Apps & Mobile Entwicklung
FSR 4.1 Super Resolution: Ein verbessertes Upsampling kommt per Leak
AMD hat erst Ende des letzten Jahres unter dem Namen „Redstone“ Verbesserungen am Upsampling vorgenommen: FSR Ray Regeneration (Test) und FSR Frame Generation AI (Test) sind erschienen, das eigentliche Upscaling ist dagegen überraschenderweise gleich geblieben. Das scheint sich nun in Kürze mit FSR 4.1.0 zu ändern.
FSR 4.1.0 verbessert sichtbar die Bildqualität
So ist im Guru3D-Forum eine DLL-Datei aufgetaucht, mit deren Hilfe mittels des Treiber-Override-Features nicht mehr FSR 4.0.3, sondern FSR 4.1.0 in Spiele injiziert wird. Der Leaker „The Creator“ ist dabei offenbar Teil von AMDs eigentlich unter NDA stehendem „Vanguard“-Team, das Treiber vorab auf Fehler überprüft.
Angeblich soll die Datei mit dem Adrenalin 26.3.1 nächsten Monat Einzug in den offiziellen Release halten – vermutlich zeitgleich mit dem Release von Crimson Desert, einem von AMD unterstützten Spiel, das unter anderem auch Raytracing und als zweites Spiel überhaupt FSR Ray Regeneration nutzen wird.
Im Internet gibt es auch schon mehrere Berichte über einen positiven Effekt von FSR 4.1.0, der auch in mehreren Screenshotvergleichen festgehalten wurde. Dabei sei jedoch erwähnt, dass Screenshots keine gute Möglichkeit darstellen, um die Qualität von Upscaling zu untersuchen. Natürlich sind diese aber ein Anfang.
Und dieser sieht durchaus positiv aus. Zwei Dinge sind dabei auffällig: Je aggressiver der Upsampling-Modus ist, desto größer sind die Unterschiede zwischen FSR 4.0.3 und FSR 4.1.0 zugunsten Letzterem. Darüber hinaus soll die neue Version allen voran feine Elemente wie Vegetation verbessern. Auch die Bildstabilität scheint in mehreren Vergleichen besser zu sein, darüber hinaus gibt es Berichte von reduziertem Ghosting.
In Sachen Performance hat sich offenbar nichts geändert, hier soll FSR 4.1.0 genauso schnell wie die vorherigen Versionen arbeiten. Das soll auch auf älteren RDNA-3-Grafikkarten der Fall sein, auf denen sich die neue Version genauso erzwingen lässt wie die älteren Derivate.
So kann FSR 4.1.0 auf eigene Gefahr genutzt werden
Geleakt wurde die Treiber-Datei „amdxcffx64.dll“, mit deren Hilfe sich FSR 4.1 potenziell in jedes Spiel injizieren lässt, das mindestens über FSR 3.1 verfügt. Jedoch sollte vor dem Download bedacht werden, dass diese Datei nicht offiziell von AMD stammt. Diese kann daher nicht nur Fehler enthalten, sondern auch manipuliert worden sein. Der Download geschieht also auf eigene Gefahr.
Es ist auch möglich, die neue Version in nativen FSR-4-Spielen zu nutzen, auch dann sollte der Treiber-Override funktionieren. Damit dies möglich ist, muss die Datei in den System32-Ordner von Windows kopiert und die bereits vorhandene amdxcffx64.dll-Datei überschrieben werden. Dann sollte der Treiber nicht mehr das bisherige FSR 4.0.3, sondern FSR 4.1.0 injizieren.
Eine alternative und auch etwas sicherere Variante ist, stattdessen das Tool Optiscaler zu benutzen. Das hat den Vorteil, dass das Tool dann auch anzeigt, welche FSR-Version gerade läuft. So kann man sich dann sicher sein, dass gerade FSR 4.1.0 aktiv ist, darüber hinaus kann zum Vergleich auf andere FSR-Versionen gewechselt werden. Berichten zur Folge ist dafür eine der Nightly-Builds des Optiscalers notwendig, die es im Discord-Channel des Entwicklers gibt.
Nach dem offiziellen Release wird es einen Test geben
Falls FSR 4.1.0 tatsächlich im Adrenalin 26.3.1 enthalten ist oder wenn es zu einem späteren Zeitpunkt erscheint, wird sich ComputerBase wie gewohnt das verbesserte AMD-Upsampling im Detail ansehen und Vergleiche gegenüber FSR 4.0.3 sowie Nvidias DLSS 4 und DLSS 4.5 durchführen. Gegen letzteres hat AMD nämlich aufzuholen, was FSR 4.1.0 dann eventuell erfüllen wird.
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Microsoft: Surface Pro und Laptop werden bis zu 470 Euro teurer

