Künstliche Intelligenz
JSON Alexander: Syntax-Highlighting und Baumdarstellung im Browser
JSON Alexander, eine neue Extension für Firefox und Chrome, formatiert automatisch JSON-Daten, die beispielsweise von einer API gesendet wurden. Das Add-on erweitert die rudimentären Darstellungen der Browser insbesondere um Syntax-Highlighting und eine Baum-Ansicht.
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JSON Alexander zeigt JSON-Daten übersichtlich formatiert.
(Bild: JSON Alexander)
Das Add-on bietet eine Reihe von Komfortfunktionen, die über die Standarddarstellung der Browser hinausgehen. Neben dem Syntax-Highlighting und den ausklappbaren Strukturbäumen sind das zum Beispiel Zusatzinfos beim Hover über ein Feld oder eine parallele Daten-Ansicht als windows.data in der Konsole.
JS-Autor und Podcaster Wes Bos hat JSON Alexander unter MIT-Lizenz veröffentlicht. Zuvor waren ihm Zweifel am Add-on „Heads Up“ gekommen, das ähnliche Funktionen bietet, weil es laut Bos Webtracking in Webseiten implementiert. Die Redaktion konnte das nicht überprüfen.
Das Add-on ist noch nicht in den Stores der Browser vorhanden, sondern Anwenderinnen und Anwender müssen es von Hand installieren. Bei Firefox müssen sie zusätzlich den JSON-Standardmechanismus deaktivieren. Anleitungen finden sich im Repository. Der Name des Tools spielt auf den US-amerikanischen Schauspieler Jason Alexander an.
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(who)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Make.com und n8n – Geschäftsprozesse mit KI-Agenten automatisieren
Manuelle Routineaufgaben, unstrukturierte Daten und fehlende Schnittstellen verlangsamen Geschäftsprozesse und bremsen Innovationen aus. Mit einem modularen Automatisierungsframework von Make.com und n8n lassen sich komplexe Prozesse in klar abgegrenzte, wiederverwendbare Module unterteilen. Für jedes dieser Module lassen sich spezialisierte KI-Agenten mit genau definierten Verantwortlichkeiten einsetzen, die logisch voneinander getrennt arbeiten, sodass sich die jeweiligen Bausteine unabhängig voneinander bearbeiten lassen.
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Routineaufgaben an KI-Agenten delegieren
Im zweitägigen Workshop Make.com und n8n: Geschäftsprozesse mit KI-Agenten automatisieren lernen Sie, wie Sie intelligente Automatisierungen für Ihre Workflows einsetzen, ohne selbst zu programmieren.
Nach einer Einführung in Automatisierungskonzepte und den Einsatz künstlicher Intelligenz legen Sie sofort praktisch los und erstellen eigene Automatisierungsszenarien in Make.com. Dabei verbinden Sie unterschiedliche Datenquellen wie E-Mail-Systeme, CRM-Systemen oder Datenbanken und integrieren KI-gestützte Funktionen und Chatbots in bestehende Prozesse.
Darauf aufbauend entwickeln Sie mit n8n eigene KI-Agenten und Multi-Agenten-Systeme. Sie lernen, Aufgaben zwischen spezialisierten Agenten zu delegieren, Recherche- und Service-Agenten aufzubauen und diese gezielt in Unternehmensprozesse einzubinden – beispielsweise für Supportanfragen, Datenaufbereitung, Analyseaufgaben oder Marketingprozesse.
Das Gelernte praktisch anwenden
Der Workshop ist konsequent praxisorientiert aufgebaut. Sie arbeiten während des gesamten Trainings an konkreten Einsatzzwecken und entwickeln eigene Automatisierungs- und Agentenszenarien Schritt für Schritt selbst.
Dabei lernen Sie, wie sich modulare Workflows strukturieren, KI-Agenten sinnvoll orchestrieren und bestehende Prozesse effizient automatisieren lassen. Durch die direkte praktische Umsetzung übertragen Sie die Inhalte unmittelbar auf typische Anforderungen aus dem Unternehmensalltag.
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Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
Sie profitieren im Workshop von der langjährigen Erfahrung und tiefgehenden Expertise Ihres Trainers Thorsten Vellmerk. Als Gründer von KI Learn & Consult ist er auf die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien spezialisiert. Dabei arbeitet er eng mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen und unterstützt sie bei der digitalen Transformation und der Implementierung intelligenter Automatisierungswerkzeuge. Somit kennt er die Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen sehr genau, vermittelt praxisnahe Einblicke aus realen Projekten und zeigt, wie sich KI-Agenten effizient für die Automatisierung von Geschäftsprozessen einsetzen lassen.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Prozessmanager und Digitalisierungsverantwortliche, die Geschäftsprozesse mit No-Code-Werkzeugen automatisieren möchten. Ebenso eignet er sich für IT-Administratoren und Systemintegratoren, die KI-Agenten von Make.com und n8n in bestehende Infrastrukturen integrieren wollen.
Durch die auf maximal 16 Teilnehmende begrenzte Gruppengröße ist ein intensiver Austausch mit dem Trainer sowie innerhalb der Gruppe gewährleistet.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm
Der Rüstungskonzern Rheinmetall übt den Schulterschluss mit der Deutschen Telekom, um gemeinsam feindliche Drohnen und Cyberangriffe abzuwehren. Ein entsprechendes Entwicklungsvorhaben für einen Drohnen-Schutzschild gaben die beiden Firmen bekannt. Es ist noch in einem frühen Stadium.
