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Künstliche Intelligenz

Nach 20 Jahren: Wikinews wird zum 4. Mai in Lese-Modus versetzt


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Die 31 Sprachversionen des Wikipedia-Schwesterprojekts „Wikinews“ werden nach mehr als zwei Jahrzehnten geschlossen. Nach einem Beschluss des Stiftungskuratoriums der Wikimedia Foundation soll das Projekt zum 4. Mai in einen reinen Lese-Modus versetzt werden, da es die Erwartungen der Stiftung nicht erfüllt habe. Die Inhalte seien zudem redundant im Vergleich zu den oft in Echtzeit aktualisierten Informationen in Wikipedia-Artikeln.

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Der Schritt folgt auf eine längere Phase interner Diskussionen: Eine Task Force der Stiftung hatte bereits 2025 empfohlen, alle Wikinews-Ausgaben zu schließen. Als Gründe nannte sie unter anderem eine geringe Nutzung durch Leser, große Lücken in der thematischen Abdeckung und Zweifel an der langfristigen Relevanz. Die Empfehlung löste eine Debatte in der Community aus, ob das Wikinews-Projekt eventuell mit strukturellen Änderungen weitergeführt werden könne.

Wikimedia hatte Wikinews 2004 gestartet, um eine offene Plattform für sogenannten Graswurzeljournalismus unter Creative-Commons-Lizenzen zu schaffen. Trotz anfänglicher Aufmerksamkeit konnte das Wikinews-Projekt nicht an die Nutzungszahlen der anderen Wikimedia-Projekte anknüpfen. Bereits 2018 äußerte die damalige Wikimedia-Geschäftsführerin Katherine Maher im im Interview mit heise online Zweifel an der Idee, mehr Ressourcen in die Plattform zu investieren. Der Wikipedia-Mitgründer Jimmy Wales widmete sich damals bereits anderen journalistischen Projekten.

Zuletzt belief sich die Zahl der aktiven Autorinnen und Autoren in allen Wikinews-Sprachversionen auf etwas über 700. Die deutsche Sprachversion von Wikinews enthält heute über 14.000 Artikel und gehörte im internationalen Vergleich zu den aktivsten Ausgaben. Die weiterhin verfügbaren Artikel mit einer Gesamtgröße von knapp 120 MByte können auch gebündelt heruntergeladen werden.


(hag)



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Künstliche Intelligenz

VW-Tochter Moia und Uber testen autonome ID. Buzz in Los Angeles


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Die VW-Tochter Moia plant zusammen mit Uber erste Testfahrten mit eigens entwickelten autonomen Kleinbussen auf Basis des VW ID. Buzz im Straßenverkehr von Los Angeles durchführen. Der Test markiere „die nächste Phase der im vergangenen Jahr eingegangenen strategischen Partnerschaft“, teilten die Unternehmen mit.

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Moia erklärt in der gemeinsamen Mitteilung, seine autonome Fahrzeugflotte im Laufe der Testphase auf mehr als 100 autonome ID. Buzz zu vergrößern. An Bord der Fahrzeuge soll sich ähnlich wie bei Teslas Robotaxis jeweils ein Sicherheitsfahrer mitfahren. Die autonomen Fahrzeuge von Alphabet-Tochter Waymo chauffieren Kundinnen und Kunden derweil komplett fahrerlos durch LA. Ab Ende 2026 sollen Uber-Kunden erste Fahrten auf der Plattform buchen können, so das Unternehmen.

„Dieser nächste Schritt von Moia America und Uber zeigt, wie viel Dynamik hinter der Strategie steckt, autonome Mobilität in den realen Betrieb zu bringen“, sagte Sascha Meyer, Chief Commercial Officer Volkswagen Autonomous Mobility und Geschäftsführer Moia GmbH. „Durch die Kombination der Moia Turnkey-Solution mit dem globalen Netzwerk von Uber schafft Moia America einen skalierbaren Weg hin zu fahrerlosen Ride-Hailing Diensten, zunächst in Los Angeles und in kommenden Jahren in weiteren Städten“.

