Connect with us

Online Marketing & SEO

Muse Spark: Neues KI-Modell von Meta und neuer Meta AI Look


Der Zugriff in der API wird ausgewählten Partner:innen bereitgestellt. In der Zukunft sollen überdies Open-Source-Modelle angeboten werden, hofft Meta.

Wie die Meta AI mit Muse Spark Usern in der Praxis weiterhilft

Als Reasoning-Modell unterstützt die Meta AI User zum Beispiel bei der Planung von Reisen. Dabei kann die Assistenz mehrere Subagents parallel laufen lassen, um zeitgleich einen Ablaufplan generieren, Zielbereiche vergleichen und kinderfreundliche Aktivitäten finden zu lassen.

Die Meta AI arbeitet bei praxisbezogenen Prompts parallel an verschiedenen Aspekten, © Meta, GIF Smartphone
Die Meta AI arbeitet bei praxisbezogenen Prompts parallel an verschiedenen Aspekten, © Meta

Des Weiteren kann die Meta AI dank Muse Spark vor allem mit verbesserter multimodaler Wahrnehmung punkten. Die Meta AI kann sehen und verstehen, was Nutzer:innen anschauen. Das kann ein Foto vom Snack-Regal am Flughafen sein, über das die Meta AI beispielsweise die Snacks mit dem höchsten Proteingehalt identifizieren und sortieren kann. Diese Möglichkeiten erinnern an Googles Live Search mit Gemini. Auch Bei Gesundheitsfragen soll die Meta AI umfangreiche Antworten liefern und kann dank multimodaler Fähigkeiten Bilder und Diagramme von Usern einbeziehen.

Überhaupt können die Nutzer:innen direkt über Prompts diverse Aufgaben delegieren und erledigen, von der Planung einer großen Überraschungsparty bis zur Erstellung eines eigenen Retro-Arcade-Games. Die Ergebnisse können die Meta User dann ebenfalls unmittelbar mit Dritten teilen, über Metas Plattformen wie Facebook.

In den USA erhalten User der Meta AI zudem einen Shopping-Modus. Dieser liefert Outfit-Inspirationen, Ideen für die Raumgestaltung oder passende Geschenkempfehlungen auf Basis von Styling-Impulsen und Brand-Storytelling, die bereits in Metas Plattformen verankert sind.

Beim Shopping unterstützt die Meta AI, © Meta
Beim Shopping unterstützt die Meta AI, © Meta

Auch neu in den USA: Die Meta AI zeigt Locations inklusive Kommentaren von Personen, denen man folgt, Empfehlungen von Locals, aktuellen Trends und Bewertungen sowie Fotos.

Die Suche wird zusehends von passenden Kontexten unterstützt, die aus Metas Kosmos kommen, © Meta
Die Suche wird zusehends von passenden Kontexten unterstützt, die aus Metas Kosmos kommen, © Meta

Künftig wird Muse Spark sogar Inhalte wie Reels, Posts und Stories von Instagram, Facebook und Threads anzeigen und zitieren. Die Creator sollen Credit erhalten, die User noch bessere Antworten, die KI und Social Media zusammenführen.


Meta kauft Moltbook

– das Reddit der Agent-Ära, wo Bots über ihre User sprechen

Illustration zum Artikel über die Übernahme von Moltbook durch Meta. Die Plattform funktioniert wie ein Social Network für KI-Agents, die miteinander posten, diskutieren und Aufgaben koordinieren können.
© Meta, Moltbook





Source link

Online Marketing & SEO

Neue Ceconomy-Strategie: Überlebt Saturn nur als Submarke von Media-Markt?


Hat die Marke Saturn im stationären Einzelhandel eine Zukunft?

Saturn war mal eine der heißesten Marken im deutschen Einzelhandel. Doch die Zeiten, in denen die Elektronikkette mit Jung von Matt die „Geiz ist geil“-Ära prägte, sind längst vorbei. Von einst 150 Filialen sind noch 27 übrig. Zwar will Ceconomy an der Marke festhalten. Doch angesichts der neuen Strategie ist nicht auszuschließen, dass Saturn zum Anhängsel von Media-Markt degradiert wird.

