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Nvidia H200 nach China: Sicherheitsmaßnahmen, Vorab-Tests und weitere Auflagen

Nvidia darf H200-Produkte nach China ausliefern. Sicherheitsmaßnahmen, Testreihen von Drittanbietern und andere Dinge sollen den Missbrauch unter anderem durch das chinesische Militär verhindern. Wie realistisch dies letztlich aber wirklich ist, steht auf einem anderen Blatt. Chinas Offizielle wollen H200 derweil nicht.
Nvidia H200 darf unter Auflagen wieder verkauft werden
Es wurde stets als größte Sorge genannt und entsprechend vorgeschoben: Chinas Militär soll nicht an neueste AI-Beschleuniger kommen, um die eigenen Fähigkeiten auszubauen und diese in Zukunft eventuell auch einmal gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Es ging dabei stets um das Thema nationale Sicherheit, das, wie zuletzt bereits dargelegt, gegen 25 Prozent Aufpreis nun aber nicht mehr ganz so wichtig erscheint.
Die Kritik am vergleichsweise günstigen Ausverkauf blieb letztlich nicht ungehört. Die Trump-Regierung hat in den Auflagen zu den Auslieferungen vermerkt, dass ein chinesischer Kunde von H200 „sufficient security procedures“, also ausreichende Sicherheitsverfahren, nachweisen muss, damit die Chips nicht an das Militär weitergeleitet werden. Genaue Details dazu gibt es jedoch nicht.
Zuvor sollen unabhängige Firmen die geplanten H200-Lieferungen auf ihre Funktionalität testen und den genauen Umfang überprüfen. Denn eine weitere Auflage sagt, dass nach China höchstens 50 Prozent der Menge an H200-Chips gehen können, die US-Kunden zur Verfügung stehen. Eine Ziffer wird nicht genannt, auch kein Zeitrahmen festgelegt.
Nvidia winkt dabei viel Geld zu, der Beschluss wird entsprechend wohlwollend aufgenommen und kommentiert. Zuletzt wurde vermutet, dass bis zu 2 Millionen H200 für China benötigt werden könnten und die Produktion dafür wieder hochgefahren werden muss.
We applaud President Trump’s decision to allow America’s chip industry to compete to support high paying jobs and manufacturing in America. Offering H200 to approved commercial customers, vetted by the Department of Commerce, strikes a thoughtful balance that is great for America. The administration’s critics are unintentionally promoting the interests of foreign competitors on U.S. entity lists – America should always want its industry to compete for vetted and approved commercial business, supporting real jobs for real Americans.
Nvidia
Chinas Offizielle wollen H200 nicht
Die offizielle Haltung in China zum H200 scheint sich indes zu verfestigen. Offiziell will man diese Chips nicht, die eigenen Produkte sollen weiter im Fokus stehen. Die Großkunden, die sich für H200 bereits in Stellung gebracht haben sollen, wurden laut Medienberichten von der Regierung dazu befragt und unter Druck gesetzt, H200 nur zu kaufen, „wenn es absolut nötig ist“. Faktisch komme dies einem Bann gleich, wird eine der Quellen zitiert, wenngleich sich dies in Zukunft ändern könne.
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Corsair Makr Pro 75 MGX mit Hall Effekt im Test
Corsair spendiert der Modultastatur Makr 75 das erste große Upgrade: Das „DIY-Keyboard“ gibt es jetzt auch als Makr Pro 75 mit Hall-Effekt-Technik (Corsair MGX) und diese Variante ist auch anders abgestimmt. Das bringt viele, aber nicht nur Vorteile mit sich. Für wen sich das neue Spitzenmodell lohnt, klärt der Test.
Corsair Makr 75 vs. Makr Pro 75
Die Makr 75 (Test) ist seit Sommer 2025 Corsairs „Mach, wie du brauchst“-Tastatur, die durch ein Modulsystem konfigurier- (Corsair Custom Labs*) und aufrüstbar wird. Dabei entpuppte sich im Test das Basismodell als das, was man eigentlich brauchen sollte. Die Makr Pro 75 legt mit neuem PCB für Hall-Effekt-Taster nun nach. Zeit für den Test – auch um zu schauen, wie sich Corsairs Plattform im letzten halben Jahr entwickelt hat.
