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Neuer TikTok Feed: Du kannst ihn in Deutschland schon nutzen
In den USA startet TikTok den neuen Local Feed, um User mit Inhalten, Geschäften und Dienstleistungen aus der Nähe zu verbinden. Das Gute für User in Deutschland: Hier gibt es mit dem Nearby Feed schon ein Pendant.
Auch im großen Digitalkosmos von TikTok mit weltweit über 1,5 Milliarden Usern können sich User und Unternehmen aus der gleichen Region ganz nah sein. Dafür sorgt ein neuer Local Feed, den die US-Version TikToks vorstellt. Einen vergleichbaren Feed finden User in der EU und im UK bereits in ihren Apps. Er ergänzt Optionen wie den For You Feed und den Entdecken-Bereich, den TikTok Shop und den Gefolgt-Feed sowie den neuen experimentellen Discussion Feed mit brandaktuellen News und Trendthemen.
Discussion Tab auf TikTok:
Das sind die Themen, über die alle reden

So sieht der Local Feed aus: In Deutschland als Nearby Feed verfügbar
Das seit Kurzem operierende USDS TikTok Joint Venture hat auf dem eigenen Blog den Local Feed vorgestellt. Dazu erklärt das Team:
Today we’re announcing the Local Feed, a new feature designed to help you discover and connect with content, businesses, and services wherever you are. The Local Feed makes it easier to live like a local. Whether you’re rediscovering your own neighborhood or in a new city for the first time, it’s now even easier to get the inside scoop on must-try restaurants, shops, museums, and events from creators on TikTok.
Der Feed ist im Home-Bereich zu finden und zeigt Posts und Inhalte an, die aus der Nähe der User stammen. Dabei werden keine Inhalte von Personen angezeigt, die unter 18 Jahr alt sind. Die Location Services, die zur Einordnung ebenso genutzt werden können wie die Aktualität der Inhalte, sind bei den Usern per Default ausgestellt. Aktivieren sie diese über die Einstellungen, kann TikTok USDS JV genaue Standortdaten sammeln, solange die App geöffnet ist. Das könnte für einige User zum kritischen Faktor werden, seitdem die neue US-Version von TikTok eine so große Nähe zur US-Regierung aufweist, die diverse Personendaten zu kritikwürdigen Zwecken wie der Verfolgung von Personen durch die Behörde ICE nutzen mag.

Von Vorteil kann der Local Feed indessen sein, wenn User auf der Suche nach Geschäften, Restaurants, Sightseeing-Orten oder schlichtweg Inhalten aus der Nachbarschaft sind. Zudem könnten lokale Geschäfte von Laufkundschaft profitieren, die über diesen Feed auf ihre Lokalität aufmerksam wird.
In der EU und im UK können User schon länger auf diesen Feed zugreifen. Dort heißt er Nearby oder In der Nähe. TikTok erklärt:
[…] Der Feed ‚In der Nähe‘ basiert auf deinen Interessen und Interaktionen, aber es werden dir darin empfohlene Inhalte von TikTok-Creator*innen angezeigt, die lokale Inhalte in deiner Region veröffentlichen oder Standorte oder Dienstleistungen in deiner Stadt, deinem Bundesland oder deiner Region markieren […].
In Deutschland startete der In der Nähe-Feed im Dezember 2025, ebenfalls mit freiwilliger Standortfreigabe und umfassenden Insights zu lokalen Themen und Entitäten.
„In der Nähe“-Feed startet in Deutschland:
TikTok zeigt dir Hotspots in deiner Stadt

