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OpenAI kauft Tech Show TBPN für Megasumme – warum?


Kurz nach einer Megafinanzierungsrunde kauft OpenAI eine Tech Talkshow mit Umsatzpotential, in der bekannte Gesichter der Branche auftraten. Es könnte ein PR-Schachzug sein.

Die bekannte Tech Talkshow TBPN — Technology Business Programming Network gehört jetzt zu OpenAI. Das KI-Unternehmen hat das von den Tech-Gründern John Coogan und Jori Hayes erdachte Format übernommen, das sich inzwischen zu einem populären Medium entwickelt hat. Über 70.000 Abonnent:innen hat der Account auf YouTube und auch auf X wird live gestreamt; zu finden ist die Show zudem auf Spotify, Apple Podcasts und Co. An jedem Wochentag gibt es drei Stunden Live Content zu Tech, AI und weiteren Themen. Nach der Übernahme durch OpenAI soll sich laut Jordi Hayes’ Post auf LinkedIn nicht allzu viel ändern:

[…] The world is changing quickly but TBPN will stay the same. Live every weekday just with a lot more resources […].

Allerdings dürften wir deutlich mehr OpenAI-Inhalte erwarten. Der Zukauf könnte PR-Gründe haben – und finanzielle.


Hype vorbei, Milliarden futsch:
OpenAI stellt KI-Video-App Sora ein

Blaues Sora App Icon mit Wolkenform und funkelnden Augen auf violett-blauem Farbverlaufshintergrund, Symbolbild für OpenAIs neue Video-App.
© Sora App Icon via Canva

TBPN als Sprachrohr für OpenAI? Tech CEOs wie Zuckerberg und Altman schon als Gäste

OpenAI hat jüngst in einer Finanzierungsrunde 122 Milliarden US-Dollar als Finanzspritze zugesichert bekommen und konnte eine Post Money Valuation von 852 Milliarden US-Dollar aufweisen. Kurz darauf wurde der Kauf von TBPN bekanntgegeben. Die Tech Talkshow hat schon einige Tech-Größen wie Microsoft CEO Satya Nadella, Meta CEO Mark Zuckerberg, Salesforce CEO Marc Benioff und auch OpenAI CEO Sam Altman zu Gast gehabt. Auf YouTube wird die Show regelmäßig von Tausenden verfolgt, wenngleich das Publikum auch nicht exorbitant groß ist. Mit rund 71.000 Abonnent:innen zählt TBPN nicht zu den größten Shows.

Der Zukauf kommt aber nicht überraschend, wie Host John Coogan auf LinkedIn schreibt. Er arbeitete schon lange mit Sam Altman zusammen. Auch Coogan freut sich auf mehr Ressourcen und verspricht, dass die Show gleich bleiben soll, die Sendezeit ebenso.

Allerdings ist zu erwarten, dass TBPN künftig mehr Themen von OpenAI fokussiert – und womöglich weniger kritisch. Gleichzeitig verspricht OpenAIs Fidji Simo:

[…] A core part of this is editorial independence. TBPN will continue to run their programming, choose their guests, and make their own editorial decisions. That’s foundational to their credibility, and it’s something we’re explicitly protecting as part of this agreement.

Spannend ist, dass Ads in der Show künftig nicht mehr integriert werden. Das Marketing und Kommunikations-Team von TBPN wird OpenAI künftig zuarbeiten, das gesamte Team des Unternehmens berichtet an Chris Lehane im Strategie-Team. TBPN dürfte damit zu einem PR-Instrument OpenAIs werden, das den Diskurs um Tech und AI künftig weiter beeinflussen dürfte. Immerhin stand und steht OpenAI vielfach in der Kritik, zuletzt beispielsweise aufgrund eines Deals mit dem Pentagon, der die Sicherheit von Usern gefährden könnte. OpenAI muss sich medial stark positionieren, um gegen die Abwanderung der User zu Alternativen wie Claude oder Gemini vorzugehen.

Darüber hinaus braucht das Unternehmen Einnahmekanäle, wie der holprige Start von Ads auf ChatGPT zeigt. TBPN selbst soll laut Wall Street Journal 30 Millionen US-Dollar Umsatz für 2026 prognostiziert haben. Das allein wird OpenAI nicht viel weiterhelfen. Nach dem Shutdown von Sora, das zu viel Geld verbrannte, dem Erstarken der Konkurrenz von Google und Anthropic und der kritischen Betrachtung vieler Geschäftsentscheidungen und nicht zuletzt der Personalie Sam Altman, der im New Yorker jüngst belastet und von ehemaligen Weggefährten als „Soziopath“ dargestellt wurde, braucht OpenAI gute Presse und gute Ergebnisse. Das Unternehmen verspricht sich viel von der Wirkung, die TBPN für OpenAI als Marke entfalten kann. Schließlich wurden laut Financial Times hunderte Millionen US-Dollar gezahlt, um die Show vollständig zu übernehmen.


