Connect with us

Künstliche Intelligenz

Neuauflage des Commodore 64C kommt: Der Brotkasten wird schlanker


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Entwickler des C64 Ultimate bringen mit dem Commodore 64C Ultimate eine überarbeitete Version ihres FPGA-basierten Retro-Rechners auf den Markt. Wie Commodore selbst angibt, kommen beim Bau des neuen Gehäuses die originalen Spritzgussformen von 1986 zum Einsatz, die 2014 bei einer Auktion auftauchten und mittlerweile über Umwege wieder beim Unternehmen gelandet sind. Dadurch sollen sogar kleine Unregelmäßigkeiten im Kunststoff entstehen, wie etwa halbkreisförmige Spuren durch abkühlendes Material, die als Echtheitsmerkmal erhalten bleiben sollen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das neue Modell orientiert sich stark am Vorbild aus den 1980er-Jahren: Der ursprüngliche Commodore 64 erschien 1982, während die kompaktere C64C-Variante 1986 folgte und vor allem durch ein schlankeres Gehäuse sowie eine hellere Farbgebung auffiel. Der Commodore 64C Ultimate kann bereits vorbestellt werden und startet bei knapp 300 US-Dollar.


Das Standardmodell des Commodore 64C Ultimate kommt im klassischen beigefarbenen Gehäuse und mit grauen Funktionstasten. (Bild:

Commodore International Corporation

)

Neben der Standard-Variante gibt es auch noch eine „Starlight Edition“ (350 US-Dollar) mit durchsichtigem Gehäuse und reaktiver LED-Beleuchtung. Besonders nobel wird der Retro-Computer in der „Founder’s Edition“ für 500 US-Dollar: goldene Tasten, weißes Gehäuse und ein Commodore-Logo, das mit 24-karätigem Gold überzogen ist. Sobald die Vorbestellungskontingente ausgeschöpft sind, erhöht sich der Preis um jeweils 50 US-Dollar. Die Auslieferung ist für Ende des Jahres geplant.

Lesen Sie auch

Technisch basiert das System weiterhin auf Field Programmable Gate Arrays (FPGA). Die rekonfigurierbare Hardware bildet klassische Schaltungen nach und soll das Verhalten des historischen Rechners möglichst exakt reproduzieren. Gleichzeitig integriert das Gerät moderne Schnittstellen wie HDMI für aktuelle Bildschirme, USB für Zubehör und WLAN für Netzwerkfunktionen. Die alten Anschlüsse bleiben aber erhalten, sodass Nutzer weiterhin originale Peripherie wie Disketten- oder Kassettenlaufwerke anschließen können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der C64 Ultimate war das erste neue Produkt seit der Übernahme der Commodore-Markenrechte durch Christian Simpson, den Betreiber des YouTube-Kanals Retro Recipes, im letzten Sommer. Simpson baut die Marke seitdem neu auf und stellte ein Team zusammen, das zu Teilen aus früheren Commodore-Mitarbeitenden besteht.


(joe)



Source link

Künstliche Intelligenz

Chinesische Behörden stellen vorerst keine neuen Lizenzen für Robotaxis aus


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ende März blieben in Wuhan Dutzende Robotaxis stehen. Das hat Folgen für die gesamte Branche, wie drei chinesische Ministerien beschlossen haben.

Weiterlesen nach der Anzeige

So sollen keine neuen Lizenzen für autonome Fahrzeuge ausgestellt werden. Das sei nach einer Videokonferenz von Vertretern des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie, des Ministeriums für öffentliche Sicherheit und des Verkehrsministeriums mit Vertretern von Städten, in denen autonome Fahrzeuge unterwegs seien, beschlossen worden, berichtet die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Bei der Videokonferenz Mitte April forderten die Ministerien die Kommunen auf, „Selbstkontrollen und Korrekturmaßnahmen zu veranlassen und die Sicherheitsaufsicht zu verstärken“, wie aus einem Post des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weixin hervorgeht. Es solle sichergestellt werden, „dass die Test- und Demonstrationsaktivitäten sicher und geordnet durchgeführt werden.“

Die zuständigen Behörden wollen ihrerseits die Vorschriften für autonomes Fahren verbessern. Dazu gehört unter anderem, „ein dreistufiges Bewertungssystem für technische Reife und Sicherheit auf nationaler, lokaler und unternehmerischer Ebene“ einzuführen.

