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Mehrere Gigawatt Rechenleistung: Anthropic baut Part­ner­schaft mit Google und Broadcom aus


Mehrere Gigawatt Rechenleistung: Anthropic baut Part­ner­schaft mit Google und Broadcom aus

Bild: Anthropic

Anthropic sucht weiterhin nach Wegen, die eigenen Kapazitätsengpässe zu beheben. Dazu hat das Unternehmen nun eine Partnerschaft mit Google und Broadcom angekündigt, die mehrere Gigawatt an TPU-Kapazität ermöglichen soll. Davon könnten auch Drittanbieter-Agenten profitieren, die zuletzt noch blockiert worden waren.

Knappe Kapazitäten führen zum Ausschluss von externen Agenten

Diese Engpässe waren von Kunden von Claude Code oder Cowork insbesondere zu Stoßzeiten bemerkt und kritisiert worden, weshalb sich Anthropic zu dem Schritt gezwungen sah, seine KI-Dienste für Drittanbieter-Tools wie OpenClaw zu sperren. Laut Claude-Code-Entwickler Boris Cherny seien Anthropics Kapazitäten nicht auf den Ansturm solcher Drittanbieter-Tools ausgelegt.

Mehr Rechenleistung in den USA ab nächstem Jahr

Mit der nun mit den Konzerngrößen Google und Broadcom geschlossenen Partnerschaft soll diesem Engpass entgegengewirkt werden. Die unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, voraussichtlich ab 2027 mehrere „Gigawatt TPU-Kapazitäten der nächsten Generation“ aufzubauen, wie Anthropic in einem veröffentlichten Blog-Beitrag erklärt. Mit dieser Maßnahme soll zu diesem Zeitpunkt der Ausbau der eigenen Recheninfrastruktur beginnen, um die weltweit gestiegene Nachfrage nach KI-Diensten des Unternehmens bedienen zu können. „Wir bauen die Kapazitäten auf, die erforderlich sind, um dem exponentiellen Wachstum unserer Kundenbasis gerecht zu werden, so Krishna Rao, CFO bei Anthropic, im Beitrag.

Der Großteil der neuen Kapazitäten soll in den Vereinigten Staaten entstehen und damit die im November 2025 angekündigten Investitionen von 50 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der amerikanischen Recheninfrastruktur unterstützen. Anthropic will dabei weiterhin auf eine hohe Diversität setzen, bei der verschiedene KI-Hardware wie AWS Trainium, Google TPU und NVIDIA-GPU zum Einsatz kommen, sodass für unterschiedliche Anforderungen die jeweils passende Technologie genutzt wird. Diese Vielfalt an Plattformen soll nicht nur die Leistung steigern, sondern auch die Ausfallsicherheit erhöhen, insbesondere für Kunden, die bei kritischen Anwendungen auf Claude angewiesen sind.

Anthropic will breit aufgestellt bleiben

Amazon soll trotz der neu geschlossenen Partnerschaft weiterhin sowohl primärer Cloud-Anbieter als auch Trainingspartner von Anthropic bleiben, zugleich soll die enge Zusammenarbeit mit AWS am Projekt Rainier fortgeführt werden. Claude soll dabei allerdings weiterhin das einzige wegweisende KI-Modell bleiben, das Kunden auf allen drei der weltweit größten Cloud-Plattformen zur Verfügung steht: Amazon Web Services (Bedrock), Google Cloud (Vertex AI) und Microsoft Azure (Foundry).

Erfolg fordert Maßnahmen

Diese Investitionen gelten auch als notwendig, da sich der Zustrom neuer Kunden im Jahr 2026 weiter beschleunigt hat. Der Run-Rate-Umsatz von Anthropic – eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den aktuellen Umsatz eines Unternehmens auf ein volles Jahr hochrechnet – lag Ende 2025 bei rund 9 Milliarden US-Dollar und soll im laufenden Jahr auf 30 Milliarden US-Dollar ansteigen. Mit der Finanzierungsrunde im Februar 2026 hatte Anthropic mitgeteilt, dass rund 500 Geschäftskunden jeweils mehr als eine Million US-Dollar pro Jahr ausgeben; mittlerweile hat sich diese Zahl innerhalb von weniger als zwei Monaten auf 1.000 verdoppelt.



