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Modemfehler: C1X im iPhone Air spuckt Hardware-Warnung aus


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach Berichten über Probleme mit Apple-Modemchips im Netz der Deutschen Telekom gibt es nun vereinzelt Hinweise über Störungen beim C1X aus dem iPhone Air. Wie verbreitet diese sind, bleibt unklar – dennoch sorgten entsprechende Postings auf Reddit am Donnerstag für Schlagzeilen in US-Techblogs.

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Das iPhone Air enthält den neuesten Modemchip von Apple, die Weiterentwicklung des C1 aus dem iPhone 16e. Der C1X bietet laut Apple einen doppelt so schnellen 5G-Durchsatz bei passender Gegenstelle. Der Modemchip steckt auch im iPad Pro M5. Ein betroffener Reddit-User meldet, sein C1X sei „plötzlich verstorben“. Als er am Morgen aufgewacht sei, habe es keinen Mobilfunkempfang gegeben. Dann prüfte er die Netzwerkeinstellungen. Dort fand sich dann ein Diagnosebericht. Darin heißt es, das iPhone habe ein Problem erkannt, „das Ihren mobilen Empfang beeinträchtigen“ könne. Als weiteren Schritt solle man die Apple-Support-App zur weiteren Fehlerüberprüfung nutzen.

Ein weiterer User im selben Thread meldet ähnliche Probleme samt der gleichen Diagnosemeldung. Allerdings soll sich der Modemchip später wieder berappelt haben. Beim iPhone 17, 17 Pro und 17 Pro Max verbaut Apple nach wie vor Qualcomm-Mobilfunktechnik. Beim iPhone Air, das weltweit über keinen physischen SIM-Kartenslot mehr verfügt, baute Apple das C1X ein. Das Debütmodell mit einem Apple-Mobilfunkchip war das iPhone 16e. Auch beim demnächst erwarteten Nachfolger iPhone 17e dürfte ein Apple-C-Chip verbaut sein.

Von dem Modemfehler betroffene Nutzer sollten – nach einer Durchführung der Diagnose in der Apple-Support-App – am besten gleich den Apple-Support kontaktieren. Die Geräte befinden sich allesamt noch in der Gewährleistungsphase, Apple muss also tauschen oder reparieren. Der Konzern hatte viele Jahre an einem eigenen Modemchip gearbeitet, nachdem in München der alte Intel-Mobilfunk-Standort übernommen worden war. Die Technik gilt als äußerst komplex. Eigene 5G-Chips sollen Apple von Lieferanten unabhängig machen. Der Traum ist zudem, 5G, WLAN und Bluetooth in einem Chip zu integrieren und so etwa MacBooks endlich 5G-Empfang zu verschaffen.

Zuletzt hatten Nutzer bestimmter iPhones und Apple-Watch-Modelle über Empfangsschwierigkeiten im Netz der Deutschen Telekom geklagt. Grund waren laut dem Carrier interne Anpassungen an der 5G-Infrastruktur, die unter anderem Red Cap (Apple Watch) und 5G+-Gaming in Mitleidenschaft zogen, dabei aber gleichzeitig den gesamten Empfang stören konnten. Die Telekom behauptete allerdings, dass das Problem mit allen dazu kompatiblen Modellen auftrat, nicht nur mit Apple-Modemchips.

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(bsc)



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Top 10: Die beste Outdoor-Smartwatch im Test – robuste GPS-Uhren für Abenteuer


Samsung Galaxy Watch Ultra im Test: Robuste Smartwatch mit 3 Tagen Laufzeit

Die robuste Samsung Galaxy Watch Ultra überzeugt mit langer Akkulaufzeit und starken Features, hat aber ein ungewöhnliches Design. Wie sich die Outdoor-Smartwatch schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • präzise Pulsmessung
  • viele Apps und smarte Features
  • gute Akkulaufzeit für Wear OS

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • merkwürdiges Design
  • ungenaues GPS
  • EKG und Blutdruck nur mit Samsung-Handys

Die robuste Samsung Galaxy Watch Ultra überzeugt mit langer Akkulaufzeit und starken Features, hat aber ein ungewöhnliches Design. Wie sich die Outdoor-Smartwatch schlägt, zeigt der Test.

