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Montag: Spekulationen um Forscher-Todesfälle, Apple-Chips bald auch von Intel


Elf tote oder vermisste Forscher in den USA befeuern Spekulationen, nicht nur bei Verschwörungstheoretikern. Doch solche Häufungen sind statistisch normal, blickt man auf die Mitarbeiterzahlen der von diesen Fällen betroffenen Organisationen. Die Intuition täuscht, nicht die Zahlen. Derweil haben sich Apple und Intel nach langen Verhandlungen offenbar darauf geeinigt, Apple-Chips auch von Intel fertigen zu lassen. Die Intel-Aktie schießt nach oben. Die US-Regierung wird es freuen, aber Sorgen über einen Auftragsrückgang für den bisherigen Apple-Fertigungspartner TSMC gibt es in Taiwan kaum. Sorgen um die Geschäfte Microsofts haben einen der größten Hedgefonds dazu veranlasst, seine langjährige Microsoft-Position fast vollständig abzubauen. Die Investoren befürchten, dass KI etablierte Arbeitsabläufe verändern und zur Entstehung neuer Produktivitätsplattformen führen könnte, sodass bisherige Office-Lizenzen Wert verlieren – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Auf Social-Media-Plattformen kursieren seit einigen Monaten Listen und Schaubilder, die Todesfälle und Vermisstenmeldungen der vergangenen drei Jahre bündeln: Elf Wissenschaftler in den USA – alle mit Berührung zu sicherheitsrelevanten oder politisch sensiblen Themen – sollen unter teils ungeklärten Umständen gestorben oder verschwunden sein. Vier der elf Fälle sind klar als Tötungsdelikte oder Suizide klassifiziert, andere als natürliche Todesfälle oder Vermisstenfälle. Die Frage ist, ob sie zusammen mehr ergeben als die Summe einzelner Schicksale. Auffällig ist dabei auch, was die Fälle nicht verbindet, denn sie verteilen sich über mehrere Jahre, verschiedene Bundesstaaten und unterschiedlichste Einrichtungen: Was die Statistik zu elf toten Forschern und einem vermeintlichen Muster sagt.

Intel könnte in Zukunft wieder Apple-Chips produzieren. Darüber haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung erzielt, berichtet der renommierte Wall Street Journal. Das würde auch der Chipherstellung innerhalb der USA einen Schub geben, sodass nicht überraschend auch die US-Regierung eine große Rolle bei den Verhandlungen gespielt haben soll. Zumal die USA unter Trump Intel teilverstaatlicht haben. Bisher wird Apple Silicon ausschließlich von TSMC in Taiwan gefertigt. Dortige Experten gehen davon aus, dass der taiwanische Auftragsfertiger trotz des Intel-Deals der mit Abstand größte Chiplieferant Apples bleiben wird. Denn TSMC hat demnach weiterhin Vorsprünge bei wichtigen Faktoren der Halbleiterproduktion: Intel soll laut Bericht über Vereinbarung bald wieder Chips für Apple fertigen.

Der britische Hedgefonds TCI war seit 2017 bei Microsoft engagiert und profitierte in dieser Zeit von starken Kursgewinnen. Zuletzt war der Microsoft-Anteil rund 8 Milliarden Dollar wert. Nun hat der von TCI-Gründer Chris Hohn geführte Hedgefonds den Microsoft-Anteil in seinem Portfolio von 10 auf 1 Prozent reduziert, wie aus einem Investorenbrief hervorgeht. Die Entscheidung ist Ausdruck wachsender Zweifel, ob die bisherigen Geschäftsmodelle der Softwarebranche im Zeitalter von KI noch Bestand haben werden. Denn übernimmt KI künftig Aufgaben, für die Unternehmen bislang Nutzerlizenzen bezahlen, gerät das bisherige Modell mit nutzerbasierter Abrechnung unter Druck. An der Wall Street wird dieses Szenario seit Monaten diskutiert als „KI frisst Software“: Top-Investor stößt Microsoft-Aktien ab.

Das ist eine weitere schlechte Nachricht für Microsoft, nachdem das Open Document Format vor 20 Jahren die entscheidende ISO-Abstimmung passierte: Anfang Mai 2006 billigten ISO und IEC das Format als künftigen internationalen Standard. Damals wirkte das wie ein technisches Detail, heute erscheint es in einem anderen Licht. Regierungen und Behörden diskutieren wieder über digitale Souveränität, Plattformabhängigkeiten und Langzeitarchivierung. Plötzlich steht eine Frage erneut im Raum, die viele längst für entschieden hielten: Wem gehören digitale Dokumente eigentlich? Denn Anfang der 2000er dominierten proprietäre Binärformate die Office-Welt. Microsofts DOC-, XLS- und PPT-Dateien galten als faktische Industriestandards, sodass Nutzer auf Microsoft Office angewiesen waren. Doch dann wurde das Open Document Format zum Standard.

