Entwicklung & Code
Neu in .NET 10.0 [10]: Vereinfachung für nameof() mit generischen Typen in C#
Bisher musste man in C# immer konkrete Typparameter angeben, um den Operator nameof() auf generische Typen anzuwenden. Ab dem aktuellen C# 14.0 kann man als kleine Syntaxvereinfachung die Typparameter im Code weglassen
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Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.
Folgendes Codebeispiel zeigt den vereinfachten Einsatz von nameof() mit generischen Typen:
// BISHER
Console.WriteLine(nameof(List)); // --> List
Console.WriteLine(nameof(System.Collections.Generic.LinkedListNode)); // --> LinkedListNode
Console.WriteLine(nameof(System.Collections.Generic.KeyValuePair)); // --> KeyValuePair
// NEU
Console.WriteLine(nameof(List<>)); // --> List
Console.WriteLine(nameof(System.Collections.Generic.LinkedListNode<>)); // --> LinkedListNode
Console.WriteLine(nameof(System.Collections.Generic.KeyValuePair<,>)); // --> KeyValuePair
(rme)
Entwicklung & Code
PHP-Framework: Tempest 3.0 bringt neuen Error-Handler
Tempest 3.0 ist erschienen. Das noch recht junge PHP-Framework bringt einen neuen Exception-Handler, Performance-Optimierungen, Unterstützung für PHP 8.5 sowie zahlreiche Detailänderungen. Auf GitHub verzeichnet das Projekt 2100 Sterne.
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Das Tool richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, die Webanwendungen mit einem integrierten Stack aus Routing, ORM, View-System, Konsole und OAuth-Anbindung umsetzen wollen. Es bündelt typische Infrastrukturaufgaben und setzt konsequent auf aktuelle PHP-Versionen. Hinter dem Projekt steht unter anderem Brent Roose, der die Community unter stitcher.io über Neuerungen rund um die Programmiersprache auf dem Laufenden hält.
Fokus auf PHP 8.5
Version 3.0 unterstützt ausschließlich PHP 8.5 oder neuer. Das Projekt bleibt damit bei seiner Linie, nur die jeweils aktuelle PHP-Version zu berücksichtigen. Das soll den Einsatz neuer Sprachfeatures erleichtern, setzt aber eine entsprechend moderne Laufzeitumgebung voraus.
Neuer Exception-Handler und ORM-Updates
Statt der PHP-Bibliothek Whoops nutzt Tempest ab sofort einen eigenen Exception-Handler, der sich offenbar enger in das Framework integrieren lässt und das Debugging verbessern soll.
Im Datenbankbereich wurde das ORM laut Entwicklerteam performanter. Neu ist zudem die Unterstützung von UUIDs (Universally Unique Identifier) als Primärschlüssel. Die Methode Query::toRawSql wurde überarbeitet, um komplexe Abfragen nachvollziehbarer zu machen.
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CSRF, Views und OAuth
Beim Schutz vor Cyberangriffen wie Cross-Site Request Forgery (CSRF) ersetzt Tempest den klassischen Token-Ansatz durch die Header Sec-Fetch-Site und Sec-Fetch-Mode. Das bisherige x-csrf-Element entfällt.
Der View-Parser erhält Whitespace nun unverändert, was das Debugging erleichtern soll. Zusätzlich unterstützt Tempest Validierungsregeln mit Closures und erweitert die OAuth-Integration um Twitch.
Upgrade und Ausblick
Als Major-Release bringt Tempest 3.0 mehrere Breaking Changes, etwa beim Exception-Handling, Session-Management und bei Konfigurationsklassen. Ein Upgrader auf Basis von Rector soll die Migration bestehender Projekte teilweise automatisieren.
Für die 3.x-Reihe plant das Team unter anderem eine Debugging-KI, Unterstützung für den Worker-Modus von FrankenPHP sowie eine Überarbeitung von Event- und Command-Bus. Weitere Informationen zum Release finden sich im Ankündigungsbeitrag auf der offiziellen Website zum PHP-Framework.
(mdo)
Entwicklung & Code
TypeScript 6.0 steht in den Startlöchern: Die letzte JavaScript-basierte Version
Microsoft hat die Betaversion für TypeScript 6.0 veröffentlicht, das letzte Release mit der aktuellen JavaScript-Codebasis. Ab Version 7.0 werden der Compiler und der Language Service in Go geschrieben sein, was Geschwindigkeitsvorteile bringen soll. TypeScript 6.0 soll in erster Linie den Weg zum Umstieg ebnen.
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(Bild: jaboy/123rf.com)

Tools und Trends in der JavaScript-Welt: Die enterJS 2026 wird am 16. und 17. Juni in Mannheim stattfinden. Das Programm dreht sich rund um JavaScript und TypeScript, Frameworks, Tools und Bibliotheken, Security, UX und mehr. Frühbuchertickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.
