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Neuer Amazon-Rivale aus China: Joybuy greift mit NSync-Klassiker in Europa an


Joybuy stellt sich mit einer breit angelegten TV- und Streamingkampagne in Europa vor

Joybuy will in Europa Amazon angreifen. Die Onlineplattform gehört zum chinesischen Einzelhändler JD.com. Um schnell bekannt zu werden, setzt der Konzern auf eine breite Kampagne und einen NSync-Klassiker.

Einen gewissen Erfolg könnte die Musikauswahl garantieren. Im Jahr 2000 räumte die US-amerikanische Boygroup NSync mit ihrem Song „Bye Bye Bye“ unter anderem zwei MTV Video Music Awards in den Kategorien „Best Pop Video“ und „Viewer’s Choice“ ab. Solche Auszeichnungen waren damals eine Eintrittskarte in den Musik-Olymp. Heute dagegen soll eine Variation des Songs das Fundament für den Erfolg von Joybuy auf dem alten Kontinent legen. Seit Mitte März ist der Shop hierzulande live.

Jetzt startet die Marke eine europaweite Kampagne. Sie soll Joybuy und seine Services bekanntmachen. Das Unternehmen will nicht nur ein weiterer Onlineshop in der hart umkämpften E-Commerce-Landschaft sein. Die Marke will Marktführer Amazon herausfordern.
Klingt verrückt? Ist es aber nicht. Der Online-Marktplatz gehört zu JD.com. In Deutschland hat man den Konzern, der 2025 einen Umsatz von 162 Milliarden Euro erwirtschaftete, seit dem vergangenen Jahr auf dem Schirm. Damals sicherte sich der chinesische Händler die Mehrheit an der Holding Ceconomy, zu der unter anderem Media Markt und Saturn gehören.
Joybuy spielt in den Wachstumsplänen von JD.com eine wichtige Rolle. Unter dem Slogan „Don’t just buy, Joybuy“ will das Unternehmen die Bedürfnisse der Kunden erfüllen, für Freude beim Shoppen sorgen sowie ein einfaches und bequemes Einkaufserlebnis bieten. Kaufen können die Menschen auf dem Marktplatz unter anderem TV-Geräte, Smartphones, Wasserkocher, Drogerieartikel und Lebensmittel bekannter Marken. Doch bislang weiß das kaum jemand. Entsprechend hoch ist der Druck vor der Werbe-Premiere.

Die Kampagne besteht aus mehreren Elementen. Sie verbindet eine choreografierte Inszenierung mit Alltagssituationen rund um das Thema Einkaufen. Sie rückt den Last-Mile-Service und das „Double 11“-Versprechen der Marke in den Fokus. Wer bis 11 Uhr bestellt, bekommt seine Ware noch am selben Tag bis 23 Uhr ausgeliefert. „Unser erster TV-Spot ist eine Hommage an das, was Joybuy einzigartig macht: bekannte Marken, schnelle Lieferung und ein unkompliziertes Einkaufserlebnis, das Freude bereitet“, heißt es aus dem Unternehmen. Das Ganze trägt der neuinterpretierte Ohrwurm von NSync. „Buy buy buy“ als wortverspielter Kaufaufruf.

Der 30-sekündige Werbespot wird auf den wichtigsten europäischen Streaming-Plattformen und Mediatheken ausgespielt. Dazu zählen Netflix, Joyn ProSiebenSat.1, RTL+, HBO, ZDF, ARD, Sky, Paramount+, Discovery+, Disney+ und DAZN. Joybuy zeigt sich europaweit zudem auf mehr als 2.000 Werbeflächen in europäischen Metropolen, in denen der „Double 11“-Service verfügbar ist. Dazu zählen Städte wie Düsseldorf, London, Paris und Amsterdam.

Entstanden ist der Film in London. Die Kreation verantwortet VCCP.



