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Knapper Speicher: Zotac warnt vor einer existenziellen Krise


Knapper Speicher: Zotac warnt vor einer existenziellen Krise

Seit dem 3. Quartal 2025 kennen die Preise für DRAM nur einen Weg: den nach oben. AMD und Nvidia sollen bereits die Preise für das Bundle aus GPU und VRAM angehoben haben, dazu deuten sich Priorisierungen an. All das hat auch Auswirkung auf die AIB-Partner, denen eine existenzielle Krise droht.

Zotac stellt Bonusprogramm in Korea ein

Der Stein des Anstoßes verschiedener aktueller Meldungen, die unter anderem von starken Preisanstiegen der RTX 5090 sowie RTX 5060 berichten, ist eine Meldung in Zotacs eigenem Online-Store für Südkorea. Zotac entschuldigt sich darin dafür, dass sie bereits nach einem Monat erneut darüber informieren müssen, dass es nun nur noch 0 Prozent Bonuspunkte gibt, statt wie davor 2 Prozent.

Neben dieser Ankündigung, die primär Käufer von Zotac-Produkten in Südkorea treffen, enthält die Stellungnahme weitere Informationen, die das ohnehin nicht rosige Bild für PC-Bastler weiter eintrübt.

Preisanstieg bei RTX 5060 und RTX 5090

Bereits im Dezember deutete sich an, dass Nvidia die Produktion bestimmter GPUs priorisieren wird, während seit Mitte Januar im Raum steht, dass Nvidia je Speicherklasse die rentabelsten GPUs priorisieren wird. Zotac gibt nun dazu an, dass die Preise für sie als AIB-Partner eine starke Erhöhung erfahren haben.

Aktuell zeigen die Preise auch bei den GPUs bereits nach oben, auch wenn sie noch nicht die dramatischen Steigerungen von DRAM-Modulen im Einzelhandel erreicht haben.

Droht den Herstellern sogar das Aus?

Während Speicherhersteller wie Micron, Samsung und SK Hynix durch die Krise profitieren, könnte es für AIB-Partner und System-Builder gefährlich werden.

Die aktuelle Situation ist so ernst, dass wir um die Existenz der Hersteller und Vertreiber von Grafikkarten fürchten müssen

Zotac (maschinell übersetzt)

Die Gründe sind dabei nicht nur die steigenden Preise für die Hersteller selbst, sondern auch der Umstand, dass Nvidia bei der RTX 5000 verschiedene Modelle eventuell vorübergehend einstellt.

Eine gute Verfügbarkeit wird es laut Zotac nur für GPUs geben, die Nvidia bei Samsung fertigen lässt, womit vermutlich die RTX 3060 gemeint ist, deren Produktion Nvidia wieder hochfahren soll.

Ob GDDR6 bei der RTX 3060 ein günstiges Preisniveau bedeutet, ist dabei zweifelhaft, da auch AMD die Preise für ihre Board-Partner anziehen lässt, während Intel den großen Battlemage-Chip BMG-G31 aktuell für den professionellen Einsatz angekündigt hat.

Für Hersteller wie Zotac, die sich exklusiv an einen GPU-Partner binden, ist die aktuelle Situation alles andere als einfach. EVGA zog sich im September 2022 zum Erscheinen der RTX-4000-Serie aus dem GPU-Geschäft zurück. Informationen, die damals an die Öffentlichkeit gekommen sind, zeigten, dass es für EVGA sehr schwer war, Geld mit einer verkauften Grafikkarte zu verdienen. Auch dieses Mal zeigt sich durch verschiedene Informationen, dass es für Hersteller quasi unmöglich ist Grafikkarte zum UVP anzubieten, da Nvidia bereits für die Bundles aus GPU und VRAM deutlich mehr Geld verlangt. Grafikkarten zur UVP sind so nur möglich, wenn Nvidia den Herstellern entsprechende Rabatte gewährt.

