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Künstliche Intelligenz

Machtwechsel bei Apple: Tim Cook übergibt an John Ternus


Tim Cook gibt den Chefposten bei Apple auf und übergibt am 1. September an Hardware-Chef John Ternus. Cook wechselt dann auf den Vorsitz des Verwaltungsrats, teilte Apple am späten Montagabend in Cupertino mit. Die Entscheidung des Verwaltungsrats sei einstimmig und wohlüberlegt gefallen, hieß es.

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Cook wird seinen Job noch über den Sommer ausfüllen, um eine geregelte Übergabe sicherzustellen. Als Vorsitzender des Verwaltungsrats soll er dem Unternehmen weiter in bestimmten Funktionen dienen und etwa die Beziehungen des Unternehmens zur Politik pflegen.

Dass Tim Cook, demnächst 65, den Spitzenjob bei Apple nicht mehr ewig machen würde, war bereits klar. Auch auf seinen Nachfolger hatte sich die Gerüchteküche bereits geeinigt. Dennoch ist der Rücktritt ein Paukenschlag und stellt eine weitere Zäsur in der Unternehmensgeschichte Apples dar.

Cook ist seit 1998 bei Apple und hat 2011 den CEO-Posten vom schwerkranken Gründer Steve Jobs übernommen. In seine Amtszeit fallen zahlreiche erfolgreiche Produkteinführungen wie die eigenen ARM-Prozessoren nicht nur für iPhone und iPad, sondern auch für inzwischen alle Macs. Johny Srouji, der bisher die Chipentwicklung führte, soll Ternus als Hardware-Chef nachfolgen.

„CEO von Apple zu sein und mit der Führung eines solchen außergewöhnlichen Unternehmens betraut zu werden war das größte Privileg meines Lebens“, sagte Cook. „John Ternus hat den Verstand eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, mit Integrität und Ehre zu führen.“

Unter Cooks Führung hat sich Apple zu einem Billionen-Dollar-Unternehmen entwickelt. Die Börse reagierte zunächst gefasst auf die Nachricht, die an der Wall Street kaum noch für Überraschungen gesorgt haben dürfte.

Ternus, heute 50 Jahre alt, studierte an der renommierten University of Pennsylvania (Penn) Maschinenbau, wo er 1997 mit dem Grad eines Bachelor abschloss. 2001 kam er zu Apple und arbeitete dort an neuer Hardware. 2013 wurde er zum Abteilungsleiter der Hardwareentwicklung und zuständig für Macs, iPads und die Airpods.

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„Ich bin zutiefst dankbar für die Gelegenheit, Apples Mission weiterzuführen“, sagte Ternus. „Da ich fast meine gesamte Karriere bei Apple verbracht habe, hatte ich das Glück, unter Steve Jobs zu arbeiten und Tim Cook als meinen Mentor zu haben. Es war mir eine Ehre, die Produkte und Erlebnisse mitzugestalten, die die Art und Weise, wie wir mit der Welt und miteinander interagieren, so sehr verändert haben.“

Ab 2020 war Ternus auch für Apples wichtigstes Produkt zuständig: das iPhone. Mit dann 44 Jahren war er Apples jüngster Top-Manager, was viele Beobachter auf sein ruhiges Temperament zurückführen. Bloomberg beschrieb ihn 2024 in einem Porträt wie folgt: „Sehr zurückhaltend, schreibt nie etwas Kontroverses in E-Mails und trifft Entscheidungen sehr behutsam.“

Diesen ruhigen Führungsstil hat Ternus mit Cook gemein, sodass dieser ihn schon vor einem Jahr als guten Nachfolger nannte. Ende 2025 verdichteten sich die Gerüchte, dass Ternus Apples neuer CEO werden könnte.

Emotionslos ist Ternus jedoch keineswegs. Er stellte 2020 durchaus mit Begeisterung den Apple M1 vor – das SoC, das die gesamte Prozessor-Konkurrenz mit seiner Effizienz schockte. Jüngst oblag es auch ihm, das iPhone Air erstmals im Rahmen eines Apple-Events zu zeigen. Ganz in der Tradition von Steve Jobs, auf den Tim Cook folgte, stellte Ternus bei seinen Präsentationen – obwohl Ingenieur – vor allem den Nutzen der Produkte für die Kunden, nicht nur die Technik heraus.


(vbr)



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Künstliche Intelligenz

KI-Update für Einsteiger-Android-Smartphones: Gemini Go ersetzt Assistant Go


Google weitet die Verfügbarkeit seines KI-Assistenten Gemini weiter aus. Nach „normalen“ Smartphones, smarten Uhren, Autos, dem Smart Home und TV-Geräten sind nun die eher schwachbrüstigen Einstiegs-Smartphones mit Android Go Edition an der Reihe. Diese erhalten eine funktionsreduzierte Gemini-Go-App.

