Apps & Mobile Entwicklung
Mit FIFA-2026-Lizenz: Zur WM gibt es von Sandisk einen Trillerpfeifen-USB-Stick

Zur Fußball WM 2026 hat Sandisk einigen Speicherprodukten ein stimmiges Design verpasst. Ein USB-Stick sieht sogar aus wie eine Trillerpfeife. Rein farblich angepasst sind wiederum eine externe SSD sowie schnelle Speicherkarten vom Typ CFexpress Typ B und SDXC.
Am 11. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und Fans werden sie unter anderem mit der Kamera begleiten. Um Fotos und Videos festzuhalten, bietet Sandisk neue Speicherprodukte an, die optisch zur WM-Stimmung passen und eine offizielle FIFA-Lizenz besitzen.
Das „Sandisk USB-C Flash Drive FIFA World Cup 2026 Edition“ erinnert an eine Trillerpfeife und lässt sich mit dem Schlüsselband (Lanyard) um den Hals hängen.
Den ungewöhnlichen USB-Stick gibt es einmal ganz in bunt in Anlehnung an das WM-Logo sowie in drei Designs, die sich farblich nach den Landesflaggen der Gastgeberländer richten (Kanada, Mexiko, USA). Eine goldfarbene Metall-Edition gibt es außerdem. Die Preise (in Euro) lauten wie folgt:
Auf der technischen Seite wird hiermit ein kompakter Datenträger mit USB-C angeboten, der Daten sequenziell mit maximal 300 MB/s lesen soll. Das Datenblatt (PDF) macht aber keine Angaben zur Schreibrate. Als Schnittstelle dient USB mit 5 Gbit/s. Bei Abmessungen von 47,5 × 18 × 20 mm wiegt der USB-Stick lediglich 6,4 g – zumindest in der Kunststoffversion. Der Hersteller gewährt 5 Jahre Garantie.
pSSD und Speicherkarten
Eine Portable SSD (pSSD) gibt es in den Farben des WM-Logos. Diese liefert 1 TB Speicherplatz und soll über USB 10 Gbit/s maximal 800 MB/s beim Lesen erreichen. Der Anschluss erfolgt per Kabel via USB-A oder USB-C. Der Garantiezeitraum beträgt nur 3 Jahre und der Preis liegt bei 212,99 Euro.
Für den Einsatz in Kamera oder Smartphone hat Sandisk auch noch Speicherkarten den WM-Look verpasst. Die schnelle CFexpress Type-B-Speicherkarte in der WM-Edition speichert 256 GB Daten zum Preis von 284,99 Euro. Die SD UHS-II-Karte FIFA World Cup 2026 gibt es mit 128 GB zum Preis von 238,99 Euro.
Die genannten Preise gelten alle für den Sandisk-Shop und sind als unverbindliche Preisempfehlung anzusehen. Nach und nach werden die Produkte auch im freien Handel auftauchen.
Apps & Mobile Entwicklung
Quelloffenes Zeichenprogramm: Krita 5.3.2 und 6.0.2 kommen mit vielen Verbesserungen
Die Entwickler von Krita haben die quelloffene Zeichensoftware in den Versionen 5.3.2 und 6.0.2 veröffentlicht. Während der 6.x-Zweig weiterhin als experimentell gilt, beheben beide Versionen zahlreiche Fehler unter anderem bei Textwerkzeugen und Aktionsfenstern. Auch die Android-Version erhält verschiedene Korrekturen.
Fehlerbehebungen an vielen Stellen
Mit den neuen Versionen beheben die Entwickler bei der für Windows, macOS und Linux verfügbaren Zeichenanwendung unter anderem Probleme bei der Schriftwahl unter Qt6 und verbessern zugleich die Darstellung des Schriftart-Dropdown-Menüs. Darüber hinaus konnte es bislang unter bestimmten Umständen vorkommen, dass sich Text auf normalen Ebenen nicht auswählen ließ. Dieses Verhalten soll mit den neuen Versionen nicht länger auftreten. Gleiches gilt für Probleme bei der Verarbeitung von Leerzeichen innerhalb von Textformen. Zusätzlich wurden neue Schaltflächen für Fett- und Kursivschrift ergänzt, während zugleich ein Fehler beim Umschalten der Kursivdarstellung behoben wurde.
Darüber hinaus überprüft Krita künftig den Exportstatus jedes einzelnen Animationsframes und zeigt bei Fehlern von QFile::copy eine entsprechende Fehlermeldung an. Ebenso soll ein Problem beseitigt worden sein, bei dem das Auswahl-Aktionsfenster gelegentlich verschwand, sobald die Sichtbarkeit einer Auswahl umgeschaltet wurde.
Auch Android-Version mit Verbesserungen
Auch die Android-Version erhält mehrere Fehlerkorrekturen. Ressourcen werden dort künftig im Hintergrund kopiert, wodurch ein häufiger Absturz beim Start verhindert werden soll. Da diese Vorgänge teilweise längere Zeit in Anspruch nahmen, wertete Android die Anwendung bislang gelegentlich als nicht mehr reagierend und forderte Nutzer deshalb zum Beenden der App auf.