  • Nvidia Grafikkarten-Deals: Hier gibt es GeForce RTX 5000 noch „günstig“ zu kaufen
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RTX Remix Logic: Nvidia liefert neues Modding-Tool für dynamische Effekte


RTX Remix Logic: Nvidia liefert neues Modding-Tool für dynamische Effekte

Bild: Nvidia

Mit RTX Remix liefert Nvidia Tools, um alte Spiele mit modernen Grafikeffekten im neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Jetzt wird ein neues Werkzeug eingeführt, das sich RTX Remix Logic nennt. Damit können durch Ereignisse im Spiel ausgelöste Effekte erzeugt werden.

Die Tür öffnet sich und es schneit

Ein Beispiel für RTX Remix Logic ist ein dynamischer Wetterwechsel. Ausgelöst durch das Öffnen einer Tür kann sich die sonst statische äußere Spielwelt auf Wunsch in eine neblige Winterlandschaft verwandeln oder etwa strahlenden Sonnenschein liefern. Das Ganze erfolgt allein über 900 verschiedene Grafikeinstellungen und erfordert keine Anpassungen am Quellcode des Spiels. Demonstriert wurde dieses Einsatzbeispiel – mal wieder – mit Half-Life 2 RTX.

Mehr Grusel mit Paranoia-Effekt

Vor allem für Horror-Spiele interessant ist das zweite Beispiel von Nvidia. Hier wird RTX Remix Logic eingesetzt, um eine Bedrohung letztlich noch immersiver zu gestalten. Der Auslöser ist in diesem Fall ein „Zombie“, der sich dem Spieler nähert, wodurch ein Paranoia-Effekt die Darstellung pulsierend verschwimmen lässt.

Nuklearer Vorfall

Im dritten Beispiel ist der Auslöser respektive das „Game-Event“ die Aktivierung einer Maschine durch den Spieler. Daraufhin wird eine nukleare Reaktion erzeugt, die durch einen hellen Blitz und herumfliegende Partikel dargestellt wird. Selbst der Himmel färbt sich wie nach der Explosion einer Atombombe und die „Zombies“ werden praktisch atomisiert.

RTX Remix Logic startet im Januar

Nvidia nennt die Verfügbarkeit von RTX Remix Logic für den Januar 2026. Über 30 Game-Events, zu denen etwa auch ein bestimmter Zeitpunkt oder ein Hotkey zählen können, wurden definiert. Diese führen wiederum zu Effekten, die sich mit über 900 Grafikeinstellungen realisieren lassen.

Nvidia RTX Remix Logic
Nvidia RTX Remix Logic (Bild: Nvidia)

Inzwischen gibt es laut Nvidia über 125 Spiele-Modifikationen (Mods), die RTX Remix nutzen. Prominente Beispiele sind Portal with RTX, Morrowind RTX Remixed oder das oben zu sehende Half-Life 2 RTX.

Nvidia RTX Remix
Nvidia RTX Remix (Bild: Nvidia)

Erst im März 2025 hatte die Modding-Plattform RTX Remix die Betaphase verlassen. Mehr Informationen zu den Modding-Tools und deren Download gibt es bei Nvidia.

Update

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

Downloads

  • Nvidia App

    3,6 Sterne

    Nvidia App ermöglicht die automatische Optimierung von PC-Spielen und Updaten der Treiber.

    • Version 11.0.6.383 Deutsch
    • Version GeForce Experience 3.28.0.417 Deutsch



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Grünes Licht für Einfuhr: China erteilt Freigabe für Hunderttausende Nvidia H200


Grünes Licht für Einfuhr: China erteilt Freigabe für Hunderttausende Nvidia H200

Bild: Nvidia

Nach einigem Hin und Her hat China nun wohl die Einfuhr von Nvidia H200 genehmigt. Es geht um große Mengen, die nun geliefert werden sollen; zuerst einmal die Lagerware, später eventuell auch neu produzierte Modelle. Über allem schwebt jedoch stets das Damokles-Schwert.

Denn wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann, dass solche getroffenen Vereinbarungen in kürzester Zeit wieder zurückgenommen werden und alles zuvor gesagte auch direkt nichtig ist. Dies hat Nvidia und andere ja erst in diese Lage gebracht, sie sitzen auf hunderttausenden AI-Beschleunigern, die sich nicht verkaufen konnten. Wie lange der Export nach China nun erlaubt ist, dürfte vor allem auf politischer Ebene entschieden werden. Dass Nvidias Chef Jensen Huang letzte Woche in China war, könnte jedoch auch mit hineinspielen.

