Künstliche Intelligenz
KI vs. Mensch: Günstige Flugtickets finden
Wer fliegen möchte, steht bei der Buchung der Tickets vor der Qual der Wahl. Denn neben den Portalen der Fluggesellschaften gibt es zahlreiche Dienste, die bei der Suche nach der besten – oder günstigsten – Verbindung helfen können. Dazu gehören spezialisierte Suchmaschinen, aber auch KI. Der Einsatz künstlicher Intelligenz drängt sich regelrecht auf, schließlich geht es salopp formuliert um das stumpfe Vergleichen von in Datenbanken hinterlegten Zeiten und Preisen. Eine Aufgabe, in der die Maschine dem Menschen überlegen sein müsste.
Vor allem für diejenigen, die nur selten per Flugzeug reisen, dürfte die Homepage der Fluggesellschaft der erste und vermutlich einzige Anlaufpunkt sein. Ein möglicher Gedanke: Das Unternehmen wird schon am besten wissen, welche Verbindungen zu meiner Anfrage passen. Dabei übersehen Verbraucher, dass oftmals viele Wege zum Ziel führen. So bedient unter Umständen noch eine zweite Airline die Strecke. Oder es gibt neben dem Direktflug auch eine Umsteigeverbindung, die das Unternehmen nicht in den Suchergebnissen präsentiert.
- In einigen Fällen vermarkten Fluggesellschaften ihre Tickets auch über Suchmaschinen, etwa im Fall von Skyscanner.
- Alle drei von uns verwendeten KIs haben Web-Zugang und somit Zugriff auf Live-Daten, bei Gemini kommt die Verknüpfung mit dem hauseigenen Dienst Google Flug hinzu.
- Flugsuchmaschinen bieten mitunter mehr Verbindungen als die entsprechende Airline in ihrem eigenen Portal an.
Doch wie schlagen sich spezialisierte Suchmaschinen gegen KIs? Im Folgenden zeigen wir mit drei Beispielen, mit welch unterschiedlichen Ergebnissen Sie rechnen sollten. Zum Einsatz kamen Google Flug, ITA Matrix Airfare Search und Skyscanner sowie GPT-5.3 (ChatGPT), Claude Sonnet 4.6 (Claude) und Gemini 3 Deep Think (Gemini). Die Aufgaben: ein typischer Ferienflug zum möglichst günstigsten Zeitpunkt, eine USA-Reise mit klaren Vorgaben bezüglich des Umstiegs sowie eine Geschäftsreise mit Vorliebe für eine bestimmte Ausstattung der Maschine. Alle Preise sind als Gesamtkosten für alle Reisenden zu verstehen. Die Ergebnisse haben den Stand 9. März 2026.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „KI vs. Mensch: Günstige Flugtickets finden“.
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Künstliche Intelligenz
#TGIQF: Das Fußball-Quiz | heise online
Die Fußball-WM 2026 ist im Gange. Das am 11. Juni gestartete Turnier wirtd von Mexiko, den USA und Kanada gemeinsam ausgetragen und läuft bis zum 19. Juli 2026.
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Zumindest, was die Anzahl der Spiele betrifft, wird es die größte WM aller Zeiten sein: Die Anzahl der Teilnehmer wuchs von 32 auf 48 und die Anzahl der Spiele von 64 im Jahr 2022 auf 104 in diesem Jahr.
Wer den Überblick behalten und wissen will, wo welches Spiel übertragen wird, der speichert sich den Link zum heise WM-Planer. Darin sind alle wichtigen Informationen zur Weltmeisterschaft 2026 aufgeführt.
Eine weitere Neuerung bilden die fest eingesetzten, dreiminütigen Trinkpausen in der 22. und 67. Minute. Unabhängig vom Wetter können die Spieler etwas trinken und der geneigte US-amerikanische Zuschauer dürfte sich bei durch Werbepausen unterbrochenen Partien an American Football erinnert fühlen.
Das Quiz wiederum läutet mit etwas Nerdwissen zu Weltmeisterschaft und natürlich zu Fußball-Computerspielen das Wochenende ein.
Die heiseshow fiel diese Woche aus, somit fiel das unterhaltsame Fragen-Spicken diese Woche weg. Anna Bicker stellt in der nächsten Woche wieder den beiden heiseshow-Gästen wieder drei Quizfragen vorab.
Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
Künstliche Intelligenz
IT-Dienstleister planen für die Zukunft mit weniger Personal
Für die in Deutschland tätigen IT-Dienstleister sind die Geschäfte komplizierter geworden. Die in früheren Jahren oftmals von hohen Wachstumsraten verwöhnte Branche sieht sich angesichts des stotternden Konjunkturmotors mit einer schwachen Geschäftsentwicklung konfrontiert. Nach einem im historischen Vergleich schwachen Jahr 2024 brachte 2025 kaum Wachstumsimpulse. Im vergangenen Jahr erzielten die IT-Dienstleister hierzulande statt der erhofften 7,1 Prozent organisch ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Werden Mergers-&-Acquisitions-bedingte Einnahmen in die Betrachtung mit einbezogen, gestaltet sich das Plus mit 3,6 Prozent immerhin ein wenig freundlicher.
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Das sind erste Ergebnisse der diesjährigen Studie „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland“ der Marktforschungsfirma Lünendonk & Hossenfelder, die Ende Juli veröffentlicht wird. Die hier analysierten 91 Firmen repräsentieren mit einem Inlandsumsatz von knapp 34 Milliarden Euro rund 65 Prozent am gesamten IT-Service-Markt Deutschlands.
Mehr Effizienz mit KI?
Die Zahlen der umfangreichen Marktstudie, in die auch Ergebnisse einer Umfrage unter Anwendungsunternehmen eingeflossen sind, legen einige grundlegende Veränderungen des Marktumfeldes offen. Neben fehlenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen verändert vor allem KI die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen grundlegend (Grafik 1). So sehen 83 Prozent der befragten IT-Anwenderunternehmen in der Softwareentwicklung in den kommenden Jahren hierin enorme Effizienzpotenziale.

(Bild: Lünendonk & Hossenfelder)
70 Prozent der IT-Entscheider erwarten darüber hinaus Identisches für den IT-Betrieb und 52 Prozent in der Anwendungsmodernisierung. All das wirkt sich unmittelbar auf Projektvolumina, Honorare und die Personalstruktur auf Anbieterseite aus. Dazu passt, dass 54 Prozent der befragten IT-Dienstleister bis 2028 mit einem rückläufigen Bedarf an Softwareentwicklern planen und 44 Prozent mit weniger Personal im Application Management und IT-Betrieb. Überhaupt beabsichtigen sie künftig vor allem in Technologie zu investieren statt wie bislang üblich ihr Personal aufzustocken.
Erstmals rückläufige Belegschaft
Der stotternde Konjunkturmotor wirkt sich schon heute auf die Beschäftigung aus, wie ein 10-Jahresvergleich der Branche in der Studie zeigt. Die Mitarbeiterzahlen der in Deutschland aktiven Dienstleister entwickelten sich demnach in der Gesamtbetrachtung (einschließlich internationaler Aktivitäten) mit 0,6 Prozent erstmals rückläufig – trotz eines Umsatzwachstums um 3,3 Prozent.
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(Bild: Lünendonk & Hossenfelder)
Auffällig in der diesjährigen Erhebung ist außerdem, dass die 25 größten Anbieter in den beiden Marktsegmenten IT-Beratung & Systemintegration sowie IT-Services vergangenes Jahr die Geschäfte organisch mit 1,5 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent deutlich langsamer ausbauten als der Gesamtmarkt. Auch inklusive Übernahmen schnitten sie mit je 2,8 Prozent Zuwachs unterdurchschnittlich ab.
Die Geschäfts- und Mitarbeiterzahlentwicklung der führenden Dienstleister fällt allerdings äußerst heterogen aus. Während einige zweistellige Wachstumsraten erzielten, weisen andere deutliche Einbußen auf. Laut Lünendonk-Analyst Mario Zillmann war diese Entwicklung vor allem dem Branchen-Mix und weniger dem Service-Portfolio geschuldet. Grobe Daumenregel: Wer wie Porsche-Tochter MHP hauptsächlich in den gebeutelten Industriebranchen etwa Automotive oder Maschinenbau unterwegs ist, durfte kaum auf Wachstumsimpulse hoffen. Eine starke Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor verhalf dagegen wiederum Unternehmen wie Materna zu ansehnlichem Zuwachs.
