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Apps & Mobile Entwicklung

Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?


Wie standhaft seid ihr bei unliebsamen Konsequenzen in Singleplayer-Games? Wann ladet ihr neu? Und nehmt ihr euch damit manchmal selbst den Spaß? Die heutige Sonntagsfrage befasst sich mit dem Thema „Save Scumming“ – und wie die Community auf ComputerBase mit Begriff und Praxis umgeht.

Mein Spiel, meine Regeln?

Wer in Spielen schon einmal vor einem riskanten Dialog, einem schwierigen Kampf oder einer wichtigen Entscheidung gespeichert hat, kennt das Prinzip – auch wenn der etwas despektierliche Begriff dazu nicht jedem geläufig ist. Von „Save Scumming“ ist meist dann die Rede, wenn ein in der Regel noch junger Spielstand gezielt neu geladen wird, um ein unerwünschtes Ergebnis zu vermeiden oder durch wiederholtes Probieren ein besseres Resultat zu erhalten: der misslungene Skillcheck, die ungewollte Dialogoption, der vergeigte Kampf oder einfach nur der schlechte Zufallswurf. Im Kern geht es also darum, Folgen rückgängig zu machen, die ein Spiel eigentlich stehen lassen wollte.

Neu ist das Phänomen nicht. Im Gegenteil: Es ist fast so alt wie frei nutzbare Speicherstände selbst. Gerade am PC, wo schnelles Speichern und Laden traditionell fest zur Spielekultur gehört, war die Versuchung immer groß, riskante Momente abzusichern oder dem Zufall notfalls mehrfach auf die Sprünge zu helfen. Auffällig ist aber, dass Save Scumming in den vergangenen Jahren wieder sichtbarer diskutiert wird. Präsent wird das Thema mit Spielen, die Entscheidungen, Konsequenzen und Würfelglück stark in den Vordergrund stellen. Insbesondere Baldur’s Gate 3 hat die Debatte deshalb neu belebt: Wenn ein einziger Würfelwurf über den weiteren Verlauf gesamter Questreihen entscheiden kann, wird das schnelle Neuladen für viele Spieler fast automatisch Teil der Spielerfahrung.

Für die einen ist es legitime Selbstbestimmung im Singleplayer: Mein Spiel, meine Zeit, meine Regeln. Für die anderen nimmt häufiges Nachladen genau das aus dem Spiel, was die interaktive Handlung erst spannend macht – Risiko, Reibung, Überraschung und manchmal auch das Scheitern.

Wie häufig und wieso ladet ihr neu?

Die heutige Sonntagsfrage dreht sich deshalb nicht nur um die einfache Frage, ob ihr „save-scummt“ oder nicht. Spannend ist auch, warum ihr es tut, wo für euch normales Nachladen aufhört und Save Scumming beginnt, ob ihr euch damit mitunter selbst um Spannung bringt und ob ihr euch bewusst einschränkt. Los geht es aber erst einmal mit der Frage, wie ihr im Allgemeinen mit unliebsamen Konsequenzen in Einzelspieler-Titeln umgeht.

Wie gehst du in Singleplayer-Games mit ungünstigen Ergebnissen oder Konsequenzen um?
  • Ich lade fast nie neu, sondern spiele Konsequenzen in der Regel aus.

  • Ich lade eigentlich nur bei Bugs, Missklicks oder anderen ungewollten Fehlern neu.

  • Ich lade bei wichtigen Entscheidungen gelegentlich neu, falls das Ergebnis deutlich von meiner Prognose bzw. Intention abweicht.

  • Ich lade allgemein bei Fehlschlägen oder schlechtem RNG regelmäßig neu.

  • Ich „save-scumme“ häufig und bewusst.

  • Das hängt für mich stark vom jeweiligen Spiel oder Genre ab; pauschal kann ich das nicht beantworten.

  • Ich spiele kaum solche Spiele; die Fragestellung ist für mich irrelevant.

Und anschließend: Wieso ladet ihr selbst häufiger mal neu?

Aus welchem Grund lädst du regelmäßig Spielstände neu?
  • Wegen Missklicks, Bugs oder unklarer Bedienung.

