Connect with us

Künstliche Intelligenz

Lufthansa verbietet Nutzung von Powerbanks an Bord


Die Lufthansa hat die Regelungen für mobile Akkus, sogenannte Powerbanks, verschärft. Diese dürfen nach Angaben der deutschen Fluggesellschaft an Bord der Flugzeuge nicht mehr genutzt werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Jeder Passagier dürfe an Bord eines Fluges der Lufthansa Group Airlines maximal zwei Powerbanks mitnehmen. Diese dürften jedoch „weder genutzt noch geladen werden“. Die Regeln seien zum 15. Januar in Kraft getreten, teilte die Lufthansa mit.

Die Powerbanks müssen im Handgepäck mitgeführt werden. Die Passagiere müssen sie nach den neuen Regeln „in der Sitztasche des Vordersitzes, am eigenen Körper oder im Handgepäck unter dem Sitz“ verstauen. Sie mit dem Gepäck aufzugeben ist ebenso verboten wie sie in den Gepäckfächern über den Sitzen unterzubringen. Das gilt auch für E-Zigaretten.

Die maximale Kapazität von Powerbanks, die im Flugzeug mitgenommen werden, beträgt 160 Wattstunden, wobei Powerbanks mit einer Kapazität zwischen 100 und 160 Wattstunden bei der Fluggesellschaft vorab angemeldet werden müssen. Bis zu einer Kapazität von 100 Wattstunden können einfach so mitgenommen werden.

Für die üblichen Mobilgeräte ist das problemlos, diese liegen deutlich unter diesen Grenzwerten: Akkus von Smartphones haben etwa 5 bis 15 Wattstunden, von Tablets 10 bis 200 Wattstunden und Laptop-Akkus schließlich 25 bis 80 Wattstunden. Akkus für Digitalkameras liegen eher unter 10 Wattstunden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Regeln gelten für alle Gesellschaften der Lufthansa Group, darunter Eurowings, Swiss und Austrian. Sie orientieren sich an den Empfehlungen internationaler Luftfahrtorganisationen wie der European Union Aviation Safety Agency (EASA) und der International Air Transport Association (IATA). Die Fluggesellschaften haben die Regelungen für Powerbanks nach mehreren Bränden in Flugzeugen in den USA und Asien angepasst.

So haben beispielsweise verschiedene ostasiatische Airlines Anfang vergangenen Jahres bereits die Regeln für Powerbanks im Flugzeug verschärft. Anlass war ein Feuer Ende Januar 2025, das im Gepäckfach einer Maschine der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Busan ausgebrochen war. Die Maschine, die weitgehend zerstört wurde, war zum Glück noch am Boden, alle 176 Insassen konnten sie über die Notrutschen verlassen, einige wurden leicht verletzt.


(wpl)



Source link

Künstliche Intelligenz

Meinung: E-Auto-Förderung hilft dem Klimaziel so wenig wie das Verbrenner-Aus


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nun ist endlich bekannt, wie die Bundesregierung die „geilen“ Elektroautos fördern möchte. So nannte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Autos aus nationaler und EU-Produktion. Immerhin gibt es für die Neuauflage der Elektroauto-Subvention für Privatleute eine stärker gewichtete soziale Komponente als in der vorzeitig von der damaligen Koalition beendeten Vorgängerversion. Statt einer weiteren Förderung hätte indes eine von Anfang an durchgehend klare Linie der E-Mobilität wohl besser geholfen. Denn um die EU-weit vereinbarte CO₂-Reduktion im Verkehrssektor durch eine steigende Zahl von Elektroautos zu erreichen, ist schon seit Jahren der Flottenverbrauchsmechanismus in Kraft. Er kann und wird die Hersteller dazu bringen, selbst Wege zu finden, wie man günstige Elektroautos baut und in ausreichend großer Zahl unters Volk bringt. Auch daran hat Schneider auf der heutigen Pressekonferenz ganz richtig erinnert.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Fähigkeiten dazu hat sich die Autoindustrie bereits in den vergangenen zehn Jahren angeeignet und wurde dabei auch, aber nicht vor allem durch die erste Kaufprämie für Elektroautos unterstützt. Sie hat vorwiegend jenen genutzt, die ohnehin genügend Geld gehabt hätten. Der Beweis nach dem Auslaufen der Förderung: Die Hersteller senkten ihre Preise, was sie dank des Aufschlags in Höhe ihres „Anteils“ an der Förderung kostenneutral tun konnten. Das Geld war also vorwiegend in Richtung Industrie geflossen, was angesichts deren Schwierigkeiten sicher hilfreich, jedoch nicht sonderlich zielgerichtet war.

