Apps & Mobile Entwicklung
Starfield auf der PS5: Abstürze und Bugs plagen den PlayStation-Start

Anderthalb Jahre nach der Erstveröffentlichung kann Starfield auf der PlayStation 5 gespielt werden. Oder auch nicht, denn der Port wird von zahlreichen Bugs und regelmäßigen Abstürzen geplagt. Auch der neue DLC „Terran Armada“ überzeugt nur bedingt.
Eigentlich sollte Starfield in weit besserem Zustand mit weit weniger Bugs als vorherige Bethesda-Spiele erscheinen. Rund lief es auf dem PC zum Start trotzdem nicht überall. Auf der PlayStation 5 ist die Situation, so wirkt es zumindest, aktuell mindestens ebenso problematisch. Obwohl die Portierung lange nach Starfield 1.0 erscheint, läuft sie unrund.
Im Netz finden sich vielzählige Beschwerden über Abstürze, die auch in kurzen zeitlichen Abständen auftreten können, und technische Mängel, die Spielfortschritt, das Speichern von Spielständen oder das Erkunden von Planeten unmöglich machen. Vereinzelt werden dafür Mods verantwortlich gemacht, andere Nutzer bringen Probleme mit bestimmten Bereichen der Spielwelt in Verbindung. In der Regel lässt sich aber kein spezifischer Grund ausmachen. Tipps zur Fehlerbehebung von Bethesda, wie das Löschen und Neuinstallieren des Spiels, helfen demnach nicht – im Gegenteil.
Terran Armada ist „mid“
Parallel wurde das Rollenspiel mit dem „Free Lanes“-Update ausgebaut. „Starfield 2.0“ gibt es allerdings nicht, sondern mehr Starfield. Das gilt auch für den ebenfalls neuen DLC Terran Armada.
Die Erweiterung ist ausgesprochen mittelmäßig, sagen Rezensionen und Spieler. Für rund zehn Euro gibt es demnach rund drei bis vier Missionen, teils an identischen Schauplätzen. Zu kurz und repetitiv sei das, heißt es, dazu kämen Bugs. Wertungen auf Steam sind deshalb „ausgeglichen“.
„Muss sich mittlerweile um Geldwäsche handeln“, lässt sich dort zynisch lesen. Das spielt darauf an, dass Bethesda auch mit dem DLC am Ende keine Tiefe in Starfield bringt, sondern wieder mehr vom Gleichen. Das war bei vorherigen Rollenspielen anders, in denen der zweite DLC das Ruder immer noch einmal herumreißen konnte. Die Entwickler agierten dort fast schon traditionell mutiger und freier. Dem lässt sich immerhin der niedrige Preis entgegenhalten.
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TUF Gaming B850I WiFi Neo: Asus bringt TUF erstmals auf Mini-ITX

In der TUF-Serie hatte Asus bisher noch kein Mini-ITX-Mainboard. Das wird mit dem TUF Gaming B850I WiFi Neo nachgeholt. Die kleine Hauptplatine mit B850-Chipsatz unterstützt aktuelle AMD Ryzen im Sockel AM5. WiFi 6E und USB-C mit 20 Gbit/s werden geboten.
Potenziell günstiger als ROG
Auch wenn der Preis noch nicht feststeht, erhalten Kunden damit potenziell eine günstigere Alternative zu den ROG-Modellen von Asus. Das ROG Strix B850-I Gaming WiFi kostet aktuell rund 270 Euro, das TUF Gaming B850I WiFi Neo sollte darunter liegen.
Die Ausstattung des ersten TUF-Mainboards in Mini-ITX ist nämlich geringer. Statt WiFi 7 gibt es WiFi 6E und statt SupremeFX Audio (ALC4080) gibt es „Realtek 7.1“. Außerdem gibt es weniger VRM-Phasen (8+2+1 statt 10+2+1) und nur einen M.2-Slot mit PCIe 5.0, während der zweite lediglich PCIe 4.0 unterstützt.
Die in schlichtem Schwarz gehaltene Platine besitzt zwei DDR5-Slots und soll in Kombination mit Ryzen 9000 übertakteten Speicher bis 8.200 MT/s erlauben. Zwei SATA-Buchsen befinden sich an der rechten Flanke, direkt daneben liegt ein Anschluss für USB 10 Gbit/s in der Gehäusefront. Insgesamt vier Pin-Header für Lüfter und AiO-Pumpe liegen allesamt am oberen Rand, was beim Systembau zu beachten ist.
