Künstliche Intelligenz
Noch ein Streaming-Dienst: HBO Max startet in Deutschland
Nach langer Vorbereitung ist der Streaming-Dienst HBO Max jetzt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg verfügbar. Seit dem Morgen des 13. Januars können Nutzer das Angebot von Warner Bros. Discovery abonnieren, um darüber Filme wie „Harry Potter“ und Serien wie „Game of Thrones“ zu schauen.
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HBO Max kann auf zwei Arten gebucht werden: Wer auch RTL-Inhalte sehen will und etwas Geld sparen möchte, kann den Streaming-Dienst im Bundle mit RTL+ buchen. So bekommt man RTL+ Premium und HBO Max Basis mit Werbung für 12 Euro statt für 16 Euro im Monat. Für das Bundle bestehend aus RTL+ Premium Werbefrei und HBO Max Standard zahlt man 18 Euro im Monat – separat müsste man 26 Euro zahlen.
Wer die RTL-Inhalte nicht braucht, fährt mit einem Einzelabo von HBO Max besser:
- Basis mit Werbeunterbrechungen: Kostet 6 Euro pro Monat. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 7 Euro pro Monat.
- Standard: Kostet 12 Euro pro Monat. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 13 Euro pro Monat.
- Premium: Kostet 17 Euro pro Monat. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 18 Euro pro Monat.
4Kab 17 Euro im Monat
Zu jedem Tarif ist ein Sport-Zusatzabo für monatlich 3 Euro erhältlich. Darin sind Eurosport 1 und Eurosport 2 mit Radsport, Tennis und anderen Sportarten enthalten. Die für den Februar angesetzten Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 können alle HBO-Max-Nutzer ohne Aufpreis sehen – auch wenn sie das Sport-Zusatzpaket nicht gebucht haben.
Im Basis-Abo mit Werbung und im Standard-Abo kann man auf zwei Geräten gleichzeitig in Full-HD-Auflösung streamen. Das Standard-Abo zeigt keine Werbung und bietet die Möglichkeit, 30 Inhalte fürs Offline-Schauen herunterzuladen. Wer Filme und Serien in 4K-Auflösung sehen möchte, muss das Premium-Abo für 17 Euro im Monat buchen. Eine Möglichkeit, diese Abo-Stufe mit RTL+ zu kombinieren, wird nicht angeboten.
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Wer will, kann HBO Max in Deutschland und Österreich auch über Prime Video buchen. Dadurch braucht man keine separate App, am Preis ändert sich jedoch nichts.
Sky verliert HBO-Inhalte
Bislang waren viele HBO-Inhalte in Deutschland bei Sky zu sehen. Sky Deutschland soll von der RTL Group übernommen werden – der Deal steht, muss aber noch von Regulierungsbehörden abgenickt werden. Da HBO Max im Bundle mit RTL+ angeboten wird, verlieren RTL und Sky die HBO-Inhalte also nicht komplett.
Für Sky-Nutzer ist der Start von HBO Max in Deutschland dennoch erst einmal eine schlechte Nachricht. Zwar sollen bei den Sky-Angeboten parallel zu HBO Max weiterhin einige Serien wie „The White Lotus“, „Euphoria“ oder „House of the Dragon“ zu sehen sein, neue Serien wie „A Game of Thrones: A Knight of the Seven Kingdoms“ werden aber ausschließlich bei HBO Max gezeigt. Zudem sind bereits einige ältere HBO-Inhalte aus dem Sky-Abo verschwunden. Dazu gehören die Original-Serie von „Game of Thrones“ und die „Harry Potter“-Filme.
Netflix will Warner Bros. kaufen
Wie lange HBO Max in seiner aktuellen Form angeboten wird, bleibt abzuwarten. Denn die Situation um den Streaming-Dienst ist vertrackt: Der Aufsichtsrat von Warner Bros. Discovery möchte das Entertainment-Geschäft von Warner Bros. an den Konkurrenten Netflix verkaufen. Doch auch Paramount hat ein Übernahmeangebot abgegeben und versucht aggressiv, die Warner-Aktionäre davon zu überzeugen. Nun hat sich Paramount sogar zu einer Klage gegen Warner entschieden.
Aktuell ist unklar, ob Netflix HBO Max weiter als separaten Dienst anbieten möchte, sollte die Übernahme erfolgreich sein. Auch Konkurrent Paramount bietet einen eigenen Streaming-Dienst an, in dem HBO-Inhalte theoretisch angeboten werden könnten.
Künstliche Intelligenz
Linien, Licht und leise Töne: Die Bilder der Woche 9
Sieben Tage, sieben sehr unterschiedliche Motive – verbunden durch ein feines Gespür für Linie, Licht und Reduktion. Unsere Auswahl zeigt, welche Wirkung Bilder entfalten können, wenn Gestaltung und Technik bewusst zusammenspielen. Klare Kontraste, gezielte Schärfe und eine ruhige Bildaufteilung lenken den Blick und geben den Motiven Raum.
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Auffällig ist der Mut zur Vereinfachung. Viel Leerraum, starke Hell-Dunkel-Gegensätze und wiederkehrende Formen prägen gleich mehrere Aufnahmen. Architektur wird zur Geometrie, Spuren im Schnee zu grafischen Zeichen und ein Alltagsobjekt zum Studienobjekt. Dazu kommen feine Naturbeobachtungen und ein Hauch von Humor. So entsteht eine Bildstrecke, die technische Präzision und erzählerische Leichtigkeit klug verbindet.
Ich gehe in den Birkenwald, denn meine Pillen… von Otto Hitzegrad

Ich gehe in den Birkenwald, denn meine Pillen
(Bild: Otto Hitzegrad)
Ein Birkenwald im Winter. Die schmalen, hellen Stämme stehen dicht nebeneinander. Schnee liegt auf dem Boden und verleiht dem Bild Ruhe. Die Schwarz-Weiß-Umsetzung betont die starken Kontraste zwischen der weißen Rinde und den dunklen Zwischenräumen. Die senkrechten Linien verleihen dem Foto einen klaren Rhythmus. Stamm für Stamm entsteht so ein grafisches Muster.
Galeriefotograf Otto Hitzegrad hat uns zu seinem Bild geschrieben: „’Ich gehe in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald‘ (frei nach Martin Kippenberger). Na gut, man kann denken, was man will, ich fand das passend. Den Birkenweg hatte ich schon lange im Visier, als aber Neuschnee fiel, habe ich mich frühmorgens sofort auf mein Fahrrad geschwungen, damit ich diese kleine Birkenallee menschenfrei hatte! Obwohl ich ungern hochkant fotografiere, war das hier ein Muss.“
secret eye 1 von anbeco4macro

secret eye 1
(Bild: anbeco4macro)
Eine Siamkatze schaut durch eine Glastür, in der sich ihr Gesicht spiegelt und somit doppelt. Ihre blauen Augen leuchten intensiv und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Durch die Spiegelung entstehen zwei Ebenen, die durch die Linien der Glastür voneinander getrennt werden.
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Fotografin Anne Bender berichtet über ihr Bild: „Die Spiegelung der Siamkatze in der Glastür eines Geschäfts fiel mir direkt auf. Der Titel ‚secret eye‘ ergab sich dann bei genauerer Betrachtung des Fotos am Rechner. Die Bearbeitung beschränkte sich auf leichte Farbanpassungen (Hervorhebung der Augen), das Entrauschen und das Zuschneiden des Bildes, sodass die Türfuge genau ins Zentrum des Bildes rückte.“

footprints I
(Bild: lgfokus)
Fußabdrücke ziehen sich durch eine schneebedeckte Fläche. Die minimalistische Komposition lebt von dem vielen Leerraum. Die Spur verläuft leicht diagonal durchs Bild und gibt die Richtung vor. Durch die reduzierte Gestaltung wird der Blick ganz auf Formen und Kontraste gelenkt, wodurch die Aufnahme fast grafisch wirkt. Trotz der Stille ist Bewegung zu spüren. Das Bild zeigt anschaulich, wie stark ein Motiv wirken kann, wenn es konsequent reduziert wird.
Glühbirne von lichtbild