Wenig Bewegung im Ranking
Ungeachtet dessen weisen die beiden Top 25-Listen in Bezug auf Rangfolge und Anbieter wenig Veränderungen gegenüber dem Vorjahres-Ranking auf. Die Liste der Unternehmen, die mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland mit Management- und IT-Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung und -einführung erzielten, führt weiterhin Accenture an mit einem geschätzten Deutschlandumsatz von 3,6 Milliarden Euro (2024: 3,4 Milliarden Euro). Auf Platz zwei folgt Capgemini mit 2,24 Milliarden Euro (2024: 2,25 Milliarden Euro), auf Rang 3 IBM mit 2,22 Milliarden Euro (2024: 2,2 Milliarden Euro).
Mit 1,23 Milliarden Euro (2024: 1,07 Milliarden Euro) behauptet adesso Platz vier vor msg systems mit 973,7 Millionen Euro Einnahmen (2024: 968,5 Millionen). Adesso weist mit einem Plus von 15,3 Prozent das zweitstärkste Umsatzwachstum 2025 auf. Den höchsten Zuwachs erzielte die auf Rang 15 geführte conet Holding mit 15,8 Prozent auf 287,1 Millionen Euro.
Die beiden vorderen Plätze im Ranking der IT-Dienstleister, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit IT-Operations-Services wie Hosting und Managed Services erwirtschafteten, werden wie im Vorjahr von T-Systems mit 2,95 Milliarden Euro (2024: 2,9 Milliarden Euro) und NTT Data mit 2,10 Milliarden Euro (2024: 2,30 Milliarden Euro) besetzt. Auf Rang 3 steht Neueinsteiger Infosys mit 1,30 Milliarden Euro (2024: 1,15 Milliarden Euro). Der Schwerpunkt der Aktivitäten des indischen Dienstleisters, der zuvor im IT-Beratung & Systemintegration-Ranking geführt wurde, machen im deutschen Markt inzwischen die IT-Operations aus. Atos, dessen Umsatz um 12,8 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro fiel, wurde auf Platz 5 durchgereicht. Vor dem französischen Dienstleister steht noch DXC mit 1,28 Milliarden Euro (2024: 1,32 Milliarden Euro).
(axk)
Künstliche Intelligenz
Microsoft erwägt, Xbox auszugliedern | heise online
Unter der Führung der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma scheint es bei Microsoft hinter den Kulissen richtig rundzugehen: Bis hin zu einer möglichen Abspaltung sollen die Diskussionen reichen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht hervor, der sich um Restrukturierungen und die Stärkung von bekannten Spielemarken dreht.
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Von drei namentlich nicht genannten, aber bei den Meetings involvierten Personen, will „The Information“ erfahren haben, dass Microsoft auch über eine Ausgliederung von Xbox nachdenkt. Konkrete Pläne dafür gebe es noch nicht, schränkt das US-Medium ein. Aber Microsoft soll derzeit prüfen, ob eine nominal unabhängige Tochterfirma nicht besser für die Marke „Xbox“ ist. Schon lange versucht Microsoft mehr oder weniger erfolglos, sich von der Assoziation der Marke allein mit einer bestimmten Konsolengeneration zu lösen.
Erst kürzlich gab Asha Sharma zu bedenken, dass das technische Wettrüsten bei der Hardware durch gestiegene Kosten für Microsoft wohl zu einem Ende kommen müsste. Sharma will also offenbar Kosten sparen, und das ist häufig ein erster Schritt, um eine Abteilung eines Unternehmens zu verkaufen. Eine formale Ausgliederung könnte dazu ein weiterer Baustein sein.
Investition in große Marken
Dazu passt auch, dass laut einem früheren Bericht im Juli eine neue Entlassungswelle bei Xbox droht. In jenem Monat beginnt auch das neue Geschäftsjahr, und in diesem soll nicht nur gespart werden. Wie The Information jetzt aktuell schreibt, will Microsoft vor allem seine größten Spielemarken stärken, darunter „Halo“, „Fallout“ und „Elder Scrolls“. In eine schnellere Entwicklung von neuen Titeln für diese Marken soll mehr investiert werden, und weniger bei kleineren Franchises. Ebenso sollen für diese großen Drei schneller neue Spiele erscheinen.
Wie viel Qualität bei dieser Beschleunigung bei den Spielern ankommt, dürfte sich schon Ende Juli zeigen: am 28. Juli 2026 erscheint „Halo: Campaign Evolved“ für Xbox, PC und Playstation 5. Dabei handelt es sich um ein inhaltlich erweitertes Remake des ersten „Halo“ von 2001, das als einer der Meilensteine des Shooter-Genres gilt und wesentlich zum Erfolg von Microsofts erster Xbox beitrug.
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