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Marktforscher: Streaming-Nutzung erreichte im Dezember 2025 neue Rekordzahlen


Im Dezember und insbesondere am ersten Weihnachtstag des vergangenen Jahres haben Streaming-Anbieter in den Vereinigten Staaten neue Rekorde aufgestellt. Die Marktforscher von Nielsen haben am 25.12.2025 55,1 Milliarden Sehminuten bei den Streaming-Diensten gemessen, was den bisherigen Rekord vom selben Tag des Vorjahres um 8 Prozent übertroffen hat. Das lag vor allem an drei Spielen der nordamerikanischen Football-Liga NFL sowie dem an diesem Tag erstmals verfügbaren Finale der TV-Serie „Stranger Things“.

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Gleichzeitig bedeutet dies, dass 54 Prozent aller TV-Geräte in den USA an diesem Tag für Streaming verwendet wurden, ebenfalls ein Rekord für die Streaming-Nutzung eines Tages. Insgesamt erreichte Streaming im Dezember einen Anteil von 47,5 Prozent der Fernsehzeit, während traditionelles Fernsehen (Broadcast) auf 21,4 Prozent und Kabelfernsehen auf 20,2 Prozent kam. Zum Streaming zählt Nielsen aber nicht nur Netflix, Disney+ und Amazons Prime Video, sondern auch YouTube. Googles Videoplattform ist mit 12,7 Prozent der Anbieter mit den meisten Sehminuten.


Marktanteile von TV und Streaming

Marktanteile von TV und Streaming

Marktanteile von TV und Streaming im Dezember 2025

(Bild: Nielsen)

Netflix profitierte nicht nur von „Stranger Things“, einer der erfolgreichsten englischsprachigen Serien aller Zeiten, sondern auch von den beiden NFL-Spielen, die der Streaming-Marktführer seit letztem Jahr zu Weihnachten live zeigt. Ende 2024 konnte Netflix wohl auch damit 19 Millionen Kunden Neukunden gewinnen. Im Dezember 2025 konnte Netflix die Zuschauerzahlen gegenüber dem Vormonat um 10 Prozent steigern, wobei „Stranger Things“ in dem Monat der meistgesehene Streaming-Titel war, und 9 Prozent des Fernsehmarkts erreichen.

Auch Amazon setzt für Prime Video auf mehr Live-Sport und hatte sich deshalb die Donnerstagsspiele der NFL gesichert. Da der erste Weihnachtstag 2025 ein Donnerstag war, konnte auch Amazon zum Streaming-Konsum an diesem Tag beitragen und verzeichnete dabei ein Rekordspiel. Im gesamten Dezember erzielte Prime Video 4,3 Prozent der TV-Einschaltquote, im Monatsabstand ein Plus von 12 Prozent, was einen neuen und um 0,3 Prozent höheren Plattformrekord darstellt. Neben den NFL-Donnerstagsspielen profitiert Amazon auch von der neuen Staffel der TV-Serie „Fallout“, schreibt Nielsen.

Auch traditionelles und Kabelfernsehen erzielen mit Live-Sportübertragungen in den USA die höchsten Einschaltquoten. Zwei NFL-Spiele am 28. und 21. Dezember belegen die Spitzenplätze bei den Fernsehprogrammen der Sender CBS und FOX und beim Kabelfernsehen sind fünf NFL-Spiele die meistgesehenen Sendungen des Monats. Diese laufen bei ESPN und NFL Network. Insgesamt konnten Sportprogramme des Kabelfernsehens im Dezember 16 Prozent mehr Zuschauer verzeichnen, so die Marktforscher.

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(fds)



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Ukraine will den Verbündeten Drohnenvideos für KI-Training zur Verfügung stellen


Die Ukraine will es verbündeten Staaten ermöglichen, KI-Modelle mit den immensen Mengen an Daten zu trainieren, die unter anderem von ukrainischen Drohnen im Zuge des Verteidigungskriegs gesammelt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Äußerungen des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. Der ist seit vergangener Woche im Amt und war vorher Digitalminister. Die Ukraine hat demnach Millionen Stunden an Videomaterial, das unter anderem die Front aus der Perspektive von Drohnen zeigt und deshalb vor dem Hintergrund des zunehmenden KI-Einsatzes bei der Kriegsführung als extrem wertvolle Ressource gilt.