- Solider, ploppender Klang
- Gut geformtes Metall-Gehäuse
- Baukasten-System mit Upgrade-Option
- Vernünftige HE-Taster
- FN-Taste fest definiert
- Zubehör begrenzt sinnvoll
- Duale Software-Lösungen
- Werks-Baukasten entfällt
Corsair Makr (Pro) 75 im Überblick
Selbst in der Basis ist die Makr 75 eine Plattform der gehobenen Klasse im 75%-Formfaktor: Ein Vollmetallgehäuse verspricht Premium-Akustik, Corsairs MLX-Taster eine Bandbreite von verschiedenen Rückmeldungen beim Herunterdrücken. Ein Drehregler vereinfacht die Wahl der Audiolautstärke. Dazu kommt eine nun webbasierte Software für weitreichende Einstellungsmöglichkeiten.
Ihre Besonderheit ist das Baukasten-System. Wer mag, darf schrauben und nachrüsten. Dafür gibt es eine Reihe von Plug-and-Play-Modulen, mit denen Corsair eine Nische zwischen echtem Custom- und bloßem Consumer-Segment schaffen will.
Das Pro-Modell ist nicht vorab konfigurierbar
Doch hier kommt der erste Unterschied zwischen Non-Pro- und Pro-Modell zum Tragen: Anders als die einfache Makr 75 mit verschiedenen MLX-Tastern lässt sich die Pro nicht über die Corsair konfigurieren und nach Maß bestellen. Es gibt sie nur in einer, wenn auch weiterhin aufrüstbaren Version.
Die Makr Pro 75 mit MGX-Tastern markiert dabei für knapp 250 Euro einen neuen Einstiegspunkt im Sinne einer „Premium-Basis“. Lediglich die FR4-Switchplate wird Serie, sie unterstreicht den „Gaming“-Fokus der MGX-Taster deutlicher. Eine FR4-Plate sitzt zwischen weichen, nachgiebigen und leiseren Polycarbonat- und den harten, zackigen Aluminium-Varianten.
Preislich ändert sich am Ende nichts. Die Makr 75 startet zwar günstiger, vergleichbar konfiguriert kostet das Pro-Modell aber dieselbe Summe.
MGX-Taster im Detail
Tastentechnik stammt auch bei der MGX-Version aus dem normalen Corsair-Regal. Mit MGX Hyperdrive gibt es die zweite Generation der Hall-Effekt-Taster (HE-Taster) des Unternehmens, die sich ComputerBase bereits in der Vanguard 96 Pro und der K70 Pro TKL genau angeschaut hat. Sie lassen sich zudem durch Gateron-Taster oder andere HE-Taster tauschen.
Die wahrscheinlich auch bei Gateron gefertigten Taster lassen sich sauber und geschmeidig betätigen. Ein Widerstand zwischen 30 und 55 Gramm, für HE-Taster durchaus leichtgängig, unterstreicht die Gaming-Ausrichtung. Er lässt die MGX agiler wirken, bei extrem früh eingestelltem Auslösepunkt aufgrund schlechterer Dosierbarkeit beziehungsweise einem etwas indifferenten Feedback aber auch nervös. Aktuelle HE-Taster haben zudem einen geschlossenen Boden und klingen dadurch voller, weil sich Klackern reduziert, auch das wird ein Grund für den Wechsel auf die FR4-Plate sein. Das Fazit bleibt: Die MGX sind gut, es geht aber immer noch eine Spur besser.
Ein Auslösepunkt zwischen 1,5 und 2 Millimetern produziert normale „rote“ Taster, darunter gibt es nervösere Speed-Modelle. Unter einem Millimeter nimmt der Alltagsnutzen rapide ab. Bei analogen Tastern ist für das perfekte Setting am Ende der individuelle Geschmack ausschlaggebend.
Softwareseitig decken die Taster alle wesentlichen Shooter-Features ab: Das dynamische Schnellauslösen „Rapid Trigger“, die Strafing-Hilfe FlashTap sowie die Doppelbelegung von Tasten. Nur zwischen Antippen und richtigem Tastendruck kann Corsair weiterhin nicht unterscheiden.
Alltag & Akustik
Akustisch bleibt die Makr Pro 75 ein gutes Upgrade zur alten Corsair-Standardplattform. Die Konkurrenz aus Fernost kann allerdings einen Ticken mehr und tritt alltagstauglicher auf. Das ist für die Corsair-Plattform ein Problem.
