Apps & Mobile Entwicklung
240-Hz-OLED mit RGB-Stripe: LG Display sagt unscharfer Schrift den Kampf an
LG Display hat den Start der Massenproduktion eines neuen OLED-Panels für Monitore angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das weltweit erste OLED-Panel (außer QD-OLED), das eine RGB-Stripe-Subpixelstruktur mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz kombiniert.
Damit zielt LG Display nicht nur auf klassische Gaming-Monitore, sondern auch auf hochwertige Arbeits- und Allround-Displays, bei denen OLED bislang nicht immer die naheliegendste Wahl war.
Unscharfe Schrift soll der Vergangenheit angehören
Das neue OLED-Panel mit 4K-Auflösung und 240 Hz auf 27 Zoll erreicht eine Pixeldichte von 160 ppi. Die hohe Auflösung ist in dieser Größenklasse für scharfe Darstellung grundsätzlich ein wichtiger Faktor. Interessant wird die Technik aber vor allem durch die Subpixelstruktur. Bei vielen OLED-Monitoren war die Textdarstellung bisher ein wiederkehrender Kritikpunkt. Je nach Paneltyp und Subpixelanordnung konnten feine Buchstaben, Zahlen oder Linien nicht ganz so gestochen wirken wie auf einem klassischen LCD-Monitor. Häufig äußert sich das in Farbsäumen an Kanten beziehungsweise leicht unscharfer Schrift.
Genau hier setzt die neue RGB-Stripe-Struktur an. Bei ihr werden die roten, grünen und blauen Subpixel in einer geraden, streifenartigen Anordnung platziert. Das ähnelt stärker der Struktur, auf die Betriebssysteme und Schriftglättung seit Jahren optimiert sind. Für den Nutzer bedeutet das: Texte, Tabellen, kleine Interface-Elemente und feine Linien sollen klarer und natürlicher dargestellt werden. Gerade bei Monitoren, die nicht nur zum Spielen, sondern auch für Redaktion, Programmierung, Tabellenarbeit oder Bildbearbeitung genutzt werden, ist das ein wichtiger Schritt.
Bisher mussten OLED-Monitore oft einen Kompromiss eingehen. Sie boten zwar starke Kontraste, sehr kurze Reaktionszeiten und teils hohe Bildwiederholraten, waren aber bei der Schriftdarstellung nicht immer so überzeugend wie klassische LCD-Monitore. RGB-Stripe-OLEDs können diesen Nachteil verringern. LG Display verbindet diese Struktur nun mit 240 Hertz, was die Technik auch für schnelle Spiele interessant macht. OLED-typisch kommen kurze Reaktionszeiten hinzu, wodurch Bewegungsunschärfe reduziert werden kann.
Dynamische Frequenz und Auflösung je nach Szenario
LG Display wirbt außerdem mit der sogenannten Dynamic-Frequency-&-Resolution-Technik (DFR), eine Technik die allgemein als Dual Mode bezeichnet wird. Damit kann das Panel zwischen zwei Betriebsarten wechseln: 4K UHD mit 240 Hz für hohe Bildschärfe und Full HD mit bis zu 480 Hz für besonders reaktionsschnelle Spiele. Das Beste aus zwei Welten: Wer arbeitet, Videos schneidet oder grafisch anspruchsvolle Spiele in hoher Auflösung genießen will, profitiert von 4K. Wer in schnellen E-Sport-Titeln möglichst viele Bilder pro Sekunde bevorzugt, kann stattdessen den 480-Hz-Modus verwenden.
Für den Monitormarkt ist die Ankündigung auch deshalb relevant, weil OLED-Displays inzwischen deutlich breiter eingesetzt werden. Lange galten sie vor allem als Premiumlösung für Fernseher und später für Gaming-Monitore. Im klassischen PC-Alltag hielten sich manche Käufer aber zurück, unter anderem wegen Preis, Einbrennbedenken und der nicht immer perfekten Textdarstellung. Mit einem 27-Zoll-4K-Panel im RGB-Stripe-Aufbau adressiert LG Display zumindest einen dieser Kritikpunkte direkt.
Konkrete Produkte folgen
LG Display liefert als Panelhersteller nicht nur an den Mutterkonzern LG Electronics, sondern auch an verschiedene Marken, die daraus eigene Produkte entwickeln. Der Start der Massenproduktion deutet nun darauf hin, dass entsprechende Monitore in absehbarer Zeit in den Handel kommen könnten.
Als einer der Partner hat Asus bereits auf der CES mit dem ROG Swift PG27UCWM ein erstes Modell angekündigt.
RGB-Stripe auch bei Samsung QD-OLED
Eine streifenförmige Anordnung der Subpixel gibt es neuerdings aber auch bei Samsungs QD-OLED-Displays der 5. Generation. Bereits zahlreiche Modelle wurden angekündigt.
