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Künstliche Intelligenz

Level 3 per KI – Bosch auf dem Weg zum autonomen Auto


Die Vision vom Roboter-Auto, das weitgehend auf sich selbst aufpasst und den Menschen zum Passagier macht, rückt in greifbarere Nähe. Assistiertes Fahren auf Level 2 gehört für viele schon zum automobilen Alltag. Bosch forciert nun den entscheidenden Übergang zum hochautomatisierten Fahren (SAE Level 3). In dieser Stufe geht die Verantwortung in spezifischen Anwendungsfällen vom Menschen auf die Maschine über. Der Fahrer darf die Hände vom Lenkrad nehmen, ein Nickerchen machen und den Blick von der Straße abwenden – ein technologischer Fortschritt, der über Komfortfunktionen hinausgeht.

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Der Weg zur Autonomie führt bei Bosch über einen neuen Ansatz. Frühere, starre und regelbasierte Programmierungen stoßen in der komplexen Realität des Straßenverkehrs an ihre Grenzen. Die Antwort des Unternehmens lautet: Künstliche Intelligenz in jedem Softwarebaustein. Durch den Einsatz von KI könne das Fahrzeug deutlich flexibler auf unvorhersehbare Situationen reagieren, heißt es. Gepaart mit einer redundanten Sicherheitsarchitektur, die bei Ausfall eines Systems sofort einspringt, will Bosch nach vielen wenig erfolgreichen Versuchen anderer Autobauer und Zulieferer eine Vertrauensbasis für Level 3 schaffen.

Ziel ist ein System, das bei Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h und auch unter schwierigen Bedingungen wie schlechter Sicht zuverlässig agiert. Der Fahrer soll so Bosch zufolge wertvolle Zeit zurückgewinnen – sei es auf der Autobahn oder auf mehrspurigen Schnellstraßen in Ballungsräumen. Die Technik übernimmt laut dem Ausrüster nicht nur das Halten der Spur, sondern leitet auch Wechsel eigenständig ein und koordiniert Beschleunigung sowie Bremsvorgänge.

Ein wichtiger Baustein dieser „neuen Freiheit“ ist die Fähigkeit des Fahrzeugs, in Notsituationen blitzschnell und präzise auszuweichen. Mit der Funktion „Autonomous Emergency Steering“ hat Bosch zusammen mit einem chinesischen Fahrzeughersteller angeblich innerhalb von nur sechs Monaten ein System entwickelt, das Fahrassistenz und Fahrzeugsteuerung eng verzahnt. Wenn der Bremsweg vor einem plötzlich auftauchenden Hindernis nicht mehr ausreicht, übernimmt das „Vehicle Motion Management“. Innerhalb von Millisekunden sollen damit Bremse, Lenkung und Antrieb so koordiniert werden, dass das Fahrzeug stabil ausweicht – eine Leistung, die selbst erfahrene Fahrer unter Stress kaum erbringen könnten.

Mit solchen Funktionen will der Zulieferer demonstrieren, dass er Software und Hardware aus einer Hand liefern kann. Von den Hochleistungsrechnern über die Radarsensorik der siebten Generation bis hin zu den Algorithmen ist die gesamte Kette darauf ausgelegt, die Komplexität des autonomen Fahrens beherrschbar zu machen. Der Probebetrieb soll in China erfolgen: Der Konzern hat seit März die Lizenz, in Wuxi in der Nähe von Schanghai Fahrzeuge mit Level-3-Funktionen im Realbetrieb zu testen.

Damit Softwarebefehle ohne Verzögerung in mechanische Bewegung umgesetzt werden, setzt Bosch auf By-Wire-Technologien. Bei diesen aus Flugzeug-Cockpits bekannten Systemen gibt es keine physische Verbindung mehr zwischen Pedal oder Lenkrad und den Rädern. Die Übertragung erfolgt rein elektronisch. Das sieht Bosch als Grundvoraussetzung für das künftige „Software-Defined Vehicle“.

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Besonders beim Brake-by-Wire-System soll sich der Reifegrad der Technik zeigen. Durch zwei voneinander unabhängige Bremsgeräte will Bosch die für Level 3 notwendige Redundanz schaffen. Auch die Lenkung profitiert: Steer-by-Wire ermöglicht variable Lenkübersetzungen, die sich der jeweiligen Fahrsituation anpassen – vom entspannten Manövrieren beim Parken bis hin zum hochpräzisen Feedback bei hohen Geschwindigkeiten. Ab Mitte 2026 sollen diese Systeme in Serie gehen und im Individualverkehr sowie auf Robotaxi-Plattformen zum Einsatz kommen.

