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LG OLED W6: Besonders dünne LG-OLED-Fernseher starten teurer


LG OLED W6: Besonders dünne LG-OLED-Fernseher starten teurer

Bild: LG

LG verkündet die Verfügbarkeit der neuen OLED-Fernseher der W6-Serie. Das „W“ steht für Wallpaper und meint die besonders flache Ausführung, wodurch Anschlüsse in eine separate Box wandern. Die Montage ist an der Wand vorgesehen. Die Modelle mit 77 Zoll und 83 Zoll Diagonale sind allerdings teurer als ursprünglich angekündigt.

UVP angehoben, Handel unterbietet deutlich

Den OLED Evo W6 mit 77 Zoll (OLED77W69LA) hatte LG Anfang März zum UVP von 5.999 Euro in Aussicht gestellt. Doch jetzt zum Marktstart im Juli liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 6.499 Euro, also 500 Euro darüber.

Beim größeren 83-Zoll-Modell (OLED83W69LA) ist der Preisunterschied zu den vorherigen Angaben noch größer: Statt 7.999 Euro sind es nun 8.999 Euro, also ganze 1.000 Euro mehr. Eine Begründung für die höheren Preise liefert die knappe Pressemitteilung wiederum nicht. LG hatte allerdings bereits Ende März über höhere Preise informiert.

Beide Wallpaper-Fernseher und weitere OLED-Modelle wie der G6 und C6 waren Premieren zur CES Anfang Januar in Las Vegas.

Im Handel werden diese Preisempfehlungen aber unterboten: Das 77-Zoll-Modell wird bei manchen Händlern aktuell für ab 5.099 Euro und der 83-Zoller für ab 6.499 Euro angeboten. Damit liegen die „echten“ Preise bereits deutlich unter den alten UVP.

W6 wird etwas dicker

Die neue Generation der LG OLED W6 fällt mit einer Tiefe von 9,9 mm zwar erneut flach aus, ist allerdings etwas dicker als die Vorgänger. Dafür sind nun Lautsprecher integriert, während zuvor eine externe Soundbar beigelegt wurde. Für den Anschluss wird aber weiterhin eine separate Tuner-Box benötigt, die sogenannte „Zero Connect Box“. Diese ist nun kleiner und verfügt über vier statt bisher drei HDMI-Buchsen. Da Bild- und Tonsignale drahtlos an den Fernseher übertragen werden, kann sie nahezu beliebig aufgestellt werden. Die maximale Reichweite liegt allerdings bei 10 Metern. Die Auflösung 4K UHD wird mit bis zu 165 Hz unterstützt.

Mehr Informationen zu den schlanken OLED-Fernsehern liefern die Produktseiten beim Hersteller:



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Fokus verstärkt auf eigene Modelle: Microsoft will Kosten im KI-Bereich weiter drastisch senken


Fokus verstärkt auf eigene Modelle: Microsoft will Kosten im KI-Bereich weiter drastisch senken

Bild: Microsoft

Microsoft treibt die Integration eigener KI-Modelle in seine Software-Produkte weiter voran und ersetzt schrittweise bislang genutzte Modelle von OpenAI und Anthropic. Im Fokus stehen nicht nur Maßnahmen zur Senkung der hohen Kosten, mit denen auch der Konzern zu kämpfen hat, sondern auch die Verringerung von Abhängigkeiten.

Eigene Modelle als umfassende Lösung gegen zu hohe Kosten und Abhängigkeit

Das bedeutet unter anderem, dass sich Microsoft zunehmend von externen KI-Anbietern lösen und den Fokus verstärkt auf eigene Entwicklungen legen will. Einem Bericht von Bloomberg zufolge verarbeitet der Software-Konzern inzwischen bereits jede Woche Zehntausende KI-Anfragen in Excel und Outlook über die hauseigenen Microsoft-KI-Modelle. Dabei handelt es sich um eine Modellfamilie, die Microsoft vollständig eigenständig und unabhängig von OpenAI oder anderen Partnern entwickelt hat. Bislang kamen für solche Anfragen überwiegend Modelle von OpenAI und Anthropic zum Einsatz.

Hintergrund der neuen Offensive ist der hohe finanzielle Aufwand für Entwicklung, Betrieb und Nutzung moderner KI-Modelle. Derzeit entfällt zwar erst ein kleiner Teil der Anfragen auf die eigenen Lösungen, ihr Anteil soll in den kommenden Jahren jedoch kontinuierlich steigen, während die Nutzung externer Modelle schrittweise zurückgehen soll – so zumindest die langfristige Strategie des Unternehmens. Vollständig verzichten wird Microsoft auf die Produkte der Konkurrenz allerdings noch längere Zeit nicht können.

Bereits im März dieses Jahres gab es erste Hinweise seitens Microsoft, dass die Ausgaben für Anthropic und OpenAI durch einen verstärkten Einsatz der eigenen MAI-Modelle reduziert werden sollen. Gegenwärtig profitiert das Unternehmen noch von vergünstigten Konditionen im Rahmen der langjährigen Partnerschaft mit OpenAI. Da diese Vorteile jedoch nicht dauerhaft garantiert sind, arbeitet Microsoft daran, sich langfristig unabhängiger von den Preisentscheidungen externer KI-Anbieter zu machen.