Berechtigterweise wurde daher gefragt, ob nicht eine Förderung der Ladeinfrastruktur nachhaltiger gewesen wäre, genau wie es ganz aktuell die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erneut tut. Mit solchen Fragen begibt man sich allerdings in eine Henne-Ei-Diskussion. Das Versprechen, die Ladeinfrastruktur entsprechend dem Aufwuchs der Abnehmer zu ertüchtigen, ist allerdings ein ziemlich glaubwürdiges Versprechen der Politik. Die DUH hat damit keinen Punkt.

Ebenfalls berechtigt ist der seit Jahren fast inflationär zu hörende Verweis auf die Marktmacht der chinesischen Hersteller, die dank staatlicher Unterstützung auf allen Ebenen so günstig produzieren können, dass sie den Markt aufrollen, wenn wir hier nicht handeln. Die Zahlen sprechen indes eine so überzeugende Sprache, dass Minister Schneider sie in der Pressekonferenz zur Ankündigung der Förderbedingungen geradezu genussvoll zitierte. In Deutschland dominieren demnach die deutschen und mit ein paar Prozent auch europäische Marken zu 80 Prozent den Elektroautomarkt. Den Rest teilen sich Chinesen, Koreaner und eine US-Marke. Die Gründe sind vielfältig. Einer ist, dass die Chinesen keinen Sinn in Dumping sehen, ein noch gewichtigerer die Reife der Produkte im Sinne deutscher und europäischer Kunden. Später kann und wird die Bundesregierung Entscheidungen neu ausrichten.

Innerhalb der drei Jahre jedoch, in denen die neue Subvention gelten soll, wird man aber wohl gelassen bleiben können. Idealerweise auch danach, denn dazu kommt über diesen Zeitraum eine Elektroautooffensive, wie sie ihresgleichen sucht. Nicht aus China, sondern aus dem Herzen der deutschen Autoindustrie, von Volkswagen. Aber auch andere Hersteller zeigen, dass sie nicht nur willens, sondern auch in der Lage sind, wettbewerbsfähige Elektroautos anzubieten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Delle im Verkauf hat sich die Bundesregierung selbst zuzuschreiben. Ohne Förderung wären die Zahlen anfangs etwas weniger steil gestiegen, dafür hätte es danach keinen Einbruch gegeben. Leider hat dieser zwei Ursachen. Erstens warteten potenzielle E-Auto-Käufer auf die neue Förderung. Mit solchen Mitnahmegewinnlern muss man rechnen und kann mit ihnen leben. Kein größeres Problem. Zweitens jedoch – schlimmer, weil nachhaltiger – haben schon die Diskussionen während der ersten Subventionsphase und die zahlreichen Basteleien daran und nun erst recht das Gezerre über eine erneute Förderung dazu beigetragen, das zarte Pflänzchen Vertrauen in die E-Mobilität zu schädigen. Die neue Subvention erweckt nach dieser Vorgeschichte ganz entschieden den Eindruck, E-Autos verkauften sich nur, wenn man den Käufern noch Geld hinterherwirft.

Davor allerdings haben bereits verantwortungslose Politiker einer zukunftsverzagten Klientel nach dem Mund geredet, die ein für alle Mal das Heimchen an den Herd und den Sprit in den Tank zurückwünscht. Für Wählerstimmen haben diese Politiker den Ausstieg vom Ausstieg aus der Verbrenner-Produktion ausgerufen und verkaufen die Entscheidung der EU auch noch als Durchbruch. Verständlich, dass so eine durchsichtige Strategie viel zu viele Wähler extremen Parteien zugetrieben hat, statt sie zu halten.

