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Nintendo Direct: Neues zu Kingdom Hearts, Splatoon und The Legend of Zelda: Ocarina of Time
In der aktuellen Direct-Veranstaltung präsentiert Nintendo die kommenden Spiele-Highlights für die Nintendo Switch und Switch 2. Neben zahlreichen Ankündigungen werden auch den zunehmenden Gerüchten um ein Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ein Ende gesetzt.
Remake des beliebten Zelda-Klassikers
Die Gerüchte um ein Zelda-Remake haben ein Ende. Mit einigen kurzen Szenen kündigt Nintendo am Ende seiner Präsentation das kommende Spiel The Legend of Zelda: Ocarina of Time an. Viel verraten die Sequenzen dabei nicht, jedoch verrät Nintendo, dass das Spiel exklusiv für die Nintendo Switch 2 und noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Onimusha: Way of the Sword
Schwertlastig wird es auch im neuen Teil der Onimusha-Reihe. Onimusha: Way of the Sword ist der fünfte (reguläre) Teil der Serie und bringt gewohnt action-lastige Kampfeinlagen mit sich. Als Neuheit nennt Nintendo insbesondere die Implementierung einer Bewegungssteuerung der Joy-Con-2-Controller. Das Spiel soll am 25. September 2026 unter anderem für die Switch 2 erscheinen.
Koop als Zeitvertreib im Team
Beim Ko-op-Titel Orbitals handelt es sich um ein Weltraum-Action-Spiel, das zeichnerisch an einen 90er-Jahre Anime erinnert. Die zwei Entdecker Maki und Omura müssen den Weltraum erforschen und stoßen dabei auf allerhand Gefahren und Rätsel, die es in guter Koop-Manier zu lösen gilt.
Orbitals unterstützt die neue, auf die Switch 2 beschränkte GameShare-Funktion, sodass zwei Spieler den Titel im lokalen Netzwerk mit zwei Endgeräten, aber nur einer Spielkopie spielen können. Das Spiel soll ab sofort im eShop als Download erscheinen.
Das Spiel Big Walk ist ebenfalls ein Koop-Titel, bei dem die Spieler in die Rolle kugliger Figuren schlüpfen, spazieren gehen und dabei Rätsel lösen oder Hindernisse überwinden müssen.
Wofür steht DK – Donkey Kong?
Nintendos hämmernder Lieblings-Gorilla ist dieses Mal direkt mehrfach vertreten. Im Online-Portal stehen der Spielerschaft mit „DK Challenge voll von der Rolle!“ verschiedene Donkey-Kong-Titel zur Auswahl, in denen sich anhand verschiedener Herausforderungen spielerisch gemessen werden kann. Der Modus steht vom 10. Juni, 3:00 Uhr bis 1. September, 9:59 Uhr zur Verfügung.
Für Donkey Kong Bananza kommt mit DK-Insel & Smaragdjagd zudem ein kostenpflichtiger DLC heraus, der noch heute erscheinen soll.
Sport frei!
In Nintendo Switch Sports Resort können sich Spieler abermals sportlich ertüchtigen. Spielerisch knüpft das neue Spiel an seine Vorgänger Wii Sports Resort und Switch Sport an, bietet dabei aber eine wesentlich bessere Grafik. Mit Boxen, Tennis (und Tischtennis), Jetskifahren, Skateboarding, Bogenschießen, Daumenringen, Volleyball, Bowling, Basketball, Golf, Kunstfliegen und Seilspringen stehen insgesamt 12 Sportarten zur Auswahl. Nintendo Switch Sports Resort soll am 22. Oktober 2026 für die Switch 2 erscheinen.
Star Fox – „Let’s rock and roll!
Nach der jüngst zurückliegenden Ankündigung zum Remake des N64-Klassikers Star Fox zeigt Nintendo im Rahmen der aktuellen Direct-Show neue Szenen aus dem bevorstehenden Titel.
Das Spiel wird, wie bereits zuvor benannt, ohne Verzögerungen am 25. Juni 2026 erscheinen. Zudem wird ab heute eine kostenlose Demo verfügbar sein.
