Künstliche Intelligenz
KI-Kamera von Flox Intelligence soll Wildtiere von Bahnstrecken vertreiben
Mit Künstlicher Intelligenz (KI) gegen Wildtierunfälle: Ein KI-basiertes Erkennungssystem soll Wildtiere frühzeitig erkennen und von der Bahnstrecke vertreiben helfen. Davon sollen Bahnverkehr und Natur profitieren.
Weiterlesen nach der Anzeige
Ende 2024 haben Flox Intelligence und der französische Schienenfahrzeugbauhersteller Alstom einen Feldtest begonnen, bei dem die KI verschiedene Tierarten bei den Schienen erkennen soll. Im April hat die zweite Phase des Feldtests begonnen, in der zusätzlich zur Videoerkennung akustische Abschreckung zum Einsatz kommt, wie die beiden Unternehmen mitgeteilt haben. Die Tests werden auf mehreren Strecken der schwedischen Eisenbahngesellschaft Tåg i Bergslagen durchgeführt.
Das System stammt von dem schwedischen Unternehmen Flox Intelligence. Es hat eine Kamera entwickelt, die mit KI Wildtiere erkennt. Die Kameras werden entlang der Bahnstrecke aufgestellt und sollen die Tiere mit akustischen Signalen verscheuchen, wenn diese sich den Schienen nähern.
Das System lernt
Das System erkennt viele verschiedene Tierarten, Vögel ebenso wie Elche, Rehe, Füchse oder Wildschweine. Es kategorisiert jede Erkennung und soll so seine Fähigkeiten ständig verbessern.

(Bild: Flox Intelligence)
Besonders gut erkennt die KI Nutztiere und Vögel wie Krähen und Tauben. Elche und Rehe hingegen erforderten einen größeren Trainingsaufwand, um den gleichen Grad an Genauigkeit zu erreichen. „Unsere Feldtests zeigen, dass KI das Potenzial hat, Tiere mit hoher Präzision zu identifizieren“, sagte Flox-Intelligence-Chefin Sara Nozkova.
In Schweden kommt es demnach jedes Jahr zu rund etwa 5.000 Zusammenstößen mit Tieren. Diese schaden der Natur ebenso wie dem Verkehr: Tiere werden verletzt oder sterben, es kommt zu Verspätungen im Bahnverkehr, Züge werden beschädigt und müssen repariert werden. Zudem haben solche Unfälle auch emotionale Auswirkungen auf die Zugführer.
Weiterlesen nach der Anzeige
„Wir waren positiv überrascht, wie viele Tiere wir von einem einzigen Zug aus beobachten konnten, auf Abschnitten mit vielen Kollisionen“, sagte Maria Signal Martebo, Geschäftsführerin von Alstom Schweden. „Die bisherigen Tests haben uns ein besseres Verständnis dafür vermittelt, welche Arten sich in Gleisnähe bewegen, wie wirksam die bestehenden Wildschutzzäune sind und wie die Technik sowohl zu sichererem Verkehr als auch zu neuen Erkenntnissen über die Tierwelt entlang der Bahnstrecke beitragen kann.“
(wpl)
Künstliche Intelligenz
Neu in .NET 10.0 [29]: IP-Adressen prüfen mit IPAddress.IsValid()
Zur Prüfung von IP-Adressen gibt es in der Klasse System.Net.IPAddress schon seit .NET Framework 2.0 die statische Methode TryParse(), die eine IP-Adresse aus einer Zeichenkette extrahiert.
Weiterlesen nach der Anzeige

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.
Seit .NET Core 2.1 ist die Extraktion auch aus dem Typ ReadOnlySpan möglich. Der Rückgabewert ist ein bool-Wert und die extrahierte IP-Adresse wird in Form einer Instanz der Klasse IPAddress als out-Parameter geliefert. Wenn man nur prüfen will, ob die IP-Adresse stimmt, schreibt man IPAddress.TryParse(eingabe, out _).
In .NET 10.0 bietet Microsoft nun in der statischen Methode IsValid() eine weitere Prüfungsvariante mit weniger internem Aufwand. Folgender Code vergleicht IsValid() mit TryParse():
///
/// IsValid mit ReadOnlySpan oder ReadOnlySpan als Alternative zu IPAddress.TryParse(span, out _)
///
public void Run()
{
CUI.Demo("IPAddress.IsValid()");
string IP1 = "192.168.1.0"; // gültige IPv4-Adresse
CUI.H2(IP1);
// --- Alt
var valid1 = IPAddress.TryParse(IP1, out _);
Console.WriteLine("TryParse: " + valid1); // true
// --- Neu
System.Console.WriteLine("IsValid: " + System.Net.IPAddress.IsValid(IP1)); // true
string IP2 = "192.168.256.1"; // ungültige IPv4-Adresse
CUI.H2(IP2);
// --- Alt
var valid2 = IPAddress.TryParse(IP2, out _);
Console.WriteLine("TryParse: " + valid2); // false
// --- Neu
System.Console.WriteLine("IsValid: " + System.Net.IPAddress.IsValid(IP2)); // false
}

