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XG10: Kioxias schnellste „AI-PC-SSD“ startet mit PCIe 5.0 und DRAM

Kioxia bringt eine weitere PCIe-5.0-SSD für den OEM-Sektor. Die XG10 ist die neue Speerspitze mit PCIe 5.0, 8-Kanal-Controller und DRAM-Cache. Bis zu 14.000 MB/s und 2 Millionen IOPS werden versprochen. Die Speicherkapazitäten reichen von 512 GB bis 4 TB.
Binnen weniger Wochen stellt Kioxia nun bereits die dritte neue Client-SSD-Serie für OEM-Systeme vor. Während die EG7 mit QLC-NAND und PCIe 4.0 den Einstieg bildet, war die BG8 Kioxias erste OEM-SSD mit PCIe 5.0.
Kioxia XG10 mit der höchsten Leistung
Mit der XG10 folgt jetzt ein weiteres Modell mit PCIe 5.0, das allerdings noch mehr Leistung bietet als die BG8. Bei der XG10 setzt Kioxia auf einen Controller mit acht Kanälen und einem dedizierten DRAM-Cache, während es bei der BG8 lediglich vier Kanäle und HMB-Support gibt.
Der maximale Durchsatz liegt mit 14.000/12.000 MB/s beim sequenziellen Lesen/Schreiben ebenfalls höher als bei der BG8 mit 10.300/10.000 MB/s. Die maximalen IOPS werden mit 2 Millionen lesend und 1,6 Millionen schreibend angegeben.
Kioxia sieht „AI PCs“, Workstations und Gaming-Plattformen als Einsatzgebiete für die XG10.
Auch die Leistungsaufnahme ist hoch
Mit der höheren Leistung geht allerdings eine deutlich höhere Leistungsaufnahme einher. Laut der Tabelle von Storage Review benötigt die XG10 hohe 10 Watt im aktiven Betrieb, während die BG8 bei nur 5 Watt liegt.
Je nach Modell unterschiedlicher TLC-NAND
Wie bei der BG8 setzt Kioxia auf TLC-Speicher der Generation BiCS8. Allerdings gilt das nur für die Modelle mit 2 TB und 4 TB Speichervolumen. Bei den Varianten mit 512 GB und 1 TB soll hingegen noch der ältere BiCS6 TLC verwendet werden.
Großer Leistungssprung zur XG8
Die XG10 tritt nach rund vier Jahren in die Fußstapfen der XG8-Serie. Da letztere noch auf PCIe 4.0 setzt, fällt der Leistungssprung entsprechend groß aus. Kioxia wirbt mit einer Verdoppelung der sequenziellen Transferraten sowie höherem Durchsatz beim zufälligen Lesen und Schreiben.
Designed as the successor to the KIOXIA XG8 Series, the KIOXIA XG10 Series adopts PCIe® 5.0 interface, enabling improvements in both sequential and random performance. Compared to the previous generation(1), the new drives achieve up to 2x sequential read, more than 2x sequential write, and increases of approximately 122 % in random read and 158 % in random write performance – supporting faster data access and improved system responsiveness.
Kioxia
Preise und Verfügbarkeit
Bei OEM-Produkten werden Preise nicht öffentlich kommuniziert, sodass es dazu keine Angaben gibt. Es ist aber möglich, dass sich die XG10 in den Endkundenhandel „verirrt“. Käufer sollten dann aber bedenken, dass es bei OEM-Produkten keine Herstellergarantie gibt.
Bei einigen Geschäftskunden aus dem PC-Bereich sollen Muster der XG10 bereits im Einsatz sein. Die Auslieferung von PCs mit dem Serienprodukt soll noch im Laufe des zweiten Quartals 2026 beginnen.
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Nvidia-Rosa-CPU: Rigel-Kerne mit Armv9.2, mehr L2 und schnellerem Speicher

Nvidia erhöht die Schlagzahl bei den Prozessoren. Auf die Vera-CPU folgt Rosa mit aufgewerteten Rigel-Kernen bei gleicher Architekturbasis. Nvidia-CEO Jensen Huang stellte im Gespräch mit ComputerBase bereits klar, dass das Unternehmen Arm-CPU-Kerne „von der Stange“ vorziehe.
Schon mehrfach griff die ComputerBase-Redaktion die nächste CPU-Generation von Nvidia mit dem Namen Rosa auf. Sie ist die dritte Generation eigener Prozessoren, folgt so der ersten Generation Grace und der in diesem Jahr aktuell werdenden CPU Vera. Seit der Vera-Generation rückt vor allem auch der alleinige Betrieb, also ohne stetige GPU-Anbindung, wieder in den Fokus. Der dürfte auch für Rosa gelten, wenngleich Nvidia bereits bestätigt hat, dass sowohl Rosa Feynman für das Datacenter als auch Rosa Feynman für die Consumer-Abteilung alias Nvidia Spark kommen werden.