Kingdom Hearts IV
Mehrere Jahre war es ruhig um einen weiteren Ableger der Kingdom-Hearts-Reihe, doch nutzt Square Enix die Nintendo-Show, um den neuesten Trailer zu Kingdom Hearts IV zu präsentieren.
Abermals muss sich Protagonist Sora der Dunkelheit stellen und das dieses Mal in der echten Welt. Mit dabei sind seine Weggefährten rund um Donald, Goofy und Co. Details zum angedachten Veröffentlichungsdatum werden nicht genannt, jedoch, dass das Spiel auf allen gängigen Plattformen zeitgleich erscheinen soll.
Splatoon Raiders als Einzelspielerabenteuer
Während sich Splatoon 1 bis 3 auf farbige Mehrspielerschlachten besinnte, präsentiert Nintendo mit Splatoon Raiders nun einen Einzelspielertitel, in dem es in guter Manier ebenfalls um allerhand Farbkleckse geht. Aber dem nicht genug; eine eigene Basis muss errichtet und Waffen sowie Gimmicks hergestellt werden. Weitere Informationen zum Spiel will Nintendo in einer gesonderten Veranstaltung ausschließlich zum Spiel nennen. Erscheinen soll es indes am 23. Juli 2026 für die Switch 2.
- Orbitals (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Pokémon Pokopia – Kostenloses Update und Erweiterungspass (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Donkey Kong Bananza: DK-Insel & Smaragdjagd (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Xenoblade Chronicles Definitive Edition (Release 9. Juni 2026 (digi.), 30. Juli 2026 (phys.), Nintendo Switch 2)
- Rise of the Tomb Raider: 20 Year Celebration (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Snow Runner (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- DK Challenge voll von der Rolle! (Release 10. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Observer: System Redux (Release 18. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Devil May Cry 5 Devil Hunter Edition (Release 23. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Deltarune Chapter 5 (Release 24. Juni 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Star Fox (Release 25. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
- Rhythm Paradise Groove (Release 2. Juli 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Fitness Boxing 3: Your Personal Trainer Switch 2 Edition (Release 16. Juli 2026, Nintendo Switch 2)
- Splatoon Raiders (Release 23. Juli 2026, Nintendo Switch 2)
- Xenoblade Chronicles 2 Switch 2 Edition (Release 30. Juli 2026 (digi.), 1. Oktober 2026 (phys.), Nintendo Switch 2)
- Final Fantasy XIV Online (Release August 2026, Nintendo Switch 2)
- Big Walk (Release 4. August 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Lies of P: Complete Edition (Release 6. August 2026 (digi.), 2. Oktober 2026 (phys.), Nintendo Switch 2)
- Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 (Release 27. August 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- RuneScape: Dragonwilds (Release 15. September 2026, Nintendo Switch 2)
- Fire Emblem: Fortune’s Weave (Release 17. September 2026, Nintendo Switch 2)
- Onimusha: Way of the Sword (Release 25. September 2026, Nintendo Switch 2)
- Lords of the Fallen II (Release Herbst 2026, Nintendo Switch 2)
- Rayman Legends Retold (Release 1. Oktober 2026, Nintendo Switch 2)
- Kingdom Hearts Kollektion (Realease 8. Oktober, Nintendo Switch 2)
- Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen (Release 9. Oktober 2026, Nintendo Switch 2)
- Tales of Eternia Remastered (Release 16. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Final Fantasy Resonance (Release 22. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- One Piece: Grand Gourmet (Release 23. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Hello Kitty Party Land (Release 29. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Metaphor: ReFantazio (Release 12. November 2026, Nintendo Switch 2)
- Xenoblade Chronicles 3 Switch 2 Edition (Release 3. Dezember 2026, Nintendo Switch 2)
- Dragon Quest Monsters: Die welkende Welt (Release 3. Dezember 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
- Warhammer 40.000: Space Marine 2 (Release Winter 2026, Nintendo Switch 2)
- Stellar Blade (Release 2026, Nintendo Switch 2)
- The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Release 2026, Nintendo Switch 2)
- Jujutsu Kaisen Rumble: Survivaton (Release 2026, Nintendo Switch 2)
- The Duskbloods (Release 2026, Nintendo Switch 2)
- Minecraft Switch 2 Edition (Release 2026, Nintendo Switch 2)
- DayZ Cool Edition (Release 2026, Nintendo Switch 2)
- Muramasa: Revenant Blades (Release Anfang 2027, Nintendo Switch und Switch 2)
- Atelier Karia: Das Nachtkönigreich und das Lexikon der Erinnerungen (Release Anfang 2027, Nintendo Switch 2)
- Ninjala 2: The Uncharted Planet (Release Frühjahr 2027, Nintendo Switch 2)
- Everbloom (Release Frühjahr 2027, Nintendo Switch 2)
- Xenoblade Genesis (Release 2027, Nintendo Switch 2)
- Pikuniku 2 (Release 2027, Nintendo Switch 2)
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Mythos 5 nur für ausgewählte Partner: Anthropics Fable 5 ist so mächtig, dass es in Ketten muss
Anthropic hat zwei neue KI-Modelle vorgestellt, die die Leistungsfähigkeit öffentlich zugänglicher Systeme auf ein neues Niveau heben sollen. Mit Mythos 5 veröffentlicht das Unternehmen erstmals ein Modell, das nach eigenen Angaben Fähigkeiten der bislang intern als besonders risikoreich eingestuften „Mythos-Klasse“ besitzt.
KI-Modell mit neuem Leistungsniveau
Eigenen Angaben zufolge übertrifft Claude Fable 5 sämtliche bislang allgemein verfügbaren Modelle von Anthropic. Das gelte insbesondere für komplexe Aufgaben, die mehrere Arbeitsschritte erfordern oder über längere Zeiträume bearbeitet werden müssen. Hier soll sich Fable 5 deutlich von den Vorgängern absetzen. Besonders hervor hebt das Unternehmen dabei Anwendungen in der Softwareentwicklung, wissenschaftlichen Forschung, Datenanalyse, Wissensarbeit sowie beim visuellen Verständnis von Bildern und Dokumenten.
Mehr Leistung birgt auch mehr Risiken
Anthropic sieht Fable 5 derzeit in nahezu allen relevanten Benchmarks als das aktuelle Maß der Dinge, räumt jedoch zugleich ein, dass die Leistungssteigerung neue Risiken mit sich bringe, die bei bisherigen Modellen in dieser Form noch nicht bestanden hätten. Entsprechend geht das Unternehmen in der Ankündigung nicht nur auf die Verbesserungen, sondern auch auf potenzielle Missbrauchsmöglichkeiten ein.
KI-Systeme dieser Leistungsklasse seien inzwischen in Bereichen angekommen, in denen sie Kriminellen oder anderen Akteuren einen echten praktischen Vorteil verschaffen könnten. Als Beispiele nennt Anthropic in der Ankündigung die Suche nach und Ausnutzung von Schwachstellen in Software, die Unterstützung komplexer Cyber-Angriffe, bestimmte biologische und chemische Forschungsfragen sowie die sogenannte Modell-Destillation, also den Versuch, die Fähigkeiten eines KI-Systems für den Aufbau konkurrierender Modelle zu kopieren. Dabei handele es sich aus Sicht des Unternehmens nicht mehr nur um theoretische Risiken, sondern um reale Gefahren, die besondere Schutzmaßnahmen erforderlich machten.
Diese seien nicht zuletzt deshalb notwendig, weil Modelle der Mythos-Klasse inzwischen in der Lage seien, Schwachstellen in Software zu identifizieren, Angriffswege zu entwickeln und verschiedene Phasen eines Cyber-Angriffs zu unterstützen. Zu den Risiken sollen unter anderem Aufklärung und Informationsbeschaffung, die Identifikation von Schwachstellen, die Entwicklung von Exploits, laterale Bewegungen innerhalb kompromittierter Netzwerke sowie weitere Bestandteile sogenannter agentischer Cyber-Angriffe zählen.
Sicherheitsvorkehrungen können bislang nicht umgangen werden
Um Missbrauch zu verhindern, wurden neue Sicherheitsmechanismen entwickelt und umfangreichen internen wie externen Tests unterzogen. Anthropic berichtet von mehr als 1.000 Stunden externer Sicherheitsprüfungen, bei denen keine universell funktionierende Umgehungsmethode gefunden worden sei. Gleichzeitig räumt das Unternehmen aber unumwunden ein, dass absolute Sicherheit nicht erreichbar sei und daher auch nicht garantiert werden könne. Ziel sei es vielmehr, Umgehungsversuche so aufwendig zu gestalten, dass sie rechtzeitig erkannt und gestoppt werden können, bevor sie in größerem Umfang eingesetzt werden oder Schaden anrichten können.
Anthropic gibt zwar an, dass auch harmlose Anfragen gelegentlich die eher konservativ ausgelegten Sicherheitsvorkehrungen auslösen könnten, den eigenen Untersuchungen zufolge liege die Quote jedoch bei lediglich 5 Prozent der Sitzungen.
Ausgebaute wissenschaftliche Fähigkeiten
Neben den Sicherheitsaspekten hebt Anthropic in der Ankündigung die wissenschaftlichen Fähigkeiten der neuen Modellgeneration hervor. Als Beispiel nennt das Unternehmen eine Aufgabe aus der Gentherapie-Forschung, bei der das Modell Eigenschaften genetisch veränderter Virushüllen vorhersagen sollte. Dabei soll Mythos 5 sogar spezialisierte Proteinmodelle übertroffen haben, obwohl es für diese Aufgabe nicht gezielt trainiert worden sei. Dies könnte sich erheblich auf die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente auswirken, in der Anthropic großes Potenzial sieht.
Gleichzeitig weist Anthropic jedoch darauf hin, dass dieselben Fähigkeiten theoretisch auch für problematische biologische Forschung genutzt werden könnten. Auf dieses Problem haben bereits in den vergangenen Wochen zahlreiche KI-Unternehmen und Forscher in einem an die US-Regierung gerichteten öffentlichen Brief hingewiesen, in dem neue gesetzliche Vorgaben zur Kontrolle synthetischer DNA und RNA gefordert wurden.
Als zusätzliche Schutzmaßnahme werden derzeit nahezu alle Anfragen aus den Bereichen Biologie und Chemie automatisch an das schwächere Opus-Modell 4.8 weitergeleitet. Langfristig plant Anthropic, die Schutzmechanismen auszubauen und zugleich präziser zu gestalten, um wissenschaftliche Anwendungen weniger stark einzuschränken.
Weitere neue Sicherheitsmechanismen
Ein weiterer Schwerpunkt der Ankündigung betrifft die sogenannte Destillation, bei der die Funktionsweise eines KI-Modells für andere Systeme kopiert werden soll. Laut Anthropic habe es in der Vergangenheit bereits Versuche gegeben, Claude-Modelle systematisch auszulesen, um daraus konkurrierende Systeme zu entwickeln. Da Fable 5 deutlich leistungsfähiger als frühere Modelle sei, sieht das Unternehmen in einem Nachbau die Gefahr, dass dort die jeweiligen Schutzmechanismen entfernt werden und dies die Verbreitung von Hochleistungs-KI zusätzlich beschleunigen könnte. Entsprechende Anfragen sollen daher durch die neuen Klassifizierer erkannt und eingeschränkt werden.
Mit der Einführung von Modellen der Mythos-Klasse verschärft Anthropic zudem die Richtlinien zur Datenspeicherung. Um die genannten Sicherheitsanforderungen erfüllen zu können, werden künftig sämtliche Eingaben und Interaktionen mit Fable 5, Mythos 5 und ähnlichen Modellen für 30 Tage gespeichert. Dies soll ausschließlich Sicherheitszwecken dienen, die gespeicherten Daten würden weder für das Training noch für andere kommerzielle Zwecke verwendet. Zudem werde jeder menschliche Zugriff auf diese Daten protokolliert.