Der Code nutzt die alte und die neue Methode, um IP-Adressen auf Gültigkeit zu prüfen (Abb. 1).
Dafür kehrt Microsoft nun einfach eine bisher interne Methode TargetHostNameHelper.IsValidAddress() nach außen, wie sich dem Issue auf GitHub entnehmen lässt.
Weiterlesen nach der Anzeige

IsValid() ist performanter als TryParse() und benötigt keinen Speicher (Abb. 2).
(Bild: Microsoft)
(Bild: King / stock.adobe.com)

Das ist neu in .NET 11.0: Dr. Holger Schwichtenberg und weitere Experten präsentieren am 17. November 2026 auf der Online-Konferenz betterCode() .NET 11.0 die Änderungen für Entwicklerinnen und Entwickler. Bis zur Veröffentlichung des Programms sind vergünstigte Blind-Bird-Tickets verfügbar.
(rme)
Künstliche Intelligenz
Pro Microsoft 365 – der Kommentar: Nicht alternativlos, aber meist erste Wahl
Der Weg in die Cloud ist für viele Unternehmen längst entschieden – und für die meisten führt er zu Microsoft 365. Das zeigt sich nicht nur in Statistiken, sondern in der gelebten Praxis.
Weiterlesen nach der Anzeige
(Bild: NextSkills GmbH )
Alexander Eggers ist Gesellschafter der ke Group und geschäftsführender Gesellschafter der Nextvideo GmbH und NextSkills GmbH. Zudem ist er Microsoft MVP für M365 und als Speaker auf Konferenzen aktiv.
In den vergangenen Jahren habe ich mit Dutzenden IT-Teams im deutschsprachigen Raum gesprochen, die genau diesen Weg gegangen sind: raus aus dem eigenen Serverraum, hinein in Microsoft 365 und Azure. Der Trend ist längst messbar. Laut Bitkom nutzen 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland bereits Cloud-Anwendungen, nach 81 Prozent im Vorjahr. Diese Zahl allein verrät allerdings noch nichts über Microsoft.
Doch bei den Produktivitäts- und Kollaborations-Suiten teilen sich faktisch nur zwei Produkte den Markt: Microsoft 365 und Google Workspace. Mit dem Ende des Supports für Exchange Server 2016 und 2019 trennen sich viele Unternehmen von einer lokalen Exchange-Instanz. Für sie ist Microsoft 365 der naheliegende Hafen – und der Weg dorthin kürzer als jeder andere. Selbstverständlich gibt es neben M365 und Google Workspace auch weitere Optionen: einen europäischen Hoster, einen Hybrid-Betrieb mit verbleibender On-Prem-Komponente oder eine private Cloud. Jede dieser Optionen hat im richtigen Kontext ihre Berechtigung.
Der operative Befreiungsschlag
Der offensichtlichste Vorteil ist: Microsoft betreibt nicht nur Exchange Online, sondern auch SharePoint Online, MS Teams und so viel mehr für mich. Patch-Management, Storage-Erweiterung, Datenbankreparaturen, kumulative Updates – all das verschwindet aus meinem Arbeitsalltag. Was bleibt, ist Konfiguration und Governance. Also das, was wirklich Wirkung hat.

