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Für den KI-Hardwaremarkt: Samsung liefert erstmals Testmuster des neuen HBM4E-Speichers aus


Für den KI-Hardwaremarkt: Samsung liefert erstmals Testmuster des neuen HBM4E-Speichers aus

Samsung Electronics hat die ersten Testmuster des HBM4E-Speichers an Kunden ausgeliefert. Dank verbesserter Energieeffizienz und thermaler Leistung sowie maximal 16 Gbps Datenübertragungsrate soll der HBM4-Nachfolger noch besser für KI-Chips geeignet sein.

Samsung Electronics gilt als wichtiger Hersteller von Speicherchips. Jetzt hat das südkoreanische Unternehmen erstmals Muster der HBM4E-Speicherchips bereitgestellt. Damit möchte auch Samsung gegenüber dem Vorgänger HBM4 nochmals leistungsstärkeren Speicher anbieten, der insbesondere für den Einsatz in KI-Rechenzentren und bei Hyperscalern gedacht ist.

12-lagiger HBM4E mit hoher Leistung

Es handelt sich um die weltweit erste Auslieferung von HBM4E-Mustern an Unternehmenskunden, wie Samsung Electronics im Rahmen einer Pressemitteilung erklärt. Der 12-lagige HBM4E-Speicher kann bis zu 16 Gigabit pro Sekunde (Gbps) erreichen, wobei der Hersteller eine stabile Geschwindigkeit von 14 Gbps je Pin garantiert. Laut Samsung entspricht dies einer Erhöhung von 20 Prozent im Vergleich mit dem Vorgänger HBM4.

Zudem konnten die Energieeffizienz sowie die Wärmeableitung bei HBM4E um 16 Prozent respektive 14 Prozent optimiert werden, wenn man diese Werte mit HBM4-Speicher vergleicht. Zurückzuführen ist dies auf besseres Packaging und allgemeine Fortschritte im Hinblick auf den Energieverbrauch von Speicherelektronik. Auch die Produktionsausbeute will Samsung verbessert haben.

„Following the successful mass production of HBM4, Samsung has once again demonstrated its distinct technological edge with HBM4E. Through our advanced manufacturing capabilities and preemptive infrastructure investments, we will continue to drive the growth of the global AI memory market.“

Sang Joon Hwang, Leiter der Speicherentwicklung und stellvertretender Geschäftsführer von Samsung Electronics

Anfangs soll Samsungs 12-lagiger HBM4E-Speicher mit einer Kapazität von 48 GB hergestellt werden, während zu einem späteren Zeitpunkt auch Konfigurationen mit 32 GB, die 8-lagigen HBM4E nutzen, sowie in Form von 16-lagigem HBM4E mit 64 GB Kapazität zur Verfügung stehen könnten, sofern ausreichend Nachfrage besteht. Eine Herstellung von HBM4E im Großmaßstab soll erst nach Optimierungen der Musterlieferungen erfolgen, wobei hier noch kein fester Termin von Samsung genannt wird.

Billboard März 2026



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Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms


Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms

Bild: Facebook

Das Central Statistics Office nennt neue Zahlen zum Stromverbrauch in Irland. Demnach wuchs der Anteil der Rechenzentren an der gesamten elektrischen Versorgung im Jahr 2025 auf 23 Prozent. Damit haben Rechenzentren in Irland im Vergleich zu anderen Ländern einen besonders hohen Anteil am Bedarf elektrischer Energie.

Stromverbrauch von Rechenzentren steigt in Irland auf 23 Prozent

Auf die jüngste Erhebung des CSO machen Medien wie The Register und The Irish Times aufmerksam. Die Statistiken berücksichtigen den per Stromzähler ermittelten Verbrauch in Irland und legen dar, wie hoch der Anteil der Rechenzentren daran ist.

Im Jahr 2015 benötigten Rechenzentren demnach nur 5 Prozent des elektrischen Stroms in Irland. Bereits 2021 lag dieser bei 14 Prozent und wuchs 2022 auf 18 Prozent. Im Jahr 2023 waren es schon 21 Prozent, ein Jahr später 22 Prozent und im letzten Jahr wurde schließlich mit 23 Prozent ein neuer Höchststand erreicht. Konkret sollen Rechenzentren in Irland 7.663 Gigawattstunden an Strom benötigt haben, schreibt The Register und zitiert einen CSO-Statistiker laut dem sich der Stromverbrauch von 2019 bis 2025 verdreifacht habe.