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Cinebench 2026: Wie schnell ist dein System beim Rendern?


Wie schnell sind deine CPU und deine GPU im Render-Benchmark Cinebench 2026? Miss nach und teile deine Ergebnisse im Community-Benchmark. Huch, das gab es hier doch schon mal? Ja, richtig, Ende 2025. ABER noch im alten Setup. Mit den deutlich verbesserten Community-Benchmarks 2.0 rufen wir zum „Benchmarking Next-Gen“ auf!

Wie schnell unterschiedliche Prozessoren und Grafikkarten auf unterschiedlichen Betriebssystemen in Cinebench 2026 sind? Zum Jahreswechsel wollten wir das schon einmal wissen, allerdings noch im alten Community-Benchmark-Setup.

Mit dem neuen Setup (Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!), das erst vor wenigen Tagen im Community-Benchmark zu Forza Horizon 6 Premiere gefeiert hat, wagen wir daher einen zweiten Anlauf. Erstmals mit:

  1. automatischer Ergebnisübernahme und
  2. aussagekräftigen Ranglisten für CPUs und GPUs.

Wir hoffen daher erneut auf rege Teilnahme – vielleicht zum zweiten, möglicherweise auch zum ersten Mal? Mitmachen können in diesem Fall Nutzer unter:

Alle Details zu Cinebench 2026

Alle Details zu Cinebench 2026, allen voran die Systemvoraussetzungen für die verschiedenen Tests, hat bereits der letzte Community-Benchmark bereitgehalten. Wir verweisen an dieser Stelle daher auf den alten Bericht.

Alle Details zum neuen Benchmark-Verfahren

Alle Details zum neuen Setup und eine Anlaufstelle für den Fall, dass es Fragen oder Wünsche nach bisher nicht abgedeckten System-Komponenten, Treibern etc. pp. gibt, liefern hingegen der nachfolgende Artikel und Jans kurzer Überblick im Video – jeweils am Beispiel Forza Horizon 6, aber das Gesagte kann 1:1 auf Cinebench 2026 übertragen werden.

  • Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!

Bei Cinebench im Speziellen noch wichtig: Die Option Advanced Benchmark muss unter „Datei/File“ aktiviert sein, damit die Option Minimum Test Duration, die den Benchmark eine bestimmte Zeit lang (in Schleife) laufen lässt, deaktiviert werden kann.

Für den Test muss die minimale Testlaufzeit deaktiviert werden (über Advanced Benchmark)
Für den Test muss die minimale Testlaufzeit deaktiviert werden (über Advanced Benchmark)

Ergebnisse einreichen

Mit dem integrierten Benchmark ermittelte Messwerte müssen über das nachfolgende Formular eingesendet werden. Informationen zum eigenen System werden dabei nicht mehr als Fließtext, sondern per Dropdown und Checkboxen angegeben. Alle Details dazu liefert der folgende Artikel:

  • Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!

Was für die Teilnahme vorausgesetzt wird, ist ein Account bei ComputerBase. Zu dessen Registrierung reicht die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse aus:

  • Jetzt einen Account bei ComputerBase anlegen

Wird eines der Formulare abgeschickt, erstellt das CMS automatisch einen Beitrag im Kommentar-Thread dieses Artikels, parallel dazu werden die übermittelten Ergebnisse direkt in die Datenbank eingetragen. Vor dem Absenden also bitte noch einmal alles auf seine Richtigkeit hin prüfen!

Teilnehmer können in dem Beitrag im Forum durch das Editieren weitere Informationen ergänzen, darunter bitte auch ein Screenshot mit den Ergebnissen, oder auch Details zu den gewählten OC-Taktraten oder cTDP-Einstellungen.

Das Formular muss nicht vollständig ausgefüllt werden, auch ausgewählte Ergebnisse können gemeldet werden. Weitere Messwerte können durch ein erneutes Absenden des Formulars später noch hinzugefügt werden – aber bitte jedes Ergebnis nur einmal melden!

Happy Benchmarking!

