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Optimierter Videoschnitt: Adobe verbindet den KI-Generator Firefly direkt mit Premiere


Optimierter Videoschnitt: Adobe verbindet den KI-Generator Firefly direkt mit Premiere

Bild: Adobe

Adobe bindet das generative KI-Tool Firefly enger an das Schnittprogramm Premiere an. Wenn Teams in den Firefly-Boards Vorlagen und Ideen entwickeln, können sie diese nun direkt in Premiere importieren. Weitere KI-Neuerungen sollen zudem den Alltag erleichtern.

Indem man Firefly und Premiere verknüpft, soll eine Echtzeitbearbeitung von Inhalten möglich sein, um etwa bei Filmen die Pre- und Postproduktion zu erleichtern. Die Funktionen bauen auf bereits bekannten Neuerungen auf. Dazu zählen etwa die neuen Steuerungselemente via Prompts, mit denen sich etwa bestimmte Objekte präzise entfernen lassen sollen. Mit der öffentlichen Beta-Version des Video-Editors von Firefly sowie einem entschlackten Arbeitsbereich lassen sich Clips, Filmmaterial, Grafiken und Audio-Inhalte direkt im Browser bearbeiten.

Wie gehabt sind in der Bearbeitungsplattform Firefly Boards die Video-Modelle von mehreren Anbietern verfügbar. Dazu zählt etwa Veo von Google, mit Runway ist man zuletzt eine mehrjährige Partnerschaft eingegangen.

Neue Video-KI-Funktionen vor dem Sundance Film Festival

Die Neuerungen präsentierte Adobe im Vorfeld des Sundance Film Festival, das als einer der wichtigsten Treffpunkte für unabhängige Filmproduktionen weltweit gilt. Filmschaffende sind auch die anvisierte Zielgruppe, man will die neuen Tools in der Kreativszene verankern. Hinzu kommen noch Förderprogramme. Jungen und unerfahrenen Filmemachern aus benachteiligten Communitys bietet man Beiträge und Produktzuwendungen mit einem Wert von fast 10 Millionen US-Dollar.

Adobe Premiere und After Effects wurden ebenfalls noch um Funktionen ergänzt, die etwa die Objektauswahl und den Umgang mit Masken erleichtern sollen. Premiere erhält zudem noch eine Integration von Adobe Stock. Damit lassen sich innerhalb der App 52 Millionen Clips durchsuchen, in der Vorschau anzeigen, lizenzieren und importieren.

Verfügbar sind Neuankündigungen für Premiere, After Effects und Firefly Boards laut Adobe noch im Laufe dieser Woche.



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Qualcomm × Arduino: Mit dem VentUNO Q will Mikrocontroller-Platinen-Fertiger höher hinaus


Qualcomm × Arduino: Mit dem VentUNO Q will Mikrocontroller-Platinen-Fertiger höher hinaus

Bild: Arduino/Qualcomm

Zur embedded world 2026 bringt Arduino nach dem UNO Q den VentUNO Q mit. Dieser spielt in einer ganz anderen Liga, was sowohl die Größe der Platine, der verbauten Chips und die daraus resultierende Leistung als auch den Preis betrifft. Der liegt nämlich beim Sechsfachen des UNO Q.

Auch fünf Monate nach dem Kauf von Arduino durch Qualcomm müssen die Verantwortlichen des bis dahin für einfache Platinen bekannten Unternehmens Arduino Überzeugungsarbeit leisten, dass sich Qualcomm nicht zu sehr einmischt und man sie doch einfach das machen lässt, was sie gut können.

Qualcomm soll mehr wie Arduino werden, nicht umgekehrt – hofft man zumindest
Qualcomm soll mehr wie Arduino werden, nicht umgekehrt – hofft man zumindest (Bild: Arduino/Qualcomm)

Und so betonten die Sprecher in einem Vorab-Briefing in der vergangenen Woche, dass natürlich auch die neuen Produkte voll auf Open Source setzen und für jedermann verfügbar und optimierbar sein werden. Und man hofft, dass Qualcomm doch mehr wie Arduino wird, und nicht umgekehrt. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob aus dem Wunsch etwas geworden ist.

Arduino UNO Q ist bisher ein Erfolg
Arduino UNO Q ist bisher ein Erfolg (Bild: Arduino/Qualcomm)
Arduinos Errungenschaften im Jahr 2025
Arduinos Errungenschaften im Jahr 2025 (Bild: Arduino/Qualcomm)

Und so verwies Arduino als Erstes auf den großen Erfolg der im November vorgestellten Plattform UNO Q. Dort spielen natürlich viele Faktoren mit hinein. Das einzigartige Design und die Möglichkeiten für unter 48 Euro – seit November unverändert – gehören dazu. Aber auch sonst hat das Unternehmen 2025 als Sprungbrett in weitere Bereiche genutzt.