Microsoft hebt die Preise der zum Teil schon im Jahr 2024 vorgestellten, aber immer noch aktuellen Surface Pro und Surface Laptop mit Snapdragon-X-SoC erneut deutlich an: Bis zu 470 Euro mehr müssen Kunden ab sofort für ein technisch unverändertes Einstiegsmodell zahlen.
Gestiegene Einkaufspreise als Grund
Gegenüber Windows Central hat Microsoft diesen Schritt – wie zu erwarten – mit zuletzt gestiegenen Preisen für Speicher und weitere Komponenten begründet.
Due to recent increases in memory and component costs, Surface is updating pricing on Microsoft.com for its current‑generation hardware portfolio. We remain committed to delivering value to customers and partners while upholding our standards for quality and innovation.
Microsoft gegenüber Windows Central
So stark sind die Preise gestiegen
Am deutlichsten fallen die Preisanpassungen bei den beiden größten Surface Laptop aus, hier sind es gegenüber der initialen Vorstellung 470 Euro, die Kunden inzwischen mehr zahlen müssen. Bei einigen Modellen hatte es bereits im Jahr 2025 leichte Preisanpassungen gegeben, die Tabelle weist den kumulierten Preisanstieg seit der Vorstellung aus.
Für Consumer nur mit Snapdragon X
Surface Pro und Surface Laptop gibt es seit 2024 für Endkunden offiziell nur noch mit Snapdragon X von Qualcomm. Für Geschäftskunden gibt es hingegen weitere Systeme auf Intel-Basis – gekauft werden können sie von jedermann. Diese Systeme sind interessanterweise noch nicht im Preis gestiegen, aber seit jeher deutlich höher angesetzt.
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Offizielles Dementi: Nvidia verneint geplanten Kauf eines großen „PC-Herstellers“

Nachdem Gerüchte über eine mögliche Übernahme eines PC-Herstellers durch Nvidia Aktienkurse von Dell und HP befeuerten, dementiert Nvidia. „The media report is false; NVIDIA is not engaged in discussions to acquire any PC maker“, erklärte das Unternehmen gegenüber US-Medien. SemiAccurate hatte zuvor diese Behauptung aufgestellt.
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Kommt die „Intel-Desktop-APU“?: Gerüchte über Nova Lake mit 12 Xe3p-Cores im Desktop

APUs im Desktop? AMD macht es seit Jahren vor. Bei Nova Lake könnte auch Intel einen Mobile-Chip in den Desktop portieren und damit 12 Xe-Cores bieten. Mit der Ausbaustufe Xe3p und mehr TDP-Spielraum dürfte die Leistung der iGPU noch oberhalb der schon sehr schnellen Intel Arc B390 von Intel Panther Lake rangieren.
Die Chance für Intel ist da
Die große Grafikeinheit in den Intel Core Ultra 300 alias Panther Lake der X-Serie konnte bisher überzeugen. Mit 12 Xe-Cores bietet sie eine gute Leistung, die die Brücke zwischen diskreten Chips und klassischen kleinen iGPUs schlägt, unterstützt dazu auch neue Features – und hat so letztlich AMDs Mainstream-Angebot mit einem Schlag quasi vom Platz gefegt.
- Gaming-Benchmarks: Intel Arc B390 (Notebook) vs. GeForce RTX 5050 (Desktop)
- iGPU vs. dGPU 2026 im Test: Intel Arc B390 vs. RTX 5060 Laptop GPU in Spiele-Benchmarks
Das Produkte respektive ein noch etwas besseres könnte deshalb durchaus auch im Desktop einen Platz finden, den AMD mit ihren APUs zuletzt stets doch eher vernachlässigte – Ryzen AI 400G(E) kommt (vorerst?) nur mit abgespeckter iGPU. Entsprechende Gerüchte zu einer Desktop-APU von Intel kursieren jetzt:
Nova Lake-S hat selbst nur 2 Xe-Cores
Laut bisher bekannten Eckdaten bietet Nova Lake-S alias Core Ultra 400 im Desktop eigentlich nur 2 Xe-Cores, also ein rudimentäres Angebot für die Bildausgabe und Unterstützung moderner Codecs, so wie es in den letzten Jahren üblich war und auch AMD seit Ryzen 7000 für die Desktop-Plattform umsetzt. Durch die Nutzung von Tiles lassen sich aber verschiedene Kacheln auf dem Package kombinieren.
Denn was bei Intel Panther Lake seinen modernen Auftakt nahm, wird mit Nova Lake fortgesetzt und weiter ausgebaut. Nicht nur wird es die CPU-Tiles in verschiedenen Ausführungen geben, sondern auch die GPU.
Desktop-APU auf Notebook-Basis?
Die nun durchgesickerte Konfiguration von 4+8+4+12Xe lässt dabei auf ein für Notebooks präferiertes Design schließen. Denn mit 4 P-Cores, 8 E-Cores und 4 LPE-Cores ist aktuell auch Panther Lake im Einsatz. Nova Lake wird als Core Ultra 400 auch Panther Lake im kommenden Jahr im Notebook ergänzen beziehungsweise ersetzen.
Bestätigt sind die vorläufigen Informationen aber noch nicht. Sie zeigen jedoch, wie weit sich das Spiel mit den Tiles spielen lässt. Plötzlich sind so nämlich neue Produkte relativ kostengünstig umsetzbar, da alle einzelnen Chips ohnehin bereits vorhanden sind und „lediglich“ auf dem Package neu kombiniert werden müssen. Da der kleinste Core Ultra 7 aus der Nova-Lake-Familie laut Gerüchten bereits auf die gleiche CPU-Tile (4+8+4) setzen soll, müsste für eine Desktop-APU von Intel letztlich „nur“ die Grafikeinheit ausgewechselt werden.
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