Am I/O-Panel für die Gehäuserückseite stehen je einmal DisplayPort 1.4 und HDMI 2.1 zur Bildausgabe bereit. Sechsmal USB ist dort zu finden: einmal USB-C mit 20 Gbit/s, zweimal USB-A mit 10 Gbit/s, einmal USB-A mit 5 Gbit/s sowie zweimal USB-A mit nur 480 Mbit/s (USB 2.0). Des Weiteren befinden sich dort der Netzwerkanschluss (2,5 Gbit/s), die Anschlüsse für Audio und die WLAN-Antenne sowie Buttons für Clear CMOS und BIOS Flashback.
Mehr Infos bei Asus nur via VPN
Noch ist nicht bekannt, wann und zu welchem Preis das Mainboard in Deutschland erhältlich sein wird. Weitere Information liefern die Produktseiten von Asus USA, die allerdings hierzulande per VPN aufzurufen sind, da sonst eine automatische Umleitung auf Asus.de erfolgt, wo das Mainboard zur Stunde noch nicht aufgeführt wird.
Auf das neue Asus-Board wurde auf X hingewiesen.
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Motorolas Falt-Smartphone: Razr Fold mit gratis Hardware oder WM-Tickets vorbestellbar

Motorola nimmt ab sofort Vorbestellungen für das erste eigene Falt-Smartphone entgegen: Das zur CES 2026 im Januar präsentierte Razr Fold. Kunden haben die Wahl: Günstiger mit Rabatt und gratis Hardware-Dreingabe, oder teurer mit FIFA-Lizenz und WM-2026-Ticket(s).
Erstes Hands-on schon im Januar
Erste Eindrücke zum Razr Fold konnte ComputerBase bereits zum Jahresauftakt liefern.
Technische Details verriet Motorola damals noch nicht, das ist mit dem Verkaufsstart nur vorbei, auch wenn zum Beispiel noch eine Angabe zur Kapazität des Silizium-Kohlenstoff-Akkus fehlt.
- Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5
- 16 GB LPDDR5X, 512 GB (UFS 4.1)
- Display 1: 8,1“ pOLED (LTPO), 120 Hz, 2.484 × 2.232, 6.200 Nits (500 Nits Standard)
- Display 2: 6,6“ pOLED (LTPO), 165 Hz, 2.520 × 1.080, 6.000 Nits (500 Nits Standard)
- 60,05 × 73,6 × 9,89 mm, 243 g
Option A: Für 1.749 Euro mit gratis Hardware
Offiziell kostet das Razr Fold mit Digitizer moto pen ultra hierzulande 1.999 Euro. Im Rahmen der Vorbestellungsphase erhalten Käufer über den Motorola Store allerdings aktuell nicht nur die Smartwatch moto watch und die Kopfhörer moto buds loop zum Handy dazu, sondern auch 250 Rabatt: 1.749 Euro kostet das Paket damit effektiv.
Option B: Für 2.399 Euro mit WM-Ticket(s)
Alternativ bietet Motorola als Sponsor der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 die Razr Fold FIFA World Cup 26™ Collection an. Auch sie kommt mit moto pen ultra, aber ohne „Hardware-Beilage“.
Mit der Sonderedition zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 geht ein entsprechendes Logo auf der Gehäuse-Rückseite einher, außerdem erhalten Vorbesteller über den Motorola Store zwei Tickets für die WM gratis dazu. Wer woanders vorbestellt, erhält nur ein Ticket. Die Kosten liegen mit 2.399 Euro dafür wesentlich höher. Bei der WM-Edition gilt es in jedem Fall die Bedingungen zu beachten:
Zeitlich begrenztes Angebot gültig für qualifizierende Käufe des motorola razr fold, Teil der FIFA World Cup 26™ Collection, vom 13.04.26 bis 22.06.26, solange der Vorrat reicht. Teilnahmeberechtigt sind nur Einwohner (18+) der teilnehmenden Länder. Registrierung erforderlich. Spieltickets unterliegen der Verfügbarkeit sowie den FIFA-Geschäftsbedingungen, sind nicht übertragbar, nicht umtauschbar und haben keinen Geldwert. Reise- und Unterkunftskosten sind nicht enthalten. Es gelten die vollständigen Teilnahmebedingungen sowie Einlöse- und Berechtigungsdetails: siehe redemption.motorola.com
Motorola nimmt Vorbestellungen bis zum 3. Mai 2026 entgegen, einen Tag später startet die Auslieferung.
