Apps & Mobile Entwicklung
Mouse: P.I. For Hire: 1930er-Mäuse gestalten einen anderen Shooter

Mouse: P.I. for Hire ist doppelt Retro: Das Spiel greift auf Boomer-Shooter-Gameplay, eine Noir-Geschichte und Grafik im Stil von Cartoons der 1930er-Jahre zurück, um in der (meist pixeligen) Masse hervorzustechen. Das sieht nicht nur cool aus, sondern ist es auch – und zugleich eine Absage an Einheitsbrei.
Dass Spieler in Mouse als Privatdetektiv Jack Pepper unterwegs sind, hat nur für den Rahmen eine Bedeutung: Sie ermitteln in einem zunehmend verzwickten Fall, der in die dunkleren Ecken der fiktiven Stadt Mausburg führt – die von Mäusen im Stil von Disneys Nager-Figur bewohnt wird. In der Darstellung erinnert Mouse: P.I. For Hire ein wenig an den Sidescroller Cuphead. Die Noir-Geschichte, passend unterlegt von Klängen eines Jazz- und Big-Band-Orchesters, schlägt sich auch in der Schwarz-Weiß-Darstellung nieder, hat aber auf das Gameplay keine Auswirkungen.
Die Ermittlungen selbst sind „tödlich“: Kern des Spiels ist nicht das Nachdenken, es sind Schusswechsel mit den Ratten der Verbrecherwelt. Schießeisen können aufgewertet werden und reichen von Standardware zu exotischeren Vertretern, die Nager einfach schmelzen lassen. Wie in anderen Boomer-Shootern steht ein erweitertes Bewegungsrepertoire zur Verfügung, das unter anderem einen Propellerhut zum Schweben umfasst.
Sie gut aus, macht Spaß
Das Konzept sieht zwar ungewöhnlich aus, doch es geht auch auf, das belegen 81 Punkte auf Metacritic sowie „äußerst positive“ Bewertungen auf Steam. Bei Eurogamer werden tolle Level und Bosse sowie die Präsentation zu Highlights erklärt. Auf der Negativseite verbucht der Test hauptsächlich ein unelegantes Navigationssystem und eine Vielzahl von Anspielungen, die bemüht wirken können. Im Gesamtbild fällt das jedoch kaum ins Gewicht. Das tut es allerdings bei IGN, die deshalb deutlich weniger Punkte vergeben, aber auch am untersten Ende des Wertungsspektrums liegen.
Meinung von Max Doll

Mouse: P.I. For Hire wirkt nach den ersten Leveln wie eines dieser Spiele, die das Jahr unbedingt braucht: Wie eines der glorreichen Spiele „von damals“, die mit kleinem Team und klarer Vision gearbeitet haben, sich einfach etwas getraut haben. Denn das tut das Spiel auf jeden Fall. Es funktioniert aber auch und steckt voller liebevoller Details, eingebettet in eine schicke Detektiv-Noir-Geschichte. Das gab es schon länger nicht mehr. Erfrischend! Das Shooter-Gameplay erscheint zwar nicht ganz so herausragend, aber doch zumindest gut. Damit mausert sich Mouse zu einer der Überraschungen des Jahres.
Apps & Mobile Entwicklung
Schenker XMG Pro 18 Hands-on: Erstes 18 Zoll Notebook seit 2011 und weitere Updates im Portfolio
Zur Computex 2026 zeigt XMG mit dem PRO 18 und PRO 18 Value Edition die ersten 18-Zoll-Laptops der Marke seit rund 15 Jahren. Weiterhin gibt es ein neues XMG NEO 16 mit Intel Core Ultra 9 290HX Plus und optionalem OLED-Display, es folgen neue Varianten des XMG APEX 17, APEX 16 MAX und PRO 16 Value Edition mit RTX 5070.
Einen ersten Blick auf das neue 18-Zoll-Gerät konnte ComputerBase in Taipei kurzerhand bereits vor knapp einer Woche bei einem persönlichen Treffen mit Schenker in einem Sushi-Restaurant fernab des Messegeländes der Computex 2026 werfen – ein echtes Hands-on!
18 Zoll klingt erst einmal nach einer Größe, die es schon lange gibt – was aber so nicht unbedingt stimmt. Viele der letzten Notebooks auch bei anderen Herstellern hören eher schon bei 17,3 Zoll oder Ähnlichem auf, wirklich aber über 18 Zoll erlebt erst in den letzten Monaten eine kleine Renaissance. Bei Schenker/XMG war das zuletzt in den 2010er Jahren im Programm, ComputerBase testete seinerzeit beispielsweise die GeForce GTX 280M im Schenker XMG8.
XMG PRO 18 im Detail
Noch ist der echte Nachfolger aber nicht komplett fertig entwickelt, wenngleich weit fortgeschritten. Das XMG PRO 18 kombiniert einen Intel Core Ultra 9 290HX Plus mit einer GeForce RTX 5070 Ti sowie einem 300 Hz schnellen IPS-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln, 500 nits Helligkeit und 100-prozentiger Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Eine Value Edition davon nutzt den Core Ultra 7 270HX Plus, eine GeForce RTX 5070 mit 12 GB VRAM und ein im Detail abweichendes Display ausgestattet: Das 1600p-IPS-Panel bietet zwar weiterhin 500 nits Helligkeit und 100 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung, die Bildwiederholrate beträgt jedoch 180 Hz.
