Connect with us

Künstliche Intelligenz

NeoGeo AES+: SNK kündigt Neuauflage der Retrokonsole ohne Emulation an


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Mit dem NeoGeo AES+ erscheint dieses Jahr eine Neuauflage einer der exklusivsten Spielkonsolen der Neunzigerjahre. Wie Plaion gemeinsam mit Hersteller SNK mitteilt, soll das aktualisierte System mithilfe von ASICs („Application-Specific Integrated Circuits“) das Verhalten der ursprünglichen Hardware exakt reproduzieren, statt auf Software-Emulation zu setzen. Ziel sei ein möglichst authentisches Arcade-Erlebnis im Wohnzimmer.

Weiterlesen nach der Anzeige

Zum Start sind zehn Titel geplant, darunter „Metal Slug“, „The King of Fighters 2002“ und „Samurai Showdown V Special“, die allesamt als Module in originalgetreuen Verpackungen ausgeliefert werden. Die neue Hardware bietet neben dem klassischen AV-Ausgang für ältere Bildschirme auch HDMI mit bis zu 1080p. Dazu kommen speicherbare Highscores, BIOS-Menüoptionen und zusätzliche Schalter für schnellere Einstellungen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

NEOGEO AES+ Announce Trailer [DEU-USK]

Zum Lieferumfang gehören ein Arcade-Stick mit Kabelverbindung, ein Netzteil und ein HDMI-Kabel. Optional sind auch eine Nachbildung des AES-Gamepads, eine überarbeitete Speicherkarte und ein kabelloser Arcade-Stick in Schwarz oder Weiß erhältlich. Besonders relevant für Sammler: Das System ist vollständig kompatibel mit originalen Modulen.

Lesen Sie auch

Vorbestellungen sind laut Plaion ab sofort möglich. Die Auslieferung von Konsolen, Spielen und Zubehör soll am 12. November 2026 starten. Der Preis für das Neogeo AES+ liegt bei knapp 200 Euro für die Standardversion und knapp 300 Euro für eine weiße Jubiläumsausgabe. Letztere enthält zusätzlich das Spiel „Metal Slug“ als weißes Modul. Spiele sollen jeweils etwa 80 Euro kosten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das ursprüngliche NeoGeo AES kam 1990 in Japan und ein Jahr später in den USA auf den Markt und verfolgte ein ungewöhnliches Konzept: Es nutzte dieselbe Technik wie SNKs Arcade-System MVS. Spiele liefen dadurch zu Hause identisch wie in der Spielhalle, während andere Konsolen oft nur abgespeckte Versionen boten.

Dieser technische Vorsprung hatte allerdings seinen Preis. Die Konsole kostete rund 650 US-Dollar, was inflationsbereinigt heute etwa 1500 Dollar entspricht. Für einzelne Module wurden 200 bis 300 Dollar fällig. Damit lag das System weit über den Preisen von Konkurrenzgeräten wie Super Nintendo oder Sega Mega Drive, die ebenfalls schon erfolgreiche Neuauflagen bekommen haben.

SNK positionierte das Gerät bewusst als Premiumprodukt für Enthusiasten. Das führte allerdings zu geringer Verbreitung: Weltweit wurden weniger als eine Million Einheiten verkauft, obwohl die Plattform extrem langlebig war und noch bis 2004 mit neuen Spielen versorgt wurde. Heute ist die luxuriöse Retrokonsole ein begehrtes Sammlerobjekt. Originalgeräte kosten häufig weit über 1000 Dollar, seltene Spiele erreichen mehrere tausend bis hin zu fünfstelligen Beträgen.


(joe)



Source link

Künstliche Intelligenz

­6G im OP: Wie intelligente Netze die Medizin revolutionieren könnten


In vielen modernen Krankenhäusern läuft Digitalisierung trotz knapper Kassen auf Hochtouren: Hochauflösendes Patienten-Monitoring in Echtzeit, videobasierte Visiten aus der Ferne oder gar komplexe, ferngesteuerte chirurgische Eingriffe mithilfe von OP-Robotern machen die Medizin immer vernetzter. Diese datenintensiven Dienste im klinischen Alltag verlässlich und zeitgleich abzuwickeln, kann herkömmliche Telekommunikationsnetze überfordern. Das Problem liegt meist nicht bei mangelnder Bandbreite insgesamt, sondern bei der Verteilung der Rechenleistung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bislang steht diese im Krankenhaus nicht immer dort zur Verfügung, wo sie im jeweiligen Moment am dringendsten gebraucht wird. Bei einer kritischen Teleoperation können verzögerte Datenströme oder minimale Unterbrechungen fatale, lebensbedrohliche Konsequenzen haben. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einer Studie untersucht, wie die kommenden Mobilfunknetze der sechsten Generation (6G) dieses Dilemma lösen könnten: Durch dynamische, intelligente Verteilung von Rechenkapazitäten im laufenden Betrieb gelingt es laut der Untersuchung, die Effizienz deutlich zu steigern und bis zu 40 Prozent mehr medizinische Anwendungen gleichzeitig ausfallsicher zu betreiben.

Im Kern beruht der neue Ansatz auf dem Konzept des sogenannten In-Network Computing in Kombination mit flexibler Migration von Softwarefunktionen. Medizinische Anwendungen werden dabei in modulare Bausteine zerlegt, die flexibel im gesamten Netzwerk platziert werden können. Die zentrale Frage, die das System in Sekundenbruchteilen beantworten muss, lautet dabei: Wo wird eine bestimmte Anwendung am besten ausgeführt? Zur Auswahl stehen dafür verschiedene Ebenen: direkt an den Medizingeräten am Krankenbett, auf einem lokalen Server im Operationssaal, an einem nahegelegenen regionalen Netzknoten oder in einem entfernten Rechenzentrum.

Rein physikalisch gilt: Je näher die Datenverarbeitung am Behandlungsort stattfindet, desto geringer sind die Latenzzeiten und desto zuverlässiger lässt sich hohe Übertragungsgeschwindigkeit erreichen. Doch würde jede Applikation pauschal direkt im OP verarbeitet, wäre dessen Hardware im Nu überlastet.

Genau hier setzt das mathematische Optimierungsmodell der TUM-Wissenschaftler an. Es berechnet kontinuierlich im Hintergrund, welche Anwendungen gerade aktiv sind, welche Priorität sie besitzen und welche Ressourcen im Gesamtnetz verfügbar sind. Daraufhin verlagert es Softwareprozesse dynamisch dorthin, wo sie in aktuell den größten Nutzen stiften und die geringsten Migrationskosten verursachen.

Für die Praxis würde das Verfahren eine neue Form der Flexibilität im Mobilfunknetz bedeuten. Bisherige Netze transportieren Daten vor allem starr von einem Punkt zum anderen. Künftige 6G-Netze müssen jedoch mitdenken und eigenständig Prioritäten setzen. Wenn etwa ein chirurgischer Eingriff Priorität verlangt, schaufelt das Netz automatisch Ressourcen frei, indem es weniger zeitkritische Prozesse wie die digitale Dokumentation oder logistische Verwaltungsaufgaben auf weiter entfernte Server im Hintergrund verschiebt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Um diese Aufgabe in Echtzeit bewältigen zu können, haben die Wissenschaftler neben einem exakten mathematischen Modell auch einen maßgeschneiderten Algorithmus entwickelt. Dieser soll vorausschauend arbeiten und die Qualitätsstufen der einzelnen Dienste im Millisekundentakt anpassen.

In umfangreichen Computersimulationen, die auf realen klinischen Szenarien basieren, hat das Team die Effizienz dieser Methode bestätigt: Selbst bei stark begrenzten Hardware- und Netzkapazitäten stieg die Zahl der erfolgreich bereitgestellten medizinischen Dienste um knapp 40 Prozent. Die Beteiligten wollen nun in weiteren Tests unter realen klinischen Bedingungen ausloten, ob ihr Mechanismus tatsächlich als Fundament für flächendeckende digitale Gesundheitsversorgung taugt.


(ds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Tesla steigert Auslieferungen aus Shanghai im Mai um 39 Prozent




Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Zoom: KI-Agent schließt ab, was Meetings beginnen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Zoom erweitert seine KI-Angebote um zwei neue Produkte: den ZoomMate und die AI Productivity Suite. Beide Angebote sollen Besprechungen nicht nur protokollieren, sondern auch die daraus entstehenden Aufgaben weitgehend automatisieren. Dazu verknüpft Zoom den Kontext aus Meetings, Chats und Anrufen mit Unternehmensdaten und externen Anwendungen.

Weiterlesen nach der Anzeige

ZoomMate bezeichnet der Anbieter als agentenbasierte KI-Arbeitsoberfläche. Die Software ruft Informationen aus Zoom sowie aus angebundenen Systemen wie Salesforce, Jira, ServiceNow, Workday, Slack, Microsoft 365 und Google Workspace ab, bereitet sie auf und leitet daraus konkrete Aktionen ab. Zoom ordnet das Produkt in seine bereits angekündigte „System of Action“-Strategie ein. Dahinter steht die Idee, Gespräche als zentrale Quelle für Entscheidungen, Aufgaben und Geschäftsprozesse zu nutzen und daraus direkt konkrete Arbeit abzuleiten.

