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Künstliche Intelligenz

Nutanix: KI-Plattform, Bare-Metal-Kubernetes und Neocloud-Dienste


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Neben den strategischen Partnerschaften mit NetApp und Cisco hat Nutanix auf seiner .NEXT-Konferenz in Chicago eine Reihe von Produkten angekündigt, die auf KI-Infrastruktur, Kubernetes-Erweiterungen und neue Angebote für spezialisierte Cloud-Anbieter zielen. Ein Großteil der neuen Funktionen ist allerdings erst für die zweite Jahreshälfte 2026 avisiert.

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Mit der Agentic-AI-Plattform adressiert Nutanix den nächsten Entwicklungsschritt von KI-Systemen: Anwendungen, die nicht nur Modelle ausführen, sondern eigenständig Entscheidungen treffen und Prozesse steuern. Technisch kombiniert der Anbieter dafür Infrastruktur, Plattformdienste und Managementfunktionen in einem Stack, in dem virtuelle Maschinen, Container und GPU-beschleunigte KI-Workloads parallel betrieben werden können.

Die vollständige Plattform ist erst für die zweite Jahreshälfte 2026 angekündigt und bleibt damit vorerst eine Roadmap-Position. Bereits verfügbar sind jedoch einzelne Bausteine: Nutanix Unified Storage 5.3 bringt Smart Tiering in Public Clouds und mandantenfähige Objektskalierung für große Datenmengen.

Neu ist außerdem die Unterstützung für RDMA (Remote Direct Memory Access) in Unified Storage, was die Latenz bei datenintensiven KI-Workflows deutlich senken soll. Data Lens 2.0 kann erstmals vollständig in lokalen und abgeschotteten (Air-Gapped) Umgebungen betrieben werden – relevant für Kunden in regulierten Branchen, die Ransomware-Erkennung und Daten-Governance ohne Cloud-Anbindung benötigen.

Der neue Nutanix Cloud Manager 2.0 (NCM) liefert eine Multi-Site- und Multi-Domain-Verwaltung über eine zentrale Kontrollebene. Integriert sind Kostenkontrolle, AIOps-Funktionen und Self-Service-Provisionierung. Nutanix betont, dass die Kostenanalyse dabei vollständig on-premises läuft – ein Differenzierungsmerkmal gegenüber Cloud-basierten FinOps-Tools, das insbesondere für sicherheitskritische Umgebungen relevant sein dürfte. Parallel baut Nutanix die Unterstützung für Sovereign-Cloud-Szenarien aus, etwa mit NC2 auf AWS GovCloud (ab sofort verfügbar) und der für später im Jahr geplanten NC2-Unterstützung für die bereits verfügbare AWS European Sovereign Cloud.

Mit NKP Metal erweitert Nutanix seine Kubernetes-Plattform um die direkte Nutzung physischer Server. Das Ziel: Container und virtuelle Maschinen sollen unter einem einheitlichen Betriebsmodell laufen, ohne zusätzliche Virtualisierungsschicht. Nutanix bezeichnet diese Architektur als „Dual Native“ – Organisationen können Kubernetes-Workloads wahlweise auf VMs oder direkt auf Bare Metal betreiben, bei einheitlichem Management und Sicherheitsmodell.

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Der Ansatz zielt vor allem auf Szenarien mit hohen Performanceanforderungen: KI-Training mit dichten GPU-Konfigurationen, Inferenz-Workloads und Edge-Deployments. Bei diesen Anwendungsfällen erzeugt eine zusätzliche Hypervisor-Schicht messbaren Overhead – sowohl bei der GPU-Durchreichung (Passthrough) als auch bei der Netzwerklatenz. Bare Metal eliminiert diese Schicht, bringt aber typischerweise höhere Komplexität bei Provisionierung, Firmware-Updates und Lifecycle-Management mit sich.