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Neue Experimental- und Beta-Kanäle: Microsoft baut das Windows Insider Program um
Windows-11-Tester hatten es in den letzten Jahren teils schwer. Nicht immer war es leicht nachzuvollziehen, welche Funktionen Microsoft in welchem Kanal des Windows Insider Programs bereitgestellt hat. Nun will man im Rahmen der Windows-Runderneuerung auch die Struktur des Insider Programs übersichtlicher gestalten.
Kern der Neuerungen, die in den nächsten Wochen kommen sollen: Die bisherigen Kanäle sollen weitestgehend durch die beiden neuen Kanäle „Experimental“ und „Beta“ ersetzt werden. Zusätzlich gibt es noch weitere Optionen, mit denen Nutzer gezielt aussuchen können, welche Releases und Funktionen sie nutzen möchten.
Beta für Neugierige, Experimental für Tester
Experimental ist der Neustart für die bisherigen Dev- und Canary-Kanäle. Der Name soll direkt für den Inhalt stehen: Nutzer, die diese Testversionen nutzen, erhalten einen frühen Zugang zu Funktionen, die noch aktiv entwickelt werden. Was Nutzer testen können, kann sich also verzögern oder überhaupt nicht für die Allgemeinheit freigegeben werden.
Der bisherige Beta-Kanal erhält eine neue Beschreibung. So erhalten Nutzer Funktionen und Neuerungen, die in den Wochen danach für die Allgemeinheit freigegeben werden sollen. Bemerkenswert ist, dass Microsoft den graduellen – also schrittweisen – Rollout von Funktionen abschafft. Diese werden also direkt für sämtliche Nutzer freigeschaltet. Möglich ist aber, dass Microsoft verschiedene Variationen testet, von Gerät zu Gerät können sich einzelne Funktionen also noch leicht unterscheiden.
Während Experimental also den ersten Zugang zu neuen Funktionen bietet, entspricht Beta einer stabileren Version.
Mehr Kontrolle: Nutzer können neue Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
Von diesen Kanälen abgesehen gibt es noch einige Zusatzoptionen, die Teilnehmenden am Insider Program mehr Kontrolle geben sollen. Nutzer können etwa wählen, ob sie Builds von Windows 11 25H2 oder der Arm-Version 26H1 erhalten wollen. In den erweiterten Optionen lässt sich „Future Platforms“ auswählen, bei diesem Modus handelt es sich um eine sehr frühe Vorschau. Ein Bezug zur regulären Windows-Version besteht laut Microsoft nicht. Relevant sind diese Versionen vor allem für Plattformtests. Nutzer, die lediglich frühzeitig auf neue Funktionen zugreifen wollen, sollten daher die reguläre Experimental-Version verwenden.
Im Experimental-Kanal können Nutzer unter dem Menüpunkt „Feature Flags“ künftig selbstständig entscheiden, ob sie einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren wollen. Diese Auswahl könnte – je nachdem, wie Microsoft sie umsetzt – Programme wie ViviTools überflüssig machen.
Bestehen bleibt auch der Kanal Release Preview für kommerzielle Nutzer und Interessierte, die Neuerungen kurz vor dem finalen Release erhalten wollen. Zugänglich ist dieser aber nur noch über die erweiterten Optionen.
Erleichtert werden soll es zudem für Nutzer, zwischen den Kanälen im Insider Program zu wechseln oder es komplett zu verlassen.
Neue Kanäle starten in den nächsten Wochen
Der Umstieg erfolgt in den nächsten Wochen, betroffen sind sämtliche Insider-Nutzer mit Ausnahme des Release-Preview-Kanals – der existiert weiter. Bisherige Beta-Nutzer landen also im neuen Beta-Kanal, Dev-Nutzer im Experimental-Kanal. Wer bislang den Canary-Kanal mit der Build-Serie 29500 nutzt, landet im Kanal „Experimental (Future Platforms)“. Nutzer des Canary-Kanals mit der Build-Serie 28000 werden dem Kanal „Experimental (26H1)“ zugeordnet.
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