Erste Lösungen vorgestellt

Bereits Anfang Juni hatte Microsoft auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz „Build“ sieben neue KI-Modelle vorgestellt, darunter unter anderem einen Coding-Assistenten, der nach Angaben des Unternehmens eine ähnliche Leistung wie das frühere Anthropic-Modell Opus 4.6 erreicht, dabei jedoch deutlich kostengünstiger arbeiten soll und inzwischen auch innerhalb von GitHub Copilot zum Einsatz kommt. Ebenfalls vorgestellt wurden die MAI-Image-2.5-Modelle für die Text-zu-Bild-Generierung sowie ein selbst entwickeltes Modell für Transkriptionsaufgaben in Microsoft Teams und weiteren Produkten. Damit soll der Einsatz eigener KI-Technologie innerhalb des Microsoft-Ökosystems weiter ausgebaut werden.

Auch chinesische KI-Modelle Teil der Gedankenspiele

Die steigenden Kosten sorgen branchenweit für Unzufriedenheit. Laut dem Bericht prüfen einige Unternehmen inzwischen sogar den Einsatz chinesischer KI-Modelle, da diese als kostengünstigere Alternative für agentische KI-Anwendungen gelten. Auch Microsoft soll über den Einsatz einer selbst gehosteten DeepSeek-Variante nachdenken. Den grundsätzlichen Überlegungen stehen allerdings weiterhin erhebliche Bedenken hinsichtlich möglicher Sicherheits- und Datenschutzrisiken gegenüber.



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Samsung PM1763: PCIe-6.0-SSD mit 28 GB/s geht nun doch bereits in Serie


Samsung PM1763: PCIe-6.0-SSD mit 28 GB/s geht nun doch bereits in Serie

Samsung schickt seine erste PCIe-6.0-SSD in die Serienfertigung. Die PM1763 ist für Rechenzentren konzipiert und soll zum Beispiel KI-Anwendungen und HPC-Aufgaben beschleunigen. Der maximale Durchsatz liegt bei satten 28,4 GB/s. Die Speicherverwaltung übernimmt ein moderner 4-nm-Controller.

Mit PCIe 6.0 wird der Durchsatz verdoppelt

Die Samsung PM1763 ist laut Hersteller „optimiert für AI- und HPC-Serverumgebungen der nächsten Generation“. Da als Schnittstelle PCIe 6.0 genutzt wird, kann der Durchsatz gegenüber PCIe-5.0-SSDs nahezu verdoppelt werden. Und so bringt es die PM1763 beim sequenziellen Lesen auf bis zu 28,4 GB/s und beim Schreiben auf 21,9 GB/s. Die Werte gelten für das Spitzenmodell der Serie mit 16 TB Speichervolumen. Samsung wirbt damit, dass sich so ein 40 GB umfassendes Large Language Model (LLM) in nur etwa 1,4 Sekunden übertragen lässt. Dadurch sollen im Rechenzentrum Latenzen zwischen Prozessoren und Beschleunigern verringert werden und sich allgemein die Effizienz der KI-Workloads steigern lassen.

Gerüstet gegen Quanten-Computer-Attacken

Samsung spricht aber auch das Thema Sicherheit an. Die PM1763 soll unter anderem die Post-Quanten-Kryptographie (PQC) unterstützen, um gegen künftige Bedrohungen durch Attacken über Quantencomputer gerüstet zu sein. Außerdem werde das TEE Device Interface Security Protocol (TDISP) unterstützt, mit dem Datenwege in virtualisierten Umgebungen gesichert werden.

Neuer Controller in 4 nm mit hoher Effizienz

Bei den Komponenten der neuen PCIe-6.0-SSD setzt Samsung auf einen „neu entwickelten 4-Nanometer-Controller“, zu dem allerdings keine näheren Angaben gemacht werden. Von 16 Speicherkanälen ist aber auszugehen. Im Client-Sektor ist man bisher erst beim 6-nm-Prozess angekommen, was verdeutlicht, dass hier modernste Technik verwendet wird. Der Controller soll einerseits die höhere Leistung ermöglichen und andererseits auch die Energieeffizienz verbessern. Angeblich soll die Effizienz etwa 1,8 Mal besser als beim Vorgänger ausfallen. Damit ist die PM1753 gemeint, die über PCIe 5.0 einen Durchsatz von 14,8 GB/s erreicht. Laut den Angaben dürfte die PM1763 bei nahezu doppelter Geschwindigkeit nur wenig mehr Energie benötigen, um die Effizienz um das 1,8-Fache zu steigern. Konkrete Angaben zur Leistungsaufnahme liefert Samsung allerdings nicht.

Samsung PM1763 SSD mit PCIe 6.0 für Rechenzentren (Bild: Samsung)

Beim eingesetzten NAND-Flash handelt es sich um V-NAND der 9. Generation (Samsung V9). Mit Sicherheit kommt die TLC-Variante zum Einsatz, da diese einerseits schneller ist und andererseits Probleme mit der QLC-Version deren Einführung stoppten.