Eine genaue Übersicht über alle Änderungen und Verbesserungen bieten die ausführlichen Release Notes.
5.3.2 für die produktive Nutzung
Die Entwickler sehen den Entwicklungszweig 5.x auf Basis von Qt5 weiterhin als die für den produktiven Einsatz geeignetere Variante an. Krita 6.x gilt aufgrund der zahlreichen Änderungen beim Wechsel von Qt5 auf Qt6 nach wie vor als experimentell.
Ab sofort verfügbar
Krita 5.3.2 und 6.0.2 stehen ab sofort auf der Website des Projekts für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Alternativ kann die Software zur Erstellung digitaler Zeichnungen auch dieses Mal bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase heruntergeladen werden.
Downloads
-
4,7 Sterne
Krita ist ein kostenloses Open-Source-Programm zum Anfertigen von Zeichnungen.
- Version 6.0.2 Deutsch
- Version 5.3.2 Deutsch
- Version 4.4.3 Deutsch
Apps & Mobile Entwicklung
240-Hz-OLED mit RGB-Stripe: LG Display sagt unscharfer Schrift den Kampf an
LG Display hat den Start der Massenproduktion eines neuen OLED-Panels für Monitore angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das weltweit erste OLED-Panel (außer QD-OLED), das eine RGB-Stripe-Subpixelstruktur mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz kombiniert.
Damit zielt LG Display nicht nur auf klassische Gaming-Monitore, sondern auch auf hochwertige Arbeits- und Allround-Displays, bei denen OLED bislang nicht immer die naheliegendste Wahl war.
Unscharfe Schrift soll der Vergangenheit angehören
Das neue OLED-Panel mit 4K-Auflösung und 240 Hz auf 27 Zoll erreicht eine Pixeldichte von 160 ppi. Die hohe Auflösung ist in dieser Größenklasse für scharfe Darstellung grundsätzlich ein wichtiger Faktor. Interessant wird die Technik aber vor allem durch die Subpixelstruktur. Bei vielen OLED-Monitoren war die Textdarstellung bisher ein wiederkehrender Kritikpunkt. Je nach Paneltyp und Subpixelanordnung konnten feine Buchstaben, Zahlen oder Linien nicht ganz so gestochen wirken wie auf einem klassischen LCD-Monitor. Häufig äußert sich das in Farbsäumen an Kanten beziehungsweise leicht unscharfer Schrift.
Genau hier setzt die neue RGB-Stripe-Struktur an. Bei ihr werden die roten, grünen und blauen Subpixel in einer geraden, streifenartigen Anordnung platziert. Das ähnelt stärker der Struktur, auf die Betriebssysteme und Schriftglättung seit Jahren optimiert sind. Für den Nutzer bedeutet das: Texte, Tabellen, kleine Interface-Elemente und feine Linien sollen klarer und natürlicher dargestellt werden. Gerade bei Monitoren, die nicht nur zum Spielen, sondern auch für Redaktion, Programmierung, Tabellenarbeit oder Bildbearbeitung genutzt werden, ist das ein wichtiger Schritt.
Bisher mussten OLED-Monitore oft einen Kompromiss eingehen. Sie boten zwar starke Kontraste, sehr kurze Reaktionszeiten und teils hohe Bildwiederholraten, waren aber bei der Schriftdarstellung nicht immer so überzeugend wie klassische LCD-Monitore. RGB-Stripe-OLEDs können diesen Nachteil verringern. LG Display verbindet diese Struktur nun mit 240 Hertz, was die Technik auch für schnelle Spiele interessant macht. OLED-typisch kommen kurze Reaktionszeiten hinzu, wodurch Bewegungsunschärfe reduziert werden kann.
Dynamische Frequenz und Auflösung je nach Szenario
LG Display wirbt außerdem mit der sogenannten Dynamic-Frequency-&-Resolution-Technik (DFR), eine Technik die allgemein als Dual Mode bezeichnet wird. Damit kann das Panel zwischen zwei Betriebsarten wechseln: 4K UHD mit 240 Hz für hohe Bildschärfe und Full HD mit bis zu 480 Hz für besonders reaktionsschnelle Spiele. Das Beste aus zwei Welten: Wer arbeitet, Videos schneidet oder grafisch anspruchsvolle Spiele in hoher Auflösung genießen will, profitiert von 4K. Wer in schnellen E-Sport-Titeln möglichst viele Bilder pro Sekunde bevorzugt, kann stattdessen den 480-Hz-Modus verwenden.
Für den Monitormarkt ist die Ankündigung auch deshalb relevant, weil OLED-Displays inzwischen deutlich breiter eingesetzt werden. Lange galten sie vor allem als Premiumlösung für Fernseher und später für Gaming-Monitore. Im klassischen PC-Alltag hielten sich manche Käufer aber zurück, unter anderem wegen Preis, Einbrennbedenken und der nicht immer perfekten Textdarstellung. Mit einem 27-Zoll-4K-Panel im RGB-Stripe-Aufbau adressiert LG Display zumindest einen dieser Kritikpunkte direkt.