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Es geht darum, Drohnen frühzeitig zu erkennen und dann durch Störsignale – durch Jammen – oder eigene Abfangdrohnen sowie möglicherweise Laserschüsse aufzuhalten, etwa an Kraftwerken, Industrieanlagen, Brücken und anderer kritischer Infrastruktur. Um Flugabwehr-Geschütze geht es nicht.
Die Telekom soll etwa ihre Kompetenz zu Handynetzen in das Gemeinschaftsvorhaben einbringen, auch bei der Erkennung von eingesetzten Frequenzen. Rheinmetall ist für weitere Sensorik und Effektoren, also Laser, zuständig.
Firmenchefs haben große Pläne
„Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital“, sagt Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Zur Abwehr brauche es eine Verbindung aus Sensorik, Effektoren und sicheren Kommunikationsnetzen. „Rheinmetall und die Deutsche Telekom bündeln genau diese Fähigkeiten.“
Telekom-Chef Tim Höttges verweist auf die Kompetenz seiner Firma zur Konnektivität, Cloud und Datenanalyse, womit die Drohnenabwehr „auf ein neues Level“ gehievt werde: „Gemeinsam mit Rheinmetall stärken wir so die Souveränität und leisten unseren Beitrag dazu, Sorgen in der Bevölkerung zu reduzieren.“
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Bislang werden die meisten Drohnen am Himmel über Deutschland per Fernsteuerung von Piloten gesteuert, und zwar über eine Funkfrequenz, auf Englisch Radio Frequency (RF) genannt. Die Funksignale lassen sich über sogenannte RF-Sensoren erkennen. Die Telekom setzt hierbei passive RF-Sensoren ein, die kein aktives Suchsignal aussenden. Das Gute daran: Wenn man sie an Funkmasten befestigt, stören sie dort die Mobilfunktechnik nicht.
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Rheinmetall wiederum baut nicht nur selbst Drohnen, sondern hat auch Erfahrung mit der Bekämpfung und dem Abfangen von feindlichen Drohnen. Hierbei geht es nicht nur um den militärischen Einsatz, sondern auch um den Schutz ziviler Bereiche. So hat die Firma Ende vergangenen Jahres eine Partnerschaft mit der Hamburger Polizei und dem Hamburger Hafen geschlossen, um Lösungen für mögliche Drohnen-Bedrohungen zu finden.
Telekom feilt am Schutz gegen Handynetz-Drohnen
Deutschlands Handynetze werden besser, die Flächenabdeckung schreitet voran. Das ist grundsätzlich eine gute Sache, hat aber gewissermaßen eine Nebenwirkung: Drohnen lassen sich inzwischen auch gut über weite Strecken über das Mobilfunknetz steuern – also nicht per Fernbedienung in Sichtweite über die übliche Funkfrequenz, sondern von überall aus über das Internet.
Das wiederum stellt Firmen und Behörden vor eine neue Herausforderung. Die Telekom erforscht mit der Hamburger Bundeswehr-Universität, wie sich solche Drohnen finden lassen. Hierfür wird das Mobilfunknetz selbst zu einer Art Radar, das bestimmte Auffälligkeiten im Datenverkehr erfasst. Dadurch wiederum sollen die Drohnen frühzeitig erkannt werden. Diese neue Art der Abwehr von Mobilfunk-Drohnen soll ebenfalls in das Gemeinschaftsvorhaben der Telekom und von Rheinmetall einfließen.
(afl)
Künstliche Intelligenz
3D-Welten aus einem kurzen Video: Gaussian Splats selbst erstellen
Der chinesische Kamerahersteller Insta360 und das Londoner Softwareunternehmen Splatica sind eine Kooperation eingegangen, um Material der Rundumkameras Insta360 X2 bis X5 in 3D-Szenen in Form sogenannter „3D Gaussian Splats“ zu wandeln. Das Ergebnis erinnert an eine Mischung aus Video und 3D-Modell: nicht perfekt scharf, aber sehr immersiv.
- Der Begriff „Gaussian Splats“ beschreibt 3D-Szenen, die nicht aus Objekten mit festen Oberflächen bestehen, sondern aus weichen Farbwolken im Raum.
- Dank einer Kooperation des Kameraherstellers Insta360 mit dem Softwareunternehmen Splatica entstehen solche 3D-Umgebungen aus einem kurzen 360-Grad-Video.
- Die Technik eröffnet Einsatzfelder von der Film- und Spielebranche über Denkmalschutz und Immobilienwerbung bis hin zum Training von Robotern und selbstfahrenden Autos in Simulationen.
Dazu genügt ein kurzer Spaziergang mit einer passenden 360-Grad-Kamera: Die Splatica-Software erzeugt dann aus einem kurzen Video eine digitale Kopie der realen Umgebung, die sich im Browser oder mit VR-Brillen frei erkunden lässt. Zuvor waren für so etwas komplexe Fotogrammetrie-Setups aus mehreren Kameras und Stativen nötig. Mit der Kooperation verschiebt sich die Erstellung solcher 3D-Inhalte von einem Expertenprozess hin zu einem Werkzeug für viele. Die Kamera Insta360 X5 bekommt man für weniger als 500 Euro.
Der Splatica-Dienst ist außerdem kostenpflichtig. Das Standard-Abo für 34,95 US-Dollar monatlich enthält 300 Punkte, die für etwa zwei Szenen reichen. Wir haben mit der Technik experimentiert und fünf 3D-Szenen auf der Splatica-Seite öffentlich bereitgestellt. Auf der Splatica-Homepage kann man außerdem öffentlich zugängliche Szenen laden und darin virtuell spazieren gehen. Wir erklären im Folgenden, welche Schritte nötig sind, um selbst Gaussian Splats zu erzeugen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „3D-Welten aus einem kurzen Video: Gaussian Splats selbst erstellen“.
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