ChatGPT, Codex und Atlas:

OpenAI könnte Super-App kreieren

OpenAI-Logo, pinkfarben und mehrfach
© Mariia Shalabaieva – Unsplash





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Neue Markenplattform: Aldi Süd feiert Symbiose aus günstigen Preisen und Menschlichkeit


Aldi Süd launcht die neue Markenplattform „Das ist Gutes für alle“ mit einem emotionalen Spot

Seit etwas mehr als drei Jahren setzt Aldi Süd (wie auch Aldi Nord) auf den Markenclaim „Gutes für alle“. Jetzt erweitert der Discounter die Werbemaßnahmen rund um den Slogan zu einer neuen Markenplattform unter dem Leitmotiv „Das ist Gutes für alle“. Den Auftakt bildet ein emotionaler Werbespot.

Mit der neuen Markenplattform will Aldi Süd die kleinen und großen Momente des menschlichen Miteinanders in den Mittelpunkt stellen und so zeigen, was den Discounter ausmacht. Dabei will man gezielt die Positionierung als verlässlicher Alltagspartner mit der Preisführerschaft gegenüber Konkurrenten wie Lidl, Penny, und Co. verbinden. Der Claim „Das ist Gutes für alle“ soll zudem verdeutlichen, dass Aldi Süd mit seinen Eigenmarken ein gutes Leben für alle möglich macht.

Zum Start der Markenplattform hat Leadagentur Antoni 99, die aktuell um das bedeutende Mandat bangen muss, einen emotionalen Spot entwickelt, in dem eine junge Frau den Abschiedsbrief ihres verstorbenen Opas erhält. Zu den berührenden Worten des Großvaters über das, was es für ein gutes Leben braucht, begleitet der Film die Protagonistin von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter sowie zur Gründung ihrer eigenen Familie – und zeigt in authentischen Bildern, wie sie die Ratschläge ihres Opas im Alltag mit Leben füllt.
„Die neue Kampagne folgt unserem übergeordneten Markenverständnis ‚Gutes für alle‘ und unterstreicht, wer wir sind und wofür wir stehen“, sagt Christian Göbel, stellvertretender Geschäftsführer Marketing & Communication bei Aldi Süd. „Wir sind seit Generationen verlässlicher Alltagspartner und unterstützen unsere Kund:innen jeden Tag dabei, sich ein gutes Leben leisten zu können. Und zwar, indem wir gute Qualität zum besten Preis für alle anbieten. Das gelingt uns durch einen Eigenmarkenanteil von 90 Prozent und ein Sortiment, das alles für den täglichen Bedarf bietet.“
In den kommenden Wochen sollen laut dem Unternehmen noch weitere Spots mit der Frau veröffentlicht werden. Während der jetzt gestartete Hauptspot den inhaltlichen Rahmen vorgibt, werden im weiteren Kampagnenzeitraum neue Geschichten der Protagonistin rund um den Claim „Gutes für alle“ erzählt. Dann sollen auch die Aldi-Eigenmarken Milsani, Cucina, Bio und Moser Roth noch stärker im Fokus stehen.

Mega-Etat

Aldi Süd bestätigt weltweiten Kreativpitch

Bei Aldi ist im Werbe- und Mediabusiness Konsolidierung angesagt. Ein halbes Jahr nachdem der Discount-Riese seinen auf satte 871 Millionen US-Dollar geschätzten globalen Mediaetat bei Publicis gebündelt hat, ist jetzt die Werbung dran – zumindest bei Aldi Süd. Wie das Unternehmen gegenüber HORIZONT bestätigt, wird der globale Werbeetat neu ausgeschrieben.

Getragen wird die Kampagne auch von einem eigens für die Marke komponierten Popsong von Revelle. Die Songwriterin hat den Track „Dann wird alles immer gut“ im Rahmen eines Artist Camps passend zum Markenclaim geschrieben und produziert. Zu sehen ist der Auftritt ab dieser Woche in den Kanälen OOH, DOOH, Addressable TV und Connected TV, Audio, Display, PoS sowie in den Owned Channels von Aldi Süd. Produziert wurden die Kampagnenfilme von Tempomedia, Regie führte Natalie Rae.



