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OMD e2b und Linkedin: KI-Kompetenz wird im B2B-Marketing immer wichtiger


Auch im B2B-Marketing finden sich zahlreiche Nutzungsfelder für KI

Immer mehr B2B-Marketer setzen KI zur Strategieentwicklung ein, ob bei der Marktanalyse oder der Konzeption von Kampagnen. Gleichzeitig verlieren etablierte Methoden an Bedeutung, zeigt eine aktuelle Umfrage von OMD e2b und Linkedin.

Bereits zum zweiten Mal seit 2024 führen Linkedin und OMD e2b, die auf B2B-Marketing spezialisierte Unit von OMD Germany, ihre Studie zur Nutzung

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Die Top 10 Advertiser auf ChatGPT – und wo die Ads auftauchen


Daten von Similarweb zeigen, welche Unternehmen zuletzt die Werbung auf ChatGPT dominiert haben. Bei den Ads stehen Tech-Unternehmen im Fokus. Außerdem sind bisher einige Länder besonders relevant für die Ausspielung.

In den KI-Antworten der großen Dienste aufzutauchen, das ist eines der wichtigsten Ziele für Publisher und Marken dieser Tage. Deshalb spielt nicht nur die GEO eine zentrale Rolle im Streben nach digitaler Sichtbarkeit, sondern längst auch die Werbung im Kontext von KI-Ergebnissen. Google beispielsweise bringt für den AI Mode immer neue Werbeformate wie Highlighted Answers oder Conversational Discovery Ads, die sogar auf Anfragen antworten. OpenAI wiederum hat für ChatGPT, den populären KI-Dienst mit über 900 Millionen wöchentlich aktiven Usern, dieses Jahr ebenfalls Werbung eingeführt. Vor wenigen Monaten wurden die Ads nach ersten Testläufen in einigen Regionen umfassend ausgerollt. Jetzt zeigt eine Similarweb-Analyse, wo die Anzeigen besonders viel ausgespielt werden und welche Marken sich damit viel Sichtbarkeit verschaffen. Dabei ist die Analyse nicht ganz uneigennützig.


„Help, I can’t escape ChatGPT Ads“:

Werbung im großen Stil ausgerollt

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Violett im Hintergrund
© OpenAI via Canva

ChatGPT-Werbung: Mehr Möglichkeiten für Marken

Die Werbung auf ChatGPT soll OpenAIs Umsätze nach und nach stark fördern. Laut Axios plant das Unternehmen in diesem Jahr mit rund 2,75 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz, bis 2030 sollen es 100 Milliarden US-Dollar werden. Zur Weiterentwicklung der Werbemöglichkeiten zählt derweil zum Beispiel der Ads Manager, den OpenAI kürzlich eingeführt hat. Dieser wurde in der Betaversion zunächst für Advertiser in den USA gelauncht und sorgt für Optimierungen insbesondere beim Reporting und Targeting. Als neue Targeting-Option gibt es inzwischen auch Custom Audiences, auf die der Digitalexperte Craig Graham unlängst auf LinkedIn hinwies.

Während OpenAI die Werbemöglichkeiten Schritt für Schritt ausbaut, sind für viele User, die ChatGPT Free und Go nutzen, schon Ads zu sehen. Dabei sind einige Unternehmen besonders stark vertreten.

Similarweb zeigt Top 10 der werbenden Unternehmen auf ChatGPT auf – für die vergangenen 90 Tage

Das Analyseunternehmen Similarweb zeigt auf X, welche zehn Marken in den vergangenen 90 Tagen weltweit am meisten Präsenz in den ChatGPT Ads gehabt haben. Demnach ist das Software-Unternehmen Monday.com mit 4,3 Prozent aller Ads mit Abstand auf Platz eins gelandet. Dahinter folgt JotForm mit 2,4 Prozent, ein Unternehmen, das sich auf Online-Formulare fokussiert. Platz drei geht an das E-Commerce Powerhouse Shopify mit 2,1 Prozent. Shopify arbeitet sowohl beim Abverkauf über ChatGPT als auch bei der Werbung eng mit OpenAI zusammen, ermöglicht auch den eigenen Merchants ChatGPT-Werbung zu schalten.

Komplettiert wird die Top 10 durch die Unternehmen Cursor, Resume.io, HubSpot, Aikido Security, Canva, Top10.com und Shutterstock. Es werben also Unternehmen mit Software-Kontext, digitalen Angeboten im Visual-Bereich und Cybersicherheit und dergleichen mehr besonders prominent auf ChatGPT.

Similarweb hat überdies die globale Verteilung der Ads in den vergangenen 90 Tagen aufgezeigt. Mit 70,9 Prozent sind die meisten Ads in den USA zu sehen gewesen, OpenAIs Kernmarkt. Immerhin 8,4 Prozent der Ads wurden in Kanada ausgespielt, je 7,1 Prozent im Vereinigten Königreich und in Australien. Neuseeland kommt noch auf einen Anteil von 1,5 Prozent. Für Japan (1,3 Prozent), Hong Kong (1,0 Prozent), China (0,6 Prozent), Indien (0,5 Prozent) und Singapur (0,2 Prozent) fielen die Anteile noch geringer aus.