Zum Laden von Elektroautos braucht man nicht unbedingt eine teure Wallbox, sondern eine Schuko-Steckdose reicht – theoretisch. In der Praxis lauern ein paar Probleme, die wir im Podcast c’t uplink genau beschreiben, aber für erste Ladeversuche mag das reichen. Empfehlenswerter ist eine vom Profi angeschlossene und auf Dauerlast optimierte Schukosteckdose oder eine CEE-Steckdose für einphasiges Laden. Für welche Zwecke dessen eingeschränkte Ladefähigkeit reicht, welche (dynamischen) Stromtarife sich eignen, welche Rolle hierzulande dreiphasig angeschlossene Wallboxen oder Gleichstromlader spielen und wie es um Wallboxen in Mehrfamilienhaus-Tiefgaragen steht, diskutieren wir ausführlich im c’t uplink: E-Autos zu Hause laden: Wallbox, CEE oder Schuko.

Auch noch wichtig:

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(fds)



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Bericht über Vereinbarung: Intel soll bald wieder Chips für Apple fertigen


Intel könnte in Zukunft wieder Apple-Chips produzieren. Darüber haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung erzielt, berichtet der renommierte Wall Street Journal. Das würde auch der Chipherstellung innerhalb der USA einen Schub geben, sodass nicht überraschend auch die US-Regierung eine große Rolle bei den Verhandlungen gespielt haben soll. Bisher wird Apple Silicon ausschließlich von TSMC in Taiwan gefertigt. Dortige Experten gehen davon aus, dass der taiwanische Auftragsfertiger trotz des Intel-Deals der mit Abstand größte Chiplieferant Apples bleiben wird.

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Berichte über die US-Herstellung von Apple-Chips durch Intel gibt es bereits seit Monaten, aber bislang ging es lediglich um Verhandlungen. Apple sucht schon seit Längerem nach Alternativen für den bislang einzigen Fertiger TSMC, um die bisherige Abhängigkeit vom taiwanischen Auftragsfertiger zumindest etwas zu lösen. Apple könnte sich bei Intel für den 14A-Prozess interessieren, die Verhandlungen aber auch nutzen, um in Gesprächen mit TSMC zum Ausbau der US-Fertigung eine bessere Position zu haben, hieß es bislang.

Ende letzter Woche haben die angeblich seit über einem Jahr andauernden intensiven Verhandlungen laut Wall Street Journal zu einem ersten Abschluss geführt. Jedoch ist weiter unklar, welche Chips für welche Apple-Produkte Intel fertigen soll. Weder Apple noch Intel wollten sich bislang dazu äußern. Trotzdem reagierte die Börse geradezu euphorisch auf diese Entwicklung. Am Freitagnachmittag machte die Intel-Aktie einen Sprung um rund 15 Prozent, auch die Apple-Aktie stieg um fast 2 Prozent.

Die US-Regierung versucht unter Donald Trump verstärkt, Produkte im eigenen Land herzustellen, und führt dafür eine Reihe von Importzöllen ein. So berichtet der Wall Street Journal, dass die US-Regierung an den Verhandlungen von Apple und Intel massiv beteiligt war. Das Interesse der USA ist nicht nur politisch, denn Intel wurde 2025 zum teilstaatlichen Konzern, sodass die Trump-Regierung von neuen Aufträgen für Intel profitiert.

Ein Regierungssprecher wollte den vorläufigen Apple-Intel-Deal nicht kommentieren, erklärte laut Reuters aber, dass Washington Intel allgemein stärken will. „Generell wollen wir Intel helfen und haben dies auch schon getan“, hieß es. Das habe aber weniger mit der Beteiligung an Intel zu tun, sondern weil der Konzern ein bedeutender US-amerikanischer Halbleiterhersteller ist. „Wir haben versucht, für Intel neue Geschäfte anzukurbeln.“

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In Taiwan wird der Apple-Intel-Deal gelassen aufgenommen. Zwar hat sich TSMC selbst bislang nicht dazu geäußert, aber Halbleiterexperten erklärten laut Focus Taiwan, dass TSMC trotzdem der führende Chiplieferant Apples bleiben wird. TSMC-Konkurrenten wie Intel und Samsung würden bei Chipausbeute und Energieeffizienz nicht das Niveau des taiwanischen Auftragsfertigers erreichen. Deshalb würde es Apple schwerfallen, kurz- bis mittelfristig TSMC-Aufträge anderen Chipherstellern zu geben.

Die taiwanischen Branchenexperten gehen zudem davon aus, dass die Intel-Verhandlungen Apples eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Fertigungskapazitäten für KI-Chips sind, statt eines geplanten Wechsels von TSMC zu Intel. Schließlich kämpft auch Nvidia um Produktionsvolumen bei TSMC für die eigenen, derzeit extrem nachgefragten Chips, sodass TSMC kaum mehr nachkommt bei der Chipherstellung.