VentUNO Q ist viel größer und vielfältiger einsetzbar

VentUNO Q ist der Name der neuesten „Open-Source- und Physical-AI-fähigen Dual-Brain-Entwicklungsplattform“ – so nennt es der Hersteller. Diese nutzt den Qualcomm Dragonwing IQ-8275 und wurde primär zur Unterstützung von KI- und Robotikanwendungen entwickelt. Dafür gibt es acht Kryo-CPU-Kerne und eine Adreno-GPU, aber auch einen Hexagon-Tensor-Prozessor – also so, wie man es von Qualcomm kennt. 40 TOPS AI-Leistung bietet das Paket so.

Ardunio VentUNO Q mit Qualcomm Dragonwing IQ-8
Ardunio VentUNO Q mit Qualcomm Dragonwing IQ-8 (Bild: Arduino/Qualcomm)
Ardunio VentUNO Q auch mit STM32H5F5
Ardunio VentUNO Q auch mit STM32H5F5 (Bild: Arduino/Qualcomm)

Nicht weniger wichtig ist der Controllerchip STM32H5F von STMicroelectronics, der primär für sichere IoT-Anwendungen, industrielle Steuerungen (SPS), Smart-Home-Geräte und medizinische Systeme gedacht ist. Erst das Komplettpaket befähigt Entwickler, intelligente Lösungen zu entwickeln, „die nicht nur ‚denken‘, sondern die physische Welt aktiv gestalten, indem sie die Barriere zwischen Hochleistungsrechnen und Echtzeit-Aktionismus durchbricht,“ erklärt der Hersteller. Zu den Hauptanwendungen gehören so AMRs (Autonome Mobile Roboter), Echtzeit-Sprachübersetzung, berührungslose Interaktionskioske, Edge-Verkehrsüberwachung und bildbasierte Bestandsüberwachung.

Die Platine ist so zwar deutlich größer geworden, bietet aber auch viele Anschlüsse onboard, aber auch für den Einsatz in einem Gehäuse nach außen. Zudem fasst sie direkt 16 GByte LPDDR5 und Massenspeicher über einen M.2-Steckplatz.

Am Ende ist das Paket dann allerdings günstig – wobei dies natürlich im Auge des Betrachters und Kunden liegt, was er damit machen möchte. Qualcomm und Arduino schwebt heute ein Preis von unter 300 US-Dollar vor, verfügbar soll die Lösung ab dem zweiten Quartal werden. Die Webseite hält bis dahin aktualisierte Informationen bereit.

Platinenlayout des Ardunio VentUNO Q
Platinenlayout des Ardunio VentUNO Q (Bild: Arduino/Qualcomm)
Ardunio VentUNO Q im Überblick
Ardunio VentUNO Q im Überblick (Bild: Arduino/Qualcomm)

Die Redaktion hat Informationen in diesem Artikel von Qualcomm/Arduino unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Video-Kodierung: Handbrake 1.11.0 erhält neue Hardware- und Format-Unter­stützung


Video-Kodierung: Handbrake 1.11.0 erhält neue Hardware- und Format-Unter­stützung

Bild: Handbrake

Mit Handbrake 1.11.0 haben die Entwickler die Hardware-Unterstützung der bekannten Software zum Umwandeln von Video-Dateien deutlich erweitert. Gleiches gilt für die ohnehin schon große Palette an unterstützten Formaten. Auch an die obligatorischen Fehlerbehebungen wurde gedacht.

Bei Handbrake handelt es sich um eine Anwendung, mit der Video-Dateien umgewandelt werden können. Dabei vereinfachen Voreinstellungen wie Einstellungsprofile die Arbeit, in denen festgelegt werden kann, zu welchen Endgeräten oder Streaming-Plattformen die erstellten Dateien kompatibel sein sollen. Das Programm unterstützt eine Vielzahl von Formaten wie H.264 (x264), H.265 (x265), AV1, MPEG-4 ASP (FFmpeg) oder Theora/VP3.

Das Tool kann sowohl über eine grafische Oberfläche als auch direkt per Kommandozeile angesprochen werden. Die freie und kostenlose Software wird unter den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht. Eine Alternative stellt unter anderem StaxRip dar.

Neue Hardware und Formate

Mit der neuen Version haben die Entwickler unter anderem 4K-Voreinstellung für AV1 VCN 2160p von Grafikkarten der 9000-Serie von AMD hinzugefügt, womit die Anwendung auch diese direkt für das Umwandeln von Video-Dateien nutzen kann und nicht mehr primär die CPU verwenden muss. Der Vorteil liegt in einer deutlich schnelleren Kodierung. Gleichzeitig weisen die Entwickler darauf hin, dass die Ausgabemaße auf AMD-GPU-Hardware der 7000-Serie falsch sein können, wobei es sich wohl eher um ein AMD-Problem handelt, das von der Software nicht behoben werden kann.

Noch mehr Neuerungen finden sich bei den unterstützten Formaten: So enthält die Anwendung nun auch einen DNxHR- sowie einen ProRes-Encoder, ebenso wurde ein AMD-VCN-AV1-10-Bit-Encoder integriert. Weiterhin wurden Video-Streams im AV1-Format so optimiert, dass diese auf Apple-Software nun einfacher durchsucht werden können. Auch ist mit der neuen Version ein direktes Muxing von FFV1 im MP4-Container erlaubt. Im Audio-Bereich wird nun die PCM-Codierung und Pass-Through unterstützt. Ebenso wurden Voreinstellungen für die Archivierung mit FFV1, FLAC und PCM hinzugefügt.