Schon an dieser Liste ist zu erkennen, dass die EU bei den ChatGPT Ads noch keine Rolle spielt. Ein Roll-out wird für diese Region noch vorbereitet. Er könnte aber bald erfolgen, schließlich sucht OpenAI bereits Regional Manager für Ads in der EMEA-Region. Dublin, München und Paris sind hierbei als Arbeitsorte angegeben, sodass die Werbung bald auch in Deutschland starten könnte.

Dass Similarweb diese Analyse der ChatGPT Ads in den sozialen Medien anzeigt, dient nicht der Information allein. Das Unternehmen weist im Thread des Posts auf eine kommende neue Lösung für die eigene Ad Intelligence Analytics Suite hin. Darin sollen demnächst auch AI Ads erfasst werden. Für die grundsätzliche Performance von Inhalten in AI-first-Umgebungen gibt es bereits einige Analyseoptionen. Sogar Google hat endlich für die Sichtbarkeit in AI Overviews und im AI Mode die AI Performance Reports eingeführt.


Adobe, Audible und Co.

– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

OpenAI Branding
© OpenAI

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Claude Fable 5 länger ohne Aufpreis verfügbar – nicht alle happy


Claude User mit Bezahlabonnement können länger auf Claude 5 Fable bauen, ohne Credits zu verbrauchen. Zudem bleibt das wöchentliche Nutzungslimit für Claude Code vorerst erhöht.

Das jüngste Update Anthropics spaltet die Gemüter. Denn das KI-Unternehmen hat den Zugriff auf das wieder verfügbare Modell Claude Fable 5 in den Abonnements ohne zusätzliche Abrechnung via Credits zugesagt – allerdings nur für eine kurze Zeit. Während sich die einen über die Verlängerung freuen, ärgern sich andere darüber, künftig neben dem Abonnement die Credits für die Nutzung des Modells zahlen zu müssen. OpenAI reagiert mit einem Angebot für GPT-5.6 Sol.


Claude Fable 5 kommt zurück und Claude Sonnet 5 neu dazu

beigefarbener Hintergrund, eine Fünf aus Pflanzen davor
© Anthropic via Canva

Claude Fable 5 länger ohne Credit-Kosten im Abo

Auf X hat der offizielle Account von Anthropic bekanntgegeben, dass es zwei wichtige Nutzungs-Updates für Claude User gibt. Zum einen können alle, die ein Bezahlabonnement haben, das neue und nach einigen Irrungen und Wirrungen in den USA wieder umfassend verfügbare Modell Claude Fable 5 weiterhin im Abonnement nutzen, ohne Credits einsetzen und für diese extra zahlen zu müssen. Das gilt aber nur bis zum 19. Juli. Bis dahin bleibt auch das wöchentliche Nutzungslimit für Claude Code im Abonnement um 50 Prozent erhöht.

In den sozialen Medien fallen die Reaktionen auf die Claude Fable 5-Nutzungsbedingungen gemischt aus. Zwar freuen sich einige, dass sie noch ein paar Tage mehr direkt im Abonnement mit dem Modell arbeiten können, ohne Extrakosten einkalkulieren zu müssen. Doch viele sind frustriert. Denn nach dem 19. Juli wird das Modell nur noch mit kostenpflichtigen Usage Credits zu nutzen sein. User können im Abonnement dann ein anderes Modell nutzen, das ohne diese Zusatzkosten enthalten ist – oder die Mehrkosten in Kauf nehmen. Die Usage Credits werden im Konto über den Bereich „Zusätzliche Nutzung“ verwaltet.

Eine Reihe von Usern kommentierte Anthropics Post mit der Drohung, andere KI-Unternehmen mit ihren Modellen zu nutzen, da diese in den festgelegten Abonnements ohne Zusatzkosten bleiben.

Auf X erklärte OpenAIs Thibault Sottiaux bereits, dass das neue Vorzeigemodell des Unternehmens, GPT-5.6 Sol, ohne Aufpreis in den Abonnementvarianten der Anthropic-Konkurrenz verfügbar sein wird – zumindest für den Moment.

Auch GPT-5.6 steht jetzt weltweit umfassend zur Verfügung, nachdem es durch US-Restriktionen zunächst einer kleinen Gruppe vorbehalten war. Das Modell unterstützt ChatGPT und Codex sowie den neuen Super-Agent ChatGPT Work. Diese Dienste konkurrieren unter anderem mit Claude Code und Claude Cowork.


Wie es eigentlich zu Claude Code kam:

Anthropic erzählt Making Of

schwarzer Hintergrund, davor Terminal mit Claude Icon und Textfeldern
© Anthropic via Canva

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Edelman Trust Barometer: Leben in Blasen: Wie Marken auf Abschottung reagieren können


Menschen leben zunehmend in ihren eigenen Blasen

Die wichtigste Erkenntnis der neuen Edelman-Studie kommt nicht als Vertrauenswert daher, sondern als Warnsignal für das Marketing: Die Welt fragmentiert sich. Menschen ziehen sich in soziale, kulturelle und ideologische Gemeinschaften zurück. Sie vertrauen vor allem denen, die dieselben Werte, dieselben Informationsquellen und einen ähnlichen Hintergrund haben wie sie selbst. Für Marken bedeutet das eine fundamentale Veränderung der Spielregeln.

„Wer sich abschottet, lehnt mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Marken ab, die auch Menschen ansprechen, die anders sind als er selbst“, sagt CEO

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