Rigel-Kerne folgen auf die Olympus-Kerne
Nvidias Ian Buck als Chef der HPC-Sparte plauderte nun noch einmal über die Vorteile der neuen Vera-CPU und gab dabei einen kleinen Ausblick auf den Nachfolger Rosa für das Datacenter.
NVIDIA’s next-generation Rosa CPU with the Rigel core will continue the company’s CPU roadmap for the agentic AI era. Rigel is NVIDIA’s next-generation Arm v9.2 CPU core, delivering higher per-core performance than Olympus while keeping the same silicon footprint. Key improvements include better instruction delivery, a larger L2 cache and more efficient memory handling.
Nvidia
Die neuen Rigel-Kerne werden demnach auf „Arm v9.2“ setzen, exakt gemeint dürfte dabei vermutlich die Armv9.2-A-Architektur sein. Die Olympus-Kerne der Vera-CPU sind mit exakt dieser Architektur kompatibel, aber noch zu einem großen Teil eigenentwickelt. Dass Nvidia für die neuen Kerne mehr L2-Cache versprechen kann, deckt Arms Referenzdesign der Kerne bereits ab, auch effizienter mit Speicher umzugehen ist stets eine Option. Hier könnte LPDDR6 beispielsweise helfen, der zum Start der neue CPU in erst einigen Jahren längst breiter verfügbar sein dürfte.
Dass in der Architektur noch Leben steckt, hatte Arm kürzlich selbst gezeigt, indem das Unternehmen zusammen mit Meta einen 136-Kern-Prozessor vorgestellt hat. Dieser nutzt Neoverse V3 in weiter angepasster Form und zeigt, dass die grundlegende Idee aus dem Jahr 2024 stets noch weiter optimiert werden kann. Größere Caches, wie sie Nvidia nun will – Veras Olympus-Core hat 2 MB L2 pro Kern – sah die Architektur aber damals bereits vor, und die Unterstützung von moderneren, schnelleren und effizienteren Speichers benötigt lediglich „einige Eingriffe“.
Consumer und Datacenter haben andere Kerne unter gleichem Namen
Spannend bleibt jedoch die Frage, welche Kerne das Consumer-Segment dann jeweils erhält, Neoverse V3 und die große Anzahl und Features sind für das Gebiet schlichtweg „Overkill“. Die Consumer-Version von Grace setzt heute nämlich auf Arm-Cortex-Kerne wie etwa in SoCs für Smartphones. Grace für das Datacenter setzt hingegen auf Neoverse-Kerne. Wie das bei Vera umgesetzt ist, ist aber ebenfalls noch unbekannt.
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T820-Serie macht den Anfang: Anbernic setzt mit Update verstärkt auf eigenes Ökosystem

Anbernic hat ein großes Software-Update für sämtliche Android-Handhelds der T820-Serie veröffentlicht. Der Retro-Spezialist will damit den Ausbau eines eigenen Ökosystems vorantreiben und den Fokus künftig stärker auf Software-Pflege statt auf neue Hardware legen. Die neue Firmware soll gleichzeitig die Nutzung vereinfachen.
Zahlreiche Modelle erhalten komplett neue Software
Das Firmware-Update steht für alle seit Anfang 2025 veröffentlichten Handhelds auf Basis der T820-Plattform bereit und unterstützt unter anderem die Modelle RG556, RG406V, RG406H, RG Slide sowie das RG476H. Die neue Software-Version wird sowohl als Over-the-Air-Aktualisierung direkt auf den Geräten als auch als manueller Download über die Firmware-Website des Unternehmens bereitgestellt.
Neue Bestandteile sollen Nutzung vereinfachen
Wie Anbernic in einem auf YouTube veröffentlichten Video erklärt, steht mit der neuen Version das sogenannte „RG-Ecosystem“ im Mittelpunkt. Dieses umfasst mehrere neue Anwendungen und Funktionen, die die Nutzung der Android-Handhelds verbessern sollen und künftig möglicherweise auch auf weitere Geräte des Herstellers ausgeweitet werden könnten. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt RG Home, ein vollständig neu entwickeltes Frontend, das den bisherigen RG Launcher ersetzen soll. Im Vergleich zum Vorgänger präsentiert sich die neue Oberfläche deutlich moderner und soll Android-Apps besser integrieren. Eine überarbeitete Menüstruktur mit Seitenleisten auf beiden Bildschirmseiten sowie ein insgesamt aufgeräumteres Design sollen insbesondere Nutzer ansprechen, die das vorinstallierte Betriebssystem verwenden möchten, ohne auf alternative Launcher oder Frontends zurückgreifen zu müssen.