Im Inneren finden in zwei SO-DIMM-Steckplätzen bis zu 128 GB DDR5-6400-RAM mit CSO-DIMM-
Unterstützung und in zwei M.2-Steckplätzen SSDs einen Platz, von denen jeweils einer via PCI Express 5.0 und 4.0 angebunden ist. An der Rückseite befinden sich der Netzteilanschluss, HDMI 2.1, Mini-DisplayPort 2.1 sowie Thunderbolt 4. Seitlich positioniert XMG USB-C 3.2 Gen2, dreimal USB-A 3.1 Gen1, einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss, einen SD-Kartenleser sowie eine
Audio-Klinkenbuchse. Wi-Fi 7 ist ebenfalls dabei, und während Thunderbolt- und der USB-C-Port an die iGPU von Intel gekoppelt sind, arbeiten HDMI und Mini-DisplayPort über die dGPU von Nvidia. Sowohl das PRO 18 als auch das PRO 18 VE integrieren zudem einen 99 Wh großen Akku.
Die neun 18-Zöller sollen ab August respektive September zu noch nicht benannten Preisen verfügbar sein – der angespannten Marktlage, die nicht nur RAM- und SSD-Preise, sondern auch
die Komponentenverfügbarkeit beeinflusst, ist dies geschuldet, erklärt Schenker.
XMG NEO 16 mit CPU-Upgrade und OLED-Option
Eine neue Version des NEO 16 wird auch den Intel Core Ultra 9 290HX Plus alias „Arrow Lake Refresh“ beinhalten. Zudem bietet es erstmals die Möglichkeit, ein optionales OLED-Display zu konfigurieren, das mit einer Auflösung von 2.560×x 1.600 Bildpunkten, einer Bildwiederholrate von 240 Hz, 100-prozentiger DCI-P3-Farbraumabdeckung und 500 nits SDR-Helligkeit aufwartet.
XMG APEX 17, APEX 16 und PRO 16 VE mit RTX 5070 12 GB
Letztlich kündigt XMG eine Reihe von Laptops mit GeForce RTX 5070 mit
12 statt 8 GB VRAM an, welche die bislang erhältlichen Ausstattungsvarianten ergänzen.
Den Auftakt macht das XMG APEX 17, dessen Launch bereits in den kommenden Wochen
geplant ist. Der 17,3 Zoll große Laptop verwendet weiterhin einen AMD Ryzen 9 9955HX.
Später folgt das 16 Zoll große XMG APEX 16, das wie bisher die Auswahl zwischen einem
AMD Ryzen 9 9955HX oder 8945HX bietet. Außerdem erhält die Value Edition des XMG PRO 16, bislang ausschließlich mit Intel Core i9-14900HX und GeForce RTX 5070 Ti verfügbar, die RTX 5070 mit 12 GB als zusätzliche Ausstattungsvariante.
Keine Preise, aber neue Roadmap
Auch für diese Modelle nennt XMG noch keine Preise, das XMG APEX 17 startet jedoch bereits Mitte des Monats, die weiteren Notebooks wie das neue 18er ab August/September. Passend dazu hat XMG auch die Roadmap auf den aktuellen Stand gebracht.
Apps & Mobile Entwicklung
Ende von Kindle-for-PC naht: Amazon veröffentlicht neue Kindle-App für Windows

Amazon hatte Ende April das Aus für Kindle for PC angekündigt und zugleich die neue Kindle-App als Nachfolger vorgestellt. Diese soll unter Windows 11 ebenso wie unter Windows 10 nutzbar sein und gegenüber der bisherigen Lösung einen deutlich erweiterten Funktionsumfang bieten und viele verschiedene Inhalte in sich vereinen.
Umstieg unumgänglich
Amazon macht nun wie angekündigt Ernst und stellt Kindle for PC zum 30. Juni 2026 ein. Damit verschwindet die bisherige Anwendung nicht nur aus dem Download-Angebot, sondern wird anschließend auch ihren Betrieb einstellen. Nutzer können somit ab dem Zeitpunkt über die bisherige Software nicht länger auf ihre Inhalte zugreifen.
Die neue Kindle-App übernimmt künftig diese Rolle und soll als zentrale Anlaufstelle für zahlreiche Amazon-Angebote und -Dienste dienen. Dazu zählen neben E-Books auch Comics, Audible-Hörbücher sowie die Verwaltung persönlicher Dokumente. Während anfangs lediglich von einer Version für Windows 11 die Rede war, weist die Beschreibung im Microsoft Store inzwischen auch die Unterstützung für Windows 10 aus. Voraussetzung ist mindestens Windows 10 Build 17763.0 oder neuer.
Zentraler Sammelpunkt für verschiedene Inhalte
Neben klassischen E-Books unterstützt die neue App auch Comics und Manga. Hierfür ist unter anderem die Integration des Comixology-Guided-View-Systems vorgesehen, das das Lesen einzelner Comic-Panels erleichtern soll. Darüber hinaus lassen sich eigene Bücher und Dokumente per USB-Übertragung beziehungsweise durch Einfügen in die Anwendung übernehmen.
Ebenfalls zu den zentralen Neuerungen zählt die geräteübergreifende Synchronisation von Inhalten. Lesefortschritte, Lesezeichen, Markierungen und Notizen werden somit künftig automatisch zwischen der Windows-App, Kindle-Geräten sowie den Kindle-Apps für Android und iOS abgeglichen.
Darüber hinaus bietet die neue App umfangreiche Möglichkeiten zur Anpassung der Darstellung. Nutzer können unter anderem Schriftarten, Schriftgrößen, Seitenfarben, Ränder, Layouts, Zeilenabstände und die Textausrichtung verändern. Laut Amazon gehören außerdem integrierte Wörterbuchabfragen, Notizen und Markierungen, die Anzeige des Lesefortschritts sowie die Unterstützung hochauflösender Farbgrafiken in Büchern, Zeitschriften, Comics und Manga zum Funktionsumfang.
Eine weitere Neuerung ist die integrierte Unterstützung für Hörbücher der Amazon-Tochter Audible sowie andere über Amazon erworbene Audio-Titel. Während hierfür früher eine separate Anwendung erforderlich war, bündelt die neue App nun auch diese Inhalte an einem zentralen Ort.
Deutschland muss noch warten
Die neue Kindle-App steht ab sofort im Microsoft Store zum Download bereit, Amazon scheint die Einführung allerdings schrittweise vorzunehmen. In den USA und Großbritannien soll die Anwendung laut Good e-Reader bereits verfügbar sein, während Nutzer in Deutschland derzeit noch die Meldung erhalten, dass dieses Produkt in diesem Markt nicht verfügbar sei.
Apps & Mobile Entwicklung
Ferrofluid und wilde Fronten: Amiiba setzt bewegliches Designelement an Gehäuse

Wer auf sich aufmerksam machen möchte, muss etwas Wildes auf Lager haben. Bei Amiiba ist das ein Gehäuse mit Ferrofluid-Element an der Front. Die gekapselte Flüssigkeit reagiert auf Magnetfelder und dadurch auf seine Umgebung. Das gleiche Element wird auf einen Kühler gesetzt. Designs lassen sich wechseln.
Leise Bewegung und stille Präsenz verspricht sich der Hersteller davon, die unter anderem auf Umgebungslautstärke reagiert und sie in sichtbare Bewegungen „übersetzt“. Dies schaffe eine Verbindung zwischen Produkt und Raum, erklärt der Hersteller.
Ein Ergebnis ist das Ferra, ein 31 Liter fassendes Micro-ATX-Gehäuse. Seine Front ist von fließenden, beleuchteten Linien und dem Ferrofluid-Behälter geprägt. Die Blende fährt ein Wechselmodell. Da sie nur magnetisch befestigt ist, lässt sie sich leicht austauschen. Alternativen gehören zum Konzept: Angeboten werden Blenden aus Aluminium mit Holzdekor und Beleuchtung, schwarzem Holz, aber auch ausdrucksstarke Varianten aus Harz, Marmor, Stoff oder Optionen mit Grafiken. Wer mag, kann das dezente Erscheinungsbild auf diese Weise deutlich auffälliger werden lassen.
Dahinter steckt ein Gehäuse in typischem „Kompaktlayout“. Aufgrund der geschlossenen Front wird über Boden, Deckel und Heck gekühlt. Netzteile im ATX- oder SFX-(L-)Format sitzen hinter der Front. Sie können parallel oder quer zur Front sowie horizontal montiert werden. Dass auch Platz für lange Grafikkarten bleibt, ergibt sich aus dem relativ hohen Volumen eigentlich von selbst. Zur Kühlerhöhe macht Amiiba keine Angaben, zu erwarten ist ein Höhenlimit um 160 Millimeter, das legt die Lüftergröße im Heck nahe.
Kühler mit Ferrofluid-Bubble
Parallel zum Gehäuse bietet Amiiba passende Kühler mit dem gleichen Designelement an. Auch die Proteus mit 360-mm-Radiator und drei 28 Millimeter dicken Lüftern nutzt ein Ferrofluid-Element mit Holzrahmen, das durch RGB-LEDs ausgeleuchtet wird. Alternativ gibt es den AiO-Kühler auch mit – im Jahr 2026 fast schon konventionellem – 3,4″-LC-Display auf der Pumpeneinheit.
Angekündigt wurde außerdem die Leucus-Serie. Hierbei handelt es sich um Zubehör in Form austauschbarer Pumpenabdeckungen. Sie umfasst eine Variante mit Holzabdeckung sowie eine matte Alternative. Zu Preisen hat Amiiba noch keine Angaben gemacht.
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview