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Reels Trending Ads: Meta verkauft virale Aufmerksamkeit
Meta baut Werbung im kulturellen Moment weiter aus: Ads erscheinen neben noch mehr viralen Reels rund um Groß-Events, Creator treiben Verkäufe und GenAI produziert Content in Serie. Marken können so direkt an Trends andocken, statt sie zeitverzögert zu bespielen.
Social Media und Kultur verschmelzen zunehmend. Auf TikTok entscheidet #BookTok inzwischen mit darüber, welche Bücher zu Bestsellern werden, und YouTube sicherte sich die Übertragung der Oscars ab 2029. Meta will diese Dynamik nicht nur orchestrieren, sondern sie auch monetarisieren und kulturelle Aufmerksamkeit zum buchbaren Inventar machen.
Auf den IAB Newfronts, einem Event für digitale Werbung, und der Shoptalk, einer Konferenz für E-Commerce und Retail, zeigte der Konzern, wie Marken in kulturelle Peak-Momente eingebettet werden. Reels Trending Ads werden ausgebaut und direkt mit viralen Momenten verknüpft, während neue Creator und GenAI Features Content, Commerce und Performance enger verzahnen. Laut Konzern bieten die Plattformen aktuell die beste Umgebung für Creator-Kooperationen, vor YouTube und TikTok. 2025 zahlte Meta fast drei Milliarden US-Dollar an Creator aus, ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der beste Werbeplatz ist jetzt der virale Kulturmoment
Meta erweitert Reels Trending Ads und macht daraus ein Premiuminventar für kulturelle Ereignisse. Ads lassen sich künftig rund um Events wie Fashion Week, Formel 1 oder Black Friday platzieren, ergänzt um neue Kategorien wie TV, Travel oder Finance. Wie Meta bestätigt, werden Ads direkt nach besonders relevanten Reels ausgespielt. Also genau dort, wo User ohnehin aufmerksam sind. Werbung orientiert sich damit weniger an klassischen Zielgruppen und stärker an Momenten mit hoher Aufmerksamkeit. Parallel testet Meta ein neues Buchungsmodell für solche Peak-Momente, etwa rund um große kulturelle Ereignisse, saisonale Hochphasen oder Produkt-Launches. Advertiser können sich Zeitfenster von bis zu 24 Stunden sichern, um in Phasen besonders hoher Aufmerksamkeit präsent zu sein.
Die Entwicklung rund um Reels Trending Ads wird auch durch Nutzungs- und Wirkungsdaten gestützt. Laut Meta ist die Video-Watchtime auf Instagram im Jahresvergleich um mehr als 30 Prozent gestiegen, was die wachsende Bedeutung von Video im Nutzungsmix unterstreicht. Gleichzeitig zeigen interne Analysen, dass Reels Trending Ads einen zusätzlichen Ad Recall Lift von 6,6 Prozentpunkten erzielen, also messbar stärker im Gedächtnis der Nutzer:innen bleiben als vergleichbare Kampagnen ohne diese Platzierung.

Der Konzern adressiert mit Reels Trending Ads auch ein zentrales operatives Problem vieler Marketing Teams. Trends entstehen und skalieren im Feed in Echtzeit, während Kampagnen oft noch Planung, Abstimmung und Freigaben durchlaufen. Bis Inhalte live gehen, hat sich die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen häufig bereits verlagert. Von Erinnerungen an 2016 bis hin zu Memes – ein gutes Beispiel liefern die zuletzt verbreiteten Videos und Bilder rund um Jon Hamm – zeigt sich, wie schnell sich Themen auf Social Media entwickeln und verbreiten.
Das Kurzvideoformat Reels etabliert sich damit zunehmend als zentraler Treiber kultureller Trends und Dynamiken. Auf Facebook wuchs die Videonutzung im vierten Quartal im Jahresvergleich weiterhin im zweistelligen Prozentbereich, und auf Instagram entfallen laut Meta bereits rund 85 Prozent der in Direktnachrichten geteilten Inhalte auf Reels.
Creator Commerce wird messbar und skalierbar
Reels wird zur Bühne für Marken, die an kulturellen Momenten andocken wollen, und Meta baut gleichzeitig die Verbindung zwischen Content und Kauf aus. Product Tagging ermöglicht es, Produkte direkt in Posts, Reels und Stories zu markieren. So verkürzt sich der Weg von Inspiration zum Kauf deutlich. Laut Meta wird Influencer Marketing damit erstmals durchgängig messbar, weil Verkäufe konkreten Creator-Kooperationen zugeordnet werden können. Der Roll-out ist für 22 Märkte geplant, darunter Deutschland.

Parallel entwickelt Meta den Creator Marketplace weiter und integriert Targeting-Funktionen direkt in den Ads Manager. Unternehmen können Creator nicht mehr nur nach Reichweite auswählen, sondern auch nach Zielgruppen-Fit und Performance-Potenzial.
Auch der Partnership Ads Hub wird überarbeitet. Bestehende Creator-Inhalte lassen sich schneller in Kampagnen überführen und plattformübergreifend ausspielen, inklusive Facebook. Meta verweist darauf, dass die Kombination aus Creator Content und Paid Distribution zu niedrigeren Kosten pro Conversion und höheren Klickraten führt.
Ein Asset, viele Ads: Meta skaliert Creative mit GenAI
Meta baut zudem die Creative-Produktion innerhalb der Advantage+ Suite zur skalierbaren Infrastruktur aus. Neue GenAI Features ermöglichen es, aus einzelnen Bild-Assets automatisch Video-Ads zu generieren, ergänzt um UGC-Style-Varianten mit Avataren, KI-Voiceover, Übersetzungen sowie automatisch an Sprache und Markt angepasste Texte im Bild. Alle Anpassungen lassen sich gebündelt im Ads Manager steuern, sodass Inhalte schneller für unterschiedliche Märkte und Zielgruppen angepasst und in mehreren Varianten ausgespielt werden können, ohne zusätzliche Produktionsschritte. In ersten Tests zeigen Anzeigen, die überwiegend mit AI-gestützten Video-Tools erstellt wurden, höhere Klickraten und Conversion-Raten.

Meta testet außerdem Funktionen, die Kataloge automatisch in Videoformate übersetzen und dynamisch in Reels ausspielen. Statt statischer Listings entstehen visuelle Inhalte, die sich nahtlos in den Feed einfügen und laut Unternehmen höhere Conversions erzielen.

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