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WhatsApp fixt nervige Störgeräusche bei Anrufen


„Hörst du mich?“ könnte bald Geschichte sein: WhatsApp arbeitet an Noise Cancellation, die Hintergrundlärm reduziert und für bessere Verständlichkeit sorgt – egal ob im Café, im Zug oder draußen.

Verkehr, Wind oder Stimmen im Umfeld überlagern die eigene Stimme und machen Gespräche schnell anstrengend. Genau hier setzt eine neue Funktion von WhatsApp an. Die Messaging App von Meta testet aktuell eine integrierte Noise Cancellation für Sprach- und Videoanrufe. Wie WABetaInfo berichtet, filtert die Funktion Umgebungsgeräusche in Echtzeit heraus und sorgt dafür, dass Stimmen trotz Hintergrundlärm verständlich bleiben. Erste Beta-User mit Android-Betriebssystem haben bereits Zugriff, der Roll-out erfolgt schrittweise.


8 neue Emojis für WhatsApp einfacher nutzen

Acht Emojis vor grünem Hintergrund
© Unicode via Canva

So funktioniert die neue Geräuschunterdrückung bei WhatsApp

Die Geräuschunterdrückung lässt sich direkt im Anruf aktivieren und ist teilweise sogar standardmäßig eingeschaltet. Das Noise Cancellation Feature erkennt typische Störquellen und filtert sie in Echtzeit heraus. Dabei bleibt die Stimme im Fokus, während Hintergrundgeräusche reduziert werden. Gerade für User, die unterwegs über WhatsApp telefonieren, verbessert das die Verständlichkeit deutlich.

Screenshot eines WhatsApp-Videoanrufs auf Android mit aktivierter Noise Cancellation und Einstellungen zur Geräuschunterdrückung.
WhatsApp testet Noise Cancellation für Sprach- und Videoanrufe, die Hintergrundgeräusche in Echtzeit reduziert, © WABetaInfo

Optimal funktioniert das Feature nur, wenn beide Teilnehmer:innen die Geräuschunterdrückung aktivieren. Aktivierst du sie, wird deine Stimme für dein Gegenüber klarer und Störgeräusche werden reduziert. Umgekehrt gilt das aber nur, wenn die andere Person die Funktion ebenfalls nutzt.

Im Business-Kontext sind KI-gestützte Audioverbesserungen längst fester Bestandteil von Diensten wie Zoom oder Google Meet. Sie filtern Hintergrundgeräusche automatisch heraus, priorisieren die Stimme und reduzieren zusätzlich Echo oder Hall. Gerade bei Remote Meetings sorgt das für stabile Verständlichkeit, unabhängig vom Umfeld. Mit der neuen Funktion bringt WhatsApp genau diese Audioqualität in den Messaging-Kontext. Gute Verständlichkeit wird damit auch bei privaten Calls zur Erwartung statt zur Ausnahme.





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BearingPoint-Umfrage: Einige nutzen Wero – doch Paypal bleibt bekanntester Bezahldienst


Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit.

Europa will sich beim Bezahlen unabhängiger von großen US-Anbietern wie Paypal machen. Wero wird als Alternative allmählich bekannt. Es gibt aber auch reichlich nationale Konkurrenz.

Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit, tut sich gegen nationale Platzhirsche oder US-Riesen wie Paypal aber noch schwer. Anhand einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern stellte das Beratungsunternehmen BearingPoint fest: Wero werde europaweit wahrgenommen.

In Frankreich, wo Wero wie in Deutschland schon umfangreicher ausgerollt ist, antworteten demnach 19 Prozent der dort 1.052 Befragten, dass sie für einen Geldtransfer zwischen Privatpersonen hauptsächlich Wero nutzten. Als Antwortmöglichkeit konnten die Befragten etwa auch Bargeld oder Überweisung auswählen. Deutschland kam mit 4 Prozent Wero-Nutzern unter den hierzulande 2.026 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Erhebung aus dem Dezember auf Platz 2.

Nationale Bezahlverfahren am beliebtesten

Nationale mobile Bezahldienste dominieren der Erhebung zufolge bei Zahlungen zwischen Privatpersonen, z. B. Twint in der Schweiz (66 Prozent), MobilePay in Dänemark (92 Prozent) und Finnland (61 Prozent), Swish in Schweden (86 Prozent), Tikkie in den Niederlanden (71 Prozent). In Deutschland ist Paypal (56 Prozent) demnach der bevorzugte Dienstleister.

Europäer wollen unabhängiger von US-Anbietern werden

Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, will Wero zur europäischen Paypal-Alternative ausbauen. Seit Anfang Juli 2024 ist Wero am Start und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, Paypal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

BearingPoint-Partner Robert Bosch sagt zu den Umfrageergebnissen: „Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität.“



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