen-Erkennung, adaptives Heizen und mehr.
Die Steuerung mehrerer Wohnungen oder Häuser wird für alle tado°-Nutzer verfügbar sein. AI-Assist- und Auto-Assist-Abonnenten können gleichzeitig in all ihren Haushalten angemeldet sein und den „Ein-Klick“-Wechsel in der tado°-App nutzen, während Nicht-Abonnenten sich ab- und wieder anmelden, um zwischen den Wohneinheiten zu wechseln.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von tado° unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
Apps & Mobile Entwicklung
Firefox 150: Jubiläum mit besser geteilter Ansicht und neuen Tab-Funktionen

Mozilla hat Firefox 150 veröffentlicht und spendiert dem Browser zum Jubiläum eine überarbeitete geteilte Ansicht sowie weitere Verbesserungen. Dazu zählen unter anderem das Teilen mehrerer Tabs in einem Schritt und erweiterte PDF-Funktionen. Parallel dazu wurden mehr als 40 teils kritische Sicherheitslücken geschlossen.
Verbesserte geteilte Ansicht und leichteres Teilen
Mozilla hat die mit der vorherigen Version eingeführte geteilte Ansicht erneut überarbeitet und deren Bedienung deutlich vereinfacht. So lässt sich nun per Rechtsklick ein beliebiger Link anwählen und über das Kontextmenü mit der Option „Link in geteilter Ansicht öffnen“ direkt neben dem aktuellen Tab darstellen. Zusätzlich können beim Erstellen einer geteilten Ansicht nun auch bereits geöffnete Tabs durchsucht werden. Die Position der Tabs lässt sich über die neue Funktion „Tabs umkehren“ im Tab-Kontextmenü schnell anpassen.
Darüber hinaus erlaubt Firefox 150 nun das gleichzeitige Teilen mehrerer Tabs in nur einem Schritt. Beim Einfügen in andere Anwendungen enthalten die erzeugten Links sowohl den Seitentitel als auch die URL, was die Lesbarkeit verbessern soll. Auch der integrierte PDF-Editor wurde erweitert und unterstützt nun das Neuordnen, Kopieren, Einfügen, Löschen und Exportieren von Seiten.
Auch unter Linux gibt es Verbesserungen
Auch abseits dieser Funktionen wurden in der Anwendung Optimierungen umgesetzt. Unter Linux unterstützt Firefox nun den GTK-Emoji-Picker, sodass sich Emojis über die systemweite Tastenkombination (in der Regel Strg+.) einfügen lassen. Zudem stellt Mozilla für Linux-Nutzer unter Red Hat, Fedora, openSUSE und anderen RPM-basierten Distributionen ein neues .rpm-Paket bereit. Darüber hinaus stehen Firefox-Web-Apps nun auch Anwendern unter Windows zur Verfügung, die den Browser über den Microsoft Store installiert haben.
Leichterer Umgang mit Profilen
Auch die Verwaltung von Profilen wurde überarbeitet und vereinfacht. Die entsprechenden Funktionen stehen nun allen Benutzern zur Verfügung, einschließlich Anwendern von Windows 10. Gleiches gilt für die Möglichkeit, Profile in eine Datei zu sichern, die nun ebenfalls für alle Nutzer von Windows 10 und Windows 11 verfügbar ist. Dies schließt auch diejenigen ein, die bereits das neue Profilverwaltungssystem einsetzen.
Alle Änderungen und Neuerungen sind in den Release Notes aufgelistet.
Kritische Lücken erfordern schnelles Update
Mit Firefox 150 haben die Entwickler zudem mehr als 40 Schwachstellen behoben, von denen 13 als kritisch eingestuft wurden. Dazu zählen unter anderem Use-after-free-Probleme in verschiedenen Komponenten wie Core & HTML oder WebRTC, aber auch weitere sicherheitsrelevante Fehler wurden beseitigt. Diese Lücken können ausreichen, damit Angreifer sensible Daten auslesen oder im schlimmsten Fall die Kontrolle über ein betroffenes System übernehmen. Entsprechend wird empfohlen, die neue Version zeitnah zu installieren. In den Security Fixes listet Mozilla sämtliche behobenen Schwachstellen im Detail auf.