Laut Bloomberg ist es das zweite Mal, dass nach einem Vorfall mit Baidu die Erteilung von Lizenzen ausgesetzt wird. Wie lange diese Regelung gelte, lasse sich demnach nicht abschätzen, sagten die Informanten der Nachrichtenagentur. Für die Unternehmen bedeute das, dass sie vorerst ihre Flotten an autonomen Fahrzeugen nicht vergrößern, ihre Dienste nicht in neuen Städten anbieten oder neue Pilotprojekte starten könnten.

Bei dem Vorfall am 31. März blieben in Wuhan rund 100 autonome Taxis von Baidu mitten auf der Straße und ließen sich nicht mehr bewegen. Grund war mutmaßlich ein Systemausfall bei Baidu.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Internetkonzern Baidu, der unter anderem die größte Suchmaschine in China betreibt, ist einer der größten Anbieter von autonomen Taxidiensten in dem Land, neben den Konkurrenten Pony.ai und WeRide. Die Fahrzeuge von Baidu sind in verschiedenen Städten im Einsatz, die Flotte in Wuhan ist die größte und umfasst über 1000 Fahrzeuge.


(wpl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Pressefreiheit-Rangliste: Deutschland nicht mehr in Top Ten


Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit erneut zurückgefallen. Die Bundesrepublik liegt nur noch auf Platz 14 und damit drei Ränge schlechter als im Vorjahr, wie die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mitteilte. Die Lage wird weiterhin als „zufriedenstellend“ bewertet, doch Journalistinnen und Journalisten sehen sich laut Bericht zunehmend Bedrohungen im Netz und auf der Straße ausgesetzt.

Weiterlesen nach der Anzeige



(Bild: Reporter ohne Grenzen)

Als Grund nennt die Organisation vor allem ein raueres Arbeitsklima. Polarisierte Themen wie die Nahostberichterstattung führen demnach zu erschwerten Bedingungen in Redaktionen und wachsendem Druck auf Medienschaffende. Insgesamt berichteten viele Journalistinnen und Journalisten von Hass, Diffamierung und einem Vertrauensverlust gegenüber Medien.

Weltweit hat sich die Situation der Pressefreiheit den Angaben zufolge weiter verschlechtert. Erstmals in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste würden mehr als die Hälfte aller untersuchten Länder und Territorien in die Kategorien „schwierig“ oder „sehr ernst“ fallen. Nur noch in sieben Ländern sei die Lage „gut“ – dort lebt laut RSF lediglich rund ein Prozent der Weltbevölkerung.

Spitzenreiter ist erneut Norwegen, das zum zehnten Mal in Folge den ersten Platz belegt. Dahinter folgen unter anderem die Niederlande und Estland. Am Ende der Rangliste stehen wie in den vergangenen Jahren Eritrea, Nordkorea und China. In Syrien verbesserte sich die Lage nach politischen Veränderungen am stärksten – das Land steigt von Rang 177 auf 141 –, während Niger den größten Absturz um 37 Plätze auf den 120. Rang verzeichnete.

Weiterlesen nach der Anzeige

RSF sieht vor allem im rechtlichen Bereich deutliche Rückschritte. In vielen Staaten werde Journalismus zunehmend kriminalisiert, etwa durch Gesetze unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung oder nationalen Sicherheit. Gleichzeitig wirkten sich Kriege und Konflikte weiterhin massiv auf die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten aus.

Die Rangliste vergleicht die Lage der Pressefreiheit in 180 Ländern und Territorien anhand mehrerer Kriterien, darunter Sicherheit, politisches Umfeld, rechtliche Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren. Sie wird jährlich von RSF veröffentlicht.