Verglichen mit dem schlanken Modell der Galaxy Watch ist die Ultra deutlich wuchtiger und bietet einen weitaus größeren Akku. Das Design ist jedoch etwas ungewöhnlich. Dafür hält die Smartwatch mit Wear OS nahezu drei Tage im Test durch und bietet ebenfalls eine genaue Pulsmessung, ein robusteres Gehäuse, standardmäßig LTE und eine EKG-Messung – die jedoch nur mit Samsung-Smartphones funktioniert.

Update: 2025 gibt es lediglich ein „kleines“ Modell-Upgrade. Die Samsung Galaxy Watch Ultra 2025 bietet jetzt ein dunkelblaues Armband, bekommt mit 64 GB doppelt so viel Speicher und läuft von Haus aus schon mit Wear OS 6 und One UI Watch 8. Dazu kommen erweiterte Gesundheitsfunktionen.

Wir haben uns auch das neue Modell angesehen, die frühere Variante haben wir im August 2024 getestet. Wie sich beide robusten Smartwatches in der Praxis schlagen, zeigt dieser Test.

Design: Was ist anders bei der Galaxy Watch Ultra?

Über Geschmack kann man sich bekanntlich streiten. Optisch geht Samsung bei der Galaxy Watch Ultra andere Wege. So ist die Uhr angedeutet rechteckig mit abgerundeten Ecken, das Display mit Saphirglas bleibt allerdings rund. Wie uns ein aufmerksamer Leser darauf hingewiesen hat, gibt es dafür einige historische Beispiele von edlen Uhren, etwa die Omega Jedi oder Seiko Pogue.

Das Ganze wirkt auf den Autor dieses Texts aber eher wie eine Mercedes-G-Klasse, die in einen Fiat Multipla gerauscht ist. Die Uhr wirkt recht klobig, vergeudet aber mit der Form Platz für den Bildschirm. Die Optik einer Sportuhr (Bestenliste) wie bei einer Garmin Fenix 7 (Testbericht) hätte der Galaxy Watch Ultra unserer Meinung nach besser zu Gesicht gestanden. Aber letztlich ist das unsere subjektive Einschätzung. Unpraktisch ist lediglich, dass gefühlt der Platz für das Display nicht komplett genutzt wird bei diesem Design. Lobenswert ist, dass hier Samsung mal eine andere Form wählt als die meisten Hersteller.

Neu ist die Action-Taste, die einer Krone nachempfunden ist, aber bei Drehung keinerlei Funktion bietet. Mit einem Durchmesser von 47 mm fällt die Uhr recht groß aus. Sie bietet Wasserschutz bis 10 ATM (100 Meter Wassersäule) und erfüllt IPX8 sowie die US-Militärnorm MIL-STD-810H. Anders als die Apple Watch Ultra ist sie aber nicht zum Tauchen geeignet, höchstens zum Schnorcheln.

Das Titangehäuse wirkt unserer Einschätzung nach anfällig für Kratzer, auch wenn die Uhr im Test keinerlei Schaden genommen hat. Zudem ist es kein Unibody aus Titan, so nutzen die Koreaner auch Kunststoff, was nicht so hochwertig wirkt, wie man es für den Preis erwarten würde. Die Armbänder sind einfach zu wechseln. Das 2025er-Modell bleibt bei den Spezifikationen und Gehäuse gleich, lediglich das Band hat mit Blau eine neue Farbe.

Display: Wie groß und hell ist der Bildschirm?

Der Bildschirm hat eine Diagonale von 1,5 Zoll und ist damit nur so groß wie bei der Galaxy Watch 7 (Testbericht) mit 44 mm. Die Bildqualität des überaus scharfen OLED-Panels ist hervorragend. Zudem ist die Anzeige strahlend hell und bleibt auch bei Sonnenlicht ablesbar. Samsung gibt eine Helligkeit von 3000 Nits an, was deutlich heller ist als bei der Galaxy Watch 7 oder Apple Watch.

Standardmäßig ist das Always-On-Display aktiv, was aber die Akkulaufzeit um knapp einen halben Tag verkürzt. Ohne Always-On-Display aktiviert sich das Display nicht immer sofort, wenn man die Uhr zu sich dreht, man muss schon etwas ruckartig das Handgelenk bewegen – dieses Problem hatten wir bei der Galaxy Watch 7 so nicht.