Akustik: Es soll Plopp machen
„Zeitgemäß“ beschreibt den Aufbau der Makr (Pro) 75 in nur einem Wort treffend. Acht Materialschichten formen den Klang und eliminieren Störgeräusche um Anschläge hochwertig klingen zu lassen. Das klappt gut und trifft. „Klingen“ sollte jedoch betont gelesen werden.
Taster und die verwendeten Materialien produzieren ein Plopp mit leichtem, resonierenden Nachklang. Für eine Metalltastatur liegt die Makr Pro 75 im helleren Bereich des Klangspektrums. Vor allem tippt sie durchaus prägnant, noch etwas deutlicher als das einfache Modell. Anschläge werden beim Arbeiten hier fast schon anstrengend, wenn viel Kraft verwendet wird. So gesehen erzieht die Makr Pro 75 schnell zur Mäßigung.
In Spielen kann man daran je nach Präferenz Spaß haben, wo die präsente Akustik noch einmal eine klare Rückmeldung über eine Eingabe gibt. Der Unterhaltungswert beim Arbeiten bewegt sich entgegengesetzt.
Für den allgemeinen Gebrauch sind andere Abstimmungen funktionaler. Eine tickernde Hator Skyfall Mag Ultima (Test) tritt so wesentlich angenehmer auf, weil sie sich beim Arbeiten besser ausblenden lässt. Eine Akko Mod68 HE (Test) punktet wiederum mit klareren, präziseren Anschlägen, die zwar weniger voll aufkommen, dafür jedoch unaufdringlicher bleiben. Auch die NZXT Function Elite TKL kann das ebenso angenehmer und auch auf einer Monsgeek M1 V5 (Test) fällt es leichter, ruhige Eingaben auszulösen – und auch sie gibt es mittlerweile in einer HE-Version. Allen gemein ist: Sie lassen sich für deutlich weniger Geld erwerben, teils schon für knapp 100 Euro.
Alltag & Zubehör: Ordentlicher Stillstand
Makr bleibt Makr: Ein gut geformtes Chassis und Abstände zwischen den Tastengruppen sowie Drehregler erleichtern die Arbeit. Schnelleinstellungen können zudem über die Tastatur vorgenommen werden, darunter auch für die Taster. Nur den separaten Gaming-Modus mit einem zweiten Set Einstellungen spart sich Corsair hier, wer zwei Auslösepunkte alternieren will, benötigt ein zweites Profil.
Der ausführliche Test des gesamten Makr-75-Systems hat allerdings aufgezeigt, dass sich im Grunde nur die Basis-Version lohnt – und Aufrüsten für Bastelfreunde. Das muss man wollen. Wireless braucht es nicht und das Display-Modul hat auch bei Corsair kaum einen Nutzen, erst recht da es den Drehregler ersetzt. Dieser bietet mehr praktische Vorteile durch seine Multifunktionalität als ein Bildschirm, der in erster Linie ein Bilderrahmen ist. Batteriestand und Systeminfos helfen kaum weiter, neue Funktionen sind nicht hinzugekommen.
Software: Zwei Lösungen sind beide nötig
Genauso sieht es bei der Software aus. Für eine App siedelt sich der Corsair Web Hub am unteren Ende des Funktionsumfangs an, vor allem kann sie nach wie vor nicht alles. Für das Display können – Schwerpunkt Bilderrahmen – im Browser nur Bilder eingespielt werden, Auslastung, Temperatur, Drehzahlen, RAM-Settings sowie Akku-Anzeige brauchen iCUE im Hintergrund.
Die App ist insofern weiterhin eine schlanke, schnelle Alternative zu iCUE. Beiden fehlt nach wie vor die Option, die FN-Taste verlegen zu können. Dafür lassen sich Belegungen der Doppelebene über die LEDs markieren – enorm praktisch zur Orientierung. Am besten klappt das über die Web-App, denn in iCUE kann die FN-Ebene nicht separat von übrigen Tastenbelegungen betrachtet werden.
Recht deutlich entpuppt sich iCUE im aktuellen Zustand als Sackgasse, für den alltäglichen Gebrauch löst sie der Web Hub ab. Um das gesamte Ökosystem komfortabel beziehungsweise vollständig zu nutzen, braucht es aktuell aber beide Lösungen parallel. Auch das ist ein klarer Grund gegen das Display: Verzichtet man darauf, reicht die Web-App.
Fazit: Für wen lohnt sich das?
Die neue Version der Corsair Makr Pro 75 mit Hall-Effekt-Tastern* (Corsair MGX) empfiehlt sich dank einstellbarem Auslösepunkt als neue Standard-Option der Plattform, wenn lineare Taster gewünscht sind. Corsair verkauft diese Variante allerdings nur in einer ab Werk fertig konfigurierten Version, der Konfigurator dCorsair Custom Labs* lässt Kunden hingegen weiterhin nur die Wahl zwischen den bekannten MLX-Tastern.
Auf den ersten Blick ist die Makr Pro 75 daher deutlich teurer (250 vs. ca. 190 Euro für die günstigste Mark 75), aber vergleichbar konfiguriert nehmen sich beide nicht viel. Visuelle Individualität kostet hingegen nun mehr Geld und Zeit, weil man erst nach dem Kauf Hand anlegen kann. Der DIY-Charakter der Serie bekommt mit dem Pro-Modell also einen harten Dämpfer.
Ebenfalls schade ist, dass Corsair seit dem Start im vergangenen Sommer weder das Zubehör noch die Software weiterentwickelt hat: Für alle Features braucht es Web-App und iCUE gleichzeitig, vom Hocker hauen beide noch nicht. Tipp: Ohne Display nehmen, das wenig bringt und den Drehregler streicht, dafür reicht dann auch die Web-App aus.
Wer schon im Corsair-System steckt und ploppigen „Gaming“-Sound sucht, findet in der neue Mark Pro 75 ein passendes Produkt, das völlig okay ist. Markenfrei betrachtet gerät die Plattform aber weiter unter Druck. Akko Mod68 HE (Test), eine Monsgeek M1 V5 TMR oder die Hator Skyfall Mag Ultima (Test) sind zwischen 100 und 180 Euro ernste Konkurrenz. Sie zeigen auf, was preislich geht und das ohne Abstriche, in Teilen sogar mit Vorteilen.
- Solider, ploppender Klang
- Gut geformtes Metall-Gehäuse
- Baukasten-System mit Upgrade-Option
- Vernünftige HE-Taster
- FN-Taste fest definiert
- Zubehör begrenzt sinnvoll
- Duale Software-Lösungen
- Werks-Baukasten entfällt
ComputerBase hat die Makr Pro 75 von Corsair leihweise unter NDA zum Testen erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Google behebt diese frustrierenden Pixel-Pannen
Dein Pixel-Handy macht Probleme? Googles Januar-Firmware ist soeben eingetroffen, um den Tag zu retten. Dieses Update behebt lästiges AOD-Flackern und unempfindliche Touchscreens, während es die GPU-Leistung und die Akkulaufzeit insgesamt verbessert.
Während in diesem Monat kein größeres Pixel Feature Drop oder Android-Versionsupdate erwartet wird, erhalten Pixel-Nutzer ihren regulären monatlichen Sicherheitspatch. Diese Firmware bringt jedoch bedeutendere Änderungen als einfache Sicherheitslücken zu schließen. Sie behebt endlich einige der hartnäckigsten und ärgerlichsten Fehler auf diesen Geräten.
Welche Pixel-Handys erhalten das neueste Update?
Das Januar-Sicherheitsupdate wurde gestern veröffentlicht und wird derzeit an die entsprechenden Geräte ausgerollt. Konkret ist das Update kompatibel mit der Pixel 10-Serie, der Pixel 9-Serie, der Pixel 8-Serie und dem Pixel 7a. Es umfasst auch das Pixel Tablet und das ursprüngliche Pixel Fold. Bemerkenswert ist, dass die Pixel 6– und Pixel 7-Serie dieses Update nicht erhalten haben, da Berichte darauf hindeuten, dass Google diese älteren Modelle auf einen vierteljährlichen Aktualisierungsplan umgestellt hat.
Diese Firmware enthält die Sicherheitsversion vom Januar 2026 für unterstützte Geräte. Während Google das vollständige Sicherheitsbulletin noch nicht veröffentlicht hat, ist bekannt, dass das Update kritische Stabilitätsverbesserungen und wichtige funktionale Optimierungen enthält, auf die Nutzer gewartet haben.