Fehlt eine CPU, eine Grafikkarte oder ein Treiber? Bitte einfach in diesem oder im nachfolgend verlinkten Artikel darauf hinweisen und wir kümmern uns kurzfristig uns darum! Bitte nicht einfach eine falsche Alternative auswählen. 😎

  • Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!

GPU

CPU (Multiple Threads)

CPU (Single Core)

CPU (Single Thread)

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Downloads

  • Cinebench

    4,7 Sterne

    Cinebench von Maxon ist der bekannteste Multi-Core-Benchmark für CPUs.

    • Version 2026.1 Deutsch
    • Version 2024.1 Deutsch



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Im Test vor 15 Jahren: Googles Nexus S mit Android in Reinform


Im Test vor 15 Jahren: Googles Nexus S mit Android in Reinform

Nachdem Google mit dem Nexus One einen ersten gefloppten Anlauf startete, ein eigenes Smartphone auf den Markt zu bringen, folgte mit dem Nexus S (Test) ein zweiter Versuch. Für Anwender war vor allem die unveränderte und saubere Android-Version interessant.

Schnelles Single-Core-SoC

Das Nexus S wurde in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelt. Optisch war das sofort offensichtlich, da die Ähnlichkeit zum Samsung Galaxy S unverkennbar war. Bei dem Bildschirm handelte es sich um ein 4 Zoll großes LCD mit 800 × 480 Pixeln und einem kapazitiven Touchscreen. Während in Deutschland ein Super-LCD zum Einsatz kam, gab es das Nexus S in anderen Ländern mit einem Super-AMOLED-Bildschirm. Eine weitere Besonderheit war, dass das Display konkav ausgelegt war – laut Samsung, um das Zerkratzen des Glases zu vermeiden. Die Abmessungen betrugen 123,9 × 63,0 × 10,9 mm bei einem Gewicht von 129 Gramm.

Im Inneren war ein von Samsung entwickeltes SoC mit einem Cortex-A8-Kern mit einem GHz sowie einer PowerVR-SGX540-Grafikeinheit verbaut. Dem standen mit 512 MByte ein eher mäßig großer Arbeitsspeicher zur Seite. Der Massenspeicher fiel mit 16 GByte ebenfalls eher beschaulich aus – eine Erweiterung des Speichers mittels einer SD-Karte war zudem nicht möglich.

In Sachen Konnektivität gab es nichts zu meckern: alle damals üblichen Standards wurden unterstützt. Anders sah es bei der verbauten Kamera aus. Für Fotos standen fünf Megapixel zur Verfügung, die Farben waren allerdings blass und Bilder hatten teilweise einen Blaustich. Die Videofunktionalität fiel noch ernüchternder aus: Statt den üblichen 720p oder 1.080p anderer Smartphones mussten Besitzer des Nexus S mit 480p auskommen. Bei der Verarbeitung gab es keine großen Mängel, aber insgesamt wirkte das Nexus S wenig elegant und zudem durch den vielen Kunststoff nicht besonders hochwertig.

Im Alltag nur OK

Im Alltagsgebrauch konnte das Nexus S weder besonders positiv noch negativ herausstechen. Pluspunkte gab es für die gute Gesprächsqualität und überdurchschnittliche Akkulaufzeit von etwa zwei Tagen bei leichter Nutzung. Auf der anderen Seite war der verbaute Lautsprecher für die Freisprechanlage unklar. Zudem verzichteten Samsung und Google darauf, eine Status-LED zu verbauen. Das bedeutete in der Praxis, dass keine Anzeige für ungelesene Nachrichten oder verpasste Anrufe vorhanden war. Auch wenn das Smartphone vollständig aufgeladen war, war daher nicht direkt ersichtlich. Das Nexus S verfügte über keine physischen Tasten unterhalb des Displays und setzte stattdessen auf beleuchtete Sensortasten. Aufgrund der schwachen Hintergrundbeleuchtung waren aber weder diese noch das Display selbst bei Sonneneinstrahlung ablesbar.

Fazit

Der große Anreiz bei dem Nexus S war das saubere Android, das ohne Bloatware oder andere Anpassungen ausgeliefert wurde. Davon abgesehen war das Nexus S zwar kein schlechtes Smartphone, aber auch kein besonders gutes. Für etwa 350 Euro gab es zahlreiche andere Smartphones zur Auswahl und empfehlenswert war das Nexus S nur für wenige Anwender.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.