Ausstattung: Welche Funktionen hat die Galaxy Watch Ultra?

An Bord der Watch Ultra ist der neue Samsung Exynos W1000 Prozessor, der im 3-nm-Verfahren gefertigt wird. Dadurch läuft die Uhr extrem flüssig und ohne Verzögerungen. Der Speicher bietet 32 GB bei 2 GB RAM, was internen Musikspeicher für die Nutzung ohne Handy oder offline ermöglicht. Bei der Ultra 2025 gibt es von Haus aus doppelt so viel Speicher – also 64 GB. Das sollte genügend Platz für Musik oder Karten liefern.

Drahtlose Kommunikation erfolgt primär über Bluetooth 5.3, optional auch über WLAN (2 GHz und 5 GHz) sowie LTE mit eSIM. NFC ist integriert, sodass die Uhr zum Bezahlen mit Samsung Pay genutzt werden kann. Zur Standortbestimmung stehen GPS, Glonass, Beidou und Galileo zur Verfügung, womit die Smartwatch auch ohne Smartphone zum Laufen verwendet werden kann. Die Genauigkeit ist jedoch nicht optimal. Ein Kompass ist ebenfalls an Bord.

Voraussetzung für die Nutzung ist ein Android-Smartphone mit mindestens Android 10, iPhones sind inkompatibel. Das App-Angebot ist dank des Google Play Store groß, und Wear OS ermöglicht die Nutzung von Google-Anwendungen wie Bixby, Smartthings, Samsung Pay, Google Maps sowie weitere Dienste wie Spotify oder Komoot. Die Sensoren überwachen den Schlaf, Zyklus, Blutsauerstoff, Blutdruck, Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz und Hauttemperatur, die Uhr zählt ferner Schritte sowie Schwimmzüge. Eine Sturzerkennung gibt es ebenfalls. Auch Höhenmesser und Luftdrucksensor sind integriert.

Allerdings können nur Samsung-Smartphones die Smartwatch vollständig nutzen, da Funktionen wie EKG oder Blutdruckmessung nur über die Samsung Health Monitor App mit Smartphones der Koreaner verfügbar sind. Die Blutdruckmessung erfolgt optisch und steht nur Nutzern eines Samsung-Smartphones zur Verfügung. Hierzu muss die Uhr vorab mit einer Oberarmmanschette kalibriert werden, danach sind die Ergebnisse recht überzeugend, wenn auch vermutlich nur geschätzt.

Wear OS sorgt für zahlreiche smarte Funktionen und eine enge Verzahnung mit dem Smartphone. Die Watch Ultra synchronisiert automatisch unterstützte Apps und einige Einstellungen des Smartphones. Zum Beantworten von SMS und WhatsApp-Nachrichten stehen eine QWERTZ-Tastatur sowie vorgefertigte Antworten bereit. Telefonieren mit der Uhr ist ebenfalls möglich. Einige Galaxy-AI-Features gibt es auch, jedoch bisher nicht im gleichen Umfang wie beim Samsung Galaxy Z Flip 6 (Testbericht).

Software & Bedienung

Die Kopplung der Watch Ultra mit dem Smartphone erfolgt über die App Galaxy Wearable, die auf Samsung-Geräten vorinstalliert ist. Nutzer von Android-Smartphones müssen zusätzlich das Galaxy-Watch-7-Plug-in installieren.

Schlafanalysen und andere Gesundheitsdaten werden in der App Samsung Health angezeigt, allerdings sind Funktionen wie EKG und Blutdruckmessung nur auf Samsung-Smartphones über die App Samsung Health Monitor nutzbar. Laut Samsung wurde die Funktion nur für eigene Smartphones zertifiziert, für uns wirkt das aber, als würde man solch einen Anreiz zum Kauf eines Mobilgeräts der Koreaner erzwingen wollen. Schade, die Pixel Watch erstellt ein EKG mit jedem Android-Gerät.

Die Bedienung der Galaxy-Watch-Serie bleibt auch bei der neuen Version weitgehend unverändert. Die Smartwatch lässt sich über den Touchscreen und zwei seitliche Tasten sowie eine neue Action-Taste steuern, letztere gibt es bei der Galaxy Watch 7 nicht. Standardmäßig startet die Action-Taste das Workout-Menü, alternativ kann man die Taste mit einem bestimmten Training belegen oder die Stoppuhr, Taschenlampe oder Wassersperre aktivieren. Andere Funktionen kann man diesem Knopf aber nicht zuweisen.