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Das schreibt Anish Kotthapalli, Community Manager im Gemini-Apps-Team, in Googles Support-Forum. Laut dem Beitrag handelt es sich bei Gemini Go um eine „optimierte Version von Gemini, die dir dabei helfen soll, in Verbindung zu bleiben und Aufgaben zu erledigen“. Diese App ist kompatibel mit Geräten, denen nur geringer Speicherplatz zur Verfügung stehe. Die App ersetzt Assistant Go.

Wie Google ausführt, unterstützt die App Android-Go-Geräte ab 2 GByte RAM, dabei sei Gemini über die Google-Suche-App verfügbar. Mit Gemini Go können Nutzerinnen und Nutzer etwa eine Unterhaltung starten, indem sie die Home-Taste gedrückt halten oder – auf unterstützten Geräten – die Ein-/Aus-Taste drücken.

Laut Google sollen sich mit der Gemini-Go-App verschiedene Aufgaben erledigen lassen. Beispielsweise könne man Gemini darum bitten, Kontakte anzurufen oder ihnen eine SMS zu senden. Auch zum Finden lokaler Informationen wie die Fahrzeit zur Arbeit oder zur Restaurantsuche mit spezifischen Parametern, wie bestimmten Öffnungszeiten oder einer Ladestation für Elektroautos lasse sich Gemini Go nutzen. Ebenso sei es möglich, mithilfe von Gemini den Wecker zu stellen oder einen Kalendertermin anzulegen. Auch das Dateien-Hochladen und die Medienwiedergabe seien möglich.

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Mit Gemini Go scheint Google die letzten Überreste des Google Assistant abschaffen zu wollen. Dabei spielt die Entwicklung von Android Go keine sonderlich große Rolle mehr bei Google. Die letzte Version des abgespeckten Androids für Einsteiger-Smartphones scheint Android 15 Go Edition zu sein, die unter anderem im 120 Euro teuren Redmi A5 zum Einsatz kommt. Das besagen zumindest die technischen Daten auf der Xiaomi-Produktseite.

Von offizieller Seite, also von Google direkt, enden Informationen über die Android-Go-Edition im Jahr 2022 mit dem Release der Android 13 Go Edition. Auch in Googles Entwicklerdokumentation ist mit der 13er-Version Schluss. Offiziell hat Google seine Go-Edition jedoch nicht eingestampft, allerdings verfügen viele Smartphones, auch im Einsteigerbereich, über mehr als zwei GByte RAM, sodass auch günstigere Geräte ein normales Android unterstützen.

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(afl)



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Die diversen Probleme von Secure Boot und ihre Auswirkungen


Es ist ein wirklich großes Versprechen: Sie sollen einem Computer vertrauen können, weil auf dem Gerät nur Software läuft, für die ein renommierter Hersteller bürgt. Das beginnt schon beim Einschalten. Früher übergab die Firmware des Mainboards nach dem Initialisieren der Hardware die weitere Kontrolle an den erstbesten Bootmanager, den sie fand. Falls der Schadcode enthielt, konnten Angreifer den ganzen PC noch vor dem Start des Betriebssystems übernehmen. Der Schädling erlangte weitreichende Kontrolle und konnte sich besonders effektiv vor Entdeckung schützen.

Auf einem „vertrauenswürdigen“ PC läuft das anders: Die Firmware des Mainboards übergibt die Kontrolle nur dann an einen Bootmanager, wenn dieser vom Hersteller kryptografisch signiert wurde. Der Marketing-Name dafür lautet „UEFI Secure Boot“. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass dieser Schutzmechanismus auf vielen Computern direkt in die Falle führt, weil Secure Boot den PC nicht mehr vor Schadcode schützt, sondern Sie als Benutzer aktiv behindert: Ihre bewährten Wiederherstellungsmedien für Backups starten nicht mehr, das Installieren neuer Betriebssysteme schlägt fehl, womöglich scheitert sogar der Start Ihrer Linux- oder Windows-Installation von der SSD.

  • Eigentlich soll UEFI Secure Boot den PC vor Schadcode beim Booten schützen, indem die Firmware nur signierte Bootmanager ausführt.
  • Weil wichtige Zertifikate in diesem Jahr auslaufen, drohen auf Millionen von Windows- und Linux-PCs Bootprobleme. Auch Rettungs-, Wiederherstellungs- und Setup-Medien können betroffen sein.
  • Wir erklären die Grundlagen von Secure Boot und zeigen mit c’t-Skripten, wie Sie Ihre Rechner schnell überprüfen.