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Facebook & Instagram: WARC sagt Meta ein Mega-Werbeplus auf 240 Milliarden US-Dollar voraus


Wird offenbar stark genutzt: Der Meta Ads Manager

Meta hat sein Werbegeschäft zuletzt massiv mit KI aufgerüstet. Jetzt fährt der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp die Ernte ein. Glaubt man den Forschern von WARC, dann werden die Werbeumsätze von Meta in diesem Jahr um knapp ein Viertel ansteigen. Spannend ist der Ausblick auf 2027.

Von diesen Umsätzen können die traditionellen Medien nur träumen: 240 Milliarden US-Dollar wird Meta in diesem Jahr mit Werbung umsetze

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Preiswerbung: Gericht hebt UVP-Urteil gegen Penny auf


Penny hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben und damit auf die durchgestrichene UVP bezogen.

Im Rechtsstreit um Prospektwerbung mit durchgestrichener UVP kassierte Penny zunächst eine Niederlage. In zweiter Instanz kommt das OLG Köln jedoch zu einem anderen Ergebnis.

Im Rechtsstreit um Preisangaben in einem Werbeprospekt hat sich der Discounter Penny in zweiter Instanz durchgesetzt. Die Richter des Oberlandesgerichts (OLG) Köln gaben der Berufung des Unternehmens statt (Az. 6 U 92/25), wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Penny darf damit weiterhin mit durchgestrichenen Angaben einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) werben. Das Urteil des Landgerichts Köln wurde aufgehoben. Die Entscheidung ist bislang nicht rechtskräftig, eine Revision zum Bundesgerichtshof wurde zugelassen. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Vorwurf: Ersparnis wird vorgegaukelt

Die Handelskette hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben. Die Prozentzahl bezog sich auf eine durchgestrichene UVP von 79 Cent. Die Verbraucherzentrale kritisiert, dass Kunden in die Irre geführt würden. So werde eine hohe Ersparnis vorgegaukelt, die nicht überprüft werden könne. Ob der Joghurt jemals zum UVP-Preis verkauft wurde, sei nicht nachvollziehbar. Verbraucher fassten die Darstellung als Rabattwerbung auf. Penny bestreitet dies. Der aktuelle Ladenpreis werde der UVP lediglich gegenübergestellt.

Branded-Entertainment-Format von Charles & Charlotte

Bei Penny brodelt auf Youtube ab sofort die Gerüchteküche

Penny baut seine Social-Media-Strategie weiter aus und richtet seinen Youtube-Kanal neu aus. Zum Auftakt startet am 12. Mai das neue Reality-Entertainment-Format „Gerüchteküche“, das auf Gossip, Konflikte und gemeinsames Kochen setzt. Entwickelt wurde das Format gemeinsam mit der Agentur Charles & Charlotte.

Das OLG Köln hat an der Aufmachung des Prospekts nichts auszusetzen. In diesem Fall liege keine Bekanntgabe einer Preisermäßigung vor, so die Gerichtssprecherin. Der Senat sah keinen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung.

Verbraucherzentrale will Revision einlegen

Die Verbraucherzentrale kündigte bereits an, Revision einzulegen. „Das OLG Düsseldorf hat unsere Rechtsauffassung in einem vergleichbaren Verfahren gegen Aldi bereits eindeutig bestätigt. Diese wichtige Frage muss endgültig und in höchster Instanz geklärt werden“, sagte die Leiterin der Stabsstelle Recht, Gabriele Bernhardt.

Das Landgericht Köln hatte im Sommer 2025 in erster Instanz den Verbraucherschützern recht gegeben. Die Richter stützten sich auf die Preisangabenverordnung. Danach müssen Händler, die mit Preisrabatten werben, immer den niedrigsten Preis angeben, der innerhalb der letzten 30 Tage für das entsprechende Produkt verlangt wurde. So hatte es der Europäische Gerichtshof 2024 entschieden. (dpa-AFX)

Dieser Text erschien zuerst auf www.lebensmittelzeitung.net.



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FIFA World Cup 2026: So will Lay’s mit Will Ferrell in Amerika das WM-Feuer entfachen


Will Ferrell und Lay’s motivieren gemeinsam für die im Juni startende WM in den USA, Kanada und Mexiko

Dank Stars wie Lionel Messi und Thomas Müller, die mittlerweile in der Major League Soccer spielen, ist Fußball in Nordamerika deutlich populärer geworden. Doch viele können mit „Soccer“ immer noch nicht viel anfangen. Damit sich das zur WM ändert, rührt Lay’s jetzt kräftig die Werbetrommel – zusammen mit Comedian Will Ferrell.