Die obere Taste führt zum Startbildschirm zurück. Ein doppeltes Tippen öffnet standardmäßig die zuletzt genutzte App, kann aber auch für andere Funktionen belegt werden. Längeres Drücken startet Bixby, wobei alternativ auch der Google Assistant oder das Ausschaltmenü verfügbar wären. Die untere Taste dient als Zurück-Button, lässt sich alternativ so konfigurieren, dass sie eine Übersicht der geöffneten Apps anzeigt.

Mit der Watch Ultra 2025 führt Samsung Wear OS 6 samt One UI Watch 8 ein. Die Software ist übersichtlich, bietet eine große App-Auswahl und zählt zu den smartesten Uhr-Systemen. Neu ist unter anderem das Stapeln von Widgets, was die Bedienung flexibler macht. Auch das 2024er-Modell wird dieses Software-Update im Laufe der Zeit erhalten.

Wischbewegungen ermöglichen eine einfache Navigation durch die Menüs. Eine physische Lünette fehlt, jedoch gibt es eine digitale Variante, bei der durch Wischen am Display-Rand durch die Informationskacheln gescrollt wird. Jede Eingabe wird durch haptisches Feedback bestätigt. Sprachbefehle können über Bixby oder Google Assistant ausgeführt werden.

Training

Der Pulssensor der Watch Ultra liefert präzise Messungen, selbst bei stark schwankender Belastung. Auch die Schrittzählung ist präzise, jedoch wirkt das GPS beim Laufen weniger genau. Samsung bietet zahlreiche Trainingsprofile. Allerdings fühlt man sich bei der Auswahl fast erschlagen. Für etliche Übungen im Fitnessstudio gibt es eigene Profile, ein einfaches Profil für „Krafttraining“ fehlt allerdings. Die automatische Trainingserkennung funktioniert zuverlässig. Sie erkennt schnell, wenn man Rad fährt, und pausiert die Aufzeichnung bei Stopps automatisch. Zudem erinnert die Uhr nach einer Stunde Inaktivität daran, sich zu bewegen.

Während des Trainings zeigt die Watch Ultra Daten wie Distanz, maximale Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Pulsverlauf an. Eine umfassende Analyse erfolgt in der Samsung Health App, die auch einen „Laufcoach“ bietet. Zusätzlich misst die Uhr den Blutsauerstoffgehalt und das Stresslevel. Die „erweiterten Laufmetriken“ analysieren den Laufstil und bieten Optimierungsvorschläge.

Schlaf & Gesundheit

Neben Sportfunktionen überwacht die Uhr präzise den Schlaf und unterteilt ihn in verschiedene Phasen wie Leichtschlaf, Tiefschlaf, REM und Wachphasen. Sie bewertet das Energielevel des Nutzers, basierend auf der Schlafqualität und den vorherigen Aktivitäten.

Da das 2024er-Modell fürhte beim Schlaf die Messung des AGEs-Index (Advanced Glycation End-products), der Aufschluss über das Ausmaß von Glykationsendprodukten im Körper gibt. Diese Verbindungen, die durch die Bindung von Zucker an Proteine oder Fette entstehen, sind mit altersbedingten und chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen verbunden.

Neu bei der Watch Ultra 2025 ist die Antioxidantien-Messung. Dafür nimmt man die Uhr ab und legt den Daumen auf die Sensoren auf der Rückseite. Die Ergebnisse dienen eher als grober Trend, da eine exakte Analyse nur im Labor über Blut- oder Urinproben möglich ist – somit eher eine Wellness-Funktion.

Akku: Wie lange hält die Galaxy Watch Ultra?

Der wohl größte Vorteil gegenüber der Galaxy Watch 7 ist die für Wear OS verhältnismäßig lange Akkulaufzeit. Ohne Always-On-Display und das Tragen im Schlaf kamen wir im Test mit der Uhr sogar auf drei Tage Akkulaufzeit. Trägt man sie nachts und nutzt das Always-On-Display, sind knapp zwei Tage drin.