  • Wegen einer im Nachhinein ungewollten Dialog- oder Questentscheidung.

  • Wegen eines misslungenen Skillchecks, ungünstigem RNG, Pech beim Würfeln oder weiteren Zufallsmechaniken.

  • Wegen schlechter Beute oder ähnlichem.

  • Weil ich mit meiner eigenen Leistung nicht zufrieden bin und mich verbessern möchte.

  • Um die Aktionen oder Strategie meiner PvE-Gegner antizipieren und konkret kontern zu können.

  • Aus Spaß an der Freude am Medium Videospiel – ich will ausprobieren, was passiert und wie Kausalitäten ineinandergreifen.

  • Ich lade aus solchen Gründen meist nicht neu.

  • Das hängt zu stark vom Spiel ab und lässt sich pauschal kaum beantworten.

Abgrenzung des Begriffs

Eine exakte Definition des Begriffs „Save Scumming“ gibt es nicht – allein schon, weil die Kriterien je nach Genre, Spielmechaniken und Zielgruppe unterschiedlich sein mögen. Wie seht ihr das, wie würdet ihr Save Scumming aus dem Bauch heraus abgrenzen?

Ab wann ist Nachladen für dich überhaupt „Save Scumming“?
  • Schon jedes bewusste Nachladen, um ein anderes Ergebnis zu bekommen, fällt meiner Meinung nach in die Kategorie „Save Scumming“.

  • Erst wenn man gezielt und wiederholt RNG oder Würfel neu „rollt“.

  • Erst wenn man Entscheidungen rigoros so lange neu lädt, bis das Wunschergebnis kommt.

  • Nur wenn das Spiel eigentlich auf Konsequenz, Knappheit oder Permadeath ausgelegt ist. Bei weniger strikten Singleplayer-Games ist der Begriff nicht sinnvoll anwendbar.

  • Für mich ist der Begriff unnötig oder zu wertend.

  • Ich trenne das nicht klar voneinander.

Und welche Parallelen seht ihr zu anderen Methoden, sich im Spiel Vorteile zu verschaffen?

Wie ordnest du Save Scumming im Vergleich zu anderen Hilfen oder Komfortfunktionen ein?
  • Für mich ist das eine völlig normale Komfortfunktion.

  • Neu Laden ist okay, aber nur in Maßen – ansonsten ist jeder selbst dafür verantwortlich, sich nicht den Spielspaß zu verderben.

  • Es ist eher ein Trick, der Spieldesign unterläuft – analog zum Ausnutzen eines Glitches.

  • Meiner Meinung nach steht bewusstes Save Scumming auf einer Stufe mit Cheaten – das mag im Singleplayer okay sein, man sollte sich da aber nichts vormachen.

  • Das ist zu stark vom Spiel abhängig, um hier pauschal werten zu können.

  • Darüber habe ich mir nie groß Gedanken gemacht.

Save Scumming vs. Spielspaß

Damit eröffnet sich konsequenterweise die nächste Dimension: Analog zum Ausnutzen von Glitches oder blankem Cheating lässt sich die Frage formulieren, inwiefern Spieler mit systematischem Neuladen nicht den Spaß aus dem Spiel optimieren. Habt ich euch selbst schon einmal die Spielerfahrung verdorben, weil ihr im Optimierungswahn mit Spielständen hantiert habt?

Nimmt dir Save Scumming manchmal Spannung oder Spielspaß?
  • Ja, deutlich – ich unterlaufe mir damit oft selbst die Spannung.

  • Ja, schon – wenn ich es übertreibe, wird das Spiel träge und der Spaß bleibt auf der Strecke.

  • Manchmal – es macht manches angenehmer, aber auch weniger intensiv.

  • Eher selten – für mich überwiegt meist der Komfort.

  • Nein – ich spiele damit genau so, wie es mir am meisten Spaß macht.

  • Das hängt komplett vom Spiel ab.

  • Ich save-scumme kaum oder nie.

Und habt ihr auf Basis dieser Erfahrung vielleicht schon einmal überlegt, eure Möglichkeiten zum Save Scumming gezielt einzuschränken?

