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Netflix: Jetzt noch mehr Milliarden mit Werbung


Zu den größten Veränderungen zählen der umstrittene Zukauf von Warner Bros. für knapp 83 Milliarden US-Dollar und der Start erster Video-Podcasts von Spotify auf der Plattform. Die Experience wird diversifiziert, weshalb Netflix für 2026 ein überholtes App Layout plant, das dieser Entwicklung gerecht wird. Zugleich ist eine der zentralen Entwicklungen, die den Erfolg von Netflix befeuert, jedoch das Werbegeschäft. Dieses soll im laufenden Jahr deutlich erweitert werden und zu Rekordumsätzen beitragen.


FIFA setzt für die WM 2026 auf TikTok
– Disney folgt dem Kurzvideo-Trend

Logos von TikTok und der FIFA nebeneinander auf schwarzem Hintergrund als Symbol für die Kooperation zur Fußball-WM 2026
© FIFA/TikTok

Netflix stellt sich breiter auf: Podcasts und Kurzvideos im Fokus

Für 2026 plant Netflix eine optimierte App-Erfahrung. Das geht aus dem Gespräch zur Vorstellung der Quartalszahlen hervor. Später im Laufe des Jahres soll diese neue App-Version kommen. Laut Co-CEO Greg Peters soll sie einen Fokus auf Kurzvideo-Clips, aber auch Video-Podcasts legen, die gerade der mobilen Erfahrung entgegenkommen. Sie soll der Expansion des Geschäfts im nächsten Jahrzehnt mehr Ausdruck verleihen. Netflix möchte das Angebot dort testen und optimieren. Kurzvideos, wie sie neuerdings auch Disney+ einführt, hat Netflix schon seit einiger Zeit im Programm. Die Relevanz der kurzen Clips hat das Unternehmen zuletzt auch gefördert, indem man mit Moments eine Twitch-ähnliche Funktion eingeführt hat, die zum Zuschneiden und Teilen von Ausschnitten aus Longform Content einlädt.

So sieht das Moments-Zuschneiden auf Netflix in der App aus, eigener Screenshot, © Netflix
So sieht das Moments-Zuschneiden auf Netflix in der App aus, eigener Screenshot, © Netflix

Während TikTok aktuell mit PineDrama eine neue App zur Distribution kurzer, serieller Inhalte startet und damit näher an Streaming-Plattformen wie Netflix heranrücken möchte, möchte Netflix die Nutzungsvorteile populärer Entertainment Apps wie TikTok und Spotify für sich einsetzen. Deshalb erhält die neue App Experience auch einen dedizierten Bereich für Video-Podcasts. Denn Netflix übernimmt im Rahmen eines weiteren großen Deals erste Video-Podcasts direkt von Spotify. Die ersten Beispiele kommen aus den USA.


Spotify bringt Video-Podcasts zu Netflix

Netflix Logo auf Gebäude
© Venti Views – Unsplash

Sowohl bei den Kurzvideos als auch beim für die Abonnent:innen relevanten Longform Content dürften die Warner Bros.-Inhalte künftig eine gewichtige Rolle spielen, um noch mehr User zu generieren und zu binden. Denn je länger die User auf Netflix unterwegs sind, desto besser. Das zahlt sich vor allem im Werbekontext aus.

Unternehmen rechnet mit doppeltem Werbeumsatz und vielen neuen Lösungen

Die Diversifizierung des Angebots von Netflix geht mit einer Diversifizierung des Geschäftsfelds einher. Vor allem das Werbegeschäft soll noch deutlich ausgebaut werden. Zuletzt ermöglichte das Unternehmen den Einkauf der Werbung über die Amazon DSP, was laut Greg Peters schon zu positivem Feedback und mehr Adaption geführt hat. 2025 konnte Netflix mit Werbung 1,5 Milliarden US-Dollar umsetzen, das ist zweieinhalb Mal so viel wie noch 2024. Bereits 2022 führte das Unternehmen ein günstigeres Abonnement mit Werbung ein; dieses kostet in Deutschland derzeit 4,99 Euro pro Monat. Schon im Frühjahr 2025 lag die Zahl der User, die dieses werbegestützte Abonnement nutzen, bei 94 Millionen.

2026 möchte Netflix noch mehr User von dem Modell überzeugen. Für das laufende Jahr werden Umsätze in Höhe von drei Milliarden US-Dollar erwartet. Außerdem soll das Angebot gerade für die Avertiser optimiert werden.