Frühere Befürchtungen, dass Rechenzentren bereits im Jahr 2026 ein Drittel des Stromverbrauchs in Irland ausmachen werden, sollten damit zwar noch nicht eintreten, allerdings führt das rasante Wachstum und der im Vergleich zu anderen Ländern extrem hohe Anteil zu Sorgen. Ein zwischenzeitlich verhängtes Moratorium der Kommission zur Regulierung der Versorgungsunternehmen in Irland, das verhindern sollte, dass neue Serverfarmen an das Stromnetz im Raum Dublin angeschlossen werden, wurde im vergangenen Dezember wieder gekippt.

Die Dichte an Rechenzentren ist bei Dublin besonders hoch. Hier betreiben unter anderem Amazon (AWS), Meta (Facebook), Google und Microsoft große Anlagen.

Irland als „abschreckendes Beispiel“

Die Irish Times berichtet, dass der Anteil von 23 Prozent der mit Abstand höchste unter den OECD-Mitgliedstaaten sei. Ein im Juni veröffentlichter Bericht einer UN-Organisation habe Irland sogar als „abschreckendes Beispiel“ im Bezug auf die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren genannt. Rechenzentren würden in den USA zum Beispiel lediglich 4 Prozent des gesamten Bedarfs an elektrischer Energie ausmachen. Laut dem unabhängigen Öko-Institut in Freiburg lag der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2024 bei etwa 3,9 Prozent. Das deckt sich mit Studien von ICIS, die allerdings auch belegen, dass Deutschland mit den meisten Rechenzentren in Europa auch am meisten Strom mit diesen verbraucht.

Weltweiter Strombedarf könnte sich bis 2030 verdoppeln

Die Internationale Energieagentur (IEA) ging letztes Jahr davon aus, dass sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden (TWh) mehr als verdoppeln wird. Zum Betrieb der riesigen Rechenzentren setzen die großen US-Konzerne zuletzt wieder verstärkt auf Atomkraft.

Doch damit nicht genug, denn für die Herstellung der Halbleiterchips, die zunehmend primär für Rechenzentren benötigt werden, werden ebenfalls riesige Mengen Energie benötigt. Schon vor knapp vier Jahren wurde bekannt, dass TSMC als größter Auftragsfertiger der Welt, mehr Strom benötigt als ganze Länder.



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Alternativer Launcher: Cocoon 3.0 für Ayn Thor soll diese Woche erscheinen


Cocoon 3.0 soll noch in dieser Woche für das Thor-Handheld von Ayn erscheinen und den alternativen Launcher umfassend überarbeiten. Neben einer modernisierten Benutzeroberfläche soll das Design noch näher an den Nintendo 3DS heranrücken und die Bedienung zugleich übersichtlicher gestalten.

Neues Erscheinungsbild soll Nutzung vereinfachen

Generell soll das Erscheinungsbild des Launchers deutlich aufgeräumter und übersichtlicher ausfallen, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen. Die neue Version biete an zahlreichen Stellen Verbesserungen. So erhält die überarbeitete Benutzeroberfläche für das Handheld unter anderem zwei neue Designs, darunter einen Dark Mode. Darüber hinaus führt Entwickler Inssekt in seinem Open-Source-Projekt Icons im Liquid-Glass-Stil ein, die optisch an Apples aktuelle Gestaltungssprache erinnern.

Zu den wichtigsten Neuerungen der App zählt außerdem die von vielen Nutzern wiederholt gewünschte Freundesliste. Hinzu kommen ein neues Schnellmenü für häufig genutzte Einstellungen sowie ein überarbeiteter Musik-Player, der den Zugriff auf Spotify und den zuletzt abgespielten Titel erleichtern soll. Weitere neue, nicht näher benannte Komfortfunktionen sind ebenfalls Bestandteil des Updates.

Auch die Möglichkeiten zur Individualisierung wurden erweitert. Künftig können Nutzer über die Funktion „Picnic“ selbst aufgenommene Screenshots aus Spielen als Hintergrundbild für den Startbildschirm verwenden. Dadurch lassen sich persönliche Spielerfolge oder Lieblingsmomente direkt in das gewählte Theme integrieren.

Veröffentlichung noch in dieser Woche

Andere geplante Funktionen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung. Dazu gehört unter anderem die direkte Einbindung von „How Long To Beat“ ins System, zudem ließen sich in einer bereits erschienenen Beta-Version einzelne Widgets noch nicht vollständig nutzen. Auch diese sollen bis zur finalen Veröffentlichung am 18. Juli fertiggestellt sein.