Eigentlich läuft es gerade nicht einmal schlecht bei Ceconomy. Der Mutterkonzern von Media-Markt Saturn wird im laufenden Geschäftsjahr eine

Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!

1 Monat

1 Monat

29 €

  • zum Testen
  • danach 36,50 € mtl.

12 Monate

12 Monate

329 €

  • anstatt 439 €
  • 110€ sparen

24 Monate

24 Monate

529 €

  • anstatt 878 €
  • 349 € sparen

HORIZONT Digital

  • Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
  • E-Paper der Zeitung und Magazine
  • Online-Printarchiv

HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team



Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Andere können KI-Bilder mit deinen Instagram-Fotos erstellen



Muse Image ist Metas erstes KI-Bildmodell
– mit 30 neuen Effekten für Stories

KI-Bildegenerierung von Frau, Sodadose und Hund mit Kleidung, violetter Hintergrund
KI-generierte Visuals von Muse Image, © Meta via Canva

So deaktivierst du die KI-Nutzung deiner Instagram-Inhalte

Meta bewirbt die neue Funktion als kreatives KI-Feature. Nutzer:innen sollen personalisierte Einladungen gestalten, Designideen entwickeln oder individuelle Grafiken erstellen können. Dafür genügt künftig ein öffentlicher Instagram Account: Wird das Profil in einem Prompt erwähnt, kann Meta AI auf die öffentlichen Fotos zugreifen und daraus neue Bilder generieren. Und so funktioniert es: In der Meta AI App können andere Nutzer:innen ein öffentliches Instagram-Konto markieren und den Chatbot anweisen, neue KI-Fotos auf Basis von Fotos aus dem Konto dieser Person zu erstellen.

Wer das nicht möchte, muss selbst aktiv werden. In der Instagram App findest du die Einstellung im eigenen Profil unter „Teilen und wiederverwenden“. Dort erscheint, wie in unserem Screenshot zu sehen, ein neuer Schalter mit der Bezeichnung „Erlaube anderen, mit deinen Originalaudioaufnahmen auf Meta AI kreativ zu werden und sie wiederzuverwenden“. Laut Meta werden diese Einstellungen derzeit schrittweise ausgerollt und sind deshalb noch nicht bei allen Nutzer:innen verfügbar. Betroffen sind ausschließlich öffentliche Konten – wer sein Profil privat nutzt, muss nichts unternehmen.

Instagram-Einstellung „Teilen und wiederverwenden“ mit Schalter zur Nutzung von Inhalten für Meta AI.
Instagram-Einstellung zur KI-Nutzung öffentlicher Inhalte, © eigener Screenshot Instagram Account @onlinemarketingde

Meta löscht KI-Inhalte nicht und informiert dich nicht

Mit dem Deaktivieren der Funktion ist das Thema allerdings nicht erledigt. Zwar lässt sich die Wiederverwendung für das gesamte Konto oder einzelne Beiträge und Reels ausschalten. Bereits mit Meta AI erstellte Inhalte werden laut Meta jedoch nicht gelöscht – selbst dann nicht, wenn das Profil später auf privat gestellt wird. Auch Originalaudio, Texte und Kommentare lassen sich über die Einstellung nicht von der KI-Nutzung ausschließen. Zudem weist Meta darauf hin, dass wiederverwendete Inhalte je nach Einstellungen anderer Nutzer:innen sogar in Suchmaschinen auftauchen können.

Hinzu kommt, dass Instagram Nutzer:innen nicht darüber informiert, wenn ihre Fotos oder Videos für KI-generierte Inhalte verwendet werden. Im Hilfe-Center heißt es dazu ausdrücklich:

You will not be notified about content created using AI features at Meta.

Minderjährige sind von der Funktion ausgenommen: Öffentliche Konten von Teenagern dürfen laut Meta weder als Grundlage für KI-Bilder verwendet werden, noch können Minderjährige die Funktion für fremde Profile nutzen.

Datenschutz wird immer mehr zur Verantwortung der Nutzer:innen

Die Nutzung personenbezogener Inhalte für generative KI gehört zu den umstrittensten Themen der aktuellen KI-Debatte. Auch OpenAI sah sich bei der Einführung des KI-Videogenerators Sora mit entsprechender Kritik konfrontiert. Im Unterschied zu Meta setzte OpenAI jedoch auf ein Opt-in-Verfahren. Wer das Abbild einer realen Person in einem KI-generierten Video verwenden wollte, musste deren ausdrückliche Zustimmung einholen. Sora wurde inzwischen wieder eingestellt, unter anderem aufgrund der hohen Betriebskosten. Während OpenAI auf eine ausdrückliche Zustimmung setzte, verfolgt Meta den umgekehrten Ansatz. Der Konzern gibt öffentliche Instagram-Inhalte standardmäßig für KI-Remixe frei und verlangt einen aktiven Widerspruch. Genau dieses Opt-out-Prinzip steht derzeit in der Kritik.

Wer die Standardeinstellung nicht ändert, gibt ein Stück Kontrolle über die eigene digitale Identität ab, insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung KI-generierter Inhalte und Deepfakes. Für Unternehmen und Creator steht dagegen die Kontrolle über die Markenkommunikation im Mittelpunkt. Kampagnenmotive, Produktbilder oder Corporate Designs sind häufig zentrale und wertvolle Bestandteile der Markenidentität. Werden sie standardmäßig für KI-Generierungen freigegeben, betrifft das nicht nur den Datenschutz, sondern auch Brand Safety, geistiges Eigentum und die Kontrolle darüber, in welchen Kontexten eigene Inhalte künftig erscheinen.

Auch wenn es für viele Nutzer:innen inzwischen überwältigend sein dürfte, wie häufig Unternehmen eine aktive Abmeldung statt einer vorherigen Zustimmung verlangen, entwickelt sich dieses Opt-out-Prinzip zunehmend zum Branchenstandard. Auch Google rollt derzeit eine Funktion aus, bei der Medien-Uploads aus Diensten wie Google Lens, der Rückwärtssuche oder Google Translate zur Verbesserung der eigenen KI-Modelle verwendet werden können, sofern Nutzer:innen nicht widersprechen. WIRED hat auch dafür bereits eine Anleitung veröffentlicht, wie sich der Opt-out aktivieren lässt.

Wer selbst entscheiden möchte, wie die eigenen Inhalte für KI genutzt werden, kommt kaum noch darum herum, die Datenschutzeinstellungen regelmäßig zu prüfen – bei Instagram ebenso wie bei anderen Diensten.


Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Am Vertrauen hakt’s: AI in Deutschland Suchquelle Nummer 2


AI-Dienste und Suchmaschinen prägen die Online-Suche inzwischen nebeneinander. Chatbots und Assistants werden immer häufiger und differenziert eingesetzt, wie YouGovs neue Zahlen zeigen. Allerdings folgt daraus ein Problem.

Die Suche nach Informationen im Digitalraum beginnt noch immer am häufigsten direkt in Suchmaschinen. Doch KI-Dienste in diesen, dedizierte Chatbots und AI Assistants verändern zusehends die Informationsbeschaffung, sodass eine erste Suchanfrage oft auch auf ChatGPT, Claude, Perplexity, Grok und Co. gestellt wird. Neue Daten von YouGov aus der Studie „Searching for answers: How AI is changing online discovery in 2026“ zum Suchverhalten in Deutschland offenbaren ein Nebeneinander von Suchmaschinen und AI-Diensten bei der Informationssuche und zeigen, dass sich AI-Dienste als Informationsquellen etabliert haben. Dabei kämpfen sie aber mit einem großen Problem, das zuweilen erst nach der ersten Nutzungsintention aufkommt.


Jedes Thema 24 Stunden verfolgen:

Googles Information Agents im AI Mode verfügbar

Google-Schriftzug, Ask AI Mode-Schriftzug in Suchleiste, dunkler Hintergrund
© Google via Canva

So sucht Deutschland nach Informationen im Netz: AI hinter Suchmaschinen, aber stark vertreten

Für die neue YouGov-Studie hat das Unternehmen in Deutschland vom 21. April 2026 bis zum 29. Mai 2026 1.005 Personen befragt. Insgesamt gibt es in der Studie aber auch bevölkerungsrepräsentative Stichproben für Australien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Malaysia, Polen, Saudi‑Arabien, Singapur, Spanien, Schweden, die Schweiz, die VAE und die USA. Laut YouGov sind die Ergebnisse in Indien und Mexiko repräsentativ für die städtische Bevölkerung, in Hongkong, Indonesien und Thailand, repräsentativ für die Online‑Bevölkerung.

Als Online-Suchende gelten in Deutschland alle Personen, die mindestens einmal pro Woche etwas im Internet suchen. Unter diesen Suchenden (über 900 an der Zahl) hat YouGov AI-Suchende differenziert:

  • User mit hoher Suchfrequenz (über 250), die pro Tag mindestens eine Suchanfrage per KI-Dienst starten
  • User mit regelmäßiger Suchfrequenz (über 200), die einige Suchanfragen pro Woche per KI-Dienst starten
  • User mit gelegentlicher Suche (über 200), die nur eine Suchanfrage oder weniger pro Woche per KI-Dienst starten
  • User, die gar nicht mit KI-Diensten suchen (über 250), bei der Frage danach angaben, es nicht zu tun oder nicht zu wissen

Im Erhebungszeitraum haben in Deutschland 39 Prozent der Befragten AI Assistants oder Chatbots zur Suche eingesetzt. Parallel dazu wurden von 79 Prozent der Befragten auch Suchmaschinen genutzt, um Informationen einzuholen. Das zeigt die anhaltende Relevanz der klassischen Suchmaschinen ebenso wie den Wert von KI-Tools für die Suche.

Differenzierung bei Altersgruppen, aber Zugriffsdefinition für KI-Nutzung vage

Ob die Befragten eine klare Differenzierung zwischen klassischer Suchmaschine und KI-Assistant oder Chatbot vorgenommen haben, bleibt aber unklar. Denn die größte Suchmaschine von allen, Google, leitet User inzwischen sehr prominent in die unmittelbare Nutzung des AI Mode über – der eher als Assistant oder Chatbot gelten dürfte als als klassisches Suchmaschinenumfeld. Auch YouGov differenziert nicht weiter zwischen Assistants und Chatbots, sodass damit KI-Dienste gemeint sind, die nicht mit der klassischen Suchmaschine vergleichbar sind.

Bei jüngeren Usern werden die AI-Dienste indes noch häufiger genutzt als bei älteren. In der Generation Z nutzen 49 Prozent AI Assistants als Informationsquelle, gefolgt von Social-Media-Plattformen (45 Prozent) und Video-Plattformen (42 Prozent) als weitere Quellen hinter der Suchmaschine. Auch nutzen in der Gen Z 56 Prozent der Befragten mindestens einmal am Tag AI Assistants für Anfragen. Insgesamt sind es in Deutschland 31 Prozent. 63 Prozent aller AI User geben in diesem Kontext an, ihre Nutzung im Vergleich zum Vorjahr gesteigert zu haben.

Wie die AI oft eingesetzt wird

 Zu den Hauptanwendungsfällen für AI Assistants zählen in Deutschland:

  • die direkten Antworten auf Fragen (64 Prozent)
  • die Zusammenfassung von Web-Inhalten (37 Prozent)
  • die Überprüfung von Informationen (32 Prozent)
  • der Vergleich von Optionen (26 Prozent)

Dabei wird die KI oftmals als ein Element einer fragmentierten Sucherfahrung eingesetzt, wie YouGov betont. Denn vielfach können AI-Dienste in anderen Nutzungskontexten integriert sein, etwa die Meta AI auf den Plattformen von Meta oder der AI Mode mit Gemini auf Google. Außerdem bedeutet der Start einer Suche über einen Dienst nicht, dass sie mit diesem auch fortgesetzt wird. Allerdings können insbesondere Agents wie die Information Agents von Google oder Claude Cowork und OpenAIs Deep Research autonom bestimmte Suchanfragen und -aufgaben übernehmen, sodass via AI Agent auch mit Seiten oder Suchmaschinen interagiert wird, aber nicht direkt vonseiten der User. Eine über KI-Dienste hinausgehende Recherche kann überdies ebenso mit einem Vertrauensproblem zusammenhängen.

Vertrauen auf KI-Antworten und Search-Antworten beschädigt

Nur 36 Prozent aller Online User aus der YouGov-Erhebung für Deutschland vertrauen Informationen von AI Assistants. Navigations-Apps (76 Prozent) und Suchmaschinen (72 Prozent) erhalten dagegen deutlich höhere Vertrauenswerte. Justus Riemann, Senior Business Development Manager bei YouGov, sagt:

Die klassische Suchanfrage bleibt eine der vertrautesten Schnittstellen des Internets. Der Austausch ist einfach: Nutzer geben eine Suchanfrage ein, die Suchmaschinen liefern Links und die Nutzer entscheiden schließlich, welchen Quellen sie vertrauen. KI-Assistenten stellen dieses Muster in Frage, indem sie direkte Antworten, Zusammenfassungen und Vergleiche bieten – nicht nur eine Liste von Links.

Zur Förderung des Vertrauens gegenüber AI-Diensten wünschen sich User vor allem folgende Maßnahmen:

  • klare Erklärungen, wie die KI zu ihrer Antwort gelangt ist (16 Prozent)
  • eindeutige Links oder Quellenangaben (15 Prozent)
  • Antworten aus offiziellen Quellen (12 Prozent)

Das Vertrauen in Chatbots und Assistants wird immer wieder erschüttert. Schon 2023 galt Bard (heute Gemini) als gefährlich, sogar das Personal warnte vor dem Launch vor Lügen und gefährlichen Aussagen. Fast alle bekannten Chatbots und Assistants haben schon mit Fehlern und Falschaussagen zu kämpfen gehabt – immer wieder geben die Unternehmen an, dass es dazu kommen kann. ChatGPT etwa zitierte unlängst oft Grokipedia, die KI-Enzyklopädie ohne umfassenden Kontrollmechanismus. Auf Claude wurde kürzlich eine Desinformation aus Russland als Nachrichtenquelle angegeben. Auch das gibt es öfter: Halluzinationen von vermeintlich echten Nachrichten.

Auch Falschaussagen und verzerrte Titel sorgen für Unklarheit

Google hat zuletzt sogar Vorwürfe hinnehmen müssen, in den AI Overviews Falschaussagen zu Unternehmen zu treffen, weil die Verknüpfung zu Drittinhalten nicht den Tatsachen entsprach. Das Landgericht München I machte Google für Falschaussagen in AI Overviews direkt verantwortlich, sprach eine einstweilige Verfügung aus und bereitet damit möglicherweise den Weg zu mehr juristischer Handhabe für Publisher bei Googles Ergebniskuratierung. Der Einfluss der KI kann aber ebenso bei klassischen Suchergebnissen zu Verzerrungen führen. Wie schon bei Discover ersetzt Google auch in der Suche Titel mit eigenen KI-generierten Versionen. Doch die sind nicht immer akkurat und manchmal schlichtweg irreführend. Für User gilt daher umso mehr, ihre Informationen nach der ersten Suchanfrage zu überprüfen, mit vertrauenswürdigen Quellen.

Laut 2026 Digital News Report des Reuters Institute for the Study of Journalism sind dedizierte KI-Dienste, deutlich hinter Social Media und Videoplattformen, als News-Quelle im Internet immer gefragter. Studienleiter Jim Egan schreibt:

A central theme this year is this growing ‘platformisation’ of news consumption. For the first time, social media and video networks are, on average across the markets covered, more popular than both TV and owned news websites and apps as sources of news. Growing numbers are also experimenting with AI chatbots as a new means of access […]. 

Besonders die Option, bei Assistants oder Chatbots direkt Follow-up-Fragen zu stellen, hilft vielen Usern aus dem Reuters Report bei der Nutzung von AI für die News-Rezeption. Das kann bei der Suche ebenfalls unterstützen. Und so dürften KI-Voice-Modelle wie das neue GPT-Live von OpenAI in ChatGPT dazu beitragen, dass künftig noch mehr User ihre Anfragen und Nachfragen über eine natürliche Konversation direkt an den KI-Dienst stellen. Ob die Antworten dann immer korrekt sind, müsste geprüft werden.


GPT-Live ist da:

Das sind OpenAIs neue Voice-Modelle für lebensechte Konversationen

© OpenAI via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





Source link

Weiterlesen

Beliebt