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NeoGeo AES+: SNK kündigt Neuauflage der Retrokonsole ohne Emulation an


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Mit dem NeoGeo AES+ erscheint dieses Jahr eine Neuauflage einer der exklusivsten Spielkonsolen der Neunzigerjahre. Wie Plaion gemeinsam mit Hersteller SNK mitteilt, soll das aktualisierte System mithilfe von ASICs („Application-Specific Integrated Circuits“) das Verhalten der ursprünglichen Hardware exakt reproduzieren, statt auf Software-Emulation zu setzen. Ziel sei ein möglichst authentisches Arcade-Erlebnis im Wohnzimmer.

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Zum Start sind zehn Titel geplant, darunter „Metal Slug“, „The King of Fighters 2002“ und „Samurai Showdown V Special“, die allesamt als Module in originalgetreuen Verpackungen ausgeliefert werden. Die neue Hardware bietet neben dem klassischen AV-Ausgang für ältere Bildschirme auch HDMI mit bis zu 1080p. Dazu kommen speicherbare Highscores, BIOS-Menüoptionen und zusätzliche Schalter für schnellere Einstellungen.

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NEOGEO AES+ Announce Trailer [DEU-USK]

Zum Lieferumfang gehören ein Arcade-Stick mit Kabelverbindung, ein Netzteil und ein HDMI-Kabel. Optional sind auch eine Nachbildung des AES-Gamepads, eine überarbeitete Speicherkarte und ein kabelloser Arcade-Stick in Schwarz oder Weiß erhältlich. Besonders relevant für Sammler: Das System ist vollständig kompatibel mit originalen Modulen.

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Vorbestellungen sind laut Plaion ab sofort möglich. Die Auslieferung von Konsolen, Spielen und Zubehör soll am 12. November 2026 starten. Der Preis für das Neogeo AES+ liegt bei knapp 200 Euro für die Standardversion und knapp 300 Euro für eine weiße Jubiläumsausgabe. Letztere enthält zusätzlich das Spiel „Metal Slug“ als weißes Modul. Spiele sollen jeweils etwa 80 Euro kosten.

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Das ursprüngliche NeoGeo AES kam 1990 in Japan und ein Jahr später in den USA auf den Markt und verfolgte ein ungewöhnliches Konzept: Es nutzte dieselbe Technik wie SNKs Arcade-System MVS. Spiele liefen dadurch zu Hause identisch wie in der Spielhalle, während andere Konsolen oft nur abgespeckte Versionen boten.

Dieser technische Vorsprung hatte allerdings seinen Preis. Die Konsole kostete rund 650 US-Dollar, was inflationsbereinigt heute etwa 1500 Dollar entspricht. Für einzelne Module wurden 200 bis 300 Dollar fällig. Damit lag das System weit über den Preisen von Konkurrenzgeräten wie Super Nintendo oder Sega Mega Drive, die ebenfalls schon erfolgreiche Neuauflagen bekommen haben.

SNK positionierte das Gerät bewusst als Premiumprodukt für Enthusiasten. Das führte allerdings zu geringer Verbreitung: Weltweit wurden weniger als eine Million Einheiten verkauft, obwohl die Plattform extrem langlebig war und noch bis 2004 mit neuen Spielen versorgt wurde. Heute ist die luxuriöse Retrokonsole ein begehrtes Sammlerobjekt. Originalgeräte kosten häufig weit über 1000 Dollar, seltene Spiele erreichen mehrere tausend bis hin zu fünfstelligen Beträgen.


(joe)



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China lässt Raumfahrer länger im All


China will die aktuelle Besatzung seiner Raumstation Tiangong rund einen Monat länger als ursprünglich geplant im All lassen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Büro des bemannten Raumfahrtprogramms berichtete, soll damit weitere Technik für längere Aufenthalte im Orbit erprobt werden.

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Die Mission Shenzhou 21 mit den Raumfahrern Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang war Ende Oktober gestartet und ursprünglich auf rund sechs Monate angelegt. Ihr Zustand sei gut, hieß es. Ein genaues Datum für ihre Rückkehr wurde zunächst nicht genannt. Die Crew dürfte nun aber wohl im Mai zurückkehren.

Zuvor hatte die Besatzung nach chinesischen Angaben ihren dritten Außeneinsatz der laufenden Mission erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem Schutzvorrichtungen gegen Weltraumschrott installiert und Anlagen außerhalb der Station überprüft.

Im vergangenen November hatte sich bereits die Rückkehr einer früheren chinesischen Besatzung verzögert. Nach offiziellen Angaben war deren Kapsel vermutlich von kleinen Weltraumtrümmern beschädigt worden. Die Astronauten konnten deshalb nicht wie geplant zur Erde zurückkehren. Später wurden sie mit einem anderen Raumschiff zurückgebracht.