Beschränkst du dich in Spielen bewusst selbst, damit Save Scumming gar nicht oder nur eingeschränkt möglich ist?
  • Ja, konsequent – ich nutze nach Möglichkeit Ironman-Modi oder vergleichbare Einstellungen.

  • Ja, gelegentlich – je nach Spiel setze ich mir bewusst Grenzen.

  • Selten – meistens nutze ich die Freiheiten, die mir das Spiel gibt.

  • Nein – ich sehe keinen Grund, mich selbst einzuschränken.

  • Das übernimmt für mich ohnehin das Spiel durch seine Speichermechanik.

  • Ich save-scumme ohnehin kaum oder nie.

Die Debatte lässt sich auf die Entwickler ausweiten: Seid ihr der Meinung, dass die Spiele selbst nach der Maxime entworfen werden sollten, Save Scumming unattraktiv zu machen?

Was ist für dich der beste Umgang eines Spiels mit Save Scumming?
  • Nichts Besonderes – im Singleplayer soll jeder frei speichern und laden können.

  • Optionale Modi wie beispielsweise Ironman anbieten.

  • Fehlschläge und schlechte Ergebnisse interessanter machen, damit Nachladen weniger reizvoll ist.

  • Fehlschläge in ihren Auswirkungen weniger drastisch machen, um den Reiz zum Neuladen zu minimieren.

  • Die Spieler (zunächst) darüber im Unklaren lassen, wie gut oder schlecht sie aktuell abschneiden.

  • Speichermechaniken im Allgemeinen bewusst stärker begrenzen.

  • Save Scumming möglichst konsequent unterbinden oder aber bestrafen.

  • Das hängt zu stark vom jeweiligen Spielkonzept ab und lässt sich pauschal nicht beantworten.

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwort­möglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.

Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.

Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht

Motivation und Datennutzung

Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.



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Game-Streaming: Schaut ihr anderen beim Spielen zu? Falls ja, wobei und wieso?


Schaut ihr Gaming-Livestreams? Auf welchen Plattformen, zu welchen Genres, von welchen Spielen, wie lange und mit welcher Motivation? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um das Verhältnis der ComputerBase-Community zu Game-Streams auf Twitch, YouTube und Co. Oder streamt ihr vielleicht selbst?

Wer schaut wo welche Streams wie viel?

Game-Streaming ist längst kein Nischenthema mehr. Millionen Zuschauer verfolgen täglich Live-Übertragungen auf Plattformen wie Twitch oder YouTube. Dabei reicht das Spektrum vom kompetitiven Shootern über Retro-Speedruns und klassische Let’s Plays bis hin zu gemütlichen Feierabend­runden mit Freunden.

Die heutige Sonntagsfrage möchte herausfinden, welche Rolle Game-Streaming in der ComputerBase-Community spielt: Wird überhaupt zugeschaut? Auf welchen Plattformen? Warum werden Streams verfolgt? Und wie viele Leser sitzen vielleicht sogar selbst vor der Kamera beziehungsweise dem Mikrofon?

Schaut ihr regelmäßig Streamern beim Spielen zu?

Bevor es aber um Plattformen und Inhalte geht, steht zunächst die grundsätzliche Frage an: Gehört das Zuschauen bei Videospielen überhaupt zum Medienalltag der Community auf ComputerBase?

Schaut ihr Gaming-Livestreams?

Wer keine entsprechenden Streams konsumiert, wird sich heute bei den meisten der folgenden Umfragen enthalten müssen. Keine Bange, mir geht es nicht anders!

Falls ihr aber zuseht: Um welche Art Streams handelt es sich dabei?

Welche Arten von Gaming-Streams schaut ihr?
  • Öffentliche Streams von Streamern, Influencern, Content Creators etc.

  • E-Sport-Übertragungen

  • Streams innerhalb von Discord-Communities

  • Streams von Freunden und Bekannten

  • Private Übertragungen über Steam oder ähnliche Dienste

Auf welcher Plattform und wie lange schaut ihr Game-Streams?