Glühbirne
(Bild: lichtbild)
Eine zerbrochene Glühbirne füllt das Bild. Risse durchziehen das Glas und legen das Innenleben frei. Die eigentlich runde Form der Glühbirne kontrastiert mit den harten, unregelmäßigen Linien der Glassplitter. Klare Kontraste heben das Objekt vom Hintergrund ab und lenken den Blick auf seine Details. Das Experiment zeigt: Selbst ein kaputtes Alltagsobjekt kann eine starke Bildwirkung entfalten.
Abbey Road von Martin Ruopp

Abbey road
(Bild: Martin Ruopp)
Zwei Pinguine marschieren nebeneinander über den Beton am Meer. Im Hintergrund funkelt das Wasser und auf den Felsen dösen Artgenossen. Der Auftritt wirkt wie ein tierisches Cover-Remake – nur ohne Zebrastreifen. Der Moment sitzt und der Gleichschritt verleiht der Szene Witz und Rhythmus.
Oktagon von Karsten Gieselmann

Oktagon
(Bild: Karsten Gieselmann)
Ein Blick nach oben, in ein Treppenhaus. Die Kamera blickt exakt ins Zentrum des oktogonalen Lichthofs. Acht Kanten formen ein klares Muster. Stufe um Stufe zieht sich das Geländer nach oben und rahmt die Öffnung wie ein grafisches Element ein. Eine strenge Symmetrie bestimmt das Bild. Die Wiederholung der Formen erzeugt Rhythmus und Ruhe zugleich. Das Foto zeigt eindrucksvoll, wie aus Architektur reine Geometrie wird. Das Treppenhaus wirkt nicht mehr funktional, sondern wie eine abstrakte Komposition.
Berge im Herbst von Texas Longhorn

