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NM1090 Pro SSD: Lexar bringt 8-TB-Version des Flaggschiffs


NM1090 Pro SSD: Lexar bringt 8-TB-Version des Flaggschiffs

Lexars schnellste SSD für Verbraucher, die NM1090 Pro mit PCIe 5.0 und SM2508-Controller, gab es bisher mit maximal 4 TB Speicherplatz. Jetzt kündigt der Hersteller eine 8-TB-Version an, die sogar noch etwas schneller agiert.

Lexar legt noch einmal 400 MB/s drauf

Nach eigenen Angaben von Lexar wurde die NM1090 Pro mit 8 TB „für KI-PCs, Kreativschaffende und Anwender entwickelt, die sowohl auf große Kapazitäten als auch hohe Bandbreiten angewiesen sind“. Während das 4-TB-Modell mit maximal 14.000 MB/s beim Lesen und 13.000 MB/s beim Schreiben spezifiziert ist, gibt Lexar für die neue 8-TB-Version sequenzielle Transferraten von bis zu 14.400 MB/s lesend und 13.400 MB/s schreibend an.

Das war es allerdings auch schon mit den Details. Davon ausgehend, dass sich am bisherigen Schema der Serie nichts ändert, sind der effiziente SM2508-Controller, Micron TLC-NAND und 8 GB DRAM-Cache zu erwarten. Sofern sich die TBW wie üblich parallel zur Speicherkapazität verdoppeln, könnten 5.600 TB geschrieben werden, bevor die 5-jährige Garantie vorzeitig erlischt.

Da Lexars Computex-Auftritt ganz klar im Zeichen der KI-Systeme steht, wird auch dieses Produkt mit entsprechender Eignung beworben: Die hohe Speicherkapazität soll Platz für große KI-Modelle bieten, während die Leistung hochauflösende Assets und mehrere parallele KI-Anwendungen unterstütze.

Die Lexar NM1090 Pro zählt zu den aktuellen High-End-SSDs mit PCIe 5.0. ComputerBase hatte die 2-TB-Version getestet, die auch dauerhaft hohe Schreibraten erreichen kann, bei einem Gaming-Benchmark aber schwächelte.

  • Alle gegen die WD_Black SN8100: Biwin X570 Pro, Lexar NM1090 Pro, XPG Mars 980 Blade, Crucial T710

Angaben zu Preis und Verfügbarkeit der NM1090 Pro 8 TB machte Lexar bisher noch nicht. Das 4-TB-Modell der Serie kostet zur Stunde rund 500 Euro. Für die 8-TB-Version ist mehr als der doppelte Preis zu erwarten.

ComputerBase hat Informationen in diesem Artikel vorab von Lexar unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Corsair Warthog: Martialisches Militär-Gehäuse nutzt Jet-Taster


Corsair Warthog: Martialisches Militär-Gehäuse nutzt Jet-Taster

Das Warthog will nicht elegant, sondern martialisch sein. Corsair greift für das auf der Computex 2026 vorgestellte Gehäuse daher auf ein „Militär-Design zurück“, das auch das I/O-Panel umfasst. Tasten sitzen hinter Abdeckungen, die an diejenigen eines Kampfjets erinnern sollen.

Damit soll sich das Warthog, dessen Name entweder an ein Flugzeug oder den Buggy aus dem Shooter Halo denken lässt, visuell lose an das (deutlich dezentere) Corsair C70 aus dem Jahr 2012 anlehnen, das ebenfalls „militärisch“ aussehen sollte. Hier geht Corsair allerdings bei der Gestaltung deutlich aggressiver vor. Kantige Dreiecksformen, grobes Mesh mit 3D-Struktur, die den Luftdurchsatz um 12,7 Prozent steigern soll, Schalterabdeckungen aus Metall und Lanyard an der Front nebst Tragegriffen fallen deutlich stärker ins Auge.

Technisch gestaltet Corsair das Warthog gemäß aktueller Standards – und baut groß. Kühler und Grafikkarten werden nicht eingeschränkt, lange GPUs mit einer Stütze vor dem Durchbiegen bewahrt. Die Anzahl der Festplatten wird allerdings auf drei beschränkt, wovon zwei auf das 2,5″-Format entfallen.

Die Kühlung übernehmen zwei 360-mm-Radiatoren (Deckel und Seite) oder maximal 13 120-mm-Lüfter. Sie werden über Corsairs „InfiniRail“-Befestigungssystem verbaut, das auch die Nutzung breiterer Lüfter ermöglicht. Maximal passen zwei 200-mm-Lüfter hinter die Front.

Corsair Warthog (Bild: Corsair)

Im einfachen Warthog, das in Schwarz oder Olivgrün verkauft wird, liefert Corsair aber keine Lüfter mit. Diese gibt es erst mit der RS-Variante, die zwei neue 200-mm- und einen 120-mm-Lüfter aus der RS-Serie besitzt. RGB-LEDs spart sich Corsair, es solle nichts von der Optik des Gehäuses ablenken, lautet die Begründung. Über eine integrierte Lüftersteuerung verfügt das Warthog nicht, Lüfter müssen einzeln über das Mainboard gesteuert werden.

