Apps & Mobile Entwicklung
Kommt die „Intel-Desktop-APU“?: Gerüchte über Nova Lake mit 12 Xe3p-Cores im Desktop

APUs im Desktop? AMD macht es seit Jahren vor. Bei Nova Lake könnte auch Intel einen Mobile-Chip in den Desktop portieren und damit 12 Xe-Cores bieten. Mit der Ausbaustufe Xe3p und mehr TDP-Spielraum dürfte die Leistung der iGPU noch oberhalb der schon sehr schnellen Intel Arc B390 von Intel Panther Lake rangieren.
Die Chance für Intel ist da
Die große Grafikeinheit in den Intel Core Ultra 300 alias Panther Lake der X-Serie konnte bisher überzeugen. Mit 12 Xe-Cores bietet sie eine gute Leistung, die die Brücke zwischen diskreten Chips und klassischen kleinen iGPUs schlägt, unterstützt dazu auch neue Features – und hat so letztlich AMDs Mainstream-Angebot mit einem Schlag quasi vom Platz gefegt.
- Gaming-Benchmarks: Intel Arc B390 (Notebook) vs. GeForce RTX 5050 (Desktop)
- iGPU vs. dGPU 2026 im Test: Intel Arc B390 vs. RTX 5060 Laptop GPU in Spiele-Benchmarks
Das Produkte respektive ein noch etwas besseres könnte deshalb durchaus auch im Desktop einen Platz finden, den AMD mit ihren APUs zuletzt stets doch eher vernachlässigte – Ryzen AI 400G(E) kommt (vorerst?) nur mit abgespeckter iGPU. Entsprechende Gerüchte zu einer Desktop-APU von Intel kursieren jetzt:
Nova Lake-S hat selbst nur 2 Xe-Cores
Laut bisher bekannten Eckdaten bietet Nova Lake-S alias Core Ultra 400 im Desktop eigentlich nur 2 Xe-Cores, also ein rudimentäres Angebot für die Bildausgabe und Unterstützung moderner Codecs, so wie es in den letzten Jahren üblich war und auch AMD seit Ryzen 7000 für die Desktop-Plattform umsetzt. Durch die Nutzung von Tiles lassen sich aber verschiedene Kacheln auf dem Package kombinieren.
Denn was bei Intel Panther Lake seinen modernen Auftakt nahm, wird mit Nova Lake fortgesetzt und weiter ausgebaut. Nicht nur wird es die CPU-Tiles in verschiedenen Ausführungen geben, sondern auch die GPU.
Desktop-APU auf Notebook-Basis?
Die nun durchgesickerte Konfiguration von 4+8+4+12Xe lässt dabei auf ein für Notebooks präferiertes Design schließen. Denn mit 4 P-Cores, 8 E-Cores und 4 LPE-Cores ist aktuell auch Panther Lake im Einsatz. Nova Lake wird als Core Ultra 400 auch Panther Lake im kommenden Jahr im Notebook ergänzen beziehungsweise ersetzen.
Bestätigt sind die vorläufigen Informationen aber noch nicht. Sie zeigen jedoch, wie weit sich das Spiel mit den Tiles spielen lässt. Plötzlich sind so nämlich neue Produkte relativ kostengünstig umsetzbar, da alle einzelnen Chips ohnehin bereits vorhanden sind und „lediglich“ auf dem Package neu kombiniert werden müssen. Da der kleinste Core Ultra 7 aus der Nova-Lake-Familie laut Gerüchten bereits auf die gleiche CPU-Tile (4+8+4) setzen soll, müsste für eine Desktop-APU von Intel letztlich „nur“ die Grafikeinheit ausgewechselt werden.
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Motorolas Falt-Smartphone: Razr Fold mit gratis Hardware oder WM-Tickets vorbestellbar

Motorola nimmt ab sofort Vorbestellungen für das erste eigene Falt-Smartphone entgegen: Das zur CES 2026 im Januar präsentierte Razr Fold. Kunden haben die Wahl: Günstiger mit Rabatt und gratis Hardware-Dreingabe, oder teurer mit FIFA-Lizenz und WM-2026-Ticket(s).
Erstes Hands-on schon im Januar
Erste Eindrücke zum Razr Fold konnte ComputerBase bereits zum Jahresauftakt liefern.
Technische Details verriet Motorola damals noch nicht, das ist mit dem Verkaufsstart nur vorbei, auch wenn zum Beispiel noch eine Angabe zur Kapazität des Silizium-Kohlenstoff-Akkus fehlt.
- Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5
- 16 GB LPDDR5X, 512 GB (UFS 4.1)
- Display 1: 8,1“ pOLED (LTPO), 120 Hz, 2.484 × 2.232, 6.200 Nits (500 Nits Standard)
- Display 2: 6,6“ pOLED (LTPO), 165 Hz, 2.520 × 1.080, 6.000 Nits (500 Nits Standard)
- 60,05 × 73,6 × 9,89 mm, 243 g
Option A: Für 1.749 Euro mit gratis Hardware
Offiziell kostet das Razr Fold mit Digitizer moto pen ultra hierzulande 1.999 Euro. Im Rahmen der Vorbestellungsphase erhalten Käufer über den Motorola Store allerdings aktuell nicht nur die Smartwatch moto watch und die Kopfhörer moto buds loop zum Handy dazu, sondern auch 250 Rabatt: 1.749 Euro kostet das Paket damit effektiv.
Option B: Für 2.399 Euro mit WM-Ticket(s)
Alternativ bietet Motorola als Sponsor der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 die Razr Fold FIFA World Cup 26™ Collection an. Auch sie kommt mit moto pen ultra, aber ohne „Hardware-Beilage“.
Mit der Sonderedition zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 geht ein entsprechendes Logo auf der Gehäuse-Rückseite einher, außerdem erhalten Vorbesteller über den Motorola Store zwei Tickets für die WM gratis dazu. Wer woanders vorbestellt, erhält nur ein Ticket. Die Kosten liegen mit 2.399 Euro dafür wesentlich höher. Bei der WM-Edition gilt es in jedem Fall die Bedingungen zu beachten:
Zeitlich begrenztes Angebot gültig für qualifizierende Käufe des motorola razr fold, Teil der FIFA World Cup 26™ Collection, vom 13.04.26 bis 22.06.26, solange der Vorrat reicht. Teilnahmeberechtigt sind nur Einwohner (18+) der teilnehmenden Länder. Registrierung erforderlich. Spieltickets unterliegen der Verfügbarkeit sowie den FIFA-Geschäftsbedingungen, sind nicht übertragbar, nicht umtauschbar und haben keinen Geldwert. Reise- und Unterkunftskosten sind nicht enthalten. Es gelten die vollständigen Teilnahmebedingungen sowie Einlöse- und Berechtigungsdetails: siehe redemption.motorola.com
Motorola nimmt Vorbestellungen bis zum 3. Mai 2026 entgegen, einen Tag später startet die Auslieferung.
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Neue Experimental- und Beta-Kanäle: Microsoft baut das Windows Insider Program um
Windows-11-Tester hatten es in den letzten Jahren teils schwer. Nicht immer war es leicht nachzuvollziehen, welche Funktionen Microsoft in welchem Kanal des Windows Insider Programs bereitgestellt hat. Nun will man im Rahmen der Windows-Runderneuerung auch die Struktur des Insider Programs übersichtlicher gestalten.
Kern der Neuerungen, die in den nächsten Wochen kommen sollen: Die bisherigen Kanäle sollen weitestgehend durch die beiden neuen Kanäle „Experimental“ und „Beta“ ersetzt werden. Zusätzlich gibt es noch weitere Optionen, mit denen Nutzer gezielt aussuchen können, welche Releases und Funktionen sie nutzen möchten.
Beta für Neugierige, Experimental für Tester
Experimental ist der Neustart für die bisherigen Dev- und Canary-Kanäle. Der Name soll direkt für den Inhalt stehen: Nutzer, die diese Testversionen nutzen, erhalten einen frühen Zugang zu Funktionen, die noch aktiv entwickelt werden. Was Nutzer testen können, kann sich also verzögern oder überhaupt nicht für die Allgemeinheit freigegeben werden.
Der bisherige Beta-Kanal erhält eine neue Beschreibung. So erhalten Nutzer Funktionen und Neuerungen, die in den Wochen danach für die Allgemeinheit freigegeben werden sollen. Bemerkenswert ist, dass Microsoft den graduellen – also schrittweisen – Rollout von Funktionen abschafft. Diese werden also direkt für sämtliche Nutzer freigeschaltet. Möglich ist aber, dass Microsoft verschiedene Variationen testet, von Gerät zu Gerät können sich einzelne Funktionen also noch leicht unterscheiden.
Während Experimental also den ersten Zugang zu neuen Funktionen bietet, entspricht Beta einer stabileren Version.