Die durch das Verbrenner-Aus-Aus und überflüssige öffentliche Subventionen zweifach in ihrer Glaubwürdigkeit erschütterte Autoindustrie muss nun einigen verunsicherten Kunden mehr erklären, warum Elektroautos mittlerweile für die meisten von ihnen tatsächlich besser sind. Zudem wird sie für eine längere Übergangszeit Verbrenner bauen, um eine unnötige Nachfrage einzufangen, statt sich auf Entwicklung und Bau von E-Autos konzentrieren zu können. Obwohl ihre Zeit gekommen ist. Das ganze Hin-und-Her hätte die Politik der Dekarbonisierung des Verkehrssektors besser erspart. Auch durch den Verzicht auf eine individuelle Elektroautoförderung.

Mehr zum Thema Elektromobilität


(fpi)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Regulierungskonzept: Bundesnetzagentur skizziert den Abschied vom Kupfernetz


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Bundesnetzagentur hat am Montag ihr Regulierungskonzept für den Übergang von alten Kupfernetzen zu moderner Glasfaserinfrastruktur vorgestellt. Aufbauend auf das im vergangenen Frühjahr veröffentlichte Impulspapier will die Regulierungsbehörde den Entwurf als Empfehlung verstanden wissen, wie der Migrationsprozess gestaltet werden kann. Dabei ist auch der Gesetzgeber gefordert.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Regulierungsbehörde spricht sich in ihrem Regulierungskonzept für ein „regelgebundenes Verfahren“ aus, in dem die Abschaltung eines bestimmten Anschlussgebietes dann eingeleitet werden kann, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen: Das sind im Wesentlichen eine Anschlussquote von 80 Prozent der Haushalte in dem betroffenen Gebiet und „geeignete Vorleistungsprodukte”.

Für die Anschlussquote zieht die Bundesnetzagentur die Zahl der tatsächlich angeschlossenen Haushalte heran. Für Einfamilienhäuser ist das mindestens ein Übergabepunkt im Keller. Bei Mehrfamilienhäusern ist es ein Anschluss in der Wohnung (FTTH).

Zugleich muss der Betreiber des Glasfasernetzes ausreichende Vorleistungen anbieten, damit auch Wettbewerber ihre Kunden auf der neuen Infrastruktur versorgen können (auch als „Open Access“ bezeichnet). Wie genau diese Vorleistungen aussehen, ist bisher nicht klar und derzeit noch Gegenstand von Gesprächen mit der Branche. Es dürfte aber auf ähnlich standardisierte Zugänge wie bei DSL hinauslaufen.

Für die Migration schlägt die Bundesnetzagentur wie das Digitalministerium eine Übergangsfrist von drei Jahren vor. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Voraussetzungen gegeben sind, kann die Abschaltung eines Anschlussbereichs angegangen werden. Abschaltpläne sollten dann mindestens drei Jahre vorher angezeigt werden. Zwei Jahre vor dem geplanten Termin dürfen in dem Gebiet dann keine DSL-Produkte mehr angeboten werden.

Die Migrationsgebiete sollten sich nach dem Willen der Bundesnetzagentur „grundsätzlich an der Kupfernetzstruktur orientieren” – das heißt, etwa an den bestehenden Kabelverzweigern – aber, wo möglich, auch an den Grenzen von Stadtteilen oder Gemeinden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Damit das kein Stückwerk wird, fordert die Bundesnetzagentur so etwas wie ein Gesamtlagebild. Ein „übergeordneter Migrationsplan für die gesamte Bundesrepublik“ müsste zumindest das Datum der ersten Abschaltung, weitere Meilensteine und das geplante Abschlussdatum enthalten. Nach derzeitigen Schätzungen beginnt die Abschaltung frühestens 2030 und kann zehn Jahre dauern.

Dafür müsste sich die Telekom in die Karten gucken lassen. Bisher macht der Bonner Konzern aber keine Anstalten, seine Abschaltpläne öffentlich zu diskutieren – und dazu ist die Telekom auch nicht verpflichtet. Der „übergeordnete Migrationsplan“ ist damit nur einer der Punkte, an dem der Vorschlag der Regulierungsbehörde über die geltende Rechtslage hinausgeht.

Stattdessen fährt die Telekom die Schutzschilde hoch und bemüht das von ihr schon etablierte Narrativ des „Zwangsanbieterwechsels”. Nicht Zwang, sondern der Wettbewerb um den Kunden sei entscheidend, sagte ein Telekom-Sprecher der dpa. Das Konzeptpapier werde man nun erst einmal gründlich prüfen.

Die Telekom fordert unter anderem, auch die Koax-Fernsehkabel in die Migrationspläne einzubeziehen. Das sieht das Papier der Bundesnetzagentur aber explizit nicht vor. Doch könnten die Kabelnetze eine Rolle bei der Migration spielen: als Indikator für Infrastrukturwettbewerb und Regulierungsbedarf.

Wenn in einem Anschlussgebiet ein Glasfaserbetreiber alleine übernimmt und dort kein Kabelnetz liegt, dürfte sich „kein infrastrukturbasierter Wettbewerb entwickeln“, heißt es in dem Papier der Bundesnetzagentur. Das dürfte vor allem in eher ländlichen Gebieten der Fall sein, wo sich ein zweites Netz wirtschaftlich nicht rechnet.

„In diesen Konstellationen ist der Dienstewettbewerb auf dem Glasfasernetz unabdingbar”, betont die Bundesnetzagentur. Für die Betreiber dieser Netze dürfte das heißen: Sie werden sich trotz aller Lippenbekenntnisse zu „Open Access“ darauf einstellen müssen, dass der Regulierer hier klare Verhältnisse für alle schafft.

Der Übergang von Kupfer zu Glas ist eines der wichtigsten und zugleich umstrittensten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahrzehnte. Wenn das politisch gewollte Ziel der flächendeckenden Versorgung mit Glasfaseranschlüssen erreicht werden soll, muss die Branche weiterhin viel in den Ausbau investieren.

Zugleich muss die Politik die Rahmenbedingungen setzen, denn die Vorschläge der Bundesnetzagentur sowie die seit Oktober 2025 vorliegenden Eckpunkte des Digitalministeriums gehen teilweise über die geltende Rechtslage hinaus. Das macht unter anderem Änderungen am Telekommunikationsgesetz (TKG) notwendig, etwa bei der bisherigen Regelung für die Abschaltung eines Kupferzugangsnetzes.

Nach derzeitiger Rechtslage hat die Telekom die Kontrolle über die Abschaltung der Kupfernetze. Das TKG gibt ihr das alleinige Recht, die Abschaltung eines Anschlussgebiets zu beantragen und damit den Weg für eine Migration auf Glasfaser freizumachen. Wettbewerber befürchten, dass die Telekom diese Macht strategisch nutzen wird und fordern deshalb ein Antragsrecht für alle.

Auch die Monopolkommission warnte, die Telekom könnte ihr altes Monopol teilweise auf die Glasfaserinfrastruktur übertragen, wenn der Regulierer nicht entschlossen handele. Von entschlossenem Handeln kann bisher aber keine Rede sein.

Die Bundesnetzagentur will ihr Konzept explizit als Debattenbeitrag verstanden wissen und nicht als regulatorische Maßnahme. Eine solche wäre im Hinblick auf das politische Umfeld auch verfrüht: Das Digitalministerium hat eigene Eckpunkte ausgearbeitet und bereitet entsprechende Gesetzesänderungen vor. Auch die EU könnte mit dem Digital Networks Act, dessen Entwurf sie in dieser Woche vorstellen will, noch Einfluss auf das Verfahren nehmen. Interessierte Parteien können das Papier der Bundesnetzagentur noch bis zum 13. März kommentieren.


(vbr)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

OpenAI verdreifacht Rechenleistung und Umsatz


Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat im vergangenen Jahr seinen Jahresumsatz mehr als verdreifacht und dabei die 20-Milliarden-Dollar-Marke geknackt. Im Jahr 2024 lag der Umsatz des Unternehmens noch bei sechs Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen nannte Sarah Friar, Finanzchefin von OpenAI, am Sonntag in einem Blogbeitrag.

Weiterlesen nach der Anzeige

Vor allem die Erweiterung der Rechenkapazitäten befeuerte das Umsatzwachstum. So stieg auch die verfügbare Rechenleistung von OpenAI im Jahresvergleich um das Dreifache bzw. von 2023 bis 2025 um das 9,5-Fache: von 0,2 Gigawatt (GW) im Jahr 2023 über 0,6 GW im Jahr 2024 auf rund 1,9 GW im abgelaufenen Jahr. Sowohl die Zahlen für die wöchentlich aktiven Nutzer als auch für die täglich aktiven Nutzer erreichten weiterhin Rekordhöhen, so Friar.

„Investitionen in Rechenleistung ermöglichen Spitzenforschung und bahnbrechende Fortschritte bei der Modellkapazität. Leistungsfähigere Modelle ermöglichen bessere Produkte und eine breitere Akzeptanz der OpenAI-Plattform. Die Akzeptanz treibt den Umsatz an, und der Umsatz finanziert die nächste Welle von Rechenleistung und Innovation. Der Zyklus verstärkt sich“, umriss Friar die Erfolgsformel.

Doch was nach einer uneingeschränkten Erfolgsgeschichte klingt, offenbart bei genauerem Hinsehen einige Fallstricke. So kündigte OpenAI Ende vergangener Woche an, ab dieser Woche Werbung in seinem KI-Chatbot ChatGPT testen zu wollen, um mehr Einnahmen aus ChatGPT zu generieren und auf diese Weise die hohen Kosten für die KI-Entwicklung zu stemmen. Erste Experimente mit diesem neuen Finanzierungsmodell sollen zunächst auf die Vereinigten Staaten beschränkt bleiben.

Die Finanzierung durch Werbung stellt eine deutliche Kursänderung durch OpenAI dar. Noch im Oktober 2024 hatte OpenAI CEO Sam Altman seine persönliche Ablehnung von Werbung bekräftigt. Aber Hinweise auf ein Umdenken gab es schon länger. Anfang Dezember 2025 rief Altman bei OpenAI aufgrund des wachsenden Konkurrenzdrucks „Alarmstufe Rot“ aus. Seitenprojekte wie die Arbeit an Werbung sollten demnach erst einmal verschoben werden. Doch angesichts der Milliardenverluste des Unternehmens kam es wohl zu dem erneuten Schwenk.

Die nächste Entwicklungsstufe werde über Abonnements und Werbung hinausgehen, kündigte Friar an. Mit dem Einzug von KI in die wissenschaftliche Forschung, die Arzneimittelentwicklung, Energiesysteme und Finanzmodellierung entstünden neue Wirtschaftsmodelle. „Lizenzierung, IP-basierte Vereinbarungen und ergebnisorientierte Preisgestaltung werden sich die geschaffene Wertschöpfung teilen“, so die OpenAI-Finanzchefin.

Weiterlesen nach der Anzeige

Entscheidend für die künftige Entwicklung sei der Zugang zu Rechenleistung. „Rechenleistung ist die knappste Ressource in der KI“, so Friar. „Der Zugang zu Rechenleistung entscheidet darüber, wer skalieren kann.“ OpenAI bewältige dies, indem es die Bilanz „schlank“ hält, Partnerschaften eingeht, anstatt zu kaufen, und Verträge mit Flexibilität über Anbieter und Hardwaretypen hinweg strukturiert.

Die Produktplattform von OpenAI umfasst derzeit Text, Bilder, Sprache, Code und APIs. „Die nächste Phase sind Agenten und Workflow-Automatisierung, die kontinuierlich laufen, den Kontext über einen längeren Zeitraum hinweg übertragen und toolübergreifend Maßnahmen ergreifen“, wagte Friar einen Blick voraus. Für Einzelpersonen bedeute dies KI, die Projekte verwaltet, Pläne koordiniert und Aufgaben ausführt; für Organisationen werde sie zu einer Betriebsebene für Wissensarbeit.

Für das laufende Jahr 2026 werde OpenAI den Fokus auf „die praktische Umsetzung“ legen, kündigte Friar an. Große und unmittelbare Chancen liägen demnach insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft und Wirtschaft. „Die Infrastruktur erweitert das, was wir leisten können. Innovation erweitert das, was [künstliche] Intelligenz leisten kann. Die Einführung erweitert den Kreis derjenigen, die sie nutzen können. Die Einnahmen finanzieren den nächsten Sprung. Auf diese Weise skaliert [künstliche] Intelligenz und wird zur Grundlage der Weltwirtschaft.“


(akn)



Source link

Weiterlesen

Beliebt