Darüber hinaus spendiert Corsair dem Tower noch ein paar untypische Features. Der Mainboard-Tray besteht aus Lochblech, was die Kabelführung durch zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten erleichtern soll. Zusätzlich beleuchtet Corsair die Anschlüsse des Mainboards. Dies erleichtere es Kabel einzustecken, heißt es. Angeschaltet wird die Beleuchtung über die Vorderseite des Warthog.

Zu Preisen und zur Verfügbarkeit hat Corsair noch keine Angaben gemacht.

GIF Das Corsair Warthog WX-02 trifft den Zeitgeist im Militär-Antlitz



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Neue LCDs für Spieler: Asus setzt auf 5K mit Dual Mode und TUF im Doppelpack


Neue LCDs für Spieler: Asus setzt auf 5K mit Dual Mode und TUF im Doppelpack

Asus hat auch neue Gaming-Monitore mit LCD-Technik zur Computex vorgestellt. Darunter ist der ROG Strix 5K XG27JCEG mit 5K-IPS-Panel und Dual Mode. Bei den TUF-Modellen gibt es VA mit UWQHD auf 34 Zoll und IPS mit WQHD auf 27 Zoll zur Auswahl.

ROG Strix 5K XG27JCEG

Nicht nur namentlich erinnert der neue ROG Strix 5K XG27JCEG an den auf der CES vorgestellten ROG Strix 5K XG27JCG, denn beide bieten ein IPS-Panel mit 5.120 × 2.880 auf 27 Zoll und somit sehr hohe 218 ppi, das „E“ beim Neuling aber einen großen Unterschied bei der Bildwiederholrate. Statt mit 180 Hz wie beim XG27JCG, arbeitet der neue XG27JCEG bei nativer Auflösung lediglich mit 80 Hz. Allerdings gibt es ebenfalls den Dual Mode zum Umschalten auf WQHD mit 320 Hz.

Asus nennt eine Reaktionszeit von geringen 0,3 ms und spricht von „Fast IPS“. Für reduzierte Schlieren bei Bewegung sorgt ELMB2. Ferner werden 95 Prozent von DCI-P3 und Display HDR 400 genannt. DisplayPort 1.4, HDMI 2.1 und USB-C mit 15 Watt sind bei den Anschlüssen vertreten. Weitere USB-Ports müssen vorhanden sein, denn eine KVM-Switch-Funktion gibt es ebenfalls. Zudem wird mit den Features AI Visual, Dynamic Shadow Boost und Dynamic Crosshair geworben. Das Asus DisplayWidget Center soll wiederum automatische Firmware-Updates und den Im- oder Export von Monitoreinstellungen ermöglichen.

ROG Strix XG27JCEG
ROG Strix XG27JCEG (Bild: Asus)

Weder einen Preis noch einen Termin zum Marktstart hat Asus für den XG27JCEG genannt. Der Vorgänger XG27JCG ist bereits im Handel ab 715 Euro erhältlich.

TUF VG27AQML5F und VG34WQML5F

In der TUF-Serie wurde der 27-Zoll-Monitor TUF Gaming VG27AQML5F im klassischen 16:9-Format mit 2.560 × 1.440 Pixeln angekündigt. Das IPS-Panel arbeitet mit hohen 320 Hz und soll in der höchsten Overdrive-Einstellung eine Reaktionszeit von 0,3 ms erreichen. Unterstützung für FreeSync und G-Sync sowie ELMB Sync werden genannt. 95 Prozent von DCI-P3 und Display HDR 400 stehen hier ebenfalls auf dem Papier.

TUF Gaming VG27AQML5F (Bild: Asus)

Der TUF Gaming VG34WQML5F nutzt wiederum ein gebogenes VA-Panel mit 3.440 × 1.440 auf 34 Zoll. Nativ arbeitet er mit 240 Hz, kann aber im Dual Mode auf 480 Hz beschleunigt werden. Dann sinkt allerdings die Auflösung auf 1.720 × 720 Pixel. Die minimale Reaktionszeit gibt Asus mit 0,5 ms an. FreeSync Premium, DisplayHDR 400, 95 % DCI-P3 und ELMB werden außerdem aufgeführt.

TUF Gaming  VG34WQML5F
TUF Gaming VG34WQML5F (Bild: Asus)

Bei beiden TUF-Neulingen kommt ein überarbeiteter Standfuß mit „Quick Release“-Installation und kleinerer Grundfläche zum Einsatz. Er bietet unter anderem eine Höhenverstellung und Pivot.