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Samsung Galaxy Unpacked: Fold 8 Ultra, Fold 8, Flip 8, Watch 9 und Ultra 2 bestätigt
Ein umfassender Leak acht Tage vor dem nächsten Galaxy Unpacked in London bestätigt mit einer Reihe von Renderings die von Samsung geplanten Neuvorstellungen. Darunter befinden sich Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8, Flip 8, Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2. Der Livestream zum Event startet am 22. Juli ab 15 Uhr deutscher Zeit.
Smartphones und Smartwatches zum Unpacked
Das die geplanten Ankündigungen bestätigende Bildmaterial hat Android Headlines zugespielt bekommen. Bestätigt sind damit praktisch alle neuen Smartphones mit Faltmechanismus und die Smartwatches, mit denen Samsung in die zweite Jahreshälfte starten will. Zur IFA im September dürften dann auch wieder Tablets an der Reihe sein.
Das Fold 8 ist kleiner und breiter als das Ultra
Der Nachfolger des Galaxy Z Fold 7 (Test) wird demnach das Galaxy Z Fold 8 Ultra mit demselben Formfaktor in eher länglicher Ausführung. Die Neuauflage heißt analog zum Galaxy S26 Ultra (Test) jetzt ebenfalls „Ultra“, weil die reguläre Bezeichnung ohne diesen Zusatz an das vollständig neue Galaxy Z Fold 8 im kleineren, breiteren Format vergeben wurde, das entgegen mancher Erwartungen nicht „Wide“ heißt. Diesen Formfaktor soll auch Apple für das erste faltbare iPhone im September planen.
Zwei statt drei Kameras für das Fold 8
Das Gruppenfoto aus Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8 und Flip 8 verdeutlicht die eindeutig voneinander abweichenden Dimensionen der Falt-Smartphones. Das Galaxy Z Fold 8 sieht deutlich kleiner aus und setzt auf ein Format, das einem Buch ähnelt. Auf der Rückseite sind noch zwei der beim Galaxy Z Fold 8 Ultra verbauten drei Kameras übrig geblieben. Was das auf technischer Seite bedeutet, ist aber noch nicht bekannt.
Flip 8 kommt mit schmalen Rändern
Zwei Kameras sind auch im Deckel des Galaxy Z Flip 8 verbaut, das weitgehend unverändert zum Vorgänger aussieht, jedoch noch schmalere Displayränder aufzuweisen scheint. Es nimmt geschlossen die geringste Fläche der drei Modelle ein.
Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2
Auch zu Samsung neuen Smartwatches Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2 liegen bereits Aufnahmen respektive Renderings vor. Die Watch 9 bildet das Standardmodell, während die Ultra 2 eine martialische Ausführung für Sportler mit höheren Anforderungen darstellt. Beide Modelle setzen auf ein leicht quadratisches, jedoch abgerundetes Gehäuse, in dem wiederum ein klassisches rundes Display sitzt.
Eine neue Galaxy Watch Classic mit drehbarer Lünette dürfte erst nächstes Jahr wieder an der Reihe sein, da sie bislang im Zweijahresrhythmus versetzt zur Ultra erschien.
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Huawei: Mit EMUI 16 erhalten Smartphones endlich Android 16

Huawei setzt in Deutschland für seine Smartphones auf Android (AOSP) ohne Google-Dienste. Die derzeit genutzten Betriebssysteme EMUI 14 und EMUI 15 für Huawei-Smartphones basieren dabei noch auf Android 12 (AOSP). Mit der Vorstellungen der Huawei-Pura-90s-Serie wurde auch EMUI 16 angekündigt, das auf Android 16 setzt.
Über das Huawei Pura 90 Pro Max mit 5G, das heute als Pura 90s Pro Max für den internationalen Markt angekündigt wurde, hat ComputerBase bereits vor einigen Tagen berichtet. Die erwartete offizielle Ankündigung des Pura 90s Pro Max für Deutschland ist heute aber noch nicht erfolgt. Interessant an der Vorstellung heute ist neben dem Preis von 4.899 Malaysischer Ringgit für Malaysia (umgerechnet rund 1.056 Euro) für das Modell mit 512 Gigabyte internem Speicher und 12 Gigabyte RAM deshalb vor allem das Betriebssystem.