(mho)



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Snapchat Messenger: Snap baut weltweit 16 Prozent der Jobs ab


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Das US-amerikanische Unternehmen Snap, Betreiber des Messengers Snapchat, streicht weltweit rund 1000 Arbeitsplätze sowie mindestens 300 offene Stellen. Dies geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC und einem internen Brief von CEO Evan Spiegel an die Belegschaft hervor. Der US-Konzern verspricht sich vom Einsatz künstlicher Intelligenz Produktivitätsgewinne und längerfristige Profitabilität.

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Durch den Abbau von 16 Prozent der Stellen will das Unternehmen rund 500 Millionen US-Dollar pro Jahr sparen. Demgegenüber stehen Einmalbelastungen in Höhe von 95 bis 130 Millionen US-Dollar für Abfindungen und Übergangsgelder. Dieser Schritt ist allerdings nicht neu: Bereits 2024 hatte das Unternehmen etwa 500 Angestellte entlassen. Den bisher massivsten Einschnitt markiert eine Entlassungswelle aus dem Jahr 2022, die sogar 20 Prozent der damaligen Belegschaft betraf.

In dem internen Schreiben begründet Snap-Chef Spiegel die Maßnahme vor allem mit schnellem technologischen Wandel. Durch Fortschritte im Bereich der KI ließen sich viele repetitive Prozesse weitgehend automatisieren und Entwicklungsaufgaben deutlich schneller erledigen. Der Stellenabbau soll alle Tätigkeitsbereiche betreffen, etwa Entwicklung, Design, Marketing und Verwaltung. Öffentlich wahrnehmbare Kritik von Arbeitnehmervertretern oder Gewerkschaften ist bislang ausgeblieben.

Der wirtschaftliche Druck auf Snap wächst: Die Aktie fiel dieses Jahr bisher um rund 30 Prozent. Ein schwächelndes Werbegeschäft und weltweit drohende Social-Media-Verbote für Teenager bremsen das Nutzerwachstum. Als Ausweg setzt CEO Spiegel auch auf neue AR-Brillen, die noch 2026 erscheinen sollen.

Der Schritt von Snap reiht sich in eine Welle von Konsolidierungen in der Tech-Branche ein. Nachdem viele IT-Konzerne in der Vergangenheit stark expandiert hatten, bauen sie derzeit viele Arbeitsplätze wieder ab. Branchenweit liegt der Fokus darauf, KI-Technologien in die Arbeitsabläufe einzubinden und dadurch die Produktivität zu steigern.

Zu dieser Entlassungswelle gehört unter anderem der Abbau von zuletzt 16.000 Stellen bei Amazon und mutmaßlich Tausende Jobs bei Oracle. Auch Microsoft kündigte vergangenes Jahr an, rund 6000 Stellen zu streichen – rund 3 Prozent seiner weltweit 228.000 Beschäftigten.

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Einige Berichte legen allerdings nahe, dass sich die Erwartungen der Tech-Unternehmen nicht vollständig erfüllen könnten. So sollen bisher 5 Prozent der Entlassenen in den USA von ihren ehemaligen Arbeitgebern bereits wieder eingestellt worden sein.


(hag)



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Wir feiern 30 Jahre heise online


Vor 30 Jahren startete heise online – damals war das Internet noch ein Experimentierfeld und nur wenige ahnten, wie tiefgreifend es unser Leben verändern würde. Doch schon damals war klar: Die digitale Welt braucht fundierte Information und kritischen Journalismus. Seit 1996 begleiten wir technologische Umbrüche, gesellschaftliche Debatten und Innovationen – immer unabhängig, immer neugierig.

Unser Dank gilt unseren Leserinnen und Lesern für drei Jahrzehnte Interesse, Vertrauen und Diskussionsfreude. Ebenso danken wir unseren Partnern und Anzeigenkunden, die Qualitätsjournalismus im digitalen Raum möglich machen.

Ein besonderes Dankeschön geht an alle, die in diesen 30 Jahren heise online geprägt haben – an Redakteurinnen und Redakteure sowie die Menschen im Hintergrund wie Entwickler, Designer, Produktmanager, Vertriebs- und Anzeigenmitarbeiter sowie alle anderen Kolleginnen und Kollegen, die täglich dazu beitragen, dass heise online das ist, was es heute ist. Und nicht zuletzt danken wir der Verlegerfamilie Heise für ihre Kontinuität, ihr Vertrauen und ihr klares Bekenntnis zu journalistischer Unabhängigkeit.

heise online steht seit 30 Jahren für Orientierung in einer komplexen, vernetzten Welt – und wir freuen uns auf alles, was die nächsten Jahre bringen werden.



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