Wir erklären in diesem Beitrag, was Secure Boot überhaupt ist. Die nachfolgenden Beiträge dröseln die diversen Probleme von Secure Boot auf und stellen Skripte vor, die Ihnen dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen, was das für Ihren PC bedeutet. Den Abschluss der Strecke bilden Tipps, was Sie nun tun können.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Die diversen Probleme von Secure Boot und ihre Auswirkungen“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Post zum Freitag: Wie Sie die Leistung Ihrer Monoblock-Klimaanlage optimieren


Liebe Leser,

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der Hitzewelle im Mai bin ich glücklicherweise entkommen, da stand der Schweden-Urlaub an. Doch leider lässt sich nicht immer nach Skandinavien flüchten, wenn es hierzulande heiß wird. Und nun, mittlerweile im meteorologischen Sommer angekommen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man in Deutschland wieder unter Temperaturen von 30 °C und mehr ächzt.

Leider haben nur die wenigsten von uns eine Split-Klimaanlage in Haus oder Wohnung, und so müssen andere Methoden her, um die Raumtemperatur spürbar abzusenken. Deswegen liebäugeln viele mit einer günstigen Monoblock-Klimaanlage – solche schon ab rund 200 Euro erhältlichen Geräte schaffen es tatsächlich, die Temperatur nicht allzu großer Räume spürbar zu senken.



Klimaanlage effizienter betreiben: Zweischlauchkonstruktion mit dicht abschließenden Kanten.

(Bild: Jan Philipp Wöbbeking / heise medien)

Doch häufig dauert das eine ganze Weile und ist vergleichsweise ineffizient. Grund genug für unseren Klima-Kollegen Jan, selbst Hand anzulegen und die Leistung seiner Klimaanlage zu optimieren. Dafür hat er sich eine eigene Fensterdurchführung samt Schlauchisolierung gebaut und zeigt in seinem Bastelartikel, wie Sie das nachbauen können.

Der Sommer ist aber nicht nur für Klimaanlagen die perfekte Einsatzzeit, sondern auch für Solargeneratoren. Mittlerweile gibt es tragbare Geräte, die sich über Solarpanels laden lassen und bei Kapazitäten von bis zu einer Kilowattstunde sogar kurzfristig für ausreichend Notstrom sorgen. Kollege Johannes hat vier Solargeneratoren mit Kapazitäten zwischen 614 und 1070 Wattstunden getestet. Der schwerste wiegt gut 12 kg, ist also auch für Nicht-Bodybuilder bequem tragbar. Scheint mal nicht die Sonne, lassen sie sich auch über die Zigarettenanzünderbuchse des Autos oder über ein mitgeliefertes Netzteil laden.



Günstige, kleine Beamer für die Fussball-WM gibts schon ab 150 Euro.

(Bild: heise medien)

Übrigens: Am 11. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Fußball-verrückten Kollegen freuen sich schon jetzt aufs „Public Viewing“ – sei es auf irgendeinem Marktplatz, einer Kneipe oder zu Hause im Garten. Letzteres ist mithilfe von smarten Mobilbeamern wirklich einfach und günstig umsetzbar. Entsprechend haben wir sechs aktuelle Geräte zwischen 150 und 650 Euro getestet, die im Zusammenspiel mit einer günstigen Leinwand ein durchaus beeindruckendes Ergebnis liefern.

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Wem weder Sonne noch Fußball reizen, ist vor dem eigenen Computer sicher am besten aufgehoben. Insbesondere Blogging-Interessierte sollten sich das neue WordPress 7 anschauen, das erstmals Schnittstellen für externe KI-Dienste mitbringt. Über diese können WordPress-Nutzer ihre Texte verbessern und rasch Bilder für Aufmacher erstellen. Unser Ratgeber zeigt, wie Sie mit WordPress 7 eine eigene Website bauen und die KI-Funktionen einrichten.

Wem das alles zu sehr nach Arbeit klingt, kann sich am Wochenende auch mit älteren Spiele-Perlen beschäftigen, etwa Mario und Zelda. Unser Retro-Experte hat sich angeschaut, wie sich 3D-Spiele der späten 90er-Jahre mit HD-Texturen aufhübschen lassen. Dadurch wirken etwa Grasböden sowie Oberflächen von Holzkisten detaillierter. Wir zeigen, wie das beispielsweise für Super Mario 64, The Legend of Zelda: Ocarina of Time und GTA V funktioniert.

Ob mit Sonne, Blogging oder Retro-Spiel: Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.

Ihr
Martin Fischer

Stellv. Chefredakteur heise medien


(mfi)



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