Wer zuschaut, tut dies nicht zwangsläufig auf nur einer Plattform. Manche bevorzugen Twitch, andere schauen überwiegend auf YouTube oder nutzen mehrere Angebote parallel. Wie sieht es bei euch aus?

Auf welchen Plattformen schaut ihr Game-Streams?

Zwischen einem gelegentlichen Blick in einen Stream und mehreren Stunden täglich liegen Welten. Wie groß ist der Zeitanteil von Game-Streaming bei euch in einer durchschnittlichen Woche?

Wie viele Stunden Game-Streaming schaut ihr durchschnittlich pro Woche?

Streams können die volle Aufmerksamkeit beanspruchen oder eher nebenbei laufen. Nachfolgend geht es darum, welchen Stellenwert sie in eurer Freizeit einnehmen.

In welchen Situationen schaut ihr Game-Streams?
  • Als Hauptbeschäftigung

  • Während ich selbst spiele

  • Beim Surfen im Internet etc.

  • Bei Arbeiten im Haushalt oder vergleichbaren Tätigkeiten

  • Beim Sport

  • Während ich meinen Hobbys nachgehe

  • Während der Arbeit oder des Lernens

  • Auf dem Smartphone unterwegs

  • Als Hintergrundbeschallung

Was treibt euch zu Gaming-Livestreams?

Nicht alle Zuschauer verfolgen Streams aus denselben Gründen. Für manche stehen konkrete Spiele im Vordergrund, für andere die Personen dahinter, für wieder andere geht es um das Hobby Gaming im Allgemeinen. Wie sieht es bei euch aus?

Warum schaut ihr Game-Streams?
  • Wegen bestimmter Streamer, Influencer, Content Creator etc.

  • Aus Interesse an neuen Spielen, vor einer Kaufentscheidung

  • Um beim Thema Gaming auf dem Laufenden zu bleiben

  • Für Tipps, Guides und Strategien; um zu lernen und besser zu werden

  • Wegen Interesse an E-Sport-Wettbewerben

  • Weil Freunde oder Bekannte streamen

  • Wegen der Community und des Chats

  • Zur Hintergrundunterhaltung

  • Aus Gewohnheit

Damit verbunden ist die Frage, welche Art Inhalt ihr schaut.

Welche Arten von Gaming-Inhalten schaut ihr am häufigsten?

Gerne könnt ihr in den Kommentaren konkret werden: Welche Genres und Spiele schaut ihr und was interessiert euch daran? Eine Umfrage mit allen möglichen Spielen würde den Umfang bei weitem Sprengen, aber zumindest um die Spitzenplätze geht es auch in der nächsten Umfrage.

Wie sieht’s mit den Top 15 aus?

Denn auf Twitch wird streng protokolliert, welche Spiele wie viele Stunden übertragen werden. Im Mai 2026 haben es die nachfolgenden Titel unter die 15 „meistgestreamten“ Spiele geschafft. Wie sieht es mit eurem Interesse daran aus; habt auch ihr zugeschaut?

Hast du in den letzten 4 Wochen Streams zu diesen Spielen geschaut?
  • Apex Legends

  • Call of Duty

  • Call of Duty: Warzone

  • Counter-Strike

  • Dead by Daylight

  • Fortnite

  • Grand Theft Auto V

  • League of Legends

  • Marvel Rivals

  • Minecraft

  • Overwatch

  • Rainbow Six Siege

  • Roblox

  • Valorant

  • Nein, zu keinem dieser Liste – ich habe aber Game-Streams geschaut

  • Nein, ich habe generell keine Game-Streams geschaut

Bonusfrage: Habt ihr eben diese Spiele (auch) selbst gespielt? An dieser Umfrage können sich auch wieder all jene Community-Mitglieder beteiligen, die keine Game-Streams schauen und sich bei den vorherigen Fragen gezwungenermaßen enthalten mussten.

Welches dieser Spiele hast du in den letzten 4 Wochen gespielt?
  • Apex Legends

  • Call of Duty

  • Call of Duty: Warzone

  • Counter-Strike

  • Dead by Daylight

  • Fortnite

  • Grand Theft Auto V

  • League of Legends

  • Marvel Rivals

  • Minecraft

  • Overwatch

  • Rainbow Six Siege

  • Roblox

  • Valorant

  • Keines dieser Liste

Streamt ihr auch selbst?

Zuschauen ist das eine, selbst zu streamen das andere. Die technischen Hürden sind heute niedrig, dennoch bleibt aktives Streaming für viele eine Ausnahme. Zählt ihr euch selbst als Streamer – oder läge euch nichts ferner?

Habt ihr selbst schon einmal Gaming-Streams übertragen?
  • Ja, regelmäßig öffentlich

  • Ja, gelegentlich öffentlich

  • Ja, aber nur für Freunde oder Bekannte

  • Früher ja, heute nicht mehr

  • Nein, könnte ich mir aber vorstellen

  • Nein, kein Interesse

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwort­möglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.

Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.

Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht

Motivation und Datennutzung

Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.



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Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz


Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz

Das Remake von Gothic 1 hat sich in dieser Woche an die Spitze der Artikel mit den meisten Zugriffen geschoben. Anstelle der ZenGin des Originals von 2001 sorgt die Unreal Engine 5 für gehobene, aber letztlich nicht mehr als leicht über­durchschnittliche Grafikpracht. Die Anforderungen des Spiels fallen dennoch relativ hoch aus.

Hohe Anforderungen lassen sich mit DLSS und FSR bändigen

In Verbindung mit stärkeren DLSS- und FSR-Stufen lässt sich das Spiel aber bändigen. Einzig die höchste Grafikstufe bleibt High-End-Grafikkarten vom Kaliber einer GeForce RTX 5070 Ti und aufwärts vorbehalten. Die visuellen Vorteile der Maximalstufe sind aber gering, beim Verzicht wird nicht zu viel verpasst und im Gegenzug Leistung gewonnen.

Diese Grafikkarten braucht es für 60 FPS

AMD-Grafikkarten haben im Gothic Remake leichte Vorteile gegenüber den Modellen von Nvidia. Insbesondere bei der aktuellen Generation sind Radeon-Beschleuniger ein gutes Stück schneller unterwegs als vergleichbare GeForce-GPUs. Intel Arc zeigt in dem Spiel dagegen Leistungsprobleme, selbst die Arc Pro B70 (alias Arc B770) erreicht lediglich das Niveau einer älteren GeForce RTX 4060, die Arc B580 ist klar langsamer. Die Redaktion empfiehlt folgende Grafikkarten für das Spielen mit 60 FPS.

Das vermeintlich erste Office aus Europa

Unterdessen hat bei den Tagesmeldungen die Veröffentlichung von Euro-Office 1.0 für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Suite soll eine europäische Alternative zu Office-Diensten markt­beherrschender Anbieter wie Microsoft 365 darstellen. Doch die quelloffene Web-Office-Suite erntete direkt zum Start reichlich Kritik, unter anderem weil standardmäßig ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für das Speichern verwendet wird. Dokumente in Euro-Office werden allgemein mit den für MS-Office typischen Endungen „.docx“, „.pptx“ und „.xlsx“ gespeichert, da das OOXML-Format eine „quasi-offene“ Entwicklung von Microsoft ist.

Bereits die Beschreibung als „erste in Europa entwickelte Office-Suite“ sei falsch, kritisierte die Gruppierung hinter LibreOffice, „The Document Foundation“, unmittelbar vor der Veröffentlichung von Euro-Office 1.0. OpenOffice, das 2001 erschien, sei die erste europäische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.

Apple bleibt dem Podcast vorbehalten

Nachdem Apples WWDC 2026, die dort erfolgte Ankündigung der 27er-Betriebssysteme und der erstmals KI-gestützten Siri diese Woche interessanter­weise unter ferner liefen rangierten und deshalb nicht in den News-Charts zu finden sind, waren Apples Neuheiten im Podcast mit Dennis und Fabian dann aber doch noch einmal Thema.