Ein weiterer Bestandteil des neuen Ökosystems ist das RG Control Center. Nach einer einmaligen Aktivierung über das Android-Schnellmenü lässt es sich jederzeit per Wischgeste vom Bildschirmrand öffnen und bündelt zahlreiche Funktionen wie die Systemeinstellungen des Handhelds, die Leistungsüberwachung, Performance-Anpassungen sowie den direkten Zugriff auf die Tastenbelegung an einer zentralen Stelle. Bereits seit längerer Zeit hatten Nutzer immer wieder fehlende Overlay-Funktionen kritisiert, auf die Anbernic mit dem Update nun reagiert.
Die neue Software eröffnet Nutzern der Handhelds darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten, das System an die eigenen Vorstellungen anzupassen. So lassen sich nach dem Update Tasten individuell belegen, Bildschirm-Overlays erstellen, Touch-Eingaben beliebigen Tasten zuweisen und mehrere Steuerungsprofile speichern. Die neuen Funktionen sollen insbesondere die Nutzung von Android-Spielen erleichtern, die ausschließlich für die Touchscreen-Steuerung entwickelt wurden.
Chance auf ein neues Ökosystem
Während die Software des chinesischen Herstellers in der Vergangenheit von vielen Nutzern als überladen empfunden wurde und deshalb häufig alternative Betriebssysteme oder Launcher zum Einsatz kamen, soll das neue Update für mehr Ordnung sorgen. Setzt Anbernic diesen Kurs konsequent fort, könnte sich langfristig ein deutlich ausgereifteres Software-Ökosystem etablieren.
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Super Pocket Activision Edition: Handheld mit über 30 lizenzierten Spielen von Activision

Hyper Mega Tech stellt überraschend einen neuen Handheld vor, der vollständig auf klassische Activision-Spiele setzt. Die ab sofort bei Amazon vorbestellbare Konsole unterstützt neben den bereits vorinstallierten 34 Titeln auch die bekannten Evercade-Spielmodule und soll ab September 2026 erhältlich sein.
Bekannte Klassiker für unterwegs
Die neue Hochkant-Konsole aus der Super-Pocket-Reihe verfügt über ein 2,8 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixeln. Grundsätzlich richtet sich die Serie an Liebhaber klassischer Video-Spiele, wobei bei der neuen Edition insbesondere Fans bekannter Activision-Titel auf ihre Kosten kommen sollen. Zu den insgesamt 34 vorinstallierten Spielen zählen unter anderem Klassiker wie Pitfall!, River Raid, Demon Attack sowie zahlreiche weitere Titel aus dem umfangreichen Activision-Katalog. Damit bietet das neue Modell generell mehr Spiele als bisherige Super-Pocket-Veröffentlichungen von Hyper Mega Tech, der Schwestermarke von Evercade unter dem Dach von Blaze Entertainment.
- Barnstorming
- Beamrider
- Boxing
- Checkers
- Chopper Command
- Cosmic Commuter
- Demon Attack
- Dolphin
- Dragonfire
- Enduro
- Grand Prix
- H.E.R.O.
- Kabobber
- Kaboom!
- Keystone Kapers
- Laser Blast
- MegaMania
- Moonsweeper
- Oink!
- Pitfall!
- Pitfall II: Lost Caverns
- Plaque Attack
- Pressure Cooker
- Private Eye
- River Raid
- River Raid II
- Robot Tank
- Seaquest
- Skiing
- Sky Jinks
- Spider Fighter
- Stampede
- Starmaster
- Thwocker
Hyper Mega Tech setzt auf physische Module
Neben den integrierten Spielen soll auch diesmal die vollständige Kompatibilität mit den Evercade-Cartridges gewährleistet sein. Käufer erhalten dadurch erneut Zugriff auf weitere Spielesammlungen im physischen Modulformat, die sich separat erwerben lassen und ohne Online-Zwang oder digitale Abhängigkeiten auskommen. Damit stellt sich HMT gegen einen Trend, der sich zunehmend von physischen Datenträgern hin zu reinen Download-Titeln entwickelt. Zuletzt hat Technologiegigant Sony eine entsprechende Marschrichtung öffentlich gemacht. Mit der neuen Veröffentlichung dürfte sich HMT weiter als Anbieter positionieren wollen, der dem physischen Spielemarkt neues Leben einhaucht und klassische Spiele auf neuen Cartridges für verschiedene kompatible Geräte verfügbar macht.
Ab Herbst verfügbar
Das Retro-Handheld kann ab sofort bei Amazon vorbestellt werden*, die Auslieferung soll ab dem 28. September dieses Jahres erfolgen. Die höhere Anzahl der bereits enthaltenen Spiele schlägt sich allerdings auch im Preis nieder: Während die Rare-Version lediglich 15 Titel umfasst* und deshalb bereits für 60 Euro erhältlich ist, müssen Retro-Fans für die Modellvariante mit 34 Activision-Titeln mit 70 Euro etwas tiefer in die Tasche greifen.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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