Konkrete Produkte folgen
LG Display liefert als Panelhersteller nicht nur an den Mutterkonzern LG Electronics, sondern auch an verschiedene Marken, die daraus eigene Produkte entwickeln. Der Start der Massenproduktion deutet nun darauf hin, dass entsprechende Monitore in absehbarer Zeit in den Handel kommen könnten.
Als einer der Partner hat Asus bereits auf der CES mit dem ROG Swift PG27UCWM ein erstes Modell angekündigt.
RGB-Stripe auch bei Samsung QD-OLED
Eine streifenförmige Anordnung der Subpixel gibt es neuerdings aber auch bei Samsungs QD-OLED-Displays der 5. Generation. Bereits zahlreiche Modelle wurden angekündigt.
Apps & Mobile Entwicklung
Aspire Go 15: Acer nimmt erstes Snapdragon-C-Notebook in Portfolio auf

Acer ist einer der drei Launch-Partner des für besonders günstige Windows-Notebooks entwickelten Snapdragon C, den Qualcomm im Vorfeld der Computex angekündigt hat. Das Notebook kommt mit einer an die (erwartete) Preisklasse angepassten Hardware, doch fehlt der Preis als entscheidendes Merkmal zur Einordnung der Plattform.
Acer, HP und Lenovo sind Launch-Partner
Qualcomm will mit der Snapdragon-C-Plattform günstige Windows-11-Notebooks ab 300 US-Dollar ermöglichen, das entspricht derzeit rund 260 Euro. Was das Acer Aspire Go 15 in Deutschland kosten wird, dazu schweigt sich der Hersteller noch aus. „Preise und Verfügbarkeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben“, heißt es in der Ankündigung. Aufgrund eines Patentstreits mit Nokia dürfen Acer und Asus derzeit ohnehin keine Notebooks in Deutschland vertreiben. „Unsere Produkte werden in Deutschland unter vollständiger Einhaltung der geltenden Vorschriften verfügbar sein“, steht deshalb in der Pressemitteilung zum Aspire Go 15. Wann genau, bleibt offen.
15,6-Zoll-Notebook mit 53-Wh-Akku
Acer richtet sich mit dem Notebook an preisbewusste Anwender und will mit der Arm-Plattform einen leisen Betrieb und lange Akkulaufzeiten ermöglichen – beides Punkte, die auch Qualcomm in der eigenen Ankündigung wichtig waren hervorzuheben. Als Batterie setzt Acer auf ein Modell mit 53 Wh, das in einem Chassis der 15,6-Zoll-Klasse unterkommt. Die exakten Abmessungen des Notebooks liegen der Redaktion derzeit noch nicht vor.
Copilot-Taste, aber kein Copilot+ PC
Wo setzt Acer also den Rotstift an, um die anvisierte Preisklasse zu erreichen? Das Aspire Go 15 kommt mit einem vollwertigen Windows 11 Home (kein Windows 11 im S-Modus) und stellt das Betriebssystem auf 15,6 Zoll mit Full-HD-Auflösung im 16:9-Seitenverhältnis dar. Touch-Unterstützung wird von Acer nicht erwähnt, auch mangelt es an Angaben zur Helligkeit oder Farbraumabdeckung.
Dem Datenblatt ist zu entnehmen, dass im Snapdragon C eine Adreno-Grafikeinheit steckt – das hatte ComputerBase schon im Vorfeld vermutet und über Acer nun die Bestätigung erhalten. Die von Qualcomm hervorgehobene NPU wird von Acer nicht erwähnt, außerdem fehlt eine Angabe der TOPS. Dass Snapdragon C jedoch keine Copilot+ PCs ermöglichen wird, hatte Qualcomm der Redaktion schon im Vorfeld bestätigt. Laut Acer gibt es dennoch eine Copilot-Taste beim Aspire Go 15.
RAM und SSD fallen kleiner aus
Für das Label Copilot+ PC setzt Microsoft eine NPU mit mindestens 40 TOPS, 16 GB RAM und eine 256 GB große SSD voraus. Acer bietet das Aspire Go 15 mit „bis zu 8 GB Arbeitsspeicher“ und „bis zu 512 GB SSD-Speicher“ an, was aufseiten des Arbeitsspeichers nicht für einen Copilot+ PC ausreicht. Die Angabe „bis zu“ lässt 4 GB oder 6 GB RAM und eine 128 GB oder 256 GB große SSD für das Basismodell des Notebooks vermuten. Welcher Markt welche Konfigurationen erhalten wird, ist aber noch nicht bekannt. Den Bereich Anschlüsse deckt Acer mit zweimal USB-C, einmal USB-A, HDMI 1.4 und 3,5-mm-Klinke hingegen umfänglich ab. Die drahtlose Konnektivität wird mit Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4 umgesetzt.
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen


