Apps & Mobile Entwicklung
Osram Smart+ Plugs: Matter-Update 1.3 bringt Energie-Messdaten auch für Home Assistant

Ledvance liefert ab sofort für alle Osram Smart+ Plugs ein Update auf Matter 1.3 aus, das zusätzliche Funktionen fürs Energiemanagement bringt. Mit dem Update können Nutzer über kompatible Matter-Systeme wie Samsung SmartThings oder Home Assistant jetzt auch den Stromverbrauch mit dem Energy Meter überwachen.
Stromverbrauchsdaten dank offenem Standard
Stromverbrauchsdaten lassen sich dadurch jederzeit auch in Echtzeit abrufen, visualisieren und für Automatisierungen im Smart Home einsetzen. Die Osram Smart+ Plugs gehören somit zu den ersten intelligenten Steckdosen, die Energy-Meter-Daten über Matter 1.3 bereits per Update unterstützen. Im Rahmen des Updates für die smarten Steckdosen hat Ledvance auch die eigene Smart+-App mit einem Update versorgt, das neben der Darstellung von Verbrauchs- und Energiekurven die App nun auch auf iPads bringt. Zudem können Geräte, Räume und Gruppen nun als Favoriten markiert und so schneller erreicht werden.
Das Unternehmen plant mit kommenden Updates zudem Verbesserungen für die Bedienung und die Personalisierung. Dazu gehören die erweiterte Unterstützung für CarPlay und Android Auto, neue Widget-Funktionen für Geräte, Räume und Gruppen sowie zusätzliche Optionen zur Stimmungsauswahl.
Ledvance setzt überwiegend auf Matter
Ledvance bietet mit dem Osram Homelighting Smart+ Portfolio viele Smart-Home-Geräte in den Bereichen Beleuchtung, Steckdosen, Kameras, Rauchmelder und Bewässerungssysteme. Sie können über die Smart+-App gesteuert werden, nutzen aber überwiegend den offenen Matter-Standard zur Kommunikation, wodurch sie auch in anderen Systeme integriert und herstellerübergreifend gesteuert und genutzt werden können. Die Smart+-App ist mit anderen Smart-Home-Plattformen wie Apple Home, Amazon Alexa, Google Home oder Samsung SmartThings kompatibel.
Neues smartes Thermostats kommt im Herbst
Im Herbst plant der Hersteller das eigene Portfolio um eine neue Generation des Osram WiFi Smart+ Thermostats für Heizungen mit verbesserten Funktionen zu erweitern. Weitere Details zu diesem neuen Gerät sollen jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
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Regulatorische Offensive: US-Bundesstaaten nehmen Ermittlungen gegen OpenAI auf
Eine Koalition mehrerer US-Bundesstaaten hat Ermittlungen gegen OpenAI eingeleitet und umfangreiche Unterlagen zu Geschäftspraktiken, Datennutzung, Nutzerwirkungen und Sicherheitsfragen angefordert. Die Untersuchung ist Teil einer breiter angelegten regulatorischen Offensive gegen führende KI-Unternehmen in den USA.
Bereits Ende vergangenen Jahres hatten 42 Generalstaatsanwälte führende KI-Unternehmen, darunter OpenAI, Meta, Anthropic, Google und xAI, aufgefordert, stärkere Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Nutzergruppen einzuführen. In einem Schreiben an die Unternehmen warnten sie ausdrücklich davor, dass Entwickler für problematische oder schädliche KI-Ausgaben rechtlich verantwortlich gemacht werden könnten, wenn sie „eine Person zur Begehung einer Straftat ermutigen“ würden.
Umfassende Unterlagen eingefordert
Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge erhielt OpenAI am vergangenen Freitag eine von der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates New York im Namen mehrerer Bundesstaaten versandte Vorladung. Darin fordern die Ermittlungsbehörden Unterlagen zu zahlreichen Bereichen der Unternehmenspraxis an. Dazu zählen unter anderem Werbung, Nutzerbindung, der Umgang mit Verbraucher- und Gesundheitsdaten, mögliche Auswirkungen auf Minderjährige und ältere Menschen, die Entwicklung von KI-Modellen sowie interne Richtlinien und Sicherheitsmechanismen.
Die Ermittlungen erfolgen vor dem Hintergrund weiterer rechtlicher Auseinandersetzungen. Anfang Juni reichte Florida als erster US-Bundesstaat Klage gegen OpenAI und Unternehmenschef Sam Altman ein. Die Behörden werfen dem Unternehmen vor, ein potenziell gefährliches Produkt wissentlich auf den Markt gebracht und Warnungen vor möglichen Schäden ignoriert zu haben. Auslöser war unter anderem die Rolle von ChatGPT bei einem tödlichen Angriff an der Florida State University. Nach Darstellung des Generalstaatsanwalts James Uthmeier, der die Ermittlungen bereits im April dieses Jahres aufgenommen hatte, soll der mutmaßliche Täter den Chatbot als Vertrauten und Gesprächspartner bei der Planung der Tat genutzt haben.
Unterwürfige KI besonders im Blick der Ermittler
Besonders in den Fokus der Ermittler rückte das Thema „Model