Mythos nach wie vor nicht öffentlich
Enttäuscht dürften zahlreiche Anwender sein, die nach den bislang wiederholt vage formulierten Aussagen von Anthropic zu Claude Mythos gehofft hatten, zumindest einen eingeschränkten Zugriff auf das auf Cyber-Sicherheit spezialisierte KI-Modell des Unternehmens zu erhalten. Offenbar sind die dafür erforderlichen Sicherheitsmechanismen nach Einschätzung von Anthropic noch nicht weit genug entwickelt, um eine Veröffentlichung für die breite Öffentlichkeit zu ermöglichen. Dennoch handelt es sich bei dem nun vorgestellten Mythos 5 bereits um eine „abgeschwächte“ Version, obwohl technisch dasselbe Basismodell zum Einsatz kommt, allerdings mit deutlich mehr Einschränkungen in sensiblen Bereichen.
Zugang erhalten daher zunächst Teilnehmer des „Project Glasswing“, das gemeinsam mit US-Behörden und Cyber-Sicherheitsorganisationen betrieben wird. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen weitere Organisationen über ein breiter angelegtes „Trusted Access Program“ Zugang zu Mythos 5 erhalten. Darüber hinaus plant Anthropic ein separates Programm für Forscher aus den Lebenswissenschaften, die die biologischen Fähigkeiten des Modells nutzen möchten.
Preise und Verfügbarkeit
Anthropic stellt Fable 5 ab heute bis zum 22. Juni in den Tarifen Pro, Max, Team sowie den lizenzbasierten Enterprise-Tarifen ohne zusätzliche Kosten bereit. Sollten es die verfügbaren Kapazitäten zulassen, erwägt das Unternehmen eine Verlängerung des genannten Zeitraums. Andernfalls wird Anthropic beide Modelle zu identischen Preisen anbieten. In diesem Fall verlangt der KI-Spezialist sowohl für Fable 5 als auch für Mythos 5 jeweils 10 US-Dollar pro eine Million Eingabe-Tokens und 50 US-Dollar pro eine Million Ausgabe-Tokens. Laut Anthropic liegen die Kosten damit bei weniger als der Hälfte der bisherigen Mythos-Preview-Modelle. Fable 5 ist ab sofort verfügbar, während Mythos 5 weiterhin ausgewählten Partnern vorbehalten bleibt.
Sobald die verfügbaren Kapazitäten es zulassen, soll Fable 5 wieder fester Bestandteil der Abonnement-Tarife werden.
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Hersteller-Benchmarks: AMD Venice schlägt Nvidia Vera in eigener Testauswahl

Vor wenigen Wochen wählte Nvidia für erste Benchmarks der Vera-CPU selbst die Tests aus, nun setzt AMD mit eigenen Tests auf Venice dagegen. Wer da wohl gewinnen wird!? Das ist natürlich eine rein rhetorische Frage, denn wenn ein Hersteller auf einen anderen reagiert ist die Antwort bereits vorab zu 100 Prozent klar.
Die Intention von AMD, auf den neuen starken Mitbewerber im Prozessorsegment zu reagieren, ist dabei klar: Alles, was Nvidia bieten will, gibt es doch schon und wird in ganz naher Zukunft durch AMDs Zen-6-Prozessor in der Epyc-Familie nur noch deutlicher ausgebaut. Dass Venice dabei mit bis zu 256 Kerne und einer gesteigerten IPC durchaus stark wird, steht auch außer Frage, dennoch lassen Hersteller-Benchmarks stets einen gewissen „Cherry-Picked“-Geschmack. Das nun damit auf Nvidias Cherry-Picked-Tests, ausgeführt durch Phoronix, reagiert wird, entbehrt dabei natürlich auch nicht einer gewissen Ironie.
In einem Blog-Post inklusive Fußnoten zur Methodik (PDF-Dokument) zeigt AMD die kommenden Epyc-Prozessoren in jeder Lebenslage in Front. Das Gesamtergebnis sieht den 256-Kerner weit in Front, gleichzeitig zieht AMD aber auch Intels CPU mit nach oben – diese waren bei Nvidias Vorabtests noch weit abgeschlagen angezeigt worden und zogen deshalb bereits deutliche Zweifel nach sich.