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„Wenn du KI trainieren willst, dann gib ihr zwei Millionen Stunden Videomaterial und sie wird übernatürlich werden“, hat Reuters erst vor wenigen Wochen den Gründer einer ukrainischen Organisation zitiert, die die täglich zusammenkommenden fünf bis sechs Terabyte an Daten von Drohnen sammelt und analysiert. Dieses wertvolle KI-Training soll den Verbündeten nun ermöglicht werden, erklärte Fedorow. Bei der Umsetzung möchte sein Land laut der Financial Times mit dem umstrittenen US-Unternehmen Palantir zusammenarbeiten. Das soll bei der Einrichtung eines Datenzentrums helfen, in dem die KI-Modelle trainiert werden sollen. Die sollen dabei etwas über Kampftaktiken und die Zielerkennung lernen.

Gegenüber Reuters hat Fedorow zudem angekündigt, dass noch in diesem Monat eine Alternative zu den weitverbreiteten Drohnen des chinesischen Herstellers DJI getestet werden soll. Die werden demnach sowohl von ukrainischen als auch russischen Truppen eingesetzt, um die Front aus der Luft zu erkunden. Wer solche Geräte jetzt in der Ukraine herstellen soll, sagte der Minister nicht. Seine Regierung hat demnach schon vorher darauf verwiesen, dass die hohe Abhängigkeit von DJI ein Problem darstellt, weil China immer enger mit Russland kooperiert. Die Drohne aus eigener Produktion soll laut Fedorow eine genauso gute Kamera, aber eine längere Flugreichweite haben.

Seit Russland Anfang 2022 versucht hat, die ganze Ukraine zu erobern und dabei zurückgeschlagen wurde, spielen Drohnen im Verteidigungskampf eine immer zentralere Rolle. Die Ukraine hat vor allem zu Beginn erhebliche Erfolge mit der neuen Waffentechnik erzielt, danach hat Russland den Einsatz ebenfalls forciert. Entlang der Fronten wurden Drohnen anfangs effektiv eingesetzt, um dem russischen Militär schwere Verluste zuzufügen. Später führte die Ukraine auch im Schwarzen Meer erfolgreiche Angriffe auf die russische Schwarzmeerflotte durch. Russland wiederum setzt unter anderem auf Kamikaze-Drohnen aus iranischer Fertigung. Die Ankündigung zum KI-Training verweist nun darauf, dass die Automatisierung der Geräte zuletzt enorm vorangeschritten ist.


(mho)



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Mittwoch: London und Peking gegen Cybercrime, Rekorde für Streaming im Dezember


Ein neues, geheimes Forum soll die Kommunikation zwischen britischen und chinesischen Diensten verbessern. Es könnte das erste seiner Art sein. Bislang seien einschlägige Kontaktaufnahmen oft schwierig gewesen. Nun soll der Austausch formalisiert auf hoher Ebene erfolgen, um IT-Angriffe besser eindämmen und dagegen vorgehen zu können. In den USA war der erste Weihnachtstag 2025 der meistgestreamte Tag aller Zeiten. Das lag an NFL-Spielen und dem Finale von „Stranger Things“, erklären Marktforscher. Der gesamte Dezember hat den Streaming-Anbietern neue Rekorde beschert, wobei Netflix und Prime Video von Sportprogrammen profitiert haben. Derweil hat ein Kölner Gericht entschieden, dass eine schwer zu erkennende Kamera und ein verstecktes Mikro einen Futternapf nicht zur Wanze machen. Damit muss man heute rechnen, denn der Futterautomat ist keine einfache Schale mehr. Damit darf das Gerät in Deutschland verkauft werden, was die Bundesnetzagentur zuvor untersagt hatte – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Zum Thema Unterwanderung von IT-Sicherheit tauschen sich fortan hochrangige Vertreter der Sicherheitsapparate der Volksrepublik China und des Vereinigten Königreichs aus. Dafür haben sie einen sogenannten Cyber Dialogue eingerichtet, als Basis für nicht öffentlichen Diskurs. Hintergrund sind laufende IT-Attacken und Spionagecoups. Offiziell ist von dem Cyber Dialogue keine Rede, doch inoffiziell haben Eingeweihte davon erzählt. Ziel sei, die Kommunikation zwischen den Sicherheitsverantwortlichen zu verbessern, damit diese sich insgeheim über Abwehrmaßnahmen austauschen können. Dass die Spione von ihren Verbrechen ablassen und sich fortan an geltendes Recht halten, erwartet niemand. Ziel sei vielmehr, Eskalationen zu vermeiden: Roter Draht zwischen Peking und London zur IT-Sicherheit.