TypeScript 6.0 räumt mit veralteten Funktionen auf
Einige Aspekte gelten in TypeScript 6.0 als veraltet (deprecated) – doch derzeit lassen sich diese Deprecations noch einfach ignorieren. Dazu dient die Einstellung "ignoreDeprecations": "6.0" in der tsconfig.json-Datei. Ab Version 7.0 wird das nicht mehr möglich sein, und die veralteten Funktionen lassen sich dort nicht mehr nutzen.
Die Änderungen sollen den Prozessen Rechnung tragen, die in den vergangenen zwei Jahren seit Version 5.0 stattgefunden haben, so das TypeScript-Team. Unter anderem seien Bundler und ECMAScript-Module zu den häufigsten Modulzielen für neue Projekte geworden, und tsconfig.json habe sich zu einem fast universellen Konfigurationsmechanismus entwickelt, während der Wunsch nach strengerer Typisierung zugenommen habe.
Konkret entfällt unter anderem das Target ECMAScript 5, denn seit über einem Jahrzehnt steht der Nachfolger ECMAScript 2015 (ES 6) bereit und alle modernen Browser können damit umgehen, wie das TypeScript-Team ausführt. Damit einhergehend ist nun auch --downlevelIteration veraltet, da es lediglich für ECMAScript 5 relevant war. Statt der veralteten asserts-Syntax kommt nun das Keyword with für Import-Attribute zum Einsatz.
Ein ausführlicher Blogeintrag geht auf diese und weitere Deprecations sowie Feature-Neuerungen ein.
So geht es weiter
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TypeScript 6.0 gilt mit der Beta als Feature-stabil und soll keine weiteren Funktionen oder Breaking Changes erhalten. Neben der Betaversion sind auch Nightly Builds verfügbar, um frühe Einblicke in das nächste Release zu erhalten. Daneben geht die Arbeit an TypeScript 7.0 weiter, und auch dafür können Interessierte Vorschauversionen ausprobieren sowie Feedback abgeben.
Wer mit TypeScript 6.0 Deprecation-Warnungen erhält, sollte diese zunächst beheben, bevor er oder sie auf Version 7.0 wechselt, empfiehlt das TypeScript-Team. Schon bald nach TypeScript 6.0 soll TypeScript 7.0 erscheinen.
(mai)
Entwicklung & Code
Redox OS kompiliert erstmals Code auf sich selbst
Das vollständig in Rust geschriebene Betriebssystem Redox OS hat im Januar 2026 einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Entwickler konnten erstmals einen Commit komplett aus Redox heraus durchführen. Jetzt funktionieren sowohl der Rust-Compiler rustc als auch der Paketmanager Cargo auf dem System.
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Dieser Fortschritt markiert einen wichtigen Schritt in Richtung eines eigenständigen Entwicklungssystems. Das Projekt wurde maßgeblich durch Anhad Singh im Rahmen des Redox Summer of Code vorangetrieben. Dank seiner Arbeit können Entwickler nun einfache Programme in Rust, C und C++ direkt auf Redox kompilieren.
Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche weitere Verbesserungen implementiert. Eine neue Capability-basierte Security-Infrastruktur bietet granulare Berechtigungen für Prozesse. Der SSH-Support wurde erweitert und funktioniert nun zuverlässig für den Remote-Zugang. Zudem wurde die Latenz bei USB-Eingabegeräten deutlich reduziert.
Erweiterte Boot-Funktionen und ARM64-Unterstützung
Der Bootloader bietet jetzt eine Text-Editing-Umgebung zum Hinzufügen, Entfernen und Ändern von Boot-Parametern. Der Login-Manager wurde um Menüs für Energieverwaltung und Tastaturlayout ergänzt. Das Kernel-Memory-Management erhielt signifikante Verbesserungen, während ARM64-Systeme nun Dynamic Linking unterstützen.
Die POSIX-Compliance wurde weiter verbessert, was die Kompatibilität mit Unix-Software erhöht. Zusätzlich behobene Fehler betreffen den Intel HD Audio-Treiber, PS/2-Touchpads sowie UEFI-Firmware. Die Entwickler arbeiten außerdem am RISC-V-Port und haben QEMU auf Redox selbst portiert. Alle im Januar umgesetzten Änderungen finden sich im Redox-Blog.
Roadmap sieht spezialisierte Releases vor
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Für die Zukunft plant das Projekt spezialisierte Versionen: Hosted Redox für virtuelle Maschinen, Redox Server für Edge- und Cloud-Umgebungen mit Sandboxing-Funktionen sowie Redox Desktop mit COSMIC-Integration und Wayland-Support. Diese Pläne wurden bereits 2023 skizziert und werden schrittweise umgesetzt.
Redox OS basiert auf einer Microkernel-Architektur und nutzt Rusts Memory-Safety-Eigenschaften, um die Sicherheit zu erhöhen. Das System unterstützt Intel-, AMD-, ARM- und RISC-V-Prozessoren sowie verschiedene Speicher- und Eingabegeräte. Die Desktop-Variante benötigt weniger als 512 MByte RAM, während Minimal-Images unter 50 MByte groß sind. Im Oktober 2023 kündigten die Entwickler erstmals konkrete Pläne für Server- und Desktop-Editionen an.
(fo)
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