Im Detail beleuchtet AMD noch ein wenig mehr, wo und wie man gegen Nvidia gewinnt. Die Basis ist dabei stets ein Rack, das 100 kW als Power-Budget zur Verfügung hat. Das lässt auch gewisse Rückschlüsse auf die Steigerungen im eigenen Haus zu: Mit 33 Prozent mehr Kernen soll beispielsweise 50 Prozent mehr Leistung in SPEC herauskommen – Takt und IPC spielen hier also auch eine Rolle. In allen anderen Benchmarks ist der Vorsprung aber nicht so groß, hier sind es maximal 39 Prozent Zuwachs im eigenen Haus, was am Ende auch als Durchschnitt angegeben ist.
Genau diese Angaben verdeutlichen am Ende jedoch, was von Hersteller-Benchmarks oder einer durch den Hersteller gewählten Auswahl von Tests zu halten ist: nicht viel. Sie ermöglichen lediglich in ganz gewissen Punkten eine grobe Einordnung, stehen aber nie für das komplette Produkt und manchmal nicht einmal ihr geplantes Einsatzgebiet. Das bedeutet nicht, dass die Werte falsch sind – das erlauben sich die Firmen nicht. Das Produkt arbeitet in den gewählten Tests einfach oft nur nicht da, wo es hingehört, was besonders schnell für jeden Gegenspieler gilt.
Heute bleibt als Erkenntnis zurück, dass AMD Venice sehr schnell wird, sogar der wohl schnellste Prozessor im Serversegment werden dürfte. In rund sechs Wochen wird es weitere Details geben, zum Event AMD Advancing AI 2026 dürfte der Hersteller die Produkte und mehr offiziell vorstellen.
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Klappmaus für die Hemdtasche: Logitechs Mobi Fold begleitet in allen Taschen

Logitechs Mini-Mobilmaus Mobi Fold soll das werden, was früher der Kugelschreiber war: Ein Begleiter für jede Tasche, den man immer dabei haben kann. Sie soll es auch im digitalen Zeitalter ermöglichen, überall und ständig das Büro aufbauen und arbeiten zu können.
Die Mobi Fold wird aufgeklappt zu einer V-förmigen Maus, eingeklappt wirkt sie wie eine dicke Brieftasche. Angaben zur Größe macht Logitech vorab aber nicht. Das An- und Ausschalten übernimmt der Nager automatisch beim Klappvorgang, die Laufzeit soll bei bis zu 30 Tagen liegen.
Verbindung und Einsatzzweck
Die Verbindung erfolgt über Bluetooth mit maximal drei Endgeräten, der Business-Version der Maus liegt zusätzlich ein Logi-Bolt-USB-C-Empfänger bei. Unterstützt werden Windows, macOS, ChromeOS, Android, iPadOS und Linux. Auf Googles Betriebssystemen wird zudem Fast Pair unterstützt, das Geräte beim Koppeln automatisch erkennt und die Verbindung mit nur einem Klick ermöglicht.
Darüber hinaus soll die Mobi Fold leise klicken. Scrollen erfolgt über die Touch-Fläche und ist adaptiv, passt sich also der Geschwindigkeit des Fingers an. Das Touch-Panel stellt außerdem zwei Tastenfunktionen bereit, die über die Options-App belegt werden können. Einsatzgebiete sieht Logitech im mobilen Arbeiten in Cafes oder an Flug- und Bahnhöfen und an Tablets. Die Mobi Fold soll aber auch eine Alternative zu Trackpads sein: Sie reduziere die Beanspruchung von Muskeln um 22 Prozent.
Sorgen um die Langlebigkeit versucht Logitech zu zerstreuen. Eine Silikonhülle schütze den Nager bei Stürzen, das Scharnier liege innen und sei auf eine tägliche Nutzung über 15 Jahre hinweg ausgelegt, betont das Unternehmen. Zudem sei die Maus staubgeschützt – was für einen Nager normalerweise aber eigentlich kein wichtiges Feature ist.
Preise und Verfügbarkeit
Die Maus startet für rund 80 Euro in den Handel. Die schwarze Version wird weltweit angeboten, Weiß und Lila gibt es in ausgewählten Regionen. Ob Deutschland dazugehört, ist unklar. Die Business-Version mit Bolt-Empfänger kostet einen Aufpreis von gut 5 Euro, also rund 85 Euro in drei Farben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Logitech unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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