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Ohne Vertragslaufzeit & versteckte Kosten: Vodafone verschenkt 100 GB


Vodafone gönnt mehrmals im Jahr einen Prepaid-Tarif mit ordentlich Startguthaben – so könnt Ihr in der Regel ganze drei Monate gratis surfen und telefonieren. Jetzt ist es wieder soweit: Die Aktion ist zurück und fällt dieses Mal sogar noch attraktiver aus als sonst.

Üblicherweise gibt es bei der CallYa-Aktion von Vodafone „nur“ rund 30 GB Datenvolumen pro Monat – was schon ziemlich ordentlich ist. Dieses Mal legt der Anbieter aber deutlich nach und spendiert Euch ganze 100 GB. Da Ihr Euch den Prepaid-Tarif ohne Anschlussgebühr oder versteckte Kosten sichern könnt, bleibt das Ganze komplett kostenlos. Und entscheidet Ihr Euch für die eSIM, könnt Ihr sogar direkt loslegen, ohne auf eine Lieferung warten zu müssen.

Völlig kostenfrei für 12 Wochen: So könnt Ihr sparen!

Generell ist es bei Vodafone immer möglich, eine SIM-Karte für einen CallYa-Tarif kostenfrei zu erhalten. Normalerweise müsst Ihr diese aber mit einem Geldbetrag aufladen. Durch den Gutschein „BONUS60“ werden jedoch direkt 60 Euro auf die SIM-Karte geladen, was dann mit dem Handytarif für die ersten 12 Wochen verrechnet wird. Ist dieser „Gratiszeitraum“ verstrichen, könnt Ihr die automatische Abbuchung im Kundencenter stoppen. Möchtet Ihr den Tarif weiternutzen, werden alle vier Wochen 19,99 Euro fällig. Wer kein weiteres Geld auf die Karte lädt, zahlt aber natürlich nichts.

Wie die Bestellung funktioniert, verraten wir Euch nachfolgend.

  1. Tarif über diese Seite bestellen
  2. Unter „Hast du einen Gutschein-Code?“ den Code BONUS60 eingeben
  3. SIM per Post oder eSIM auswählen
  4. Daten eingeben, E-Mail-Adresse verifizieren und Kundenkonto eröffnen

Die CallYa Allnet Flat L bietet Euch unter anderem ein monatliches Datenvolumen von 100 GB im LTE- beziehungsweise 5G-Netz. Die Download-Bandbreite beträgt hier zudem 300 MBit/s. Außerdem ist eine Telefon- und SMS-Flat mit dabei, die Ihr ebenfalls für volle zwölf Wochen kostenfrei nutzen könnt. In anderen EU‑Netzen stehen Euch zudem 500 Einheiten für Gesprächsminuten oder SMS zur Verfügung. Abgerundet wird das Paket weiterhin von EU-Roaming und WiFi-Calling – letzteres Feature verbessert die Telefonqualität, insbesondere in Innenräumen.

Die Deal-Highlights im Überblick

  • Vodafone CallYa Allnet-Flat L
  • 100 GB Datenvolumen (alle 4 Wochen)
  • Allnet-Flat für Telefonie und SMS
  • 500 Minuten oder SMS von Deutschland in andere EU-Netze
  • Keine Anschlussgebühr oder monatlichen Kosten (mit dem Code BONUS60)
  • Wechselbonus von 10 Euro ebenfalls abstauben
  • Jetzt kostenlos buchen

Was Ihr sonst noch beachten solltet

Neben der Bonuszahlung könnt Ihr auch von einem Wechselbonus profitieren. Bringt Ihr nämlich Eure alte Rufnummer aus einem anderen Netz mit, gibt es noch einmal 10 Euro Startguthaben, wodurch Ihr sogar fast den vierten Monat abdeckt. Obendrein könnt Ihr Euch über die MeinVodafone-App auch nochmal weitere 100 GB als einmaliges Datendepot für 28 Tage dazu sichern.

Spannend ist ebenfalls, dass Ihr die CallYa Allnet Flat L auch mit einer eSIM nutzen könnt. Hierdurch seid Ihr noch flexibler und könnt den Tarif etwa auch in Eurer Smartwatch oder als Zweit-SIM in Eurem Handy nutzen, um Euer monatliches Datenvolumen zu erweitern. Und das Beste: Ihr müsst hierbei dann nicht auf den Versand der physischen SIM-Karte warten, sondern könnt direkt loslegen. Erfahrungsgemäß dauert die Aktivierung hier nur ein paar Minuten.

