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Künstliche Intelligenz

Microsoft ändert Löschverhalten von OneDrive


Die Cloudspeicher-Software OneDrive von Microsoft soll sich künftig anders verhalten, wenn Dateien in der Cloud gelöscht werden. Sie tauchen dann nur noch im Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint auf.

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Das hat Microsoft im Microsoft-365-Admin-Center angekündigt (MC1269861, Kopie bei merill.net). Ab Mai 2026 will Microsoft die Verhaltensänderung weltweit einführen und die Verteilung bis Ende des Monats abgeschlossen haben. Dateien, die in OneDrive in der Cloud gelöscht werden, tauchen danach nicht mehr im lokalen Papierkorb auf. Sie lassen sich aus dem OneDrive- oder SharePoint-Web-Papierkorb wiederherstellen.

Lokale Löschvorgänge bleiben davon unberührt, erklärt Microsoft weiter. Admins müssen nichts machen, jedoch empfehlen die Redmonder, dass sie die Nutzer und Nutzerinnen in ihrer Organisation über den neuen Wiederherstellungsprozess informieren sollten.

Als Grund für die Änderung gibt Microsoft an, dass dadurch die Synchronisationsgeschwindigkeit und Vorhersehbarkeit des OneDrive-Verhaltens verbessert würden. Es handelt sich dabei um eine Änderung, wie aus der Cloud initiierte Löschvorgänge lokal gehandhabt werden. Wenn lokal verfügbare Dateien auf einem Gerät in der Cloud gelöscht werden, tauchen sie nicht mehr im lokalen Papierkorb von macOS oder Windows auf. Eine Wiederherstellung ist dann aus dem Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint möglich – standardmäßig für bis zu 93 Tage.

Keine Änderungen gibt es bei Dateien, die ausschließlich in der Cloud liegen (Files On-Demand). Dateien, die lokal auf dem Gerät gelöscht werden, tauchen jedoch weiterhin im lokalen Papierkorb auf. Für diese Änderung stellt Microsoft keine Einstellungen oder gar ein Opt-Out bereit.

Wer mehr Kontrolle über den eigenen Cloudspeicher möchte, kann sich etwa Nextcloud ansehen. Der damit aufgesetzte Netzspeicher lässt sich zudem mit diversen nützlichen Apps erweitern.

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(dmk)



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Künstliche Intelligenz

Bitcoin-Erfinder enttarnt? Britischer Unternehmer widerspricht New York Times


Ein britischer Mitgründer des Bitcoin-Dienstleisters Blockstream hat das zentrale Ergebnis einer umfangreichen Recherche der New York Times zurückgewiesen und versichert, dass er die Kryptowährung nicht erfunden habe: „Ich bin nicht Satoshi“, hat Adam Back als Reaktion auf die Veröffentlichung des Artikels geschrieben. Back ist bei der Suche nach der Identität des Bitcoin-Erfinders mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto dabei kein Unbekannter. Laut der US-Zeitung gehört er schon seit Jahren zu einem kleinen Kreis von Personen, die dahinter vermutet werden. Back hat demnach bei Gesprächen mit dem Redakteur der New York Times zwar geleugnet, dass es sich dabei um ihn handele, an einer Stelle sei ihm dabei aber ein Fehler passiert.

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In dem umfangreichen Artikel wird vor allem auf Gemeinsamkeiten in der Schriftsprache zwischen Nakamoto und Back hingewiesen. So würden sie mit Abstand die meisten Schreibfehler oder ungewöhnliche Schreibweise gemeinsam haben, etwa wenn es darum gehe, wie man Bindestriche setze. Zudem habe sich Back in den dafür einschlägigen Onlineforen jedes Mal umfangreich zu Wort gemeldet, wenn es um neue Pläne für Digitalgeld gegangen sei – mit einer Ausnahme: Nach der Vorstellung des Bitcoin sei er auffallend lange still geblieben. Als sich Back vehement gegen Protokolländerungen am Bitcoin eingesetzt habe, sei ihm plötzlich Satoshi Nakamoto zu Hilfe gekommen, obwohl der sich vorher jahrelang nicht geäußert habe. Einen eindeutigen Beweis legen die Autoren des Artikels aber nicht vor.

Die Identität von Satoshi Nakamoto gilt als eines der bestgehüteten Geheimnisse der IT. Angebliche Identifizierungen gibt es immer wieder, bislang konnte aber noch keine überzeugen. Zuletzt war der Australier Craig Wright beim Versuch gescheitert, gerichtliche Anerkennung als Bitcoin-Erfinder zu erlangen. Ende 2024 wurde er wegen der damit verbundenen Belästigungen sogar zu einer Haftstrafe verurteilt. Die Frage ist auch von Bedeutung, weil Nakamoto über etwa 1,1 Millionen Bitcoin verfügt. Die sind aktuell fast 70 Milliarden US-Dollar wert. John Carreyrou ist jetzt überzeugt, das Rätsel gelöst zu haben, weil Back auf eine Nachfrage zu einem Zitat von Satoshi Nakamoto geantwortet habe: „Ich habe damals viel gequatscht.“ Damit habe er implizit anerkannt, dass der Satz von ihm stamme. Back hat das jetzt zurückgewiesen.


(mho)



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Enigma Touch: Emulator der Chiffriermaschine vorgestellt


Die Enigma-Maschine, in den späten Zehnerjahren des vergangenen Jahrhunderts vom deutschen Erfinder Arthur Scherbius ersonnen, ist wohl das bekannteste Verschlüsselungsgerät des Vor-Computer-Zeitalters. Zahlreiche Bücher und Filme wie „The Imitation Game“ befassen sich mit dem unscheinbaren Kasten und den Codeknackern im britischen Bletchley Park.

Die Enigma funktioniert elektromechanisch; sie diente der deutschen Armee zur Verschlüsselung, etwa im U-Boot-Krieg. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren die meisten der circa 40.000 hergestellten Enigma-Geräte verschwunden – sie wurden zum Schutz ihrer Geheimnisse oder bei Kampfhandlungen zerstört oder von den Alliierten beschlagnahmt.

Heute gibt es noch wenige funktionierende Geräte in Museen und Privatbesitz. Sie werden zu mittleren sechsstelligen Preisen gehandelt und sind somit für Normalverdiener unerschwinglich. Fans der Retroverschlüsselung behelfen sich mit Software-Emulatoren und elektronischen Nachbauten der Enigma. Eine davon ist die Enigma Touch des Hamburger Bastlers Jürgen Müller. Sie vereint eine stilvolle Optik mit der historisch korrekten Emulation aller bekannten Enigma-Varianten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Enigma Touch: Emulator der Chiffriermaschine vorgestellt“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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c’t-Webinar: Vom Jira-Frust zur klaren Struktur und effizienten Teamarbeit


Jira kann viel und genau das bremst viele Teams aus. Überladene Masken, zu viele Optionen und unklare Abläufe führen schnell zu Frust. Statt zügig zu arbeiten, verzetteln sich Nutzer in Konfigurationen, legen Tickets doppelt an und verlieren Zuständigkeiten aus dem Blick. Dashboards liefern oft mehr Rauschen als Nutzen.

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Hier setzt das c’t‑Webinar an. Referent Przemyslaw Wesolka zeigt, wie Sie Jira gezielt einsetzen, ohne sich in Details zu verlieren.

Im Mittelpunkt steht ein schlankes Setup. Sie lernen, wie Sie Projekte strukturiert anlegen, passende Tickettypen definieren und reale Abläufe in Workflows abbilden. Statt Funktionsfülle zählt, was im Alltag trägt. Wiederkehrende Vorgänge wie Supportfälle oder Freigaben lassen sich sauber darstellen, Automatisierungen nehmen Routinearbeit ab und senken die Fehlerquote.

Viele Nutzer kennen das Problem, dass Jira Daten sammelt, aber auf den ersten Blick wenig Übersicht bietet. Der Referent erklärt, wie Sie mit Filtern und Dashboards genau die Informationen sichtbar machen, die Ihr Team wirklich braucht.

Das dreistündige Webinar richtet sich an Fachkräfte, die Jira im Unternehmen einsetzen und ihre Teams besser steuern wollen. Sie benötigen nur einen aktuellen Webbrowser. Fragen klären Sie während der Veranstaltung im Chat, im Anschluss steht eine Aufzeichnung bereit.

Die Veranstaltung findet am 15. April 2026 von 14 bis 17 Uhr statt und kostet 95,00 Euro. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum c’t-Webinar.

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(abr)



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