Dennoch bewirbt Asus an dieser Stelle noch eine alternative Halterung: Der TUF Gaming Monitor Arm AAS02 wird am Tisch mit einer typischen C-Klemme fixiert. Er soll Monitore mit bis zu 32 Zoll und 10 kg (flach) respektive 7 kg (curved) Gewicht unterstützen.

TUF Gaming Monitor Arm AAS02
TUF Gaming Monitor Arm AAS02 (Bild: Asus)

Auch zu diesen Neuheiten hat Asus keine Angaben zu Verfügbarkeit und Preisen gemacht.



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Withings BodyFit: Vernetzte Waage zeigt Fett und Muskeln in sechs Körperzonen


Withings BodyFit: Vernetzte Waage zeigt Fett und Muskeln in sechs Körperzonen

Bild: Withings

Mit der Withings BodyFit bringt Withings eine neue, vernetzte Körperanalysewaage für zu Hause auf den Markt, die innerhalb von zehn Sekunden Aufschluss über die Zusammensetzung des Gewichts geben soll. Über einen ausziehbaren Griff erfasst die Waage die Körperzusammensetzung in sechs Zonen und gibt physiologische Einblicke.

Bioelektrische Impedanzspektroskopie korreliert mit DEXA

Auf diese Weise soll für den Nutzer die Verteilung von Muskel- und Fettmasse in verschiedenen Körperbereichen sichtbar werden. Die Messung orientiert sich an einer auch in Arztpraxen und Diagnostikzentren genutzten Methode, dem DEXA-Scan. Hierbei handelt es sich um ein klinisches Verfahren zur Analyse von Fett- und Muskelmasse. In einer Vergleichsstudie zeigte die Withings-Technologie eine Korrelation von bis zu 99 Prozent bei der Fettmasse und von bis zu 98 Prozent bei der Muskelmasse, womit das Unternehmen die Aussagekraft der erhobenen Werte untermauern möchte.

Withings BodyFit Handgriff
Withings BodyFit Handgriff (Bild: Withings)

Auch für Anwender von medikamentösen Therapien zur Gewichtsreduktion mit dem Wirkstoff GLP-1 soll die Withings BodyFit alltagsnahe Einblicke geben, da GLP-1-Nutzer zwar viel Gewicht verlieren können, dies aber unter Umständen trotzdem das falsche Körpergewebe betrifft. Mit der Withings BodyFit lasse sich kontrollieren, dass der Gewichtsverlust vor allem Fett betrifft und zugleich Muskelmasse erhalten bleibt.

Die bioelektrische Impedanzspektroskopie (BIS) der Withings BodyFit arbeitet mit 13 Frequenzen bis zu 800 kHz und wurde laut Hersteller gegen DEXA validiert, woraus sich die oben genannten Werte für die Korrelation ergeben. Die ITO-Glaswaage mit Farbdisplay bildet die Muskel-Fett-Verteilung in einer 12-Zonen-Matrix ab. Nutzer werden daraufhin in Kategorien wie „Athletic”, „Strong” oder „Powerhouse” eingeordnet.

Withings BodyFit (Bild: Withings)

Für alle Funktionen braucht es das Abo Withings+

Über die App der Withings BodyFit erhalten Nutzer automatisch eine Kalorienbilanz und gewohnheitsbasierte Empfehlungen zwischen den Messungen, um die Körperzusammensetzung langfristig zu verbessern. Die Withings-App erstellt eine kontinuierliche, personalisierte Ausgangsbasis, sodass sichtbar werden soll, wenn Muskelmasse unbemerkt abnimmt, sich die Fettverteilung verschiebt oder ein Trainingsplan Wirkung zeigt. Dazu erhalten Nutzer einen kostenlosen einmonatigen Testzugang zu Withings+, inklusive des KI-Assistenten, der die Messwerte einordnet und Hinweise gibt.

Withings-App: Körperzusammensetzung
Withings-App: Körperzusammensetzung (Bild: Withings)

Datenschutz: Keine Weitergabe der Daten an Dritte

Laut Withings sind alle Messdaten Ende-zu-Ende verschlüsselt. Zudem gibt Withings Gesundheitsdaten weder an Dritte noch an Werbetreibende oder Versicherungen weiter. Nutzer behalten laut Hersteller die vollständige Kontrolle über ihre Daten und können diese jederzeit in der App löschen. Withings ist nach ISO 27001, ISO 27701 und HDS zertifiziert.

Günstiger als die letzten Messstationen von Withings

Nach dem Gesundheitsspiegel Withings Omnia und der Longevity-Station Withings Body Scan 2, die erst später in diesem Jahr für 500 Euro in den Handel kommen wird, bringt Withings mit BodyFit vor allem auch wieder eine günstigere Waage auf den Markt, die deshalb potenziell für mehr Kunden von Interesse sein könnte. Denn die Withings BodyFit ist ab dem 1. Juli 2026 zum Preis von 249,95 Euro (UVP) bei Withings erhältlich.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Withings unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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