Lohnt sich das Angebot für Euch?

Das Angebot lohnt sich wirklich! Einen vollwertigen Tarif, den Ihr gratis nutzen könnt, ohne Verpflichtungen für danach einzugehen. Das geht sonst nirgends. Die ein- bis zweimal pro Jahr erscheinende Aktion von Vodafone ist immer beliebt, weil sie ebenso gut und so unkompliziert ist. Hier müsst Ihr Euch den Bonus nicht über Cashback-Portale oder sonstige Anbieter holen, sondern er ist bei Code-Eingabe automatisch drin. Ein alternatives Angebot auf dem deutschen Mobilfunkmarkt gibt es nicht mit diesen Merkmalen.

Ab zu Vodafone CallYa (Code BONUS60 nicht vergessen)

Was haltet Ihr von dem Angebot? Nutzt Ihr solche Deals oder bindet Ihr Euch lieber für längere Zeit an einen Anbieter? Lasst es uns wissen!





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vodafone.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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E-Mail-Client: Microsoft bestätigt mehrere künftige Neuerungen in Outlook


Microsoft versucht weiterhin, Anwender zum Wechsel von Outlook Classic auf das neue Outlook zu bewegen. Bis Herbst 2026 soll der E-Mail-Client dafür zahlreiche neue Funktionen erhalten, darunter eine erweiterte Serienmail-Funktion, eine gemeinsame Ansicht für mehrere Konten sowie mehr Kontrolle über die Ordnerverwaltung.

Laut einem Bericht von Windows Latest testet Microsoft derzeit verschiedene neue Funktionen für Outlook, die noch im Laufe dieses Jahres offiziell erscheinen sollen. Trotz der umfangreichen Roadmap bleiben jedoch einige grundlegende Schwächen bestehen, weshalb viele Unternehmen und Power-User Outlook Classic weiterhin bevorzugen dürften.

Neue Funktionen in den nächsten Monaten

Den Auftakt soll noch im Juli die Möglichkeit machen, Freigabeberechtigungen sowie Postfach- und Ordnerberechtigungen an Stellvertreter zu delegieren. Ebenfalls vorgesehen ist die Unterstützung von PST-Dateien für den Import von Kontakten und Kalendern. Im August soll dann die Funktion „All Accounts View“ folgen, die alle verbundenen Konten in einem gemeinsamen Posteingang zusammenführt. Nachrichten sollen sich damit kontenübergreifend lesen, verschieben, archivieren oder löschen lassen. Auch Copilot-Funktionen und die Suche sollen die neue Ansicht berücksichtigen.

Einen Schwerpunkt dürfte das September-Update bilden, dann soll die erweiterte Mail-Merge-Funktion die bisherigen Massenmails ergänzen und personalisierte Inhalte wie Namen, Firmennamen oder Rechnungsnummern individuell für jeden Empfänger einfügen können. Gleichzeitig wird Microsoft die Integration mit Office-Anwendungen ausbauen, geöffnete Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien sollen sich dann direkt aus der jeweiligen Anwendung heraus als Kopie per E-Mail versenden lassen.

Weitere Änderungen betreffen die Ordnerverwaltung und sind für Oktober 2026 vorgesehen. Künftig sollen Nutzer festlegen können, ob im linken Bereich eines Ordners ausschließlich ungelesene oder sämtliche Nachrichten angezeigt werden. Darüber hinaus sollen Favoritenordner flexibler nutzbar sein, während sich Outlook die gewählten Einstellungen dauerhaft merken soll. Microsoft bezeichnet die Änderungen ausdrücklich als Annäherung an die Bedienung von Outlook Classic.

Weiter Neuerungen auf der Roadmap

Darüber hinaus hat Windows Latest zahlreiche weitere Funktionen in der Testversion entdeckt. So soll der Kalender bedingte Formatierungen erhalten haben, zudem lassen sich Datumsangaben künftig mit Aktionen verknüpfen. Bereits in der vergangenen Woche wurden zudem erweiterte Offline-Funktionen bekannt, die nun auch Anhänge unterstützen und eine um bis zu zwei Jahre längere Synchronisation von E-Mails ermöglichen.

In den kommenden Monaten soll Outlook außerdem anpassbare Vorschautexte in der Nachrichtenliste erhalten. Hinzu kommen eine Sortierung markierter Nachrichten nach Größe oder Fälligkeitsdatum, die Anzeige der Kalender von Teammitgliedern in der Seitenleiste sowie die Möglichkeit, Kalendergruppen gemeinsam öffnen und schließen zu können.