Nutanix versucht diese Lücke zu schließen, indem es Automatisierung, Lifecycle-Management und Datendienste aus der eigenen Plattform auf die physische Infrastruktur überträgt. NKP Metal befindet sich aktuell im Early Access bei ausgewählten Partnern; die allgemeine Verfügbarkeit ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.

Stärker als bisher adressiert Nutanix spezialisierte Cloud-Anbieter, die sich auf KI-Infrastruktur konzentrieren. Diese sogenannten Neoclouds – Anbieter, die primär GPU-basierte Ressourcen für KI-Training und Inferenz bereitstellen – entwickeln sich zunehmend zu Plattformbetreibern, die über reine Rechenkapazität hinaus auch Kubernetes-as-a-Service und verwaltete KI-Dienste anbieten wollen.

Dafür benötigen sie vor allem Mandantenfähigkeit, Abrechnungsmodelle und Isolation zwischen Kundenumgebungen. Nutanix liefert hierfür ein Multitenancy-Framework mit granularer Steuerung von Ressourcen, Sicherheitsrichtlinien und Netzwerkregeln pro Mandant. Ergänzt wird dies durch nutzungsbasierte Abrechnung – etwa nach GPU-Verbrauch, Token-Nutzung bei LLM-Inferenz oder API-Aufrufen. Gerade die Token-basierte Kostenkontrolle adressiert ein konkretes Problem: Unternehmen, die LLM-Workloads betreiben, werden häufig von unerwartet hohen Inferenzkosten überrascht.

Ebenfalls an Service Provider gerichtet ist das neue Service Provider Central: ein mandantenfähiges IaaS-Produkt auf Basis der Nutanix Cloud Platform, das über Nutanix Central eine zentrale Verwaltung mehrerer Mandanten mit automatisierten Workflows ermöglicht. Jeder Mandant erhält eine eigene Private-Cloud-Umgebung mit Zugriff auf Nutanix Prism und kann Compute, Storage, Netzwerk sowie Identity eigenständig verwalten. Nutanix will damit auch explizit ehemalige VMware Cloud Service Provider ansprechen, die nach Broadcoms Umstrukturierung neue Plattformoptionen suchen. Verfügbar wird das Angebot in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Neben den strategischen Allianzen mit NetApp und Cisco weitet Nutanix seine Hardware-Unterstützung mit einer neuen Foundation Central Appliance aus. Diese vereinfacht die Erstinstallation von Nutanix Cloud Infrastructure und AHV auf Servern von Cisco, Dell, Fujitsu, HPE und Lenovo sowie der eigenen NX-Plattform. Dell PowerStore wird als externe Storage-Option allgemein verfügbar, ergänzt durch erweiterte Dell-Private-Cloud-Automatisierung.

Auf Google Cloud kommen in der zweiten Jahreshälfte Hyperdisk- und C3-Bare-Metal-Instanzen für Nutanix Cloud Clusters (NC2) hinzu – damit lässt sich Storage auch in der Public Cloud unabhängig von Compute skalieren, was dem Disaggregierungs-Ansatz aus der NetApp-Partnerschaft entspricht.

Im Datenbankbereich integriert Nutanix MongoDB enger. Die Kombination aus Nutanix Database Service und MongoDB Ops Manager soll Deployment, Betrieb und Wiederherstellung automatisieren. So lassen sich etwa verteilte Datenbankcluster schneller bereitstellen und Point-in-Time-Recovery für einzelne Cluster durchführen.

Die .NEXT 2026 zeigt, wie Nutanix sich von einem HCI-Anbieter zu einer universellen Cloud-Plattform für VMs, Container und KI-Workloads wandeln will. Doch ein Großteil der Ankündigungen ist Zukunftsmusik: Die Agentic-AI-Plattform, NKP Metal, das Neocloud-Angebot, Service Provider Central und die RDMA-Unterstützung sind erst für die zweite Jahreshälfte 2026 avisiert. Sofort verfügbar sind dagegen Unified Storage 5.3, Data Lens 2.0 und der Cloud Manager 2.0 – solide Plattform-Updates, aber keine Umwälzung.