Android 16 statt Android 12
Denn mit EMUI 16 erhalten das Pura 90s Pro Max und das Pura 90s Pro nicht nur eine neue Versionsnummer bei Huaweis eigener Iteration des Betriebssystems, sondern vor allem eine neue Android-Basis. EMUI 16 setzt auf Android 16 (AOSP), während EMUI 14 und 15, die sich nur in wenigen angepassten Funktionen voneinander unterscheiden, beide noch auf Android 12 (AOSP) basieren. Für den internationalen Markt ist dies, selbst wenn sich die angebotenen Funktionen am Ende kaum unterscheiden sollten, ein wichtiger Schritt, da auch Nutzer außerhalb Chinas Wert auf ein aktuelles Betriebssystem legen. In China nutzt Huawei inzwischen bei neuen Produkten ausschließlich das eigene HarmonyOS, das nicht mehr auf Android basiert.
Erhalten auch aktuelle Smartphones EMUI 16?
EMUI 15 auf Basis von Android 12 kommt beispielsweise auf den beiden Foldables Huawei Mate X7 (Test) und Huawei Mate X6 (Test) sowie dem Huawei Pura 80 Ultra und 80 Pro (Test) zum Einsatz. Auf dem Huawei Pura 70 Ultra (Test) wurde bei Auslieferung hingegen EMUI 14.2 eingesetzt und ein Update auf EMUI 15 wurde bislang nicht veröffentlicht – was in diesem Fall allerdings aufgrund der wenigen Unterschiede zwischen EMUI 14 und EMUI 15 auch nicht notwendig war.
Wann und ob diese bereits im Handel erhältlichen Smartphones ebenfalls ein Update auf EMUI 16 und somit Android 16 erhalten, ist derzeit noch offen. Erfahrungsgemäß stellt Huawei Betriebssystem-Updates neuer Hauptversionen erst ein paar Monate nach dem Marktstart neuer Flaggschiffe auch älteren Modellen zur Verfügung.
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Nintendo: Kommt 2028 eine Switch 2 OLED mit Samsung-Panel?

Nintendo soll derzeit die Veröffentlichung einer Switch 2 OLED nachdenken. Das OLED-Panel könnte erneut von Samsung stammen, während ein Release im Jahr 2028 als möglich gilt. Die Herstellungskosten einer Switch 2 OLED dürften aber deutlich über denen des LCD-Modells liegen.
Die Nintendo Switch 2 erschien Anfang Juni 2025 und ist mit einem LCD-Panel mit 1080p-Auflösung ausgestattet. Jetzt berichtet ein Display-Analyst auf ZDNet Korea jedoch davon, dass Nintendo derzeit eine Switch 2 mit OLED-Panel in Erwägung zieht. Demnach könnte ein Entwicklungsstart Ende 2026 und eine Serienfertigung für Ende 2027 oder Anfang 2028 angedacht sein, was auf eine Veröffentlichung im Jahr 2028 hindeuten würde.
Switch 2 OLED mit höheren Kosten als LCD-Modell
Allerdings sollen die Kosten für das OLED-Panel, das wie schon bei der Switch OLED von Samsung stammen könnte, deutlich über den Kosten des aktuell verwendeten LCD-Panels liegen. Daher hat Nintendo den Entwicklungsstart der Switch 2 OLED laut ZDNet Korea noch nicht freigegeben. Zudem ist unklar, ob die höheren Kosten an die Käufer weitergegeben werden oder Nintendo diese auffängt.
Dabei könnten die Zusatzkosten für das OLED-Panel im zwei- oder dreistelligen Bereich liegen, wie TechPowerup schreibt. Zudem ist es wegen der Kostenexplosion von DRAM und NAND aufgrund der aktuellen Speicherkrise durchaus möglich, dass eine Switch 2 OLED finanziell für Nintendo nicht tragbar sein könnte. So muss das japanische Unternehmen bereits im September dieses Jahres die UVP der Switch 2 mit LCD-Panel um 30 Euro von rund 470 auf 500 Euro erhöhen. Eine Entscheidung über den Produktionsstart der Switch 2 OLED soll in den kommenden Monaten erfolgen.
Keine Änderung der Auflösung beim OLED-Modell
Die Displaygröße einer möglichen Switch 2 OLED könnte leicht steigen, da das LCD-Modell mit 7,9-Zoll-Bildschirm über einen verhältnismäßig großen Displayrahmen verfügt. Hierbei soll die Auflösung weiterhin bei 1.920 x 1.080 Pixeln liegen. Bereits bei der Switch 1 OLED erhöhte Nintendo die Displaygröße von 6,2 Zoll auf 7 Zoll, während es bei einer 720p-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) blieb.
Sollte die Switch 2 OLED tatsächlich schon Anfang 2028 auf den Markt kommen, würde dieses Modell mehr als zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der Switch 2 mit LCD-Panel erfolgen. Zum Vergleich: Die ursprüngliche Nintendo Switch erschien Anfang März 2017, während die Switch OLED im Oktober 2021 folgte, was in etwa einem Release-Abstand von mehr als viereinhalb Jahren entspricht.
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