Es folgen Linux-Benchmarks des Gothic Remakes

Gothic-Fans mit Linux statt Windows reicht ComputerBase nächste Woche Proton-Benchmarks des Remakes auf Radeon RX, GeForce RTX und Arc nach. Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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33 Immortals: Göttliche Koop-Action für 33 Spieler in Version 1.0 erschienen


Das kooperative Action-Rollenspiel 33 Immortals des kanadischen Entwicklers Thunder Lotus hat den Early Access verlassen. Nach rund einem Jahr im Vorabzugriff ist der Titel jetzt in Version 1.0 für den PC und die Xbox Series X|S sowie im Game Pass erschienen. Noch bis Mittwoch gibt es außerdem Rabatt auf den Kaufpreis.

Mit 33 Spielern gegen Gott

33 Immortals setzt auf groß angelegte Koop-Schlachten für bis zu 33 Spieler gleichzeitig. Als verdammte Seele schließen sich Spieler einer Rebellion gegen Gott an und kämpfen sich durch von Dantes Göttlicher Komödie inspirierte Regionen wie Hölle, Fegefeuer und Himmel. Im Mittelpunkt stehen rund 25 Minuten lange Roguelike-Durchläufe, die ohne lange Vorbereitung oder Lobby-Organisation direkt per Matchmaking gestartet werden können. Allein oder mit bis zu vier Freunden treten Spieler gegen Monsterhorden an, absolvieren sogenannte Folterkammern als Mini-Dungeons und stellen sich schließlich mächtigen Bossgegnern.

33 Immortals (Bild: Thunder Lotus)

Während eines Durchlaufs sammeln Spieler Reliquien und weitere Verbesserungen, die den Charakter stärken. Nach Abschluss bestimmter Herausforderungen entfesselt das Spiel den „Zorn Gottes“, wodurch sich die Bedingungen auf dem Schlachtfeld verändern und die verbleibenden Spieler für weitere Herausforderungen neu gruppiert werden. Jede Partie endet in einem großen Bosskampf.

RPG-Progression und Koop-Chaos mit Roguelike-Gerüst

Besonderen Wert legt Thunder Lotus auf die Zusammenarbeit großer Spielergruppen. Die Kommunikation erfolgt über Emotes, Pings und gemeinsame Fähigkeiten, sodass auch ohne Sprachchat koordinierte Aktionen möglich sein sollen. Gefallene Mitspieler können wiederbelebt werden, während kombinierte Koop-Fähigkeiten hohen Schaden verursachen und das Vorankommen der Gruppe beschleunigen.

Für Langzeit­motivation wollen die Entwickler auch mit permanenten Fortschritten zwischen den Durchläufen sorgen. Ressourcen aus erfolgreichen Runs können genutzt werden, um neue Waffen, Reliquien und Verbesserungen freizuschalten. Insgesamt stehen 14 Waffen zur Verfügung, die von den sieben Todsünden und den göttlichen Tugenden inspiriert wurden. Zufällig generierte Gegner, Belohnungen und Ereignisse sollen zudem für abwechslungsreiche Durchläufe sorgen.

Zum Release rabattiert

Der reguläre Preis von 33 Immortals liegt auf dem PC bei rund 15 Euro. Zum 1.0-Release gibt es aber sowohl auf Steam als auch im Epic Games Store einen Einführungs­rabatt, sodass das Spiel noch bis zum 17. Juni 2026 nur knapp 10 Euro kostet. Auf Xbox Series X|S kostet 33 Immortals regulär 19,99 Euro. Auch hier ist der Preis aber aktuell auf rund 10 Euro reduziert. Zudem ist 33 Immortals im Game Pass enthalten. Das Spiel bietet Crossplay über alle Plattformen.

Systemanforderungen für 33 Immortals

Indie-Games aus Kanada

Das Indie-Studio Thunder Lotus wurde im Jahr 2014 in Montreal gegründet und machte sich zunächst mit Titeln wie Jotun und Sundered einen Namen. Den größten Erfolg feierten die Entwickler mit Spiritfarer im Jahr 2020, das weltweit mehr als sieben Millionen Spieler erreicht hat. Bereits in Entwicklung befindet sich außerdem das nächste Projekt des Studios, der Side-Scroller At Fate’s End. Der Release ist nach aktuellem Kenntnisstand noch für das laufende Jahr 2026 geplant.



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