Die strategische Frage ist, ob Nutanix die Roadmap rechtzeitig liefern kann, bevor sich der Post-VMware-Markt konsolidiert. Bare-Metal-Kubernetes und agentische KI-Infrastruktur sind Felder, auf denen auch Red Hat, VMware by Broadcom selbst und die Hyperscaler aktiv sind. Der praktische Nutzen wird sich erst zeigen, wenn die angekündigten Komponenten tatsächlich im Alltag eingesetzt werden können.


(axk)



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Acht schnelle USB-SSDs mit 1 und 2 TByte Speicherplatz im Test


Die gute Nachricht: Die SSD-Preise sind in den vergangenen Monaten weniger stark gestiegen als die für DRAM. Die nicht ganz so gute: Wer heute kauft, muss trotzdem mit etwa dem doppelten Preis vom vergangenen Jahr rechnen. Das führt zu Kaufzurückhaltung – und das wiederum dazu, dass einige Hersteller sich still und heimlich aus dem Markt zurückziehen oder zumindest deutlich weniger neue Modelle auf den Markt bringen als früher.

Doch einige neue Modelle haben wir gefunden. Unsere Auswahl besteht aus maximal sechs Monate alten Flash-Speichern, die pro TByte maximal 200 Euro kosten. Damit fiel etwa die Emtec X210 Elite Pro zunächst heraus: Diese 1-TByte-SSD war bei nur einem Händler verfügbar und sollte dort wahnsinnige 500 Euro kosten. Doch im Lauf von nur zwei Wochen fiel der Preis der SSD erst auf 350 Euro, bis sie dann zum Redaktionsschluss bei 209 Euro lag – sie ist also im Test mit dabei. Fraglich ist, ob sich jemand die SSD zum ehemaligen Preis gekauft hat – und wenn ja, in welchen Händen dann der übermäßige Gewinn gelandet ist.




Doch einige neue Modelle haben wir gefunden. Unsere Auswahl besteht aus maximal sechs Monate alten Flash-Speichern, die pro TByte maximal 200 Euro kosten. Damit fiel etwa die Emtec X210 Elite Pro zunächst heraus: Diese 1-TByte-SSD war bei nur einem Händler verfügbar und sollte dort wahnsinnige 500 Euro kosten. Doch im Lauf von nur zwei Wochen fiel der Preis der SSD, erst auf 350, dann auf 209 Euro – sie ist also im Test mit dabei. Fraglich ist, ob sich jemand die SSD zum ehemaligen Preis gekauft hat – und wenn ja, in welchen Händen dann der übermäßige Gewinn gelandet ist.


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Reflect Orbital: FCC genehmigt Test für umstrittene Spiegelsatelliten


Sonnenschein auf Bestellung: Das Versprechen des US-Start-up-Unternehmens Reflect Orbital klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Und vor allem Astronomen finden daran gar nichts schön. Doch das Ansinnen, riesige Spiegel als Satelliten ins All zu schicken, um künftig auf Bestellung in der Nacht Sonnenlicht punktgenau auf die Erde zu reflektieren, hat eine erste große Hürde genommen. Die US-Telekommunikationsbehörde FCC hat die Genehmigung für den Start eines ersten Testsatelliten namens Earendil-1 erteilt – der Name ist übrigens eine Anspielung auf eine Figur Tolkiens, die einen leuchtenden Stern am Himmel trägt.

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Das Vorhaben von Reflect Orbital ist hochumstritten. Bis zum Jahr 2035 will das Unternehmen nach eigenen Angaben Megakonstellationen von über 50.000 Satelliten ins All schießen. Sie sollen in der Nacht Licht auf die Erde spiegeln, damit Solarparks auch im Dunkeln Energie produzieren können, als Beleuchtung für Nachtbaustellen, in der Landwirtschaft oder als Tageslicht im Katastrophenfall. Auch von Nachtlicht bei Veranstaltungen und Hilfe im Verteidigungsfall schwärmt das Unternehmen, das sich selbst als „The Sunlight Company“ beschreibt. Oder Städte könnten das Licht einfach einsetzen, um Straßenlaternen zu ersetzen und das urbane Leben zu verbessern.