Mit dem mitgelieferten Ladepad benötigt die Watch Ultra fast zwei Stunden für eine volle Ladung. Das ist nicht besonders schnell. Leider lässt sich die Uhr nicht über andere Qi-Ladematten oder das Smartphone aufladen. Ein Netzteil ist im Lieferumfang nicht enthalten, hier muss man darauf achten, dass man ein Netzteil mit USB-C-Anschluss (Bestenliste) nutzt.

Preis: Was kostet die Galaxy Watch Ultra?

Der Aufpreis ist gehörig für das Ultra-Modell. Die UVP liegt bei stolzen 699 Euro. Es gibt ausschließlich eine Variante mit LTE via eSIM. Erhältlich sind die Armbandfarben Orange, Weiß und Dunkelgrau. Es gibt zudem zahlreiche Armbänder. Straßenpreise für das 2024er-Modell beginnen mittlerweile bei rund 349 Euro. Das 2025er-Modell ist mit 378 Euro teurer.

Fazit

Die Samsung Galaxy Watch Ultra ist eine robuste, sportliche Smartwatch mit bis zu drei Tagen Akkulaufzeit. Das helle OLED-Display bleibt auch in der Sonne gut ablesbar, und dank Wear OS stehen zahlreiche Fitness- und Gesundheitsfunktionen zur Verfügung. Das EKG funktioniert jedoch nur mit Samsung-Smartphones.

Weniger überzeugend ist die GPS-Genauigkeit. Das klobige Design passt gut zum Outdoor-Einsatz mit Wasserschutz bis 10 ATM, wirkt aber weniger edel, als es der hohe Preis erwarten lässt. Für Taucher ist sie im Gegensatz zur Apple-Alternative nicht gedacht.

Das 2025er-Modell bringt überschaubare Neuerungen: 64 GB Speicher, ein neues blaues Armband, neueste Software samt Antioxidantien-Messung, bekannt aus der Galaxy Watch 8-Serie. Allerdings ist der Preis erneut hoch – auf Vorjahresniveau. Wer sparen will, greift besser zum 2024er-Modell.



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Mikrocontroller-Marktführer aus Europa: Infineon, NXP und STMicroelectronics


Der deutsche Hersteller Infineon führte 2025 mit 23,2 Prozent im Weltmarkt der Mikrocontroller. Laut den Schätzmodellen des Marktforschungsunternehmens Omdia betrug der gesamte Umsatz mit Mikrocontrollern im Jahr 2025 rund 22,1 Milliarden US-Dollar, ein leichter Rückgang um 0,3 Prozent im Vergleich zu 2024. Gegen diesen Trend konnte Infineon seinen Umsatzanteil um 1,8 Prozentpunkte steigern.

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Auf den Rängen zwei bis fünf folgen die Firmen NXP, Renesas, STMicroelectronics und Microchip. Die fünf führenden Hersteller von Mikrocontrollern vereinen rund 80 Prozent des Gesamtmarktes auf sich, schätzt Omdia.

Mit Infineon, NXP und STMicro stammen drei der fünf führenden Hersteller von Mikrocontrollern aus Europa. Renesas ist ein japanisches Unternehmen, Microchip sitzt in den USA.

Die restlichen 20 Prozent des Marktes verteilen sich auf zahlreiche Hersteller. Anders als bei Mikroprozessoren (Microprocessor Units, MPUs) gibt es bei Mikrocontrollern (Microcontroller Units, MCUs) weiterhin viele unterschiedliche Rechenkerne, außer von ARM etwa auch RISC-V, ARC, Xtensa, MIPS, MSP430, AVR, PIC, RL78 und andere. Außerdem fertigen die größeren MCU-Hersteller jeweils zahlreiche Varianten ihrer Chips.

Einen Teil ihrer Mikrocontroller lassen die großen europäischen Hersteller bei Chip-Auftragsfertigern wie TSMC, Globalfoundries oder UMC produzieren. Infineon und NXP sind auch Partner bei der im Bau befindlichen Dresdner Fab ESMC von TSMC. Außerdem betreiben Infineon und STMicro auch eigene Fabs beziehungsweise Packaging-Werke in Asien.

STMicro kooperiert zudem mit dem chinesischen Auftragsfertiger Huahong, um in China Mikrocontroller aus lokaler Fertigung zu verkaufen.