Mehr Kontrolle: Nutzer können neue Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
Von diesen Kanälen abgesehen gibt es noch einige Zusatzoptionen, die Teilnehmenden am Insider Program mehr Kontrolle geben sollen. Nutzer können etwa wählen, ob sie Builds von Windows 11 25H2 oder der Arm-Version 26H1 erhalten wollen. In den erweiterten Optionen lässt sich „Future Platforms“ auswählen, bei diesem Modus handelt es sich um eine sehr frühe Vorschau. Ein Bezug zur regulären Windows-Version besteht laut Microsoft nicht. Relevant sind diese Versionen vor allem für Plattformtests. Nutzer, die lediglich frühzeitig auf neue Funktionen zugreifen wollen, sollten daher die reguläre Experimental-Version verwenden.
Im Experimental-Kanal können Nutzer unter dem Menüpunkt „Feature Flags“ künftig selbstständig entscheiden, ob sie einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren wollen. Diese Auswahl könnte – je nachdem, wie Microsoft sie umsetzt – Programme wie ViviTools überflüssig machen.
Bestehen bleibt auch der Kanal Release Preview für kommerzielle Nutzer und Interessierte, die Neuerungen kurz vor dem finalen Release erhalten wollen. Zugänglich ist dieser aber nur noch über die erweiterten Optionen.
Erleichtert werden soll es zudem für Nutzer, zwischen den Kanälen im Insider Program zu wechseln oder es komplett zu verlassen.
Neue Kanäle starten in den nächsten Wochen
Der Umstieg erfolgt in den nächsten Wochen, betroffen sind sämtliche Insider-Nutzer mit Ausnahme des Release-Preview-Kanals – der existiert weiter. Bisherige Beta-Nutzer landen also im neuen Beta-Kanal, Dev-Nutzer im Experimental-Kanal. Wer bislang den Canary-Kanal mit der Build-Serie 29500 nutzt, landet im Kanal „Experimental (Future Platforms)“. Nutzer des Canary-Kanals mit der Build-Serie 28000 werden dem Kanal „Experimental (26H1)“ zugeordnet.
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Chinesischer Speicherhersteller: YMTC plant massive Expansion und Bau neuer Fabriken

Der chinesische Speicherhersteller YMTC will die Produktionskapazität verdoppeln. Dafür soll im Verlauf dieses Jahres eine neue Chipfabrik fertiggestellt werden, zwei weitere könnten folgen. Chinas aufsteigende Speicherindustrie würde damit einen weiteren großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit gehen.
Massive Kapazitätssteigerung geplant
Es sind gewaltige Zahlen, die nach der Fertigstellung der gemutmaßten zusätzlichen Anlagen von YMTC in China zusammenkommen könnten. Jede der neuen Fabriken könnte im Monat 100.000 Wafer belichten, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Kapazitäten in bestehenden Chipfabriken und dem Ausbau der dritten Fabrik auf rund 50.000 Wafer im Monat, berichtet Reuters.
Unterm Strich sollen sie die aktuelle Kapazität effektiv verdoppeln. Die dann rund eine halbe Million Wafer primär für NAND pro Monat lassen nur noch absolute Branchenriesen wie Samsung in der Kapazität vor YMTC rangieren. An Sandisk, Kioxia, SK Hynix und Micron wäre YMTC im Bereich NAND so längst vorbeigezogen.
YMTC ist Chinas Vorzeige-Fabrik für NAND-Flash. Aktuell wird die inzwischen fünfte Generation 3D-NAND gefertigt und gestapelt. Mit „Xtacking“ bezeichnet YMTC den Einsatz von Waferbonden, um zwei Chips zu einem Produkt zu vereinen. Als erster Hersteller hatte YMTC im Jahr 2018 dieses Verfahren genutzt. Seitdem werden die Logik-Schaltkreise (I/O) und die eigentlichen Speicherzellen auf separaten Wafern in unterschiedlichen Prozessen gefertigt und erst anschließend zu einem NAND-Flash-Chip vereint. Für die Logikeinheit kann ein gröberes, aber kostengünstigeres Verfahren genutzt werden, während sich die Speicherdichte auf dem anderen Wafer so besser optimieren lässt. YMTC stapelt aktuell 267 Lagen und ist damit nicht weit entfernt von westlichen Herstellern.
Auch bei DRAM will YMTC in Zukunft mitmischen
YMTC ist bisher zwar primär bei NAND unterwegs, allerdings sollen auch erste Samples von LPDDR-Speicher verschickt worden sein. Der aktuelle Bericht von Reuters deckt sich mit früheren Angaben, wonach YMTC einen Teil seiner neuen Kapazität DRAM widmen wird. Hierfür hat China bisher nur CXMT als größeren Hersteller im eigenen Land, auch bei ihm werden mit staatlicher (finanzieller) Hilfe die Kapazitäten weiter ausgebaut.
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