Lästige Pixel-Probleme behoben: Display, Akku und GPU
Die wichtigste Änderung ist die Behebung von Problemen mit der Akkuleistung, die von vielen Nutzern gemeldet wurden. Dieses Problem beeinträchtigte die Akkulaufzeit bei neueren Modellen von der Pixel 8- bis zur Pixel 10-Serie. Mit diesem Update sollten Nutzer eine spürbare Verbesserung der täglichen Ausdauer sehen. Der Patch behebt auch die „lauten Freizeichentöne“, die bei einigen Nutzern der genannten Modelle auftraten.

Es gibt auch mehrere Pixel 10-spezifische Fixes für prominente Bugs, die Besitzer des Flaggschiffs seit der Markteinführung gestört haben. Dazu gehören ein Fix für das Flackern des Always On Displays, das unter bestimmten Bedingungen auftrat, und eine Lösung für verrauschte Linien, die auf dem Bildschirm blinkten, wenn HDR-Bilder in Adobe Lightroom bearbeitet wurden. Außerdem wurde die gelegentliche Unempfindlichkeit des Touchscreens bei diesen Handys behoben.
Allgemeine Optimierungen für die GPU-Leistung wurden auch für das Pixel 10 und Pixel 10 Pro vorgenommen. Es ist unklar, ob dies Teil von Googles Bemühungen zur Verbesserung der Kompatibilitätsprobleme mit Grafiktreibern ist, die mit dem Update vom Dezember 2025 behoben wurden.
Wenn Sie eines der unterstützten Geräte besitzen, sollten Sie die Update-Benachrichtigung bald sehen. Sie können auch manuell nach dem Update suchen, indem Sie zu Einstellungen navigieren, System auswählen und dann auf Software-Updates tippen.
Seid ihr froh, dass Google diese speziellen Pixel-Fehler behebt? Hat das Update Probleme auf euren Gerät behoben? Wir möchten eure Meinung in den Kommentaren hören.
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Diese Browser-Erweiterung kann Leben retten!
Kein Internet mehr in Iran! Das Mullah-Regime kappt die Leitungen. Doch eine kleine Browser-Erweiterung namens Snowflake hebelt die Zensur aus. Was das genau ist, wie es funktioniert und wie jeder von Euch Menschen helfen kann, verraten wir Euch in diesem Beitrag.
Wenn im Iran Proteste eskalieren, greift das Regime zu seinem bewährten Mittel der Unterdrückung: Es schaltet das Internet ab. Bereits 2023 hallte der Ruf „Frau, Leben, Freiheit“ durch die Straßen. Ausgelöst durch den dramatischen Verfall der Währung befinden sich jetzt wieder täglich Tausende auf den Straßen Teherans und mittlerweile sogar auch in anderen Städten. Und das Regime möchte nicht, dass wir das im Rest der Welt mitbekommen. 99 Prozent des Internets wurden ausgeknipst.
Für die Menschen vor Ort ist der Zugang zum freien Netz überlebenswichtig. Ohne Internet können sie sich nicht koordinieren, keine Videos von den brutalen und oft tödlichen Übergriffen der Sicherheitskräfte verbreiten oder internationale Hilfe rufen. Die digitale Isolation soll die Proteste im Keim ersticken und die Verbrechen des Regimes unsichtbar machen. Es geht hier also nicht nur einfach um Kommunikation, sondern um echte Menschenleben – das ist also wahrlich kein billiger Clickbait! Die zentrale Frage ist: Wie können wir von außen helfen? Es gibt tatsächlich einfache und wirksame Wege, eine digitale Brücke zu bauen.
Snowflake: Eine Brücke ins freie Netz
Im ewigen Katz-und-Maus-Spiel zwischen staatlicher Zensur und digitalen Aktivist:innen sind dezentrale Technologien wie Snowflake eine entscheidende Waffe. Bekannte VPN-Dienste werden vom Mullah-Regime systematisch gejagt und blockiert. Und dann ist da natürlich noch die Starlink-Technologie von Elon Musk. Problem dabei: Die Empfangs-Hardware für diese Satellitentechnik ist lebensgefährlich zu schmuggeln. Deswegen braucht es mit Snowflake einen dezentralen Ansatz, den eine Regierung kaum zerschlagen kann.
Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie genial und erfordert von den Helfenden – in dem Fall von Euch – nur wenige Klicks:
- Durch die Installation einer kostenlosen Browser-Erweiterung (für Chrome, Firefox, Edge) wird der eigene Computer zu einer kleinen, temporären Brücke (Proxy) für Menschen in zensierten Ländern. Ihr stellt einen winzigen Teil der eigenen Internet-Bandbreite zur Verfügung, ohne dass die eigene Nutzung spürbar beeinträchtigt wird.
- Snowflake dient quasi als „Startrampe“ in das anonymisierte Tor-Netzwerk. Der Name Tor steht für „The Onion Router“ (Der Zwiebel-Router), da die Daten wie bei einer Zwiebel durch mehrere verschlüsselte Schichten und Server geleitet werden, um die Identität der Nutzer:innen zu verschleiern. Ihr als die Helfenden stellt den ersten, entscheidenden Zugangspunkt zu diesem geschützten Netzwerk bereit.
- Genau hier liegt die Genialität des Systems. Da weltweit aktuell über 120 000 Freiwillige ihre Computer als Brücken zur Verfügung stellen, entsteht ein riesiges, sich ständig veränderndes Netz von IP-Adressen. Für ein Regime ist es praktisch unmöglich, all diese privaten, unverdächtig aussehenden Verbindungen zu identifizieren und zu blockieren.
Ihr ladet Euch also lediglich die passende Snowflake-Erweiterung für Euren Browser herunter, oder ruft diese Seite auf Eurem Handy auf und aktiviert sie. Oben im Browser seht Ihr dann nicht nur das Schneeflocken-Icon, sondern auch eine Zahl. Die zeigt an, wie viele Menschen dank Eurer Bandbreite in den letzten 24 Stunden online sein konnten.

Thema Sicherheit: Ist die Hilfe legal und ungefährlich?
Die Assoziation des Tor-Netzwerks mit dem sogenannten „Darknet“ ruft bei vielen von uns fast zwangsläufig Bedenken hervor. Im Fall von Snowflake sind diese Sorgen jedoch unbegründet. Das Projekt ist darauf ausgelegt, sowohl für die Hilfesuchenden als auch für die Helfenden maximale Sicherheit zu gewährleisten.
Ist das legal? Ja, die Nutzung von Snowflake und das Teilen der eigenen Bandbreite sind in Deutschland vollkommen legal. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt klar, dass nicht die Nutzung des Netzwerks an sich unzulässig ist, sondern nur der Konsum oder das Anbieten illegaler Inhalte. Da Ihr lediglich die Technologie zur Verfügung stellt, macht Ihr Euch nicht strafbar.
Sind Eure Daten sicher? Ja, Eure persönlichen Daten sind zu jeder Zeit geschützt. Die Browser-Erweiterung hat dabei keinen Zugriff auf Dokumente, E-Mails oder sonstige private Informationen auf Eurem Rechner. Sie dient lediglich als die Schnittstelle, um den Datenverkehr umzuleiten.
Um die Zensur zu täuschen, nutzt Snowflake zudem eine clevere Tarnung: Die Technologie (WebRTC) lässt den Datenverkehr wie einen gewöhnlichen Video- oder Sprachanruf aussehen – eine für Zensoren unverdächtige Aktivität. Es wäre viel zu komplex und kostspielig, wollte das Regime versuchen, all diese Verbindungen zu überprüfen. Die Person, der Ihr helfen wollt, bleibt dabei völlig anonym. Die Methode ist somit bewusst einfach, sicher und ohne rechtliche Risiken konzipiert.
Fazit: Ja, jede Verbindung zählt!
Snowflake ist eine einfache, legale und sichere Methode, mit der jeder einen wirksamen Beitrag leisten kann, um den Freiheitskampf im Iran und den Kampf gegen Zensur in anderen autoritären Staaten zu unterstützen. Mit minimalem Aufwand wird der eigene Computer Teil eines globalen Netzwerks der Solidarität, das Zensurmauern durchbricht und Menschen den Zugang zu überlebenswichtigen Informationen sichert.
Ihr wollt helfen? Dann los! Oben sind die entsprechenden Links und es ist kinderleicht in Sekunden aktiviert. Der Zähler im Browser ist bei mir heute bereits zweistellig und das fühlt sich gut an, glaubt mir!
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