Wie Reuters berichtet, sollen die ersten Lösungen an drei große Internet-Dienstleister in China gehen, vermutlich Alibaba, ByteDance und Tencent. Diese hatten sich bereits vor Wochen dafür in Stellung gebracht, viele weitere Unternehmen wollen folgen – dürfen aber nur, wenn die Regierung dies zulässt. Die offizielle Haltung ist demnach, die einheimischen Lösungen weiter in den Fokus zu rücken, sich nicht auf westliche Technologien zu verlassen. Ursprüngliche Gerüchte sprachen von einem 1:1-Deal: Pro eingekaufter H200-Lösung sollte mindestens auch ein AI-Chip aus China zum Einsatz kommen. Bis vor wenigen Tagen hieß es dann jedoch, China habe die Einfuhr der H200-GPUs untersagt, nachdem zuvor nur vom Kauf mit Nachdruck abgeraten worden war.

Erste Prognosen gingen im letzten Monat davon aus, dass bis zu zwei Millionen H200 in China verkauft werden könnten. Die Trump-Regierung hat in den Auflagen zu den Auslieferungen vermerkt, dass ein chinesischer Kunde von H200 „sufficient security procedures“, also ausreichende Sicherheitsverfahren, nachweisen muss, damit die Chips nicht an das Militär weitergeleitet werden. Zuvor sollen unabhängige Firmen die geplanten H200-Lieferungen auf ihre Funktionalität testen und den genauen Umfang überprüfen. Denn eine weitere Auflage sagte, dass nach China höchstens 50 Prozent der Menge an H200-Chips gehen können, die US-Kunden zur Verfügung stehen.



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AMD Ryzen 7 9850X3D vs. 9800X3D vs. 285K im Test


AMDs neue High-End-X3D-Gaming-CPU ist da. Der Ryzen 7 9850X3D als Takt-Upgrade des Ryzen 7 9800X3D legt die Messlatte im Test dabei nicht nur in Spielen, sondern auch in Anwendungen höher, denn der Takt steigt überall an, während der Euro-UVP sogar um 30 Euro fällt. ComputerBase liefert alle Details.

Der AMD Ryzen 7 9850X3D im Test

Schlechter hat AMD das Geheimnis um eine neue CPU zuletzt selten gehütet, schließlich listete das Unternehmen den Ryzen 7 9850X3D bereits im November 2025 auf der eigenen Homepage. Es folgten unzählige weitere Sichtungen in Benchmark-Datenbanken, die die Daten bestätigten – und zur CES 2026 dann endlich die offizielle Präsentation:

Der Ryzen 7 9850X3D ist ein Ryzen 7 9800X3D mit 400 MHz höherem maximalen Turbo-Takt für – laut US-Preisliste – 20 US-Dollar Aufpreis. Dank seit Ende 2024 deutlich gestiegenem Euro-zu-USD-Dollar-Kurs liegt der UVP hierzulande mit 499 zu 529 Euro allerdings sogar niedriger als beim 9800X3D. Was der Handel macht, bleibt abzuwarten.

Anders als man vermuten könnte, zeigt sich der höhere Takt im Test nicht nur im Single-Core-Betrieb, sondern anteilig auch in Spielen und unter Multi-Core-Volllast. Dafür steigt teilweise aber auch der Verbrauch. Der nachfolgende Artikel liefert alle Details.

  • Schnellste Gaming-CPU am Markt
  • Schnellster AMD Ryzen mit 8 Kernen in Anwendungen
  • Stromverbrauch Windows-Desktop
  • Stromverbrauch Gaming vs. 9800X3D deutlich angestiegen
ComputerBase-Empfehlung für AMD Ryzen 7 9850X3D

In der Theorie: +400 MHz Turbo-Takt

Die Spezifikationen des AMD Ryzen 7 9850X3D sind schnell benannt. Man nehme den AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) von Ende 2024 und spendiere ihm 400 MHz zusätzlichen Boost-Takt. Alle anderen Parameter inklusive der TDP von 120 Watt (162 Watt PPT), Basistakt und Speicherunterstützung bleiben gleich.