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(fds)



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Einige nutzen Wero – doch Paypal bleibt in Deutschland vorn


Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit, tut sich gegen nationale Platzhirsche oder US-Riesen wie Paypal aber noch schwer. Anhand einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern stellte das Beratungsunternehmen BearingPoint fest: Wero werde europaweit wahrgenommen.

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In Frankreich, wo Wero wie in Deutschland schon umfangreicher verteilt wurde, antworteten demnach 19 Prozent der dort 1.052 Befragten, dass sie für einen Geldtransfer zwischen Privatpersonen hauptsächlich Wero nutzten. Als Antwortmöglichkeit konnten die Befragten etwa auch Bargeld oder Überweisung auswählen. Deutschland kam mit 4 Prozent Wero-Nutzern unter den hierzulande 2.026 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Erhebung aus dem Dezember auf Platz 2.

Nationale mobile Bezahldienste dominieren der Erhebung zufolge bei Zahlungen zwischen Privatpersonen, z. B. Twint in der Schweiz (66 Prozent), MobilePay in Dänemark (92 Prozent) und Finnland (61 Prozent), Swish in Schweden (86 Prozent), Tikkie in den Niederlanden (71 Prozent). In Deutschland ist Paypal (56 Prozent) demnach der bevorzugte Dienstleister.

Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, will Wero zur europäischen Paypal-Alternative ausbauen. Seit Anfang Juli 2024 ist Wero am Start und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, Paypal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

BearingPoint-Partner Robert Bosch sagt zu den Umfrageergebnissen: „Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität.“

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(dahe)



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Valve: Steam Controller darf nur noch mit sauberem Steam-Account gekauft werden


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Mit einer Warteliste will Valve künftige Chargen des Steam Controllers fairer verteilen. Das PC-Gamepad war unmittelbar zum Release so begehrt, dass die Server von Valve unter der Nachfrage zusammenbrachen. Seitdem ist der Steam Controller ausverkauft.

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Einige Geräte landeten dabei nicht direkt in den Händen von ehrlichen Interessenten, sondern bei Scalpern: Auf Kleinanzeigen und anderen Plattformen waren schnell Angebote zu deutlich erhöhten Preisen zu finden. Ein neues Reservierungssystem soll dagegen helfen: In die Warteliste eintragen darf sich nur, wer einen sauberen Steam-Account hat, der „nicht negativ aufgefallen“ ist. Zudem sind Bestellungen auf ein Gerät pro Account beschränkt. Wer bereits vor Einführung des Reservierungssystems einen Steam Controller ergattert hat, bekommt vorerst keine Möglichkeit, einen weiteren zu bestellen.

Scalper kaufen begehrte Gegenstände zum marktüblichen Preis allein in der Absicht, sie gewinnbringend weiterzuverkaufen. Sie nutzen dafür oft Bots, um sich Waren zu sichern. Wegen Speicherkrisen, Chipmangel, Lieferkettenproblemen und generell hoher Nachfrage wurden sie in den vergangenen Jahren bei vielen Hardware-Releases zur allgegenwärtigen Erscheinung. Aber auch abseits von Grafikkarten und Konsolen treiben Scalper Preise nach oben – etwa bei Event-Tickets.

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Unmittelbar nach dem Marktstart des Steam Controllers waren in Deutschland auf Kleinanzeigen.de mehrere Nutzer zu sehen, die vorbestellte Steam Controller anbieten. Die aufgerufenen Preise reichten dabei von 150 bis 380 Euro – obwohl die Geräte bei Valve nur 100 Euro kosten. Viele der Nutzer gaben dabei an, mehrere Controller auf einmal gekauft zu haben. Das ist mit Valves neuem System nicht mehr möglich.

Damit sich Scalper nicht einfach einen neuen Steam-Account anlegen und darüber kaufen, implementiert Valve einen weiteren Sicherheitsmechanismus: Auf die Warteliste kommen nur Nutzer, die vor dem 27. April 2026 etwas auf Steam gekauft haben. Neu erstellte Accounts haben demnach keine Chance.

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Kaufinteressenten, die sich auf Valves Warteliste eintragen können, werden per Mail über eine Kaufgelegenheit informiert – wie lange das dauert, ist unklar. Valve arbeitet nach eigenen Angaben kontinuierlich daran, die Lagerbestände wieder aufzufüllen. Bekommt man eine Mail-Benachrichtigung, muss man innerhalb von 72 Stunden zuschlagen, bevor die Kaufgelegenheit verfällt. Die Reservierungen sollen am 8. Mai um 19 Uhr freigeschaltet werden.

Bei Verfügbarkeit benachrichtigen: Das heise-Angebot Bestell.bar informiert per Mail und Push-Benachrichtigung, sobald der Steam Controller online wieder zu einem fairen Preis erhältlich ist. Für bessere Chancen zum Kauf werden die Händler nahezu in Echtzeit überwacht.


(dahe)



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