Noch einige Fehler zu beheben

Der Bericht nennt allerdings auch weiterhin bestehende Probleme, die bis zur offiziellen Einführung behoben werden müssen. Vor allem Benachrichtigungen gelten noch als Schwachstelle. Bei mehreren eingerichteten Konten sollen Hinweise auf neue Nachrichten teilweise vollständig ausbleiben, während E-Mails nach einem Klick auf eine Benachrichtigung nur verzögert geöffnet werden. Microsoft arbeitet Berichten zufolge an einer grundlegenden Optimierung der Leistung sowie an weiteren Fehlerbehebungen.

Ob Microsoft mit den geplanten Änderungen mehr Nutzer für das neue Outlook gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Neue Funktionen allein dürften dafür kaum ausreichen, auch die Leistung des Programms muss verbessert werden. Derzeit benötigt das neue Outlook für zahlreiche Aktionen deutlich mehr Zeit als die klassische Variante, teilweise sollen einzelne Vorgänge bis zu zehn Sekunden länger dauern. Als Ursache gilt unter anderem der WebView2-Ansatz, bei dem der E-Mail-Client anders als klassische Desktop-Anwendungen in einem Container ausgeführt wird.



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Flugzeugabsturz: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot ist tot


Flugzeugabsturz: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot ist tot

Bild: Ubisoft

Claude Guillemot, einer der fünf Mitgründer von Ubisoft, ist bei einem Flugzeugabsturz in Westfrankreich ums Leben gekommen. Der 69-Jährige saß mutmaßlich in der zweimotorigen Cessna, die am Freitagabend nahe La Baule abstürzte.

Absturz beim Landeanflug

Der Absturz ereignete sich nach Angaben der Behörden am Freitagabend in der Nähe des Flugplatzes von La Baule-Escoublac an der französischen Atlantikküste. Das Kleinflugzeug war demnach aus Rennes gestartet und stürzte im Anflug auf den Flugplatz auf einem Feld ab. An Bord befanden sich zwei Personen, die beide ums Leben kamen. Die genaue Ursache des Unglücks ist bislang nicht bekannt. Die zuständige Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ein. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll Guillemot Eigentümer der Maschine gewesen sein.

Ubisoft bestätigt den Tod Guillemots

Ubisoft bestätigte den Tod seines Mitgründers in einer Stellungnahme. Das Unternehmen erklärte, man habe mit großer Trauer vom Tod Claude Guillemots erfahren. Weitere Angaben wollte Ubisoft zunächst nicht machen und verwies auf die Angehörigen.

Guillemot gründete Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern Christian, Gérard, Michel und Yves Guillemot. Aus dem Familienunternehmen wurde in den folgenden Jahrzehnten einer der bekanntesten Publisher der Spielebranche. Ubisoft ist unter anderem für Reihen wie Assassin’s Creed, Far Cry, und die Tom-Clancy-Spiele bekannt.

Drei der wertvollsten Franchises von Ubisoft liegen nun in den Händen von Vantage Studios
Drei der wertvollsten Franchises von Ubisoft liegen nun in den Händen von Vantage Studios (Bild: Ubisoft)

Während Yves Guillemot bis heute als CEO das öffentliche Gesicht von Ubisoft ist, galt Claude Guillemot als eine wichtige Figur hinter den Kulissen. Er war zudem Chef der Guillemot Corporation, die unter anderem Zubehör für Computerspiele vertreibt. Zu den bekannten Marken des Unternehmens gehören Hercules und Thrustmaster.

Ubisoft in schwieriger Phase

Der Tod Guillemots trifft Ubisoft in einer ohnehin angespannten Phase. Der Konzern steht seit längerer Zeit unter wirtschaftlichem Druck und arbeitet an einer neuen Struktur für wichtige Marken. Erst im vergangenen Jahr hatte Ubisoft unter anderem eine neue Tochtergesellschaft mit Beteiligung von Tencent angekündigt, in der die großen Spielereihen gebündelt werden sollen.



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3 Erkenntnisse: Wie das Abschalten von Claude Fable einen KI-Kill-Switch etabliert


Mehr als eine Woche ist vergangen, seit die Trump-Administration Anthropics neues Spitzenmodell Claude Fable 5 und Mythos 5 vom Markt genommen hat. Es ist keine kurze Episode, die Modelle sind weiterhin nicht nutzbar. Mittels der Exportkontrolle wurde so ein Kill Switch für KI-Modelle etabliert, der Konsequenzen für Europa hat.