Berge im Herbst
(Bild: Texas Longhorn)
Sanfte Bergketten ziehen sich in der Ferne durch die Landschaft. Darüber spannt sich ein Himmel mit Wolken. Die Wiesen leuchten in warmen Farben, während die dunkleren Wälder Kontraste setzen. Der Blick wandert vom farbigen Vordergrund hinauf zu den Gipfeln im Hintergrund. Weiches Licht modelliert die Formen und betont die Strukturen der Natur. So entsteht eine Berglandschaft, die Stille und Weite ausstrahlt und die ganze Farbvielfalt des Herbstes in den Bergen zeigt.
(vat)
Künstliche Intelligenz
Keypad 2 NFC: „Ab Start“ mit HomeKey von Apple – Aliro sei Dank
Nukis gerade vorgestellte Aliro-Erweiterung für die Smart Locks des österreichischen Anbieters soll zum Verkaufsstart mit den Standards HomeKey (Apple) sowie Digital Home Key (Samsung) kompatibel sein. Das teilte die Firma gegenüber Mac & i mit. „Apple HomeKey und Samsung Digital Home Key unterstützen ab Start Aliro 1.0 und werden somit auch funktionieren“, so das Unternehmen. Aliro, ein Smart-Lock-Standard der Zertifizierungsorganisation Connectivity Standards Alliance (CSA), wurde in dieser Woche offiziell in der ersten Finalversion verabschiedet. Unklar blieb zunächst, ob Apple, Samsung und auch Google Updates für ihre Software liefern müssen, damit Aliro 1.0 unterstützt wird.
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Ein Standard für Apple, Samsung und Google
Mit Apple HomeKey und Samsung Digital Home Key ist es möglich, Schlösser per NFC zu öffnen. Dazu muss man nur sein Smartphone oder seine Computeruhr an ein NFC-fähiges Keypad halten. Bislang klappte das jeweils nur mit passender Hardware, so bietet etwa der chineische Anbieter Aqara mit dem U200 eines der ersten Schlösser nur für Home Key an. Aliro vereinheitlicht die Schnittstelle nun erstmals, orientiert sich dabei an anderen Smart-Home-Standards wie Matter.
Nukis Keypad 2 NFC ist eine neue Version des bestehenden, Bluetooth-basierten Keypads für die smarten Schlösser des Herstellers. Es lässt sich für bestehende Locks des Herstellers ab der 2. Generation nachrüsten. Bislang wird nur per Fingerabdruck oder PIN-Code entsperrt, mit der NFC-Variante kommt nun Aliro via NFC hinzu. Verkaufsstart ist ab dem 24. März, einen Preis hat Nuki noch nicht genannt. Das Gerät ist bislang das erste seiner Art auf dem europäischen Markt.
Ultra-Wideband fehlt noch, Nuki überlegt aber
Zum Einsatz von Aliro muss ein Matter-Hub im Netzwerk vorhanden sein, gab Nuki weiter an. Bei Apple wäre das dann ein HomePod 2, HomePod mini oder Apple TV 4K. Auf der IFA hatte Nuki das System mit einem SmartThings-Hub demonstriert. Interessant: Neben HomeKey und Digital Home Key soll man auch die Nuki-App zum Entsperren per NFC nutzen können – via neuer „Tap to Open“-Funktion.
Das Keypad 2 NFC wird laut Nuki Ultra-Wideband (UWB) nicht unterstützen, obwohl das die HomeKey-only Konkurrenz von Aqara (noch nicht in Europa erhältlich) mittlerweile kann. Die Auto-Unlock-Funktion ist darüber deutlich genauer und sicherer möglich als mittels Bluetooth Low Energy (BLE). UWB sei eine „wegweisende Technologie“ so Nuki, „für ein noch präziseres Hands-free-Erlebnis“, die man für europäische Türsysteme anpassen will. Das Unternehmen möchte aber noch keine Roadmap verraten, wann es so weit ist. Das heißt wohl: Wer HomeKey oder Digital Home Key mit Nuki einsetzen will, muss später eine weitere Keypad-Variante erwerben, wenn er auch noch UWB haben möchte.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Zurechtfinden in Windows 11 – nicht nur für Windows-10-Umsteiger | c’t uplink
Wer jetzt von Windows 10 auf Windows 11 umsteigt, mag von Optik und Optionen abgeschreckt sein. Aber auch Langzeitnutzer von Windows 11 bekommen ständig Neuerungen untergeschoben. Im Podcast geht c’t-Redakteur und Windows-Experte Jan Schüßler ausführlich auf den aktuellen Entwicklungsstand ein und gibt viele Tipps, wie Sie sich Taskleiste, Startmenü, Datenschutzeinstellungen, Explorer und mehr individuell einstellen. Die Tipps sind daher nicht nur für Umsteiger von Windows 10 interessant, sondern auch, falls Sie auf der ewigen Baustelle Windows 11 gerade mal ein paar Wochen lang nicht in alle Konfigurationsfenster geschaut haben.
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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
Das Startmenü gibt es gerade in einer alten und neuen Version, Jan beschreibt die Unterschiede und wie Sie Nerviges abschalten. Auch die Taskleiste von Windows 11, anfangs von vielen als optionsarm empfunden, hat Angenehmes dazugelernt. Im Explorer ist wie schon immer bei Windows ratsam, die Dateiendungen anzuzeigen. Das neue Kontextmenü macht einiges besser, vieles langsamer oder schlechter, aber es gibt einen Weg zurück.
Zudem geben wir Tipps zu Zusatzfunktionen, sowohl mitgelieferten, die Sie nur – an der richtigen Stelle – installieren müssen, als auch welche aus dem Download-Store. Einige der Tools verursachen allerdings mehr Probleme, als sie nutzen. Als besonders hilfreich und gut integriert erweisen sich vor allem Microsofts eigene Tools, die Sysinternal Tools und die PowerToys.
Schließlich der Datenschutz: Die berüchtigte Telemetrie lässt sich recht einfach recht gründlich ausschalten, aber viele andere Einstellungen erfordern ebenfalls Aufmerksamkeit. Auch hier helfen Drittanbietertools nur eingeschränkt.
Zu Gast im Studio: Jan Schüßler
Host: Jörg Wirtgen
Produktion: Tobias Reimer
► Der c’t-Artikel zum Thema (Paywall):
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Startmenü und Taskleiste:
Desktop und Explorer:
Zusatzfunktionen:
Datenschutz:
[Link auf
In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.
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(jow)
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