AMD Ryzen 7 9850X3D im Test
AMD Ryzen 7 9850X3D im Test

Eine positive Botschaft gibt es für den Euro-Raum: Der UVP liegt bei 499 Euro und damit 30 Euro unter dem UVP des 9800X3D. Der Grund: Der Eurokurs hatte zuletzt gegenüber dem US-Dollar zugelegt, trotz höherer US-Dollar-UVP kann AMD ihn hierzulande niedriger bepreisen, weil umgerechnet immer noch mehr USD als mit dem Vorgänger in die Kassen gespült werden.

Im freien Handel wird der Neuling zunächst natürlich teurer sein, hier liegt der Vorgänger zuletzt schon deutlich unter der UVP. Offiziell soll dieser auch im Handel verbleiben – also zumindest erst einmal. Langfristig dürfte das jedoch kaum Sinn ergeben.

Der höchste X3D-Cache-Takt bisher

Seitdem der X3D-Cache mit Ryzen 9000 unter den CPU-Die gewandert ist, sind die Taktraten auf dem X3D-Chiplet gestiegen. Die bisher am höchsten taktenden X3D-Prozessoren waren die beiden Ryzen 9. Der Abschlag vom Chiplet ohne zum Chiplet mit X3D-Cache betrugt dort nur noch 200 MHz, der maximale CPU-Takt auf dem X3D-Cache-Chip des 9950X3D lag bei im Test in Spielen gemessenen 5,55 GHz.

Der am höchsten taktende X3D-Cache bisher
Der am höchsten taktende X3D-Cache bisher (Bild: AMD)

Der neue AMD Ryzen 7 9850X3D hebt diesen Wert nun noch einmal um ein ganz kleines bisschen an: Gemessene 5,625 GHz sind es im Test in Single-Core-Lasten, 5,590 GHz immerhin noch in Spielen; das sind in der Spitze 330 MHz mehr als mit dem Ryzen 7 9800X3D.

Die Chiplet-Taktraten im Spiele-Benchmark

In der Praxis: Immer mehr Takt

In Spielen kommt es auf den jeweiligen Titel an, wie hoch der Takt des 9850X3D maximal und im Durchschnitt im Vergleich zum 9800X3D liegt.

Dabei reizt aber auch der neue AMD Ryzen 7 9850X3D seinen Maximaltakt nicht aus, was in Anbetracht der Tatsache, dass Spiele viele Kerne belasten, aber auch nicht verwundert. Aber im Durchschnitt über alle Titel liegt der Takt trotzdem fast 200 MHz höher, in der Spitze sind es 330 MHz.

Die Taktraten in den Spiele-Benchmarks

Der Benchmark Cinebench 2024 Single-Core bestätigt wiederum die bis zu 400 MHz mehr Takt gegenüber dem Ryzen 7 9800X3D (5,225 GHz vs. 5,625 GHz).

Taktverlauf – Cinebench 2024 (max. Takt)

01.0002.0003.0004.0005.0006.000MHz

150100150200250300350400Sekunden

Und selbst unter Multi-Thread-Volllast wie in Handbrake kann sich der Ryzen 7 9850X3D einen kleinen Taktvorsprung erarbeiten, der im Datenblatt nicht direkt abzulesen ist: Im Durchschnitt knapp 80 MHz oder zwei Prozent liegt der neue Prozessor vorne. Damit ist auch die klassische bei Testern bekannte Formel erfüllt: Pro 100 MHz Taktgewinn sind bei gleichen Vorzeichen 2,5 bis 3 Prozent mehr Leistung zu erwarten.

Taktverlauf – Handbrake (Ø Takt)

01.0002.0003.0004.0005.0006.000MHz

150100150200250300350

Was das alles für die Leistung im Benchmark und die Leistungsaufnahme bedeutet, klären die Folgeseiten.

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