Die Level-3-Entwicklung nimmt derzeit vor allem im dynamischen Umfeld in Fernost an Fahrt auf. Die Strategie der Schwaben ist aber global ausgerichtet. Bosch will Märkte mit hoher Innovationsgeschwindigkeit hauptsächlich in China als Testfeld nutzen, um Erkenntnisse weltweit zu transferieren. Ein Level-3-System, das den Fahrer entlastet, besitzt auf den breiten Highways der USA ebenso ein enormes Potenzial wie auf den Autobahnen Europas.


(nie)



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Turtle Beach: Gaming-Maus mit Touchscreen und Wechselakku


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Eine Gaming-Maus mit einem Touchscreen: Ein Produkt-Pitch, der bei vielen Peripherie-Herstellern das erste Team-Meeting vermutlich nicht überlebt hätte, wird von der Gaming-Marke Turtle Beach tatsächlich angeboten. Die Command Series MC7 kostet 160 Euro und fällt vor allem wegen ihres 2,25 Zoll großen Bildschirms auf. Man kann sie aktuell vorbestellen, geliefert wird laut Turtle Beach im Juli.

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Die Turtle Beach MC7 sieht ein wenig so aus, als hätte jemand eine gängige Gaming-Maus mit einer Vertikalmaus wie Logitechs MX Vertical gemischt und einen Bildschirm in die hohe Kante gebaut. Mit dem Touchscreen lassen sich dpi-Empfindlichkeit, Profile. Makros und Apps steuern. Er nimmt den Platz ein, wo die meisten Gaming-Mäuse ihre Vor- und Zurück-Tasten platzieren. Um sie zu ersetzen, hat der US-amerikanische Hersteller zwei weitere Knöpfe unterhalb des Displays platziert. Ein weiterer belegbarer Button ist ebenfalls recht ungewöhnlich in der Daumenauflage versteckt. Die MC7 ist ausschließlich für den Rechtshand-Betrieb ausgelegt.

Mit ihrer Touchscreen-Technik ist die MC7 nicht gerade ein Leichtgewicht: 135 Gramm ist etwa das Doppelte davon, was engagierte Gaming-Enthusiasten üblicherweise über ihr Mauspad zerren möchten. Auch hinter der Ergonomie steht ein großes Fragezeichen. Zudem dürfte der Bildschirm zusätzlich an der Akkulaufzeit zehren.

Immerhin: Der Akku lässt sich jederzeit austauschen, eine Ladestation und ein zusätzlicher Akku werden mitgeliefert. Alternativ kann die kabellose Maus auch direkt per USB-C aufgeladen werden. Die Verbindung zum PC läuft entweder über Bluetooth (latenzbehaftet) oder ein 2,4-GHz-Dongle (ähnlich schnell wie eine Kabelverbindung).

Wer neben seinem Triple-Monitor-Setup und dem Touchscreen auf der Gaming-Maus noch mehr Bildschirme zum Herumfummeln braucht, kann neben der MC7 auch die dazugehörige Tastatur kaufen: Die Command Series KB7 kostet 210 Euro und platziert einen 4,3 Zoll großen Touch-Bildschirm oberhalb der Pfeiltasten.

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Mehr Screens: Turtle Beach bietet auch eine Tastatur mit Touch-Display an.

(Bild: Turtle Beach)

Dadurch wegfallende Knöpfe wie Druck, Entfernen oder Einfügen wandern als Alternativbelegungen auf die F-Tastenreihe. Die Tastatur ist auch im Qwertz-Layout zu haben.


(dahe)



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#TGIQF: 30 Jahre heise online — Artikel und Rubriken


Am 17. April 2026 war Feiern angesagt: heise online wurde 30! Es gab viele Würdigungen aus Politik, Medien, IT-Wirtschaft und der Netzszene, im Forum wurde ebenso eifrig gratuliert und gefeiert. In der Feierwoche gab es zudem rund um das führende IT-Newsportal viel zu rätseln: Artikel mussten in „Guess The Year“ einem Erscheinungsjahr zugeordnet werden – Etwas, was selbst erfahrenen ITlern nicht leicht fiel.

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Die Technik galt es in versteckten Rätseln zu erkunden und natürlich gab es auch am letzten Freitag ein passendes TGIQF-Geburtstagsquiz, rund um 30 Jahre heise online. Diese Feierwoche findet nun ihr Ende.


Logo zu 30 Jahre heise online

Logo zu 30 Jahre heise online

Hier finden Sie einen ausführlichen Rückblick, eine Rätselreise durch unsere technischen Schichten, unser neues Quiz namens „Guess The Year“ und das Geburtstags ‚TGIQF

Das bedeutet aber auch für Sie, dass Sie schnell sein müssen: Unser Jubiläumsangebot zu unserem Abodienst heise+, in dem Sie nicht nur Artikel c’t, iX, Mac & i, Make und c’t Fotografie online lesen können, sondern auch Exklusivinhalte wie Tests, Ratgeber und Hintergründe gibt es nur noch heute (24.04.2026) mit 30 Prozent Lifetimerabatt. Greifen Sie zu!


#TGIQF: Das heise-online-Quiz

#TGIQF: Das heise-online-Quiz

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:

Mit einem kleinen Nerdquiz zu Rubriken, Schlagzeilen, Autoren und wilden Themen aus 30 Jahren heise online wollen wir Sie ins wohlverdiente Wochenende begleiten.

In der heiseshow hatte Moderatorin Anna Bicker gleich drei heise-Rater zu Gast: heise-online-Chef Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner sowie heise+ Redakteur Alexander Spier grübelten hörbar um Rubriken und heise-Schlagzeilen der vergangenen drei Dekaden. Manches war noch sehr präsent und manche Schlagzeile doch schon etwas aus dem Blick geraten. 

Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

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Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.

Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster, aka Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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Samsung Galaxy S24 und S25: April-Update sorgt für Akku-Probleme


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Samsungs Anfang April veröffentlichter Sicherheitspatch bereitet Nutzern offenbar noch mehr Probleme als nur mit Microsoft-Apps. In Foren beschweren sich vor allem Besitzerinnen und Besitzer der Galaxy-S24- und -S25-Serien über heißlaufende Geräte und eine stark verkürzte Akkulaufzeit. Einige Nutzer meinen, die Ursache gefunden zu haben.

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„Ich habe es vor 35 Minuten vollständig aufgeladen, jetzt liegt der Ladezustand bei 65 Prozent. Ich habe alle Anwendungen geschlossen, den Energiesparmodus aktiviert, das Gerät neu gestartet, einen Virenscan durchgeführt und eine Diagnose laufen lassen. Nichts scheint es abkühlen zu können“, schreibt ein frustrierter Nutzer eines Galaxy S24 im Samsung-Community-Forum. Zahlreiche Nutzer bestätigen seine Erfahrung (via Android Authority).

Das Gleiche berichten S25-Nutzer sowohl in der Samsung-Community als auch auf Reddit: „Als Nutzer eines S25 Ultra ist mein Akku schon seit gut zwei bis drei Wochen völlig hinüber“, beschwert sich ein Redditor in einem Thread im Android-Subreddit. Ein Besitzer eines Galaxy S24 gibt an, dass sein Akku weniger als drei Stunden hält und fünf Stunden benötigt, um auf 100 % aufgeladen zu werden. Ein Besitzer eines Galaxy S25 berichtet hingegen, dass sein Handy bereits nach zwei Stunden leer ist.

Ein Moderator der Samsung-Community rät Nutzern dazu, das Gerät im Safe-Mode zu laden. Doch das bringt zahlreichen Nutzerberichten zufolge keine Änderung.

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Einige Nutzer scheinen den Übeltäter ausfindig gemacht zu haben und teilen Screenshots des Batterieverbrauchs ihrer Geräte. Dabei sticht die Samsung-Sicherheitsfunktion für das verbundene Geräte-Ökosystem Knox Matrix deutlich heraus. Auf mehreren Screenshots ist zu sehen, dass Knox Matrix einen außergewöhnlich hohen Anteil der Akkuleistung verbraucht. Die App scheint ständig im Hintergrund zu laufen und die CPU zu überlasten.

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Eine Übergangslösung scheint es nicht zu geben. Man kann die App zwar beenden und das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Ein Nutzer hat eigenen Angaben zufolge beides gemacht und immer noch das gleiche Problem.

Samsung scheint den Fehler noch nicht bestätigt zu haben, zudem tritt er auch nicht bei allen Nutzern auf; ein Galaxy S24 aus der Redaktion läuft nach Einspielen der Sicherheitspatches von Anfang April komplett unauffällig. Samsung kommt aber wohl nicht umhin, möglichst zeitnah ein weiteres Update nachzuliefern, mit dem die bekannten Probleme behoben werden.


(afl)



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