Unser iX-Workshop zeigt die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, um Microsoft 365 im Unternehmen einzuführen. Dazu lernen IT-Administratoren und -Sicherheitsverantwortliche praxisnah, wie sie M365 konfigurieren, um Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance entsprechen.
Hinzu kommt die Sicherheit: Microsoft hat 20 Milliarden US-Dollar über fünf Jahre für Cybersecurity zugesagt, und die Secure Future Initiative bündelt seit 2023 die Governance bis hinauf ins CEO-Office. Defender XDR, Entra Conditional Access, Purview, Sentinel – ein Stack, den selbst gut aufgestellte Mittelständler in Eigenregie nie stemmen könnten.
Weiterlesen nach der Anzeige
Geteilte Verantwortung
Doch Cloud heißt nicht automatisch „sicher“. Das Shared-Responsibility-Modell verlangt, dass Identitäten, Geräte und Daten weiterhin vom Kunden geschützt werden. Conditional Access, erzwungene MFA, Privileged Identity Management: Das ist Pflichtprogramm, nicht Beigabe. Microsoft liefert den Stack. Scharf schalten muss ihn der Administrator.
Warum also ausgerechnet Microsoft – und nicht Google Workspace oder ein Hybrid-Modell? Ehrlich gesagt: Für manche Konstellationen sind genau diese die bessere Wahl. Google Workspace spielt im reinen Web-Betrieb und in Echtzeit-Kollaborationen seine Stärken aus und lässt sich schlank administrieren. Europäische Anbieter und souveräne Clouds liegen dort vorn, wo Datenresidenz und Unabhängigkeit vom US-Recht das oberste Kriterium sind. Und ein Hybrid-Betrieb bleibt sinnvoll, solange einzelne Workloads oder Compliance-Vorgaben den Betrieb auf eigener Hardware verlangen.
Plattformtiefe entscheidet
Microsoft ist also nicht alternativlos. Aber in den meisten Fällen ist Microsoft 365 die erste Wahl – immer dann, wenn Plattformtiefe zählt: Identität, Collaboration, Security und Compliance greifen hier in einem einzigen Stack ineinander. Gerade für Mittelstand und gehobenes Enterprise ist das der pragmatischste Weg: weniger Schnittstellen, weniger Reibung, mehr Kontrolle.
Spielen auch Sie mit dem Gedanken, Microsoft 365 aus Ihrem Unternehmen zu verbannen? Einiges spricht dafür – und auch einiges dagegen. Die neue iX zeigt, was die Alternativen besser können und wo Microsoft 365 der Primus bleibt. Erhältlich ist das Juli-Heft ab sofort im heise shop.
(sfe)
Künstliche Intelligenz
Nach Auf und Ab der SpaceX-Aktie: OpenAI könnte Börsengang verschieben
Angesichts der durchwachsenen Performance der Aktien von SpaceX mehren sich bei OpenAI die Stimmen, die dafür plädieren, den eigenen Börsengang auf das kommende Jahr zu verschieben. Das berichtet zumindest die New York Times und beruft sich dabei auf drei ungenannte Personen, die an den Überlegungen bei dem ChatGPT-Unternehmen beteiligt sind. Die sich andeutende Kehrtwende mache „die ungewisse Zukunft der schnell aufstrebenden KI-Giganten deutlich“, schreibt die US-Zeitung weiter. Verantwortlich für die aufkommende Skepsis sind demnach aber auch die Aktienmärkte insgesamt, an denen es zuletzt wegen Unsicherheiten über die Aussichten der KI-Branche stärker auf- und abgegangen war.
Weiterlesen nach der Anzeige
Sorge vor geringem Interesse
OpenAI hat die Unterlagen für den geplanten Börsengang erst Anfang des Monats eingereicht, wichtige Details dazu sind aber unter Verschluss geblieben. Auf einen Zeitplan hat sich das Unternehmen dabei öffentlich nicht festgelegt, angepeilt wurde aber offenbar ein Börsengang im dritten oder vierten Quartal. Ziel ist für Firmenchef Sam Altman eine Bewertung in Höhe von einer Billion US-Dollar; bei der jüngsten Finanzierungsrunde wurde OpenAI auf 730 Milliarden US-Dollar taxiert, berichtet die New York Times. Intern hat es dem Bericht zufolge jetzt Warnungen gegeben, dass Anteile an OpenAI bei Privatanlegerinnen und Privatanlegern auf ein zu geringes Interesse stoßen könnten.
Als Begründung für die Skepsis verweisen die anonymen Quellen der New York Times auf die Berg- und Talfahrt der SpaceX-Aktien. In den zwei Wochen seit Handelsbeginn sind die anfangs rasch von 161 US-Dollar auf 225 US-Dollar gestiegen und seitdem auf 153 US-Dollar gefallen. Das sind enorme Unterschiede, die dafür gesorgt haben, dass der Marktwert von SpaceX vorübergehend den von TSMC, Amazon und Microsoft überholt hat, inzwischen liegen die wieder vorn. Hinzu kommen Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der KI-Branche, die den Nasdaq zuletzt deutlich ins Minus gedrückt haben. Sollte OpenAI den Börsengang tatsächlich verschieben, dürfte das die Skepsis jedenfalls nicht vertreiben.
(mho)
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
Social Mediavor 2 MonatenMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E