Kritiker des Vorhabens gingen im Zuge des Genehmigungsverfahrens auf die Barrikaden: Die FCC erhielt alleine 1800 öffentliche Stellungnahmen zum Testsatelliten, darunter eine „Petition to Deny“ der American Astronomical Society (AAS) – schon im Herbst 2025 hatten sich mehr als 1000 Forscher gegen die Reflect-Orbital-Pläne ausgesprochen. Die Spiegelsatelliten machten astronomische Beobachtungen schwierig bis unmöglich, heißt es. Hobbyastronomen könnten gar geblendet werden, ebenso Flugzeugpiloten und Autofahrer. Die Royal Astronomical Society nennt das Vorhaben „inakzeptabel“. Dem Start-up wird auch vorgeworfen, Umweltfolgen – etwa für Wildtiere – außer Acht zu lassen. Reflect Orbital hält entgegen, dass das Licht nur punktgenau eingesetzt werden soll und jederzeit abschaltbar ist.

Die FCC hat für sich einen eleganten Ausweg gefunden, über die Begleiterscheinungen gar nicht entscheiden zu müssen: Sie sei nur für die Nutzung der Funkfrequenzen zuständig und dass Weltraummüll vermieden wird, heißt es in dem Genehmigungsschreiben. Über die Auswirkungen des Spiegels müssen also andere entscheiden – wer, das bleibt aber unklar. Eine Umweltprüfung hält die Behörde mangels konkreter Belege auch nicht für angezeigt. Die Genehmigung betrifft aber nur den Einzelfall. Wenn Reflect Orbital später größere Konstellationen beantragt, würde dies gesondert geprüft werden, beteuert die FCC.

Damit kann der Satellit, der in einer Einsatzhöhe von 625 Kilometern die Erde umkreisen soll, also erstmal starten. Eigentlich wollte Reflect Orbital schon im April loslegen und dieses Jahr insgesamt zwei Satelliten ins All befördern. Jetzt wird es, wenn es gut läuft, einer. Mehr hat die FCC nicht genehmigt. Dieser soll mit einem steuerbaren Dünnfilm-Reflektor von 18 mal 18 Metern ausgestattet sein und auf der Erde eine Fläche von fünf Kilometern Durchmesser beleuchten können. Die genehmigte Lizenzzeit beträgt zwei Jahre, spätestens bis zum 9. Juli 2032 muss der Start erfolgt sein.

Das Sonnenlicht-Projekt reiht sich ein in eine Reihe umstrittener Satellitenvorhaben. Parallel läuft bei der FCC gerade das Genehmigungsverfahren für Satelliten-Rechenzentren von SpaceX. Astronomen sind schon seit Jahren verärgert über die wachsende Zahl von Starlink-Satelliten, zu denen sich zunehmend auch Mitbewerber wie Amazon gesellen. Bereits im März 2026 warnten die Royal Astronomical Society, die ESO und die Internationale Astronomische Union bei der FCC, dass eine Million SpaceX-Satelliten und Sonnenspiegel den Nachthimmel in einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß beeinträchtigen würden.

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Vom Erfolg oder Misserfolg des Tests hängt jetzt also ab, wie es mit dem Projekt weitergeht. Neben der technischen Machbarkeit gibt es noch viele offene Fragen: Reicht das reflektierte Sonnenlicht wirklich aus, um damit Solarenergie zu erzeugen? Einige bezweifeln dies. Und was wird so eine Sonnenlichtbestellung überhaupt kosten, damit so ein Satellitennetzwerk wirtschaftlich betrieben werden kann? Kritiker könnten die Erprobung nutzen, um konkrete Belege für ihre Vorbehalte zu sammeln. So oder so dürfte der Versuch also buchstäblich Licht ins Dunkel bringen.