(mho)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

CODE-DE Lab: Deutschland startet zentrale Cloud-Plattform für Satellitendaten


Die Bundesregierung schlägt ein neues Kapitel in der digitalen Erdbeobachtung auf. Mit dem Start von CODE-DE Lab steht nun ein zentrales Portal bereit, das den Zugang zu gewaltigen Datenmengen aus dem All vereinfacht. Die Plattform ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Bundesministerium für Verkehr (BMV). Sie soll Behörden, Wissenschaftlern und Firmen eine einheitliche Infrastruktur bieten, in der sie Daten der europäischen Copernicus-Missionen, nationale Erdbeobachtungsdaten sowie kommerzielle Satellitenbilder an einem Ort finden und direkt prozessieren können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bisher waren die Kapazitäten auf zwei Systeme verteilt. Während das Projekt CODE-DE primär operative Aufgaben der Verwaltung übernahm, konzentrierte sich EO-Lab auf den wissenschaftlichen Bereich. Mit CODE-DE Lab werden diese Welten technisch und organisatorisch fusioniert. Das BMV und das BMFTR investieren gemeinsam rund 16 Millionen Euro in das Konzept, dessen Umsetzung bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR liegt.

Für Anwender bedeutet das vor allem ein Ende der Datensilos: Ein einziger Zugang reicht aus, um komplexe Analysen durchzuführen. Nutzer müssen die umfangreichen Datenpakete nicht mehr mühsam auf lokale Server herunterladen.

Die cloudbasierte Architektur der Plattform spielt hier eine wichtige Rolle. Erdbeobachtung produziert Datenmengen im Petabyte-Bereich, deren Transfer übers herkömmliche Internet oft zum Nadelöhr wird. CODE-DE Lab löst dieses Problem, indem die Rechenleistung zur Information kommt – nicht umgekehrt. User können ihre Algorithmen direkt in der Cloud-Umgebung der Plattform ausführen. Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) bezeichnete das europäische Copernicus-Programm als globalen Goldstandard. Durch die Ergänzung nationaler Missionen und kommerzieller Daten entstehe ein digitaler Werkzeugkasten, mit dem Deutschland seine Position als Raumfahrtnation festigen und wirtschaftlichen Mehrwert generieren könne.

Ein Fokus liegt auf der Integration von Methoden der Künstlichen Intelligenz. In der Pilotphase nutzten Forscher die Cloud-Infrastruktur schon, um KI-basierte Ansätze zum Erfassen von Waldschäden zu entwickeln oder Schutzgebiete automatisiert zu identifizieren. Auch beim Überwachen kritischer Infrastrukturen wie Staudämmen oder der Analyse von Überflutungsgebieten kommen die Daten zum Einsatz.

Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) unterstreicht die Bedeutung der Initiative für eine resiliente staatliche Infrastruktur. Die Behörden verwendeten die Dienste für die Atmosphäre, das Klima und die Meere bereits intensiv, um etwa Umweltmonitoring zu betreiben oder die Auszahlung von Agrarförderungen effizienter zu gestalten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Für die Realisierung ist ein Konsortium zuständig. CloudFerro aus Polen stellt die Infrastruktur sowie die Daten- und Prozessierungsservices bereit. Die deutsche Firma Urbetho CF ist für Projektmanagement, Support und Schulungen verantwortlich. Die Partner waren an Vorgängerprojekten beteiligt, was einen nahtlosen Übergang gewährleisten soll.

Mit dem Start von CODE-DE Lab reagiert der Bund auf den wachsenden Bedarf an präzisen Echtzeitdaten in Zeiten des Klimawandels und vermehrter Extremwetterereignisse. Durch den kostenfreien Zugang für berechtigte Institutionen soll die Hemmschwelle sinken, Satellitendaten in den Arbeitsalltag zu integrieren.


()



Source link

Weiterlesen

Beliebt