Bei den 100 Fahrzeugen während der Testphase soll es nicht bleiben: Moia America und Uber planen den Aufbau einer Flotte von mehreren tausend autonomen ID. Buzz-Fahrzeugen, um fahrerlose Ride-Hailing-Dienste in mehreren US-Märkten anzubieten. Langfristig planen die beiden, autonome Fahrdienste weltweit anzubieten.

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Moia ist zudem nicht gleich Moia: Denn Anfang 2026 wurde das VW-Unternehmen „Volkswagen ADMT“ in Moia America umbenannt. Der neue Name der US-Tochter soll an Moias Präsenz in Europa anknüpfen. In Europa plant Moia autonome Fahrdienste in Städten wie Hamburg, Berlin, München und Oslo voranzutreiben. In Oslo arbeitet Moia mit der Verkehrsgesellschaft Ruter und Holo zusammen, einem auf den Betrieb autonomer Fahrzeuge spezialisierten Unternehmen. Moia plant, bis 2027 eine Typgenehmigung für den ID. Buzz AD in der Europäischen Union zu erhalten.

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Um autonomes Fahren voranzubringen, setzt Uber nicht nur auf einen Partner: Neben VW-Tochter Moia hatte das Unternehmen erst jüngst eine Kooperation mit dem Tesla-Rivalen Rivian angekündigt. Uber will zusammen mit Rivian in den nächsten Jahren bis zu 50.000 vollautonome Robotaxis auf den Markt bringen. Im Zuge der Vereinbarung will Uber 1,25 Milliarden US-Dollar bis 2031 in den Tesla-Rivalen und Volkswagen-Partner Rivian investieren, sofern der Autobauer bestimmte Vorgaben im Bereich des autonomen Fahrens erreicht. Im Juli 2025 hatte Uber einen ähnlichen Vertrag mit Lucid für autonome Fahrzeuge geschlossen, einschließlich einer Anfangsinvestition in Höhe von 300 Millionen US-Dollar.

Überdies hat Uber Amazons Robotaxi-Tochter Zoox eine Partnerschaft mit Uber geschlossen. Die Amazon-Tochter feierte zuletzt mit einer großen Serviceerweiterung in US-Metropolen einen wichtigen Meilenstein. Über Uber soll man sich in einigen US-Städten bald fahrerlose Robotaxis der Amazon-Firma Zoox bestellen können. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen soll zunächst in Las Vegas starten und im kommenden Jahr auf Los Angeles ausgeweitet werden. Außerdem kann man sich mit der Uber-App in Austin, Atlanta und Phoenix auch fahrerlose Wagen der Google-Schwesterfirma Waymo bestellen.

In Kroatien soll man sich bald über die Uber-App ein autonomes Taxi bestellen können. Hierfür arbeitet die Mobilitätsplattform mit dem chinesischen Robotaxiunternehmen Pony.ai und dem kroatischen Start-up Verne zusammen. Ab Ende 2026 soll man Robotaxis von Waymo in London ordern können.


(afl)



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IGEL holt Container, KI und mehr in die Thin-Client-Welt


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Im Rahmen ihrer Hauskonferenz Now & Next setzt die deutsche Firma IGEL Technologies neue Impulse rund um ihr Thin-Client-Angebot. Während das Unternehmen bisher vor allem für das eigene Betriebssystem IGEL OS bekannt ist, sollen künftig Container und die Laufzeitumgebungen Docker und Podman auf dem Thin Client eine Rolle spielen. Laut den Ankündigungen betritt der Software-Hersteller gleich eine Reihe neuer Gebiete, sowohl auf Betriebssystemebene als auch im Hinblick auf neue Marktsegmente wie Operational Technology (OT).

