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MediaMarkt & Saturn: Widerstand aus Österreich gegen JD.com-Übernahme


MediaMarkt & Saturn: Widerstand aus Österreich gegen JD.com-Übernahme

Bild: Media Markt

Es gibt eine neue Wendung bei der Übernahme von MediaMarkt und Saturn durch den chinesischen Onlinehandel-Konzern JD.com. Während das Bundeskartellamt in Deutschland und die Behörden in Italien und Frankreich einer Übernahme des Mutterkonzerns Ceconomy bereits zugestimmt haben, steht das Vorhaben nun in Österreich auf der Kippe.

Übernahme bisher reibungslos

Seit Bekanntgabe des Übernahmeangebots im Juli 2025 wurden rasch Fakten geschaffen. Der chinesische E-Commerce-Konzern wurde im Sommer bereits Hauptanteilseigner und baute seine Anteile stetig aus und hielt laut Handelsblatt 59,8 Prozent der Aktien zum Ende des Jahres. Bei einer erfolgreicher Übernahme würde Ceconomy von der Börse genommen werden. Dies soll noch im ersten Halbjahr 2026 geschehen.

Die Zustimmung seitens des Bundeskartellamts folgte schnell. Schon im September gaben die Wettbewerbshüter in Deutschland grünes Licht, wenngleich auch eine separate außenwirtschaftsrechtliche Prüfung des Kaufs durch das Wirtschaftsministerium angekündigt wurde, deren Ergebnis noch aussteht. Auch die Behörden in Frankreich, wo Ceconomy mit der Elektronik-Handelskette Fnac Darty aktiv ist, und Italien haben laut einschlägigen Medienberichten bereits zugestimmt. Darüber hinaus liege ebenfalls grünes Licht aus Polen, den Niederlanden, Spanien und der Türkei vor – Ceconomy betreibt auch in diesen Ländern Märkte unter der Marke MediaMarkt.

Österreich stellt sich quer

Am Freitag teilte Ceconomy jedoch mit, dass sich die Gespräche bezüglich einer Freigabe der Übernahme mit den österreichischen Behörden schwierig gestalten. Während alle kartellrechtlichen Freigaben aus jenen Ländern bereits vorlägen, stehen die investitionskontrollrechtlichen Freigaben noch in Deutschland, Spanien und Österreich aus.

Während Ceconomy aus Deutschland und Spanien eine baldige Freigabe aus den jeweiligen Wirtschaftsministerien erwarte, sei die Lage in Österreich anders. Die zum dortigen Wirtschaftsministerium gehörende Behörde für Investitionskontrolle signalisiere deutliche Vorbehalte gegenüber der ausländischen Übernahme und sei nicht bereit zu einer gemeinsamen Lösungsfindung, so Ceconomy.

Ceconomy verwies dabei auf die durch JD.com verlautbarten Zusagen zur Erhaltung von Standorten und Arbeitsplätzen sowie der Unabhängigkeit des Managements. Darüber hinaus hätten JD.com und Ceconomy eine Datenschutzrichtlinie auf den Weg gebracht, die weit über gesetzliche Anforderungen hinausreiche.

Im Zweifelsfall will JD.com auf Österreich verzichten

Medienberichten zufolge könnten Ceconomy und JD.com bei einer endgültigen Absage durch das österreichische Wirtschaftsministerium auch vollständig auf den österreichischen Markt verzichten, um die Übernahme in den anderen europäischen Ländern wie geplant über die Bühne zu bringen.

Ceconomy betreibt derzeit 56 Märkte mit rund 2.000 Beschäftigten unter der Marke MediaMarkt in Österreich. Die Marke Saturn ist bereits seit 2020 nicht mehr in Österreich präsent.



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Szenarien für DSL-Abschaltung: Selbst im Idealfall liegt Glasfaser erst ab 2031 vorn


Knapp 90 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Deutschland haben mittlerweile einen Zugang zu einem Anschluss, der Gigabit-fähig ist. Das ist eine der Erkenntnisse aus der TK-Marktanalyse des Provider-Verbands VATM. Bis Glasfaser zur führenden Anschlusstechnologie wird, dauert es aber noch.

Die TK-Marktanalyse wurde von dem Beratungsinstitut Dialog Consult im Auftrag des VATM erstellt.

DSL-Abschaltung kann im Idealfall noch in den 2020er Jahren beginnen

Der Analyse zufolge gelingt es im Idealfall bis Ende 2031, rund 97 Prozent der privaten Haushalte und Unternehmen in Deutschland auf Homes-Passed-Niveau mit Glasfaser abzudecken. Bei dieser Anschlussart liegt das Glasfaserkabel am Gebäude, theoretisch lässt sich ein Anschluss also in kurzer Zeit aktivieren. Bei diesem Szenario würde Glasfaser im Jahr 2031 DSL als meistgenutzte Anschluss-Technologie ablösen.

Szenarien für den Übergang von DSL zu Glasfaser
Szenarien für den Übergang von DSL zu Glasfaser (Bild: VATM)

In einem pessimistischen Szenario, in dem viele Netzbetreiber etwa parallel einzelne Regionen ausbauen, kommt man Ende 2031 nicht auf 44,9 Millionen Homes-Passed-Anschlüsse, sondern nur auf 40 Millionen. DSL-Abschaltungen sind in diesem Szenario Ereignisse, die erst in den 2030er Jahren beginnen.

Die Branche bewertet den Umstieg von der Kupfer- auf die Glasfaser-Infrastruktur aber als bedeutend. Dieser entscheide, wie sich der Glasfaserausbau in den kommenden Jahren finanzieren lasse.

Glasfaserausbau kommt voran

Der Stand beim Glasfaserausbau zeigt, dass es vorangeht. Laut der Prognose in der TK-Marktanalyse verfügen bis Ende 2026 32 Millionen Haushalte und Unternehmen über einen Homes-Passed-Zugang. 2025 waren es noch 26,6 Millionen Homes-Passed-Anschlüsse.

Direkt mit dem Glasfasernetz verbunden sein sollen bis zum Jahresende 12,5 Millionen Haushalte und Unternehmen – das ist ein Plus von 2 Millionen Anschlüsse gegenüber dem Vorjahr. Und es bedeutet: Knapp 40 Prozent der potenziellen Glasfaseranschlüsse sind angebunden. Der Weg von der Straße zur Hauswand ist also noch eine Herausforderung.

Einen Glasfaseranschluss nutzen sollen bis zum Jahresende 7,8 Millionen Haushalte und Unternehmen. Das ist zwar auch ein Sprung gegenüber den 6,4 Millionen Anschlüssen von Ende 2025, die Take-up-Rate von 24,4 Prozent bleibt aber ein Problem in der Branche.

Kabel- und Glasfaser sorgen für hohe Gigabit-Abdeckung

Nimmt man nun die 32 Millionen Homes-Passed-Anschlüsse und kombiniert diese mit den Kabelanschlüssen, ergibt sich – abzüglich der Überschneidung – ein Wert von 41,1 Millionen Haushalten und Unternehmen, die schätzungsweise bis Ende 2026 einen Gigabit-fähigen Anschluss buchen können.

Ausbaustand von Glasfaser- und Kabelanschlüssen
Ausbaustand von Glasfaser- und Kabelanschlüssen (Bild: VATM)

So kommt die Marktabdeckung von 88,6 Prozent der privaten Haushalte und Unternehmen mit einem Gigabit-fähigen Anschluss zustande. Insgesamt gibt es rund 46,4 Millionen Anschlüsse in Deutschland.

Wettbewerb gegen die Marktmacht der Telekom

Wie der VATM betont, sind es aber vor allem die Wettbewerber, die investieren. Die kommen der Prognose zufolge in diesem Jahr auf 9,3 Milliarden Euro, bei der Telekom sind es 5,5 Milliarden Euro. Das entspricht den Werten des Vorjahres.

Bei dem Marktanteil bleibt die Telekom aber führend, der Konzern verbucht 40,1 Prozent der Anschlüsse für sich, während die drei größten Wettbewerber zusammen auf 43,2 Prozent kommen. „Die Marktdominanz der Deutschen Telekom nimmt von Jahr zu Jahr zu“, sagt der Studienautor Andreas Walter von Dialog Consult. Sichtbar sei das bei dem Endkunden-Marktanteil bei den Breitbandanschlüssen und bei den Umsätzen im Festnetzmarkt. „Im wichtigen Geschäftskunden-Marktsegment werden knapp 70 Prozent der Anschlüsse auf Telekom-Anschlussnetzen realisiert“, so Walter.

Er spricht daher von Verzerrungen im Markt. Denn beim Glasfaserausbau liege die Telekom weiter hinter den Wettbewerbern. Das gelte sowohl für die Anzahl der Anschlüsse als auch die Anzahl der Glasfaserkunden.



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Mit neuem Textmode-Installer: Erste Beta von MX Linux 25.2 steht zum Download bereit


Mit neuem Textmode-Installer: Erste Beta von MX Linux 25.2 steht zum Download bereit

Bild: MX Linux

Die ISO-Dateien der ersten Beta-Version von MX Linux 25.2 können ab sofort heruntergeladen werden. Weil der Installer umfangreiche Überarbeitungen inklusive eines Text-Modus erhalten hat, gibt es ausnahmsweise für ein Minor-Release einen Beta-Test.

Die Debian-basierte Distribution MX Linux 25.2 kann jetzt in Form der Beta 1 ausprobiert werden. Für gewöhnlich stellt das Entwicklerteam Beta-Versionen bei großen Versionssprüngen zur Verfügung, aber weil der Installer neben einem neuen textbasierten Modus zahlreiche Fehlerbehebungen erhalten hat, gibt es beim aktuellen kleineren Versionssprung ebenfalls einen Vorabtest.

Die Neuerungen von MX Linux 25.2 im Überblick

Dabei gibt es jeweils ISO-Dateien von MX Linux 25.2 für die Varianten mit den Desktop-Umgebungen Xfce, KDE und Fluxbox, wobei die Downloadlinks dafür in einem Blogbeitrag auf der Projektwebsite zu finden sind. Version 25.2 von MX Linux basiert auf Debian 13 „Trixie“ und wird mit dem Kernel 6.12.86 ausgeliefert. Derzeit stehen keine Dateien der AHS-Ausgabe (Advanced Hardware Support) zur Verfügung, die in der Vergangenheit neben einem frischeren Kernel auch neuere Versionen von Grafikbibliotheken wie Mesa mitbrachten.

Das neue textbasierte Installationsprogramm ist die größte Neuerung von MX Linux 25.2. Hierbei kann der Textmode-Installer in einem grafischen Terminal-Emulator über den Befehl sudo minstall --tui aufgerufen werden, während in einer reinen Textkonsole minstall-launcher verwendet werden muss. Der Funktionsumfang des grafischen und des textbasierten Installers ist laut den Entwicklern identisch, lediglich im Aufbau unterscheiden sich die beiden Installationsprogramme.

Zudem enthält der aktualisierte Installer von MX Linux 25.2 eine Vielzahl an Fehlerbehebungen. Demnach ist die Benutzeroberfläche bei Fertigstellung der Installation verbessert worden, es werden vor der Installation des Grub-Bootloaders beschädigte „Locale“-Ordner entfernt und der textbasierte Installer hat bereits Updates in Form von besserer Tastaturnavigation und beim Partitions-Assistenten erhalten.

Allerdings weisen die Entwickler darauf hin, dass die Beta-Version von MX Linux 25.2 im Willkommensbildschirm noch fälschlicherweise als Version 25.1 gekennzeichnet wird. Ferner kann beim Live-System aktuell noch das Papierformat bei Druckern falsch eingestellt sein. Und wie üblich gilt: Beta-Versionen sollten nicht auf Produktivsystemen genutzt werden. Wer MX Linux 25.2 Beta 1 trotzdem testen möchte, kann Fehler in einem Feedback-Thread im offiziellen Forum posten.



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Lexar Dual Drive D70E: USB-Stick/SSD mit Doppelstecker im ungewöhnlichen Design


Lexar Dual Drive D70E: USB-Stick/SSD mit Doppelstecker im ungewöhnlichen Design

Bild: Lexar

Lexar bringt mit der Dual Drive Portable SSD D70E einen kompakten Datenträger mit integriertem USB-A- und USB-C-Stecker auf den Markt. Verpackt in einem Metallgehäuse werden bis zu 2 TB Speicherplatz geboten. Über USB-C können Daten mit bis zu 2.000 MB/s übertragen werden; über USB-A sind es noch 1.000 MB/s.

Der Hersteller bewirbt das neue Produkt als „kompakte und praktische Backup-Lösung“, bei der die „maximale Mobilität“ im Vordergrund stehe. Anders als bei vielen anderen externen SSDs erinnert das Design eher an einen USB-Stick. Die Stecker sind nämlich integriert, sodass kein Anschlusskabel benötigt wird. Kürzlich hatte ComputerBase mit dem Sandisk Extreme Pro Dual Drive (Test) einen ähnlichen Ansatz getestet.

Neuartiges Doppelstecker-Design

Der Mechanismus für den Zugriff auf einen der beiden Stecker ist bei Lexar allerdings ein ganz anderer als das typische „Flip“-Design. Auf beiden Seiten des Datenträgers befindet sich eine Art Schublade, die bei Gebrauch aufgeschoben und umgeklappt wird, um einen der Stecker freizulegen. Im geschlossenen Zustand sind die Anschlüsse geschützt, allerdings nicht vor Staub und Wasser, wie es bei Outdoor-Datenträgern der Fall ist. An einem Ende sitzt eine Öse zur Befestigung (etwa am Schlüsselband).

Lexar Dual Drive D70E SSD
Lexar Dual Drive D70E SSD (Bild: Lexar)

Angaben zu Größe und Gewicht macht Lexar keine. Stattdessen werden die sequenziellen Transferraten je nach Modell und Anschlusstyp aufgeführt. Den maximalen Durchsatz von 2.000 MB/s beim Lesen und 1.800 MB/s beim Schreiben gibt es bei den Modellen mit 1 TB und 2 TB über USB-C. Das 512-GB-Modell ist auf 2.000/1.300 MB/s beschränkt. Wird der USB-A-Stecker genutzt, sind es bei allen Modellen maximal 1.000 MB/s lesend und 900 MB/s schreibend. Die Gegenstelle muss aber ihrerseits ausreichend schnell sein, sodass es USB mit 20 Gbit/s (USB-C) und mit 10 Gbit/s (USB-A) für diese Geschwindigkeiten braucht.

Lexar Dual Drive D70E SSD (Bild: Lexar)

Neben PCs und Macs werden Smartphones mit Android und iOS sowie Spielkonsolen und Tablets unterstützt, wie Lexar auf den Produktseiten angibt. Die Herstellergarantie beträgt 5 Jahre.

Preise und Verfügbarkeit

Die Lexar D70E wird zu Preisen von rund 130 Euro* für 512 GB, 200 Euro* für 1 TB und 320 Euro* für 2 TB angeboten und ist kurzfristig lieferbar.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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