Auch Varianten mit verlängertem Support erhalten Updates
Parallel dazu haben auch die ESR-Versionen 140.10.0 und 115.35.0 mit verlängertem Support Aktualisierungen erhalten. Wie bei diesen Veröffentlichungen üblich, bringen sie keine neuen Funktionen mit sich, sondern konzentrieren sich ausschließlich auf die Behebung von Sicherheitsproblemen. Konkret wurden dabei 26 beziehungsweise 11 teils kritische Schwachstellen geschlossen, weshalb auch hier eine zeitnahe Installation empfohlen wird.
Ab sofort verfügbar
Firefox 150 sowie Firefox 140.10.0 ESR und 115.35.0 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zum Download bereit. Ebenso lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im Browser anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
-
4,7 Sterne
Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.
- Version 150.0 Deutsch
- Version 140.10.0 ESR Deutsch
- Version 115.35.0 ESR Deutsch
Apps & Mobile Entwicklung
Xbox GamePass: Der Preis sinkt wieder, weil Call of Duty später kommt

Microsoft geht einen Schritt zurück: Zwei Versionen des Game Pass werden wieder etwas günstiger. Das liegt an der Streichung eines großen Namens: Call of Duty wird nicht mehr ab Tag 1 über das Abo spielbar sein, sondern erst nach einer gewissen Wartezeit.
Ganz die vorherigen Preise erreicht der Game Pass nicht, die letzte, deutliche Erhöhung aus Oktober 2025 nimmt der Konzern nur teilweise zurück. Der GamePass Essential und die Premium-Version, der Standard-GamePass, bleiben ohnehin so teuer wie zuvor.
Die teuersten Pässe werden günstiger
Im Preis gesenkt wird der GamePass auf dem PC. Er kostet künftig rund 13 statt wie bisher 15 Euro. Noch deutlicher fällt der Preis der teuersten Version. Der GamePass Ultimate kostet fortan knapp 21 statt bisher 27 Euro. Damit wäre die letzte Preiserhöhung auf ein übliches Niveau korrigiert worden.
Der gesenkte Preis korreliert mit gekürztem Angebot. Call of Duty wird nicht mehr direkt bei Erscheinen, also nicht mehr „Day One“, im Game Pass enthalten sein. Künftig werden sie erst in „der darauf folgenden Weihnachtssaison“ und damit rund ein Jahr verzögert Teil des Angebots. Wie bisher bleiben sie der Ultimate-Stufe vorbehalten.
Die Strategie liegt auf der Hand. Microsoft nimmt so zwei Mal das Weihnachtsgeschäft mit und setzt Anreize, den Titel trotz GamePass-Abo zu kaufen um sofort spielen zu können. Die Rechnung scheint klar, denn die Platzierung von Call of Duty: Black Ops 6 im GamePass soll 300 Millionen US-Dollar an Einnahmen gekostet haben. Der Titel konnte nicht über den Verkaufspreis, sondern ausschließlich über Mikrotransaktionen monetarisiert werden.
Änderungen mit Ankündigung
Microsoft hatte zuletzt versucht, die Profitabilität seiner Gaming-Sparte über den Branchendurchschnitt hinaus zu steigern. Preiserhöhungen im GamePass und das Zusammenstreichen von Spieleprojekten zu Gunsten von zugkräftigen Marken waren die Folge. Der jüngste Wechsel an der Führungsspitze durch den Abgang von Xbox-Urgestein Phil Spencer sowie schlechte Zahlen des Gaming-Bereichs hatten weitere Änderungen bereits angekündigt.
Asha Sharma, die aus der KI-Sparte des Konzerns kommt, hatte erst letzte Woche erklärt, dass der GamePass zu teuer sei und kurzfristig betrachtet mehr Gegenwert bieten müsse. Langfristig soll sich das Angebot jedoch vom aktuellen Modell wegbewegen und flexibler werden.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Entwicklung & Codevor 1 MonatCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenInterview: Massiver Anstieg der AU‑Fälle nicht durch die Telefon‑AU erklärbar
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSmartphone‑Teleaufsätze im Praxistest: Was die Technik kann – und was nicht
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenIntel Nova Lake aus N2P-Fertigung: 8P+16E-Kerne samt 144 MB L3-Cache werden ~150 mm² groß