We’re making good progress and the opportunity ahead of us is massive,

betont Greg Peters. Man könne noch hunderte Millionen weiterer Haushalte erreichen und den Marktanteil beim Ad Spend erhöhen. Dabei muss sich Netflix trotz guter Entwicklungen allerdings gegen die Konkurrenz von Google mit YouTube, Meta mit Instagram Reels und neuerdings Reels for TV und insbesondere auch Amazon Prime Video mit dem eigenen Werbeangebot behaupten. Es dürfte jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass Netflix auch in diesem Jahr einer der wichtigsten Entertainment Player der Welt bleibt und hunderte Millionen Menschen anzieht, mit den Rechten von Warner Bros. im Rücken. Das sind gute Aussichten für Advertiser und die Plattform selbst, die derzeit stärker denn je auf neue Formate wie Live TV setzt.

Das Earnings-Review-Gespräch des Unternehmens kannst du im YouTube-Video des Unternehmens nachvollziehen.


Advertiser können jetzt via Amazon Netflix-Werbung kaufen

Netflix auf TV an der Wand
© Roberto Nickson – Unsplash





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Deutsche Bank, Commerzbank, Klarna & Co: Das sind die wertvollsten und stärksten Bankmarken in Deutschland


Welche Bank überragt beim Markenwert?

In Frankfurt wachsen die Bankentürme in den Himmel, aber wie sieht es eigentlich mit dem Markenwert und der Markenstärke der Finanzdienstleister aus? Antworten liefert das aktuelle Brand-Finance-Ranking der wertvollsten und stärksten Bankmarken in Deutschland, das HORIZONT exklusiv präsentiert.

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Rebranding: Warum das neue Aral-Logo nicht an Tankstellen zum Einsatz kommt


Auf 3D folgt 2D: Das alte (links) und neue Aral-Logo im Vergleich

Rund 20 Jahre ist es her, dass sich Aral ein dreidimensionales Logo verpasste. Doch die 3D-Zeiten sind jetzt vorbei – zumindest zum Teil. Heimlich, still und leise hat die Marke des BP-Konzerns ein neues Logo eingeführt. Bemerkenswert: An den Tankstellen soll das neue Signet gar nicht zum Einsatz kommen.

Bei Aral hat man wahrscheinlich derzeit ganz andere Sorgen. Das gilt sowohl für die Kundschaft des Konzerns, die bei der „Alles super“-Marke nach

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OpenAI verschiebt Erotik-Feature erneut | OnlineMarketing.de


UPDATE (12. Dezember 2025)

Mit GPT-5.2 veröffentlichte OpenAI jüngst das bislang leistungsstärkste Modell für den professionellen Einsatz. Die Nutzung der ChatGPT App dürfte damit nochmal angekurbelt werden; in den USA ist sie zur am meisten heruntergeladenen iPhone App des Jahres aufgestiegen und liegt damit vor Instagram, TikTok und Google.

Zusätzlichen Schub könnte der angekündigte Adult Mode bringen. Laut dem OpenAI Management soll er im ersten Quartal 2026 starten, wie unter anderem The Verge berichtet. Erwachsene Nutzer:innen sollen damit freier, persönlicher und auch erotischer mit ChatGPT interagieren können. OpenAI verweist dabei ausdrücklich auf Age Gating sowie klar getrennte Nutzungserfahrungen für Minderjährige und Erwachsene.

Adult Mode: Wie hoch ist das Risiko?

Genau hier setzt jedoch die Kritik an. Zweifel gibt es vor allem daran, ob Altersverifikation im Alltag zuverlässig genug funktioniert, insbesondere dann, wenn sich der Adult Mode perspektivisch nicht nur auf Text, sondern auch auf Bild- und Videogenerierung ausdehnt. Beispiele aus dem KI-Umfeld zeigen bereits heute, wie schnell sexualisierte oder erotische Inhalte entstehen können, die rechtliche und ethische Grauzonen berühren: von realistisch wirkenden Darstellungen über problematische Rollenmuster bis hin zu Inhalten, die Abhängigkeits- oder Objektifizierungsdynamiken verstärken. Für OpenAI wird der Umgang damit zur Gratwanderung.