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Rote LED bei Steam Machine: Update passt Temperatur-Grenze für Warnhinweis an


Rote LED bei Steam Machine: Update passt Temperatur-Grenze für Warnhinweis an

Bild: Valve

Eine durchgängig rot leuchtende LED-Leiste der Steam Machine soll eigentlich zu hohe GPU- und CPU-Temperaturen anzeigen. Doch das aktuelle BIOS von Valves Wohnzimmer-PC löst diesen Warnhinweis zu früh aus. Es ist jedoch bereits ein BIOS-Update in Arbeit, das dieses Problem zukünftig beheben wird.

Demnach liegen die Temperaturen für den Warnhinweis in Form der durchgehend rot leuchtenden LED-Leiste eigentlich bei 95 °C für den Prozessor und bei 90 °C für die Grafikkarte. Ein zukünftiges BIOS-Update soll diese Grenzen auf 100 °C für CPU und GPU verschieben, wie der Support von Steam schreibt. Die Problematik ist erstmals einem Steam Machine-Nutzer aufgefallen, der davon auf Reddit berichtet.

Steam-Machine-Nutzer berichtet von roter LED-Leuchte

So schreibt der Reddit-User „Pure-Outcome-5977“ in r/steammachine, dass sich während des Spielens auf seiner Steam Machine die LED-Leiste an der unteren Front plötzlich durchgehend rot gefärbt hat. Ein Screenshot zeigt dabei eine CPU-Temperatur von 81 °C sowie eine GPU-Temperatur von 75 °C. Damit löst die rote LED-Leuchtleiste zu früh aus, die eigentlich bei CPU-Temperaturen ab 95 °C und GPU-Temperaturen ab 90 °C aktiviert werden sollte.

Ferner lag die VRAM-Temperatur bei 80 °C und die GPU-Junction-Temperatur bei 91 °C. Allerdings werden diese Temperaturen nicht für den Warnhinweis in Form der durchgehend rot leuchtenden LED-Leiste herangezogen und dürfen auch in höheren Temperaturbereichen liegen, wie der Reddit-Nutzer schreibt. Demnach darf die GPU-Junction-Temperatur bei bis zu 110 °C liegen und 91 °C seien hier in Ordnung, erklärt „Pure-Outcome-5977“ auf Reddit.

Das sind Temperaturen der Steam Machine gemäß dem Reddit-Nutzer, während die LED-Leiste durchgehend rot leuchtete.
Das sind Temperaturen der Steam Machine gemäß dem Reddit-Nutzer, während die LED-Leiste durchgehend rot leuchtete. (Bild: Reddit)

Das sagt der Steam-Support zur Problematik

Auch der Steam-Support hat sich bereits zur Problematik des zu früh auslösenden CPU- und GPU-Temperaturwarnhinweises der LED-Leuchtleiste zurückgemeldet. Der Valve-Support-Mitarbeiter Tony bestätigt, dass die durchgehend rot leuchtende LED-Leiste der Steam Machine in der Tat deutlich früher auslöst, als ursprünglich gedacht.

Wie aus den Screenshots des Reddit-Nutzers hervorgeht, liegen die CPU- und GPU-Temperaturen laut dem Support-Mitarbeiter noch im Rahmen der normalen Betriebstemperatur der Steam Machine. Somit handelt es sich in diesem Fall lediglich um einen Fehler, ab wann die LED-Leiste den Warnhinweis anzeigt und nicht um ein Problem mit den Temperaturen der Steam Machine.

Die Steam Machine von Pure-Outcome-5977 zeigt eine durchgehend rot leuchtende LED-Leiste an, obwohl die CPU- und GPU-Temperaturen im üblichen Rahmen liegen.
Die Steam Machine von Pure-Outcome-5977 zeigt eine durchgehend rot leuchtende LED-Leiste an, obwohl die CPU- und GPU-Temperaturen im üblichen Rahmen liegen. (Bild: Reddit)

Der Support-Mitarbeiter ergänzt, dass eine Thermal-Throttling bei GPU- und CPU-Temperaturen von 100 °C beginnt. Steigen die Temperaturen über diesen Wert, ist eine Sicherheitsabschaltung eingebaut, um die Steam Machine vor Schäden zu bewahren. Ein BIOS-Update ist laut Valve in Arbeit, das die Temperaturgrenze für den LED-Warnhinweis wie eingangs erwähnt von 95 °C respektive 90 °C für CPU und GPU auf 100 °C sowohl für CPU als auch GPU verschiebt. Ein Erscheinungstermin für das BIOS-Update ist jedoch noch nicht bekannt.

Die technischen Spezifikationen der Steam Machine im Überblick



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