Der FIFA World Cup 2026 wirft seine Schatten voraus: In knapp vier Wochen startet das Mega-Turnier mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika – und kehrt damit nach 1994 zum zweiten Mal auf nordamerikanischen Boden zurück. In der Zwischenzeit hat sich, was die Fußballzuneigung der Amerikaner angeht, einiges getan. Zwar zieht der Ballsport die Massen in den USA und Kanada bei weitem nicht so sehr in den Bann wie American Football, Baseball und Eishockey – doch das runde Leder kommt auch dank immer mehr großer Namen in der Profiliga MLS zunehmend besser an. Die WM soll jetzt dabei helfen, Fußball in Nordamerika noch populärer zu machen.

Auch die offiziellen FIFA-Sponsoren spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Das jüngste Beispiel ist Lay’s. Unter dem Motto „Jump On, Amercia“ startet die Pepsico-Chipsmarke eine groß angelegte Kampagne, die verdeutlichen soll, dass der moderne Fußball und die WM perfekt in die geliebte Eventkultur amerikanischer Sportarten passt.
Herzstück des Auftritts ist ein Werbefilm, in dem Schauspieler und Comedian Will Ferrell das Klischee des „Bandwagon Fans“ – jemand, der ein Event nur wegen des temporären Hypes verfolgt – umdeutet und Cowboys mit seinem gelben Lay’s-Truck genauso für die WM motiviert wie American-Football-Star Marshawn Lynch. David Beckham, der auch in der WM-Kampagne von Schwestermarke Pepsi zu sehen ist, ist hingegen not amused über die Bezeichnung „Bandwagon Fan“ – springt als Fußball-Legende aber natürlich dennoch mit auf den Truck auf.
„Die Leute tun gerne so, als müsste man eine Art Test bestehen, um die FIFA-Weltmeisterschaft genießen zu können“, sagt Ferrell. „Lay’s sagt im Grunde genommen: Vergiss das. Spring einfach auf den Zug auf, schnapp dir ein paar Chips und hab Spaß. Es braucht kein Fußball-Fachwissen, nur Begeisterung und Snacks.“

Mega-Kampagne mit vielen Stars

Pepsi animiert Fußballfans, nach ihren eigenen Regeln zu spielen

Erst vor kurzem hat Pepsi seine „Football Nation“-Plattform rund um Fankultur veröffentlicht, jetzt legt die Getränkemarke mit einem Markenfilm nach. Im Mittelpunkt: Eben jene Fans – und jede Menge Stars.

Teil der Kampagne ist auch eine echte „Bandwagon Tour“, mit der die Marke mit Aktivierungen in Großstädten wie Los Angeles, Dallas und New York City die Fußballbegeisterung entfachen will. Zudem launcht Lay’s zum Turnier in den USA verschiedene Limited Editions in den Geschmacksrichtungen „Argentinian‑Style Steak with Chimichurri“, „Brazilian‑Style Garlic Sauce“ sowie „Wavy French Onion Soup“. Des weiteren gibt es ein Gewinnspiel, bei dem Fans ein limitiertes „Go-Soccer“-Trikot von Lay’s gewinnen können. Während des Turniers ist die Brand auch an den Austragungsorten sowie in Social Media mit Giveaways und besonderen Aktionen präsent.
In den internationalen Märkten setzt Lay’s im WM-Umfeld auf die bereits 2023 gestartete Kampagne „No Lay’s, No Game“. In diesem Zusammenhang bringt die Pepsico-Marke die „Epic Watch Party“ zurück, bei der Fußballfans im Supermarkt überrascht werden – und dazu eingeladen werden, ein WM-Spiel mit den fünf Promis Lionel Messi, David Beckham, Thierry Henry, Alexia Putellas und Steve Carell zu schauen.



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