OpenAIs CEO Sam Altman hatte bereits mehrfach betont, ChatGPT solle sich stärker an den Wünschen der Nutzer:innen orientieren dürfen, etwa als freundschaftliche Gesprächspartner:innen oder mit individuell geprägter Tonalität. Erotik bezeichnete er dabei ausdrücklich als legitime Option für Erwachsene, nicht als voreingestellten Standard.

Gleichzeitig reagiert OpenAI mit dem Adult Mode auch auf den Wettbewerbsdruck. Andere KI-Angebote wie der Spicy Mode von Grok erlauben bereits explizite Inhalte. Offen bleibt jedoch, wie belastbar die Schutzmechanismen in der Praxis sind – und wie OpenAI mit dem Risiko umgeht, dass Nutzer:innen emotionale oder intime Bindungen zu KI-Systemen aufbauen. Denn die gesellschaftlichen, ethischen und regulatorischen Konsequenzen sind noch längst nicht abschließend verhandelt.

Es bleibt trotz der Maßnahmen kritisch, Nutzer:innen durch Features und und Modes zu ermutigen, emotionale Bindungen zu einer künstlichen Intelligenz aufzubauen. Eine zu Jahresbeginn im Journal of Social and Personal Relationships veröffentlichte Studie, auf die Gizmodo im Rahmen der Berichterstattung hinweist, zeigt, dass Erwachsene mit engen emotionalen Beziehungen zu KI-Chatbots signifikant häufiger über psychische Belastungen berichten als Personen ohne solche Bindungen. Weitere Untersuchungen deuten darauf hin, dass insbesondere Menschen mit wenigen stabilen sozialen Kontakten dazu neigen, KI-Chatbots als Vertrauenspersonen zu nutzen. Auch OpenAI hat in der Vergangenheit eingeräumt, dass einzelne Nutzer:innen ein Risiko für emotionale Abhängigkeiten entwickeln können.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 15. Oktober 2025.


Wenn der AI Chatbot als Sparrings-Partner:in für sexuelle Fantasien herhält, dann ist das einerseits ein Zeichen der Zeit, andererseits ein Einfallstor für Kritik am Geschäftsmodell. OpenAI möchte ChatGPT derart optimieren, dass User wieder mehr unterhaltsame Konversationen mit der KI führen können, die menschlicher und mehr wie Freund:innen daherkommen soll – egal ob mit personalisiertem Emoji-Sprech oder erotischen Botschaften. Denn im Rahmen des Age Gating soll auch Erotika für Erwachsene ermöglicht werden. Während CEO Sam Altman Usage Maxxing dementiert, könnten diese angekündigten Veränderungen genau das bewirken: ein Wachstum der User-Basis, die bereits bei über 800 Millionen pro Woche liegt. Gleichzeitig eröffnen sich mit weniger Restriktionen für den Chatbot große Problemfelder.


Bald schon Werbung in ChatGPT:

OpenAI bricht offenbar mit dem eigenen Prinzip


ChatGPT wie mit GPT-4o: Darum minimiert OpenAI die Restriktionen

In einem ausführlichen X Post erklärt Sam Altman, dass OpenAI eine Reihe von Restriktionen für den Chatbot ChatGPT zurückziehen wird. Diese wurden im Rahmen von Sicherheitsvorkehrungen im Mental-Health-Kontext integriert. Als Auslöser für diese Restriktionen können mehrere Momente gelten. Im Frühjahr reagierte das Unternehmen darauf, dass das Modell GPT-4o sich als geradezu speichelleckerisch erwies und Usern auf sehr persönlicher Ebene begegnete. Im Sommer 2025 wurde OpenAI zudem von den Eltern eines Jugendlichen verklagt, der sich im Anschluss an eine sehr enge Beziehung zu ChatGPT das Leben nahm. Er sprach mit dem AI Bot über seine Suizidpläne, erhielt aber nicht die nötige Hilfe, es seien keine relevanten Warnungen ausgegeben worden.