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(mki)



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Start-up PrismML: Bislang „größtes“ lokales KI-Modell fürs iPhone


Für Apple gilt schon seit Langem: Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz liegt nicht in der Cloud, sondern auf lokalen Geräten. Schon vor dem aktuellen Boom der generativen KI hatte der iPhone-Hersteller seine Algorithmen des Maschinellen Lernens (ML) bevorzugt auf seiner eigenen Hardware laufen lassen, insbesondere aus Datenschutzgründen. Mit Siri AI gibt es nun zwar eine – dank Google verstärkte – Cloud-Komponente, doch zunächst werden örtliche Modelle wie AFM Core und AFM Core Advanced aktiv. Dabei gelang es Apple, ein Modell mit 20 Milliarden Parametern für das iPhone 17 Pro, 17 Pro Max und Air anzupassen. Schon das galt als Meisterstück. Ein Start-up, PrismML, legt nun nach: Laut einem Bericht gelang es der jungen Firma nun, Qwen 3.6, ein chinesisches Open-Source-Modell von Alibaba, mit 27 Milliarden Parametern auf ein iPhone 17 Pro zu verpflanzen.

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Wie der IT-Newsdienst The Information schreibt, lassen sich damit Aufgaben wie komplexe Chat-Antworten, Reasoning-Aufgaben sowie vollständig autonome Agenten auch fürs Coding umsetzen. Ab kommenden Dienstag soll das Modell für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. PrismML erwartet, dass in „vielleicht drei Jahren“ bis zu 95 Prozent der benötigten KI-Leistung lokal auf Smartphones, Laptops oder gar Appliance-Geräten zur Verfügung steht. Baba Hassibi, Chef des Start-ups, glaubt, dass dann nur noch „fünf Prozent der High-End-Sachen“ in die Cloud gehen werde. „Ich glaube, dass ist der Weg nach vorne, den die Leute sehen.“

Diese Vorstellung dürfte den ein oder anderen KI-Investor beunruhigen, schließlich stecken Hunderte Milliarden in Rechenzentren mit entsprechend leistungsstarken GPUs. Zumindest bei der Inferenz, also der Ausgabe nach Prompt-Anfragen, könnte dies auf lokale Geräte wandern, wenn sich die Vorstellung von PrismML tatsächlich umsetzen lässt. Für das Training hingegen dürften Rechenzentren zumindest absehbar weiterhin notwendig bleiben.

PrismML ist ein Spinoff des California Institute of Technology (Caltech), wo Hassibi Professor für Elektrotechnik ist. Die Firma nutzt laut eigenen Angaben „mathematische Tricks“, um Qwen 3.6 zu schrumpfen. Das geht über die übliche Quantisierung hinaus. Angeblich fallen die üblichen Qualitätseinbußen durch die PrismML-Technik weg. Qwen 3.6 wird so von 54 GByte auf 4 GByte komprimiert. Die dafür notwendigen Patente hält Caltech.

Apple hatte für AFM Core Advanced eine Technik eingeführt, bei der Flash-Speicher das RAM-Problem eines großen Modells mit 20 Milliarden Parametern löst – es werden nur die wirklich benötigten Teile geladen. Der iPhone-Hersteller sucht derzeit nach weiteren KI-Firmen auf dem Gebiet, die er übernehmen könnte. Ob PrismML dazu gehört, ist unklar, allerdings soll es laut The Information erste Gespräche mit Apple gegeben haben, die Technik zu nutzen. Cloud-Modelle haben nach wie vor den zentralen Vorteil, dass sie sich vergleichsweise schnell aktualisieren lassen – auf Nutzerseite sind hier keine Maßnahmen notwendig, um das jeweils neueste Modell zu verwenden.

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(bsc)



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