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Infineon hatte 2020 den US-Chiphersteller Cypress und dessen PSoC-Mikrocontroller übernommen. NXP wiederum schluckte 2015 die ehemalige Motorola-Sparte Freescale. 2016 übernahm Microchip den Konkurrenten Atmel. Renesas entstand aus der Verschmelzung der Chipsparten von Hitachi, NEC und Mitsubishi.


(ciw)



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Die Schland-App kommt: SAP und Telekom sollen zentrale Bürger-App bauen


SAP und Deutsche Telekom sollen laut einem Bericht des Handelsblatts eine Bürger-App umsetzen, die zentralen Zugang zu staatlichen Leistungen bietet. Dem Bericht nach handelt es sich um eine „KI-basierte Verwaltungsplattform“ der Bundesregierung, über die Bürger Anträge stellen, Termine buchen, ihre Identität verifizieren und Informationen abrufen können. Die Zeitung beruft sich dabei auf Projektdokumente sowie auf Teilnehmer einer Roadshow des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS).

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Alle drei Projektpartner bestätigten dem Handelsblatt auch Pläne für die App. „Ziel ist es, die Verwaltung effizienter, schneller und serviceorientierter zu gestalten – mit weniger Bürokratie, kürzeren Bearbeitungszeiten und einem nahtlosen One-Stop-Shop“, sagte demnach ein Sprecher des BMDS. Eine Vorstellung der Anwendung werde noch zu einem gesonderten Zeitpunkt kommuniziert, auch ein Name stehe noch nicht fest. Digitalminister Karsten Wildberger bevorzuge die Bezeichnung „Deutschland-App“.

Wildberger hatte die App bereits im Februar bei einer Konferenz erwähnt und angekündigt, dass sie gemeinsam mit der EUDI-Wallet das Verhältnis zwischen Bürger und Staat grundlegend verändern werde. Die Nutzung bleibe aber freiwillig, erklärte Wildberger: „Es geht nicht darum, dass der Staat alles weiß, sondern dass jeder selbst entscheiden kann, wie er die digitalen Dienste nutzt.“

Die meisten Anwendungsfälle für die App sollen aus dem Arbeits- und Sozialministerium stammen, Ministerin Bärbel Bas hatte bereits ein „zentrales digitales Sozialportal“ angekündigt. Erste Dienste sollen unter anderem Kindergeldanträge, Wohnsitzanmeldungen, Grundsicherung im Alter und die Gründung von Unternehmen sein. Die Telekom arbeitet laut dem Bericht an einem ersten Prototyp, der noch im April vorliegen soll. Zunächst soll die App in mehreren Pilotkommunen wie Hamburg, Dresden, Nürnberg und Wiesbaden sowie bei der Bundesagentur für Arbeit getestet werden, bevor die schrittweise Einführung erfolgt.

Der operative Betrieb soll laut Handelsblatt bei der Telekom liegen, Tochter T-Systems kümmere sich um Cloud-Infrastruktur und die Speicherung der Daten. SAPs Business Technology Platform (BTP) soll als technische Plattform für die App dienen und die Verarbeitung von Daten sowie die Steuerung der Prozesse übernehmen. Auch KI wird von SAP beigesteuert. So solle es „lernende KI-Agenten“ geben, die Nutzer durch Anträge führen und Verwaltungsprozesse automatisieren. „KI führt und unterstützt bei der Antragstellung. Komplexität der Prozesse rückt in den Hintergrund“, zitiert das Handelsblatt aus dem Konzept.

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Auch Schwarz Digits ist offenbar mit an Bord. Die Digitalsparte der Schwarz Gruppe übernimmt die Integration des quelloffenen Messengers Wire in die App, Abstimmungen dazu seien bereits erfolgt. Wire soll als sicherer Kommunikationskanal zwischen Bürgern und Behörden dienen.

Eine Ausschreibung gab es für das ambitionierte Vorhaben offenbar nicht. Sie sei auch nicht erforderlich gewesen, weil SAP und Telekom bereits entsprechende Rahmenverträge haben. Ein Sprecher des BMDS sagte dem Handelsblatt: „Für diesen Auftrag wird ein Rahmenvertrag aus dem Kaufhaus des Bundes genutzt.“


(axk)



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