Billboard März 2026



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Motorisiertes 90-Grad-Display: Lian Lis Hydroshift II OLED bewegt ihren Bildschirm


Motorisiertes 90-Grad-Display: Lian Lis Hydroshift II OLED bewegt ihren Bildschirm

Bild: Lian Li

„Und sie dreht sich doch“, heißt es bei Lian Lis HydroShift II OLED Curved. Das meint hier nicht die Erdkugel, sondern das 90-Grad-OLED-Display der Wasserkühlung, das über einen Stellmotor bewegt werden kann. Um blanke Nützlichkeit geht es hier nicht, sondern um Ästhetik. Das reflektiert auch der durchaus beachtliche Preis.

Star der HydroShift II OLED Curved ist ein 6,67 Zoll großer Bildschirm mit einer Auflösung von 2.288 × 1.048 Pixeln, der um 90 Grad gebogen wird. Das OLED-Display ist „Hot-Swap“-fähig. Gehalten wird es nur magnetisch, es kann daher einfach abgezogen werden. Dies erleichtere die Montage und den Transport des Rechners, begründet Lian Li. Beweglich ist das Display aber auch montiert: Über die L-Connect-3-Software kann seine Ausrichtung in vertikaler und horizontaler Richtung verändert werden.

Per Software lassen sich darüber hinaus 3D- und 2D-Hintergründe, Layout und Statusinformationen wählen, die in drei Ebenen miteinander kombiniert werden können. Ein weiterer Trick des Displays ist die Möglichkeit, den Bildschirm in zwei oder drei Zonen zu unterteilen, die jeweils unabhängig voneinander konfiguriert werden können. Ein rahmender Leuchtstreifen sorgt zudem für ambiente Beleuchtung.

Lian Li HydroShift II OLED Curved (Bild: Lian Li)

Das kann die Kühlung

Der Kühler-Teil der Kühlung setzt auf einen 400 × 122 × 24 mm großen Radiator. Anschlüsse liegen seitlich, damit die 450 und 475 mm langen Schläuche unsichtbar hinter das Mainboard geführt werden können.

Die Pumpe dreht mit bis zu 2.400 U/Min, die im Turbo-Modus auf 2.800 U/Min angehoben werden. Im normalen Betriebsmodus soll sie 2 dBA leiser agieren als die Pumpe in anderen Hydro-Shift-Kühlern der zweiten Generation. Montiert werden kann sie auf den Intel-LGA 1851 und 1700 sowie AMDs AM4 und AM5. Eine überarbeitete Halterung soll dort für gleichmäßigen Anpressdruck sorgen.

Die Variante bestimmt den Lüfter

Angeboten wird die Kühlung in drei Varianten. In der ersten wird sie ohne Lüfter ausgeliefert und kann so in ein bestehendes Design eingepasst werden. Darüber hinaus gibt es sie mit drei Uni Fan TL Flex (200 bis 2.600 U/Min). Sie sind umfangreich beleuchtet, unterstützen Lian Lis kabellosen Receiver zur LED-Steuerung und sollen einen Kompromiss aus Durchsatz, Druck und Geräuschkulisse bieten.

Die dritte Version setzt Uni Fan P28 V2 ein, die nur über schmale Leuchtstreifen beleuchtet werden. Hier geht es um größtmögliche Leistung. Das Drehzahlband liegt zwischen 200 und 3.000 U/Min, Maximaldrehzahl und PWM-Regelkurve können aber per Schiebeschalter an der Seite der Lüfter in fünf Stufen geändert werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die HydroShift II bewegt sich wie andere Kühler mit extravaganten Display-Konnstruktionen in der höchsten Preisklasse. Der Einstieg mit der lüfterlosen Variante beginnt bei rund 280 Euro, die 360P28 liegt bei knapp 300 Euro und für das Topmodell 360TL mit Uni Fan TL Flex werden schließlich 340 Euro fällig. Im Handel fehlt von den Kühlern aber noch jede Spur, dort werden weiterhin nur die normalen HydroShift-Modelle mit einfachem, quadratischen LC-Display geführt.



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