Zu den zentralen Funktionen gehört eine agentische Suche. Anders als klassische Enterprise-Search-Lösungen, die vor allem einzelne Dokumente oder Datensätze finden, soll ZoomMate Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen und sie im jeweiligen Arbeitskontext aufbereiten. Fragt ein Mitarbeiter etwa nach dem Status eines Kundenprojekts, kombiniert die KI laut Zoom Jira-Tickets, Salesforce-Daten, Slack-Diskussionen und Meeting-Protokolle zu einer zusammenhängenden Antwort.

Darüber hinaus koordiniert ZoomMate Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg. Die Software legt nach Angaben des Herstellers Termine in Google Calendar oder Microsoft Outlook an, aktualisiert Datensätze, erstellt Folgeaufgaben oder stößt Onboarding- und Supportprozesse an. Diese Funktionen fasst Zoom unter dem Begriff Orchestrierung zusammen: Mehrere Arbeitsschritte in unterschiedlichen Anwendungen laufen automatisiert ab und greifen ineinander.

Die ebenfalls neue AI Productivity Suite umfasst die vier Anwendungen Zoom Canvas, Zoom Slides, Zoom Sheets und Zoom Paper. Sie sollen direkt auf Informationen aus Meetings und anderen Kommunikationskanälen zugreifen und daraus Dokumente, Tabellen, Präsentationen oder Berichte erzeugen.

Zoom Canvas löst Zoom Docs ab und dient als Arbeitsbereich für Dokumentationen, Projektpläne und Wikis. Zoom Slides erstellt Präsentationen aus Meeting-Inhalten oder Texteingaben. So entsteht etwa aus einem Kundenworkshop automatisch ein erster Foliensatz mit Anforderungen, Ergebnissen und nächsten Schritten. Zoom Sheets ergänzt die Suite um eine Tabellenkalkulation mit KI-Funktionen. Nutzer stoßen Analysen über Prompts in natürlicher Sprache an, ähnlich wie bei den KI-Erweiterungen von Microsoft Excel oder Google Sheets. Zoom Paper unterstützt beim Verfassen, Überarbeiten und Formatieren von Geschäftsdokumenten wie Berichten oder Angeboten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Ein zentrales Merkmal beider Produkte ist laut Zoom die Verknüpfung der Arbeitsergebnisse mit dem ursprünglichen Gesprächskontext. Dokumente, Präsentationen oder Projektpläne bleiben damit nachvollziehbar mit den zugrunde liegenden Entscheidungen verbunden. Entwickeln sich Entscheidungen weiter, soll die KI betroffene Inhalte automatisch aktualisieren. Zoom will sich damit von KI-Werkzeugen abgrenzen, die Inhalte ausschließlich auf Basis von Nutzereingaben erzeugen.

Die Anwendungen sind mit den Formaten DOCX, PPTX und XLSX kompatibel; zudem unterstützt Zoom den Export als PDF. Als Zielgruppen nennt das Unternehmen vor allem Beratungen, Agenturen, Professional-Services-Anbieter sowie kleine und mittlere Unternehmen. Auch Vertriebs-, HR- sowie Produkt- und Entwicklungsteams sollen von der engeren Verzahnung zwischen Kommunikation und operativer Arbeit profitieren.

ZoomMate ist zunächst für Online- und Direktkunden in Nordamerika verfügbar und kostet 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Der Preis umfasst KI-Credits. Obwohl ZoomMate offiziell allgemein verfügbar ist, erfolgt die Einführung schrittweise, sodass der Dienst zunächst nicht für alle Kunden bereitsteht. In weiteren Regionen, darunter Europa, will Zoom das Produkt im Laufe des Jahres ausrollen. Noch nicht enthalten ist die Agents-Funktion, mit der Teams eigene KI-Assistenten für spezifische Aufgaben konfigurieren können – diese soll laut Zoom erst im weiteren Verlauf des Juni 2026 folgen.

Die AI Productivity Suite ist im ZoomMate-Abonnement enthalten, lässt sich aber auch separat oder als Zusatzoption für 10 US-Dollar pro Nutzer und Monat buchen. Auch dieses Angebot umfasst KI-Credits.

Lesen Sie auch


(fo)



Source link

Weiterlesen

Beliebt