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IGEL OS basiert auf Linux im Zusammenspiel mit Mechanismen wie UEFI Secure Boot. Die typische Anwendung liegt in den Bereichen VDI (Virtual Desktop Infrastructure), DaaS (Desktop as a Service) sowie Browser-basierten Anwendungen. Hardwareseitig blieb das bislang x86-Anwendern vorbehalten. Nun möchte IGEL zunächst auch den Einsatz von Containern auf dem Thin Client ermöglichen. Anwender können dazu mit den IGEL Managed Containers (IMC) zunächst Podman als Laufzeitumgebung nutzen.

Damit das funktioniert, müssen IGEL-Admins aber einige Konfigurationen in der Universal Management Suite (UMS) vornehmen. Dazu gehört das Freischalten der benötigten Repos von Container-Abbildern; des Weiteren das Freischalten für Benutzer beziehungsweise Endgeräte. Letzteres bezieht sich auf die tatsächlichen Container-Instanzen. Laut Matthias Haas, CTO bei IGEL Technologies, geht es momentan nur um einzelne lokale Container – entweder auf dem Desktop oder im Edge-Bereich.

Wie aber passen Container in das Konzept von Thin Clients, auf denen lokal keine wichtigen Daten vorliegen? IGEL bedient sich hier eines kleinen Kunstgriffs. Die Container-Daten liegen auf einer separaten verschlüsselten LVM-Partition (Logical Volume Manager). Damit bleibt das IGEL OS „sauber“ und „zustandslos“. Für diese LVM-Partition gibt es eine zentrale Verwaltung der Schlüssel. So lässt sich das Ausführen von Containern auf dem Endgerät erlauben oder auch verbieten. Das Gleiche gilt für den Zugriff auf die entsprechenden Daten. Die IGEL Managed Containers will das Unternehmen noch im Sommer dieses Jahres zur Verfügung stellen.

Mit dem IGEL Managed Hypervisor (IMH), einem KVM-basierten Hypervisor, will IGEL Technologies künftig auch unterhalb der Betriebssystemebene Fuß fassen. Der IMH erfüllt gleich mehrere Aufgaben und dient als Basis für neue Thin-Client-Funktionen. Dazu zählt unter anderem das Freischalten von beliebigen einzelnen Windows-Anwendungen für den IGEL-Desktop. Im Hintergrund läuft eine virtuelle Maschine mit dem Microsoft-Betriebssystem – angebunden über das RDP-Protokoll (Remote Desktop Protocol). Die Daten der VM liegen – analog zu den IGEL Managed Containers – auf einer separaten verschlüsselten LVM-Partition. Die Verwaltung des Gesamtkonstrukts erfolgt ebenfalls über die UMS. Dazu gehören auch das Implementieren von E/A-Richtlinien, das Abschalten von Netzwerk oder anderen Schnittstellen, sowie das Umleiten von Daten über Proxies oder Firewalls. All das geschieht außerhalb der virtuellen Maschine und erfordert keine Neukonfiguration.

Ein weiterer Anwendungsfall für IMH liegt im Bereich Operational Technology (OT). Hier geht es um das Weiterverwenden von veralteten Betriebssystemen oder das Nachbilden von Hardware, die es physisch nicht mehr gibt. Matthias Haas zufolge benötigen solche alten OT-Systeme nur sehr selten eine Netzwerkverbindung, sodass sich beispielsweise auch der Einsatz von Windows XP weniger unsicher gestaltet. Außerdem erlaubt die Virtualisierung auch bessere Möglichkeiten für Sicherung und Wiederherstellung des OT-Systems. Der IMH ist bereits seit 2025 verfügbar. Basierend auf den Rückmeldungen der Kunden entwickelt IGEL Technologies den Hypervisor kontinuierlich weiter. Neu hinzugekommen ist nun die Möglichkeit, eine Sicherungskopie zu erstellen und ein Endgerät damit komplett neu zu installieren. Zeitgesteuerte Sicherungen, die Verwaltung sogenannter Goldener Abbilder (Golden Images) oder die (Neu-)Installation von vielen Endgeräten sind geplant.

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Gemeinsam mit Qualcomm arbeitet IGEL Technologies zudem an einer Portierung der Thin-Client-Software auf ARM. Die Wahl fiel auf Qualcomm weil dessen Chips oft in Industriezweigen wie Automotive oder dem Gesundheitswesen zum Einsatz kommen. Mit der Unterstützung von ARM stärkt IGEL Technologies so seine Ambitionen im OT-Bereich. Konkret geht es im ersten Schritt um Geräte mit einem Bildschirm oder Zugriff per Browser, später sollen auch Tablets folgen. Weitergehende Informationen finden sich auch in der Ankündigung zu IGEL OS for ARM aus dem vergangenen Herbst.


(map)



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Studio Display XDR für Ärzte: Apple bekommt Zulassung von US-Gesundheitsaufsicht


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Mediziner, die Apple-Technik in der Praxis einsetzen, können das kürzlich erschienene Studio Display XDR in einem ersten Markt auch professionell nutzen: Der Bildschirm bekam in den Vereinigten Staaten nun die Zulassung der Food and Drug Administration (FDA) zum Einsatz in der Radiologie. Damit kann der Screen in der Diagnostik verwendet werden. Laut Apple-Marketingchef Greg Joswiak muss dazu auf dem Mac macOS 26.4 laufen. „Das heißt, dass Radiologen jetzt den weltbesten Pro-Bildschirm im Bereich der allgemeinen Radiologie einsetzen können.“ Es sei „fantastisch, diese Überschneidung von Gesundheit und Technik zu sehen“, lobte er.

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Das Studio Display XDR ist einer von zwei neuen Bildschirmen, die Apple im März vorgestellt hatte. Während das Studio Display 2026 nur minimale Verbesserungen wie Thunderbolt 5 erhielt, kommt das Studio Display XDR mit bis zu 2000 Lux, 120 Hertz und 2304 Mini-LEDs als Backlight. Diese Funktionen sind es auch, die die medizinische Nutzung erlauben. So wird der DICOM-Standard für die Anzeige von Inhalten aus bildgebenden Verfahren ebenso unterstützt wie eine Kalibrierung mit Medical-Imaging-Calibrator.

Günstig ist das Studio Display XDR zwar mit mindestens 3399 Euro (ohne Ständer und mit VESA-Mount) nicht, doch im Wettbewerb mit professionellen Bildschirmen für den medizinischen Bereich ist dieser Preis geradezu ein Schnäppchen – besonders wenn man 5K-Auflösung und Helligkeit einberechnet. Allerdings ist der Screen mit 27 Zoll relativ klein geraden, das Pro Display XDR, zuletzt völlig veraltet, hatte Apple mit seinen knapp 32 Zoll ersatzlos aus dem Programm gestrichen.

Apple hatte bereits zuvor mitgeteilt, dass man DICOM-Fähigkeit und medizinische Kalibrierung anstrebt, mit der FDA-Zulassung sind sie nun offiziell. Für DICOM bietet macOS in der aktuellen Version passende Presets, die sich durch die Systemeinstellungen auswählen lassen. Apple bereitet offenbar auch eine Zertifizierung in weiteren Ländern vor, darunter vermutlich Europa. Auch hier könnte der Konzern mit dem Screen im Radiologie-Bereich punkten.

Das Studio Display XDR spielt seine Vorteile allerdings nur mit passenden Macs aus. So sind nur Apple-Silicon-Geräte überhaupt kompatibel, 120 Hertz unterstützen nur neuere Macs beziehungsweise bessere ausgestattete Maschinen. M1, M1 Pro, M1 Max, M1 Ultra, M2 und M3 stellen nur 60 Hertz dar.

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(bsc)



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