Darüber hinaus wurden 15 Bibliotheken für diverse Formate und Kodierungen auf den neusten Stand gebracht.

Auch zahlreiche Fehler behoben

Unter Linux wird nun der GtkFileLauncher zum Öffnen von Dateien in Sandbox-Anwendungen verwendet, zudem wurde die Anzeige der Dateigrößen verbessert und die Überprüfung des Speicherplatzes korrigiert. Bei macOS werden hingegen ab sofort Dateinamen-Bezeichnungen in der Warteschlange genau wie im Finder in der Mitte abgeschnitten. Unter Windows setzt die Anwendung nun Microsoft .NET Desktop Runtime 10.0.x voraus, .NET 8 ist hingegen nicht mehr erforderlich. Die Unterstützung für Intel HyperEncode wurde zudem entfernt, da die Funktion upstream laut den Entwicklern veraltet ist.

Eine Auflistung aller Neuerungen und Änderungen bieten die ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Handbrake 1.11.0 ist ab sofort auf der Projektseite auf GitHub zur Verfügung. Alternativ kann die Anwendung zur Video-Kodierung wie gewohnt auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • HandBrake

    4,7 Sterne

    HandBrake ist eine kostenlose Software für die Transkodierung von Videodateien und DVDs.

    • Version 1.11.0 Deutsch
    • Version 1.9.2, Linux Deutsch
    • +2 weitere



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OEM-SSD aus China: YMTC PC550 bietet PCIe 5.0 in zwei Formaten


OEM-SSD aus China: YMTC PC550 bietet PCIe 5.0 in zwei Formaten

Bild: YMTC

Der chinesische NAND-Flash-Hersteller YMTC präsentiert die erste PCIe-5.0-SSD unter eigener Flagge. Die YMTC PC550 SSD nutzt TLC-NAND und einen 4-Kanal-Controller für maximal 10.500 MB/s. Zuvor hat der Hersteller bereits Modelle mit PCIe 5.0 unter der Consumer-Marke Zhitai vertrieben.

Inzwischen hat sich YMTC erfolgreich als NAND-Flash-Hersteller und SSD-Anbieter etabliert, einige Produkte haben auch ihren Weg in den westlichen Markt geschafft. Ob das auch für die YMTC PC550 gelten wird, bleibt abzuwarten. Da hier nicht die für Endkunden bestimmte Marke Zhitai genutzt wird, ist zumindest ein Einsatz direkt bei OEMs denkbar. Geworben wird, wie so oft, mit der Eignung für „AI PCs“. Die erste SSD mit PCIe 5.0 von YMTC ist es aber nicht, denn zum Beispiel die bereits Ende 2024 vorgestellte Zhitai TiPro9000 liefert bis zu 14.000 MB/s über PCIe 5.0.

Die YMTC PC550 im Detail

In den Formfaktoren M.2 2280 und M.2 2242 bietet die SSD-Serie YMTC PC550 Speicherkapazitäten von 512 GB, 1 TB oder 2 TB. Die Speicherchips stammen selbstverständlich von YMTC und gehören zum Typ X4-9070. Dabei handelt es sich um den aktuellen 3D-TLC-NAND mit Xtacking 4.0, der laut Berichten 267 Layer besitzt.

YMTC PC550 SSD mit PCIe 5.0 (Bild: YMTC)

Der Controller wird auf der Produktseite nicht klar benannt. Es soll sich aber um ein Modell mit vier Speicherkanälen und Unterstützung für NVMe 2.0 handeln. Ein dedizierter DRAM-Cache kommt nicht zum Einsatz, worauf die Funktion HMB (Host Memory Buffer) hinweist.

Das Maximum von PCIe 5.0 x4 holt die YMTC PC550 lange nicht heraus, denn höchstens 10.500 MB/s sollen lesend und bis zu 10.000 MB/s schreibend erzielt werden. Diese Werte gelten für das 2-TB-Modell, die kleineren sind etwas langsamer. Auch die 1,3 Millionen IOPS zählen nicht zur Spitzenleistung der SSD-Generation mit PCIe 5.0.

Dafür soll die SSD mit weniger als 6 Watt im aktiven Betrieb vergleichsweise sparsam agieren, obgleich moderne Flaggschiffe mit Phison-E28-Controller auch über 14 GB/s bei nur 6,5 Watt schaffen. Die Total Bytes Written liegen bei 300 TB, 600 TB und 1.200 TB und damit auf dem typischen Niveau für SSDs mit TLC-Speicher.

Bald auch in PCs für Europa und USA?

Aufgrund der andauernden Speicher-Knappheit erwägen westliche OEMs laut Berichten den Einsatz von chinesischen Produkten. Hier könnte eine SSD wie die YMTC PC550 also durchaus Abnehmer abseits des Heimatlandes finden.



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