Rund 4 TB bis 16 TB und Flüssigkühlung

Samsung spricht von Speicherkapazitäten von 4 TB, 8 TB und 16 TB – die nutzbare Speicherkapazität dürfte aber eher bei 3,84 TB, 7,68 TB und 15,36 TB liegen, denn ein höherer Anteil an Reservespeicher ist im Serverbereich üblich. Gezeigt wird in der aktuellen Mitteilung lediglich der Formfaktor E1.S, mit dem die SSD in flüssiggekühlten Servern eingesetzt werden soll. Für die Zukunft waren aber bis zu 64 TB und weitere Formate wie E3.S und U.2 versprochen worden.

Samsung PM1763 zur ISC2026

Serienfertigung jetzt doch früher als gedacht

Die PM1763 hat Verspätung, denn ursprünglich hatte Samsung die Verfügbarkeit für Anfang 2026 genannt. Allerdings kommt sie nun wohl doch etwas früher als zuletzt gedacht. Denn erst vor einigen Wochen hatten Samsung-Mitarbeiter auf der Fachmesse ISC 2026 gegenüber ComputerBase geäußert, dass die PM1763 erst Ende 2026 in Produktion gehen solle und Anfang 2027 erhältlich sei.

Daher kommt die heutige Mitteilung von Samsung über den Beginn der Massenfertigung für die Redaktion durchaus überraschend. Wann aber die Verfügbarkeit wirklich gegeben ist, erklärt Samsung heute nicht.

Micron war schneller

Samsung ist nicht der erste Hersteller mit einer PCIe-6.0-SSD dieses Kalibers. Die Pionierarbeit hat nämlich Micron geleistet und bereits vor knapp fünf Monaten die Micron 9650 als erste PCIe-6.0-SSD der Branche in die Serienfertigung geschickt. Der maximale Durchsatz ist mit 28 GB/s sehr ähnlich. Allerdings liegen die maximale Schreibrate und die maximalen IOPS bei Samsung deutlich höher.

Erste Server-SSDs mit PCIe 6.0 im Vergleich



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DE-CIX: Fußball-WM führt zu neuem Rekord beim Datenverkehr


DE-CIX: Fußball-WM führt zu neuem Rekord beim Datenverkehr

Bild: DE-CIX

Während des Achtelfinales der Fußball-WM zwischen Argentinien und Ägypten erreichte der Datenverkehr am Internetknotenpunkt DE-CIX einen neuen Höchstwert. Das gilt sowohl über alle DE-CIX-Standorte hinweg gemessen als auch direkt an Europas größtem Internetknotenpunkt in Frankfurt am Main.

Der Rekordwert wurde gestern Abend, den 7. Juli 2026, um 20:05 Uhr gemessen. Über alle Standorte hinweg lag der Datenverkehr bei 29,517 Terabit pro Sekunde (3,69 TB/s). Direkt in Frankfurt wurde mit 19,636 Tbit/s ein neuer Höchststand ermittelt. In den letzten fünf Jahren hat sich der maximal gemessene Wert damit fast verdoppelt, das Plus liegt bei 89 Prozent.

Das Cloud- und Streaming-Zeitalter treibt den Datenverkehr nach oben

Die Gründe sind wenig überraschend. Cloud-Dienste sowie Streaming-Angebote und KI-Anwendungen treiben den Datenverkehr nach oben, das Wachstum ist konstant. „Die WM unterstreicht einen Trend, den wir seit Jahren beobachten“, sagt DE-CIX-CEO Ivo Ivanov. Das gelte nicht nur für spezielle Events wie Spieltage bei einer Fußball-WM. Datenintensive Dienste erfordern dauerhaft eine leistungsfähige Infrastruktur, so Ivanov.

Dass ein Rekordwert bei der WM ermittelt wird, passt aber ins Bild. Streaming löst das klassische Fernsehen immer mehr ab, Übertragungsformate werden zudem hochauflösender. Was also entsteht, ist mehr Datenverkehr. Insbesondere, wenn wie bei einem WM-Spiel die Streams weltweit nahezu gleichzeitig starten, entstehen Spitzenlasten.

Das betrifft neben den großen Märkten auch kleinere Anbieter, wie der DE-CIX in einer Mitteilung von Anfang Juli erklärte. So verzeichnete etwa ein lokaler Telko-Betreiber aus Kap Verde – also einem Land mit wenigen Einwohnern, das erstmals bei der WM teilnahm – ein merkliches Traffic-Wachstum. Verursacht wurde es vor allem durch Video-Streaming während den WM-Spielen.

DE-CIX als globaler Infrastrukturbetreiber

Der DE-CIX betreibt mehr als 60 Internet- und Cloud-Knotenpunkte in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien. Über das globale Interconnection-Ökosystem werden mehr als 4.600 Netzwerke verbunden. Die digitale Infrastruktur ermöglicht den direkten Austausch von Internetdienstanbietern, Cloud-Anbietern, Content-Plattformen und Unternehmen.



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