Inzwischen geht aber Sam Altman davon aus, dass das Unternehmen die gröbsten Mental-Health-Probleme so weit gemindert hat, dass man einige Restriktionen wieder aufheben kann. Dazu kommt, dass OpenAI kürzlich umfassende Elternkontrollen gelauncht und ein Expert Council on Well-Being and AI integriert hat. Auch ein Global Physician Network soll das Modellverhalten optimieren, gerade in Bezug auf psychische Probleme. Deshalb erlaubt OpenAI in den kommenden Wochen wieder eine überaus persönliche Kommunikation mit ChatGPT. Altman schreibt, dass das Tool dann wieder mehr wie das beliebte Modell GPT-4o agieren soll. Dieses wurde im Sommer von GPT-5 als Default abgelöst. Doch User waren zunächst enttäuscht und forderten – mit Erfolg – GPT-4o als Option zurück, weil sie zuweilen die persönliche Ansprache bei ChatGPT in diesem Modell vermissten. Altman erklärt:

[…] If you want your ChatGPT to respond in a very human-like way, or use a ton of emoji, or act like a friend, ChatGPT should do it (but only if you want it, not because we are usage-maxxing) […].

Ab Dezember setzt das Unternehmen überdies das Age Gating im großen Stil um. Damit sollen Minderjährige besser geschützt werden, aber Erwachsene eher „wie Erwachsene“ behandelt werden. Darum können sie dann auch auf erotische Konversationen mit ChatGPT bauen.

Chancen Probleme mit AI-Erotik: User-Interesse und Verletzlichkeit

Sofern ChatGPT erotische Chats erlaubt, könnte das das Interesse vieler User fördern und sogar zu einem User-Gewinn führen. Dass Sexualität sowie Erotik und digitale Rezeption eng zusammenhängen können, zeigt ein Blick auf die meistgenutzten Websites der Welt, diverse Trend-Podcasts und nicht zuletzt populäre Serienformate oder Hit Songs. Auch im Kontext von generativer KI sind sexualisierte Funktionen längst angekommen. X beispielsweise erlaubt Pornographie auf der Plattform und lässt User über den KI Bot Grok mit Grok Imagine sogar NSFW Content erstellen.


Grok Imagine mit Spicy Mode jetzt for free

Grok Image
Grok, © xAI via Canva

Die Meta AI erlaubte zuletzt ebenso sexuell aufgeladene Konversationen und wurde scharf dafür kritisiert, dass auch Kinder solchen Chats ausgesetzt worden waren. Bei vielen Bild- und Videogeneratoren mit KI-Support gibt es zwar Einschränkungen, doch die lassen sich zum Teil sogar aushebeln. Dass OpenAI nun ebenfalls Erotika als Option für erwachsene User ermöglichen möchte, ist nicht per se problematisch, stellt der Bereich doch nur einen weiteren Nutzungskontext dar. Zum Problem könnte der Aspekte jedoch werden, wenn Kinder und Jugendliche die Altersschranken überwinden oder durch Bugs die sexualisierten Chats nutzen könnten. Des Weiteren läuft das Unternehmen Gefahr, daran teilzuhaben, wenn mehr und mehr Menschen enge erotische Beziehungen zu KI-Bots aufbauen. Dafür gibt es schon jetzt viele Beispiele. Amelia Gentleman schrieb zudem kürzlich für The Guardian über den Aufstieg von AI Girlfriends, die für manche Unternehmen oder Creator längst zum Geschäftsmodell avanciert sind.

KI-Beziehungen können das Bild von zwischenmenschlichen Beziehungen stark beeinträchtigen und unüberlegte Entscheidungen fördern. All das sind nur potentielle Probleme für OpenAI; noch ist nicht klar, in welchem Ausmaß das Unternehmen erotische Konversationen ermöglichen wird. Doch die Ankündigung untermauert, wie sehr sich ChatGPT und ähnliche KI-Bots, von Claude bis Gemini, als Raum für zahlreiche Interaktionen im Alltag etablieren: von der Suche über das Shopping bis hin zur Lehre und Erotik. Das ist Teil einer neuen Realität im KI-Zeitalter, aber einer, die viele Fallstricke mit sich bringt, die wir womöglich erst einige Zeit später im vollen Ausmaß sehen können. Der Aufstieg hochleistungsfähiger KI-Videomodelle und die Entwicklung der Speech-to-Speech-Modelle dürften indes dafür sorgen, dass KI-Erotik schon bald ein neues Level erreicht.


Trotz invite-only:

Sora App fast so erfolgreich wie ChatGPT zum Start

Blaues Sora App Icon mit Wolkenform und funkelnden Augen auf violett-blauem Farbverlaufshintergrund, Symbolbild für OpenAIs neue Video-App.
© Sora App Icon via Canva





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