Wenn die Trump-Administration entscheidet: Exportkontrollen als aggressive Form der KI-Regulierung

Der Lesart der US-Regierung zufolge waren es Sicherheitsbedenken, die zur Sperre von Fable 5 und Mythos 5 führten. Mit einem Jailbreak war es möglich, die Mechanismen auszuhebeln, die die Cyber-Sicherheitsfähigkeiten von Fable 5 begrenzten. Die Konsequenz war der Exportbann, der beide Modelle ausschließlich für Nutzer sperrte, die keine US-Staatsangehörigkeit besitzen. Weil Anthropic technisch nicht trennen kann, wurden die Modelle für alle abgeschaltet.

Freigeben will die US-Regierung erst wieder, wenn Anthropic sicherstellen kann, dass sämtliche Jailbreaks unterbunden werden. Sicherheitsexperten bestreiten, dass so etwas überhaupt möglich ist. Allerdings krankt diese Lesart noch bei weiteren Argumenten. Zwei Punkte:

  • Wenn es nur um Jailbreaks geht, warum wurde neben Fable 5 auch noch Mythos 5 abgeschaltet? Das steht ohne Sicherheitsmechanismen für ausgewählte Organisationen bereit, damit diese Systeme absichern können (Mythos Preview soll noch laufen). Wird der Sicherheitsargumentation gefolgt, müsste das Modell eigentlich erhalten bleiben.
  • Warum nur Ausschluss von Ausländern? Bei Sicherheitsbedenken hätte tatsächlich jeder ausgeschlossen werden müssen, weil es ja auch Angreifer im Inland geben könnten (Anthropic hat es nur komplett abgeschaltet, weil nicht zwischen Nationalitäten unterschieden werden kann)

Eine potenzielle Erklärung für das Abschalten beider Modelle ist laut Wired, dass der koreanische Telekom-Anbieter SK Telecom zu den Unternehmen zählt, die Zugang zu Mythos erhalten haben. Innerhalb der US-Regierung besteht laut Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, jedoch der Verdacht, SK Telecom habe Verbindungen nach China. Die Sorge ist daher, dass China über den koreanischen Telekom-Konzern auf Anthropics Top-Modelle zugreifen könnte.

Neben den Sicherheitsaspekten ist jedoch auch der Gedanke naheliegend, dass hier ein Kontrollmechanismus etabliert werden soll. Axios berichtete bereits von einem Lizenzregime, das die US-Regierung im Sinn hat. Die Executive Order, die Präsident Trump Anfang Juni unterzeichnete, setzt noch auf ein freiwilliges Regelwerk. KI-Entwickler können selbst entscheiden, ob sie der US-Administration die neuen Modelle zur Prüfung vorlegen.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5

Festzuhalten ist aber: Berichte und Aussagen sind nach wie vor nicht eindeutig, die Motive der US-Regierung bleiben am Ende unklar. So könnten auch die persönlichen Konflikte zwischen den Verantwortlichen von Anthropic und der US-Regierung zur Eskalation beigetragen haben, berichtet etwa The Verge.

Was bewertet werden kann, ist jedoch die praktische Konsequenz: Auf Anordnung der US-Regierung wurde erstmals ein Modell gesperrt. Ohne stichhaltige Begründung oder nennenswerte Diskussion wurde so ein KI-Kill-Switch etabliert. Es ist ein neues Zeitalter der KI-Regulierung, heißt es daher auch bei The Verge. Das zentrale Problem: Es handelt sich nicht um ein fixiertes und standardisiertes Regelwerk. Angesichts der Möglichkeiten, die eine US-Regierung bei der Exportkontrolle hat, kann die Trump-Administration laut The-Verge-Reporterin Hayden Field mehr oder weniger willkürlich und nach Tagesform entscheiden, welche Modelle gesperrt werden.

Epochenbruch: keine Top-KI-Modelle mehr für alle?

Dass Claude Mythos gefährlich ist, war allerdings nicht die Idee der US-Regierung. Vielmehr sind es die Vertreter von Anthropic, die seit Wochen und Monaten predigen, wie riskant solche Modelle in freier Wildbahn sein könnten. „Wenn man sein Produkt in jeder Presseerklärung als Munition beschreibt, nimmt einem die Regierung irgendwann beim Wort“, sagt Peter Girnus, Forscher bei der Zero Day Initiative, laut einem Bericht von Business Insider. So gesehen war es also das Marketing von Anthropic, was dem Unternehmen jetzt zum Verhängnis wird.

Selbst in den wenigen Tagen, in denen Fable 5 verfügbar war, sorgten die Sicherheitsmechanismen für Diskussionen. Anthropic selbst argumentierte, Restriktionen in Bereichen wie Cyber-Sicherheit und Biologie wären aufgrund der Risiken nötig. In solchen Fällen wechselte das Modell dann automatisch auf das weniger leistungsfähige Opus 4.8. Der Haken: Der Wechsel erfolgte sogar bei alltäglichen Fragen, die Journalistin Eva Wolfangel bezeichnete Fable in diesem Kontext sogar als „kaputt“.

Brisanter mit Blick auf die Kontrollinfrastruktur ist jedoch eine weitere Restriktion, die Anthropic bei Fable implementiert hat. Wer Fable nutzen wollte, um KI-Modelle zu entwickeln, wurde ebenfalls abgestuft. In diesem Fall wurden Nutzer aber nicht informiert, das Vorgehen geschieht heimlich im Hintergrund. In der Systemcard des Modells (via Marcel Weiß) wird von der Sorge gesprochen, dass andere KI-Entwickler mit den Fähigkeiten von Fable die KI-Entwicklung noch weiter beschleunigen könnten.

We have also added safeguards related to frontier LLM development. As discussed in Section 6.1 of our February 2026 Risk Report, we are concerned about the risks of accelerating the overall pace of AI development, though we remain uncertain about the severity of these risks. In particular, our concern is with—as we wrote then—“accelerating other AI developers in building powerful AI systems that pose similar risks to the ones ours pose – without necessarily having commensurate safeguards.

Unlike our interventions for cybersecurity, biology and chemistry, and distillation attempts, these safeguards will not be visible to the user. Fable 5 will not fall back to a different model. Instead, the safeguards will limit effectiveness through methods such as prompt modification, steering vectors, or parameter-efficient fine-tuning (PEFT).

Fable 5 Systemcard, Auszug S. 13

Erneut wird also die Sicherheit als Vorwand für etwas verwendet, das der Analyst und Autor Marcel Weiß zusätzlich noch als Marktabschottung interpretiert. Anthropic wollte bei Mythos und Fable 5 schon vor dem Bann der US-Regierung bestimmen, wer auf welche Fähigkeiten des Modells zugreifen kann. Der Bruch in der Art und Weise, wie KI-Modelle veröffentlicht werden, erfolgte also schon, bevor die Trump-Administration tätig wurde.

Open Source als Alternative für Europa

Per Anordnung KI-Modelle sperren lassen ist nicht nur für Entwickler wie Anthropic brisant. Dass es sich um eine Exportkontrolle handelt, die sämtliche Nicht-US-Bürger aussperrt, rückt auch die Abhängigkeiten in Europa in den Fokus. Der Analyst Marcel Weiß spricht von einem Grönland-Moment, der zeigt, wie verwundbar der Kontinent ist.

Das Argument ist: Nicht nur bei der KI-Entwicklung, sondern bei zentralen technischen Infrastrukturen kommt die EU ohne die Dienste der Big-Tech-Konzerne nicht aus. „So eine Exportkontrolle könnte (…) auch Software oder Hardware treffen, bei der es unmittelbar spürbare Alltagsfolgen hätte. Microsoft Teams, Google Maps oder Cloud-Services, ohne die kaum noch etwas funktioniert“, heißt es in einer Analyse des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie. Was bislang nur als hypothetisches Szenario galt, wurde mit der Exportkontrolle für Fable 5 und Mythos 5 zur realen Bedrohung.

Der Kill Switch ist Realität.

Zentrum für Digitalrechte und Demokratie

Mehr digitale Souveränität für Europa war daher eines der Schlagworte in dieser Woche. Die EU-Kommission hat bereits Anfang Juni mit dem Tech Sovereignty Package ein Maßnahmenpaket vorgelegt, das neben KI-Projekten wie dem Chips Act 2.0 und Cloud and AI development act (CADA) noch einen interessanten Punkt enthält: Eine Open-Source-Strategie.

Dabei geht es nicht nur um die Art, wie Software entwickelt wird, heißt es in einer Analyse von Inside Global Tech. Stattdessen handelt es sich um ein Regulierungsmodell für Verwaltung und Industrie, das Kosten senken, Innovationen beschleunigen und Abhängigkeiten von ausländischen Anbietern reduzieren soll. Ein offenes Ökosystem soll demnach also die Alternative für Europa sein.

Billboard März 2026



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