Im Dezember und insbesondere am ersten Weihnachtstag des vergangenen Jahres haben Streaming-Anbieter in den Vereinigten Staaten neue Rekorde aufgestellt. Die Marktforscher von Nielsen haben am 25.12.2025 55,1 Milliarden Sehminuten bei den Streaming-Diensten gemessen, was den bisherigen Rekord vom selben Tag des Vorjahres um 8 Prozent übertroffen hat. Das lag vor allem an drei Spielen der nordamerikanischen Football-Liga NFL sowie dem an diesem Tag erstmals verfügbaren Finale der TV-Serie „Stranger Things“. Gleichzeitig bedeutet dies, dass 54 Prozent aller TV-Geräte in den USA an diesem Tag für Streaming verwendet wurden, ebenfalls ein Rekord für die Streaming-Nutzung eines Tages. Vor allem Netflix und Prime Video konnten zulegen, so die Marktforscher: Streaming-Nutzung erreichte im Dezember 2025 neue Rekordzahlen.

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Ein für „Fernüberwachung“ beworbener, vernetzter Futternapf hat den Argwohn der deutschen Bundesnetzagentur erweckt. Weil er eine nur aus nächster Nähe zu erkennende Kamera und ein von außen gar nicht ersichtliches Mikrofon hat, erkannte die Behörde darin eine missbräuchliche Telekommunikationsanlage. Doch das Verwaltungsgericht Köln (VG) sieht das anders und erlaubt Einfuhr, Vertrieb und Nutzung bis auf Weiteres: Wer den Futterautomaten sehe, rechne „mit einer Überwachungsfunktion desselben.“ Denn das Gesetz setzt voraus, dass der Gegenstand zur Abhörung oder Überwachung getarnt ist. Eine Tarnung sei aber nicht gegeben. Der Futterautomat sehe aus wie ein Futterautomat. Maßgeblich sei die Wahrnehmung durch Dritte, erklärt das Kölner Gericht: Vernetzter Futternapf ist keine heimliche Überwachung.

Gegen Überwachung oder Einmischung ausländischer Kräfte hat die EU-Kommission Dienstag eine Zäsur für den europäischen IT-Markt eingeleitet. Ihr Entwurf für den Cybersecurity Act 2 sucht Lösungen für eine Ära, in der digitale Infrastrukturen zum Schauplatz geopolitischer Machtkämpfe geworden sind. Die Kommission verlässt damit den Pfad unverbindlicher Empfehlungen und will eine Rechtsgrundlage schaffen, um Anbieter mit kritischem Risikoprofil wie Huawei oder ZTE aus China konsequent aus europäischer Infrastruktur verdrängen zu können. Was bisher vor allem für 5G-Netze im Rahmen einer „Toolbox“ galt, soll nun auf insgesamt 18 kritische Sektoren ausgedehnt werden. Ziel ist eine „Festung Europa“ im digitalen Raum und digitale Souveränität: EU bläst zum Halali auf „Hochrisiko-Anbieter“ wie Huawei.

Mit der ersten stabilen Version von Cosmic betritt ein neuer Linux-Desktop die Bühne: Die Desktopumgebung von System76 ist komplett neu in Rust programmiert und setzt auf das moderne Display-Server-Protokoll Wayland. Der einsteigerfreundliche Desktop lässt sich mit grafischen Tools leicht an eigene Vorstellungen anpassen und schnell mit Tastenkürzeln bedienen. Das Besondere an Cosmic Epoch 1 ist sein eingebauter Tiling-Manager, der Fenster automatisch auf ein Raster verteilt und so den vorhandenen Platz optimal nutzt. Der ist kein Muss und lässt sich ganz nach Bedarf an- und abschalten oder mit schwebenden Fenstern kombinieren. Die erste stabile Version lässt sich blitzschnell bedienen: Flexibler Linux-Desktop Cosmic Epoch 1 mit einfachem Tiling-Modus im Test.

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Auch noch wichtig:

  • Trotz des geringen Angebots sind gebrauchte E-Autos eher billig. Die Preise dürften durch die Förderung weiter sinken, schätzt die Deutsche Automobil Treuhand: Wertverlust gebrauchter Elektroautos ist höher als bei Verbrennern.
  • Im Iran sind nicht nur Mobilfunk- und Festnetze gestört, sondern auch Starlink. Wir erklären, wie das trotz Tausender Satelliten vermutlich erreicht wird bei Starlink im Iran: Wie das Regime den Dienst stört und was dagegen hilft.
  • Peking weist inländische Firmen an, fortan auf Sicherheitsdienste bestimmter Firmen aus den USA, Israel und Frankreich zu verzichten. Das berichtet Reuters: Viele westliche Sicherheits-Anbieter in China nicht mehr willkommen.
  • In der Nacht zu Dienstag hat ein heftiger Sonnensturm für Polarlichter bis weit in den Süden gesorgt. In ganz Deutschland war das Himmelsphänomen zu bestaunen, denn es war ein heftiger Sonnensturm bei perfektem Wetter: Polarlichter über ganz Deutschland.
  • KI soll die große Produktivitätsrevolution entfachen. Aber bisher sind die Ergebnisse in den Unternehmen durchwachsen, die Mehrheit sieht keinen Effekt. Man sieht kaum Mehrwert in Firmen: Ist KI doch eine Enttäuschung?
  • Das neue Jahr läuft – und Apples Pipeline ist gut gefüllt. Es dürfte zu einigen Änderungen im Angebot kommen. Ein Überblick und eine Produktvorschau: Diese Hardware plant Apple wohl für 2026.
  • Microsofts Januar-Sicherheitsupdates für Windows 11 stören offenbar auch Outlook. Microsoft untersucht Probleme mit POP-Mail-Konten nach den Windows-Updates: Weitere Nebenwirkungen auf klassisches Outlook.
  • Tests und Ankündigungen gab es bereits, nun stellt das Let’s-Encrypt-Projekt 6-Tage- und IP-Zertifikate für alle zur Verfügung: Mit Let’s Encrypt 6-Tage- und IP-Zertifikate für alle.
  • Die VR-Mod von Luke Ross für „Cyberpunk 2077“ ist offline. Der Publisher duldet keine Paywalls für Fanprojekte und zieht rechtliche Konsequenzen: CD Projekt stoppt VR-Mod für „Cyberpunk 2077“ wegen Paywall auf Patreon.
  • Mitsubishi stellt einen Ableger des Renault Scenic vor, der ganz gute Chancen haben dürfte, ordentliche Verkaufszahlen zu erreichen. Das E-Auto Mitsubishi Eclipse Cross ist eine Renault-Kopie mit üppiger Reichweite.


(fds)



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Roborock F25 Ace Pro im Test: Wischsauger, der auf Knopfdruck Schaum versprüht


Der F25 Ace Pro ist der neueste Wischsauger aus dem Hause Roborock. Er saugt mit 25.000 Pa und wischt mit Schaum.

Die neueste Iteration der Wischsauger aus dem Hause Roborock, der F25 Ace Pro, versprüht auf Knopfdruck gezielt Schaum für eine bessere Fleckenreinigung. Alles andere bleibt größtenteils beim Alten: Selbstreinigung und Trocknung per Ladestation, Einrichtung per App. Lohnt sich das Upgrade für den Schaum oder bleibt man besser beim Vorgängermodell? Wir haben den Roborock F25 Ace Pro getestet und klären auf. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang

Zum Roborock F25 Ace Pro gibt es die Ladestation samt Stromkabel, die Wischwalze, ein Reinigungskonzentrat, einen Ersatz-HEPA-Filter und eine Handbürste für die Wartung. Selbstverständlich liegen auch ein Quick-Start-Guide sowie eine ausführlichere Betriebsanleitung bei. Alle Einzelteile sind dank Styroporeinlagen sicher verstaut. Der Quick-Start-Guide zeigt zudem visuell die Anordnung der einzelnen Komponenten innerhalb der Box, was für ein späteres Verstauen extrem hilfreich ist.

Design

Hier ändert sich nicht wirklich etwas. Wie bisher setzt Roborock mit dem F25 Ace Pro auf schlichtes Schwarz und viel Plastik. Der Wischsauger kommt mit den Maßen 265 x 1100 x 250 mm und wirkt äußerst robust. Alle Einzelteile klicken problemlos ineinander und sitzen fest. Das Auffangsieb aus Kunststoff wirkt allerdings etwas fragil. Das liegt hauptsächlich an den Verbindungsstücken, die sich durch Drücken an beiden Seiten vom Rest des Schmutzwasserfiltersystems lösen.

Die Ladestation ist kompakt und ebenfalls in unspektakulärem Schwarz gehalten. Das Stromkabel ist hingegen grau und bricht mit der sonst sehr einheitlichen Optik. Auch hier wirkt alles top verarbeitet.

Einrichtung

Die Einrichtung des Wischsaugers ist gewohnt einfach und schnell erledigt. Für die erste Inbetriebnahme muss man sämtliche Schutzfolien vom Gehäuse entfernen, die Wischwalze anbringen und den Griff in die dafür vorgesehene Öffnung stecken, bis er einrastet. Anschließend stellt man den F25 Ace Pro an die angeschlossene Ladestation, um den Akku aufzuladen. Zeitgleich kann die Koppelung mit der Roborock-App starten. Hinter dem Schmutzwassertank ist ein QR-Code versteckt, den man mit der Roborock-App einscannt, anschließend verbindet das Gerät mit dem heimischen WLAN. Etwaige anstehende Firmware-Updates können jetzt gestartet werden.

Für den ersten Einsatz steht zum Schluss noch das Auffüllen des Frischwassertanks und des Reinigungsmittelfachs an. Alles in allem ist die Einrichtung auch beim F25 Ace Pro super schnell und einfach erledigt.

Steuerung

Die Steuerung per App funktioniert erneut super. Man wechselt schnell zwischen den einzelnen Modi hin und her, justiert die Saugstärke und Wassermenge oder passt die Stärke der motorisierten Räder an. Auch die anschließende Selbstreinigung und Trocknung startet man bequem per App. Selbstverständlich steuert sich der Wischsauger auch über die Knöpfe am Gerät selbst.

Das LCD gibt Aufschluss über den gerade aktiven Modus sowie den derzeitigen Akkustand, wobei die Prozentanzeige der App aufschlussreicher ist als die Batterieanzeige auf dem Display.

Fester Bestandteil des Roborock F25 Ace Pro ist die Ansagerstimme, die jeden Moduswechsel und generell jede Zustandsänderung des Wischsaugers vertont. Uns stört das während des Tests nicht, auch wenn sie relativ laut ist. Das relativiert sich jedoch, sobald der Wischsauger in Betrieb ist. Die vertonten Informationen beschränken sich wirklich nur auf das Nötigste. Etwa der Wechsel in einen anderen Modus, die Information, dass der Ladevorgang beginnt oder die Aufforderung, dass man die Selbstreinigung starten soll. Man kann sie aber, wenn gewünscht, jederzeit leiser stellen oder auch ganz verstummen lassen. Es stehen neben Englisch und Deutsch auch viele andere Sprachausgaben, wie etwa Japanisch, Spanisch und Polnisch zur Auswahl. Beim

Über den Trigger am Griffinneren aktiviert sich die Düse am Bürstenkopf und verwandelt einen Teil des Reinigungskonzentrats in Schaum, der vor dem Wischsauger verteilt wird. Die motorisierten Räder fahren mit einer angenehmen Beschleunigung, die in Kombination mit der 70-Grad-Schwenkung des Wischsaugers für eine super präzise und komfortable Steuerung sorgt.

Auch den Roborock F25 Ace Pro kann man für die Reinigung senkrecht auf den Boden legen. Die App dient dann als Fernbedienung, mit der man den Wischsauger auch unter Möbel fahren kann, ohne sich dabei verrenken zu müssen. Eine Kamera, um unter den Möbeln sehen zu können, wo der Sauger gerade lang fährt, fehlt leider. Generell bietet sich die Fernsteuerung per App nur für punktuelle Bewegungen an, da sie sehr verzögert und grob auf die Eingaben reagiert.

Reinigung

Bei der täglichen Reinigung macht der F25 Ace Pro eine durchaus gute Figur. Mit 25.000 Pa saugt er gröbere Schmutzpartikel problemlos auf, während die Wischfunktion im Automatikmodus ideal das Parkett befeuchtet. Wir beseitigen mit ihm problemlos eingetrocknete Kakaoflecken, aber auch Flüssigkeiten wie verschüttete Hafermilch sind keine Herausforderung.

Mit der Schaumfunktion bearbeiten wir hartnäckigere Flecken und zum Großteil bemerken wir, dass sich die Verschmutzung im Anschluss tatsächlich leichter löst. Ein Allheilmittel ist das allerdings nicht, denn auch der F25 Ace Pro kommt an seine Grenzen. Eine besonders hartnäckige und festgetretene Verschmutzung auf dem Parkettboden bekommt er auch mit Schaum und mehrmaligem Darüberfahren nicht ohne weiteres gelöst. Hier müssen wir von Hand reinigen.

Auf Fliesen kann er verhältnismäßig gut sauber machen, auch wenn er in erster Linie für Parkettböden gedacht ist. Er muss sich aber deutlich schneller mit Flecken geschlagen geben als auf dem Holzboden. Hier hilft ebenso der zusätzliche Schaum beim Lösen der Verschmutzungen. Mit dem Schaum die gewünschte Stelle zu treffen, erfordert ein, zwei Versuche, bis man den Sprühradius raus hat. Die Düse beginnt nämlich unmittelbar vor dem Bürstenkopf zu sprühen und verteilt den Schaum dann in etwa bis zu 15 cm nach vorne.

Die Selbstreinigung mit der Ladestation erfolgt mit 95 °C heißem Wasser und reinigt die Wischwalze während unseres Tests rundum zufriedenstellend innerhalb von fünf Minuten. Auch die anschließende Lufttrocknung findet bei 95 °C statt, wahlweise in fünfminütiger Schnelltrocknung oder in der deutlich entspannteren dreißigminütigen Trocknung. Wir entscheiden uns für letztere und begrüßen das leise, angenehme Surren während des Vorgangs.

Was die Lautstärke angeht, ist der Roborock F25 Ace Pro im Betrieb vollkommen in Ordnung. Im Automatik-Modus und Max-Modus arbeitet er mit 50 bis 60 dB(A), die wir per Smartphone-App direkt am Gerät messen. 60 dB(A) waren aber tatsächlich auch die Obergrenze, die wir hier feststellen konnten. Die Werte dienen selbstverständlich nur als Richtwert und sind nicht mit Messwerten von professionellem Equipment zu vergleichen.

Die Lautstärke der Selbstreinigung fährt ebenfalls bis auf 60 dB(A) hoch, bewegt sich aber überwiegend bei etwa 55 dB(A). Das leise Surren der dreißigminütigen Selbsttrocknung pegelt sich bei etwa 35 dB(A) unmittelbar an der Station ein, ist aber bei laufendem Fernseher oder Musik nicht mehr wirklich zu hören.

Die anschließende Reinigung des Schmutzwassertanks findet nach wie vor von Hand statt. Hier gibt es nichts zu beanstanden, denn das Auffangsieb löst sich mit nur einem Handgriff vom Tank und hinterlässt größtenteils nur Plörre. Der feste Schmutz bleibt am Sieb hängen und kann einfach in den Mülleimer verfrachtet werden. Anschließend noch den HEPA-Filter, das Sieb und den Tank durchspülen, abtrocknen und wieder einsetzen, und der F25 Ace Pro ist erneut einsatzbereit.

Akkulaufzeit

Roborock verspricht bis zu 60 Minuten Betrieb im Eco-Modus, 40 Minuten im Auto-Modus und 30 Minuten im Max-Modus mit dem F25 Ace Pro. Die Werte decken sich mit unseren Beobachtungen, denn nach etwa 15 Minuten im Auto-Modus mit mehrmaligem Wechsel in den Max-Modus verbleiben noch gut 60 Prozent Akkuladung. Das sollte ausreichen, um die meisten Wohnungen problemlos durchzuwischsaugen.

Preis

Die UVP des Roborock F25 Ace Pro liegt bei 649 Euro. Aktuell gibt es den Wischsauger für 549 Euro auf der Roborock-Website. Alternativ ist er zum gleichen Preis auch bei Amazon verfügbar.

Fazit

Für 549 Euro reinigt der Roborock F25 Ace Pro zuverlässig die meisten Verschmutzungen – sowohl durch Wischen als auch Saugen. Unterstützt wird er hierbei durch die neu hinzugekommene Schaumdüse, die in unserem Test einen guten Job macht und tatsächlich eine nützliche Ergänzung für die regelmäßige Putzaktion ist.

Mit 25.000 Pa hat er zwar auf dem Papier eine höhere Saugleistung als noch der F25 Ace, saugt für uns aber nicht merklich besser oder schlechter. Auch die restlichen Funktionen gleichen sich mehr oder weniger mit denen älterer Modelle. Für Besitzer eines aktuelleren Roborock-Saugwischers lohnt sich also ein Upgrade auf den F25 Ace Pro nicht wirklich, da hier die Schaumdüse die einzige tatsächliche Neuerung darstellt.

Wer noch keinen Wischsauger hat, bekommt mit dem Roborock F25 Ace Pro aber ein kompetentes Modell, das im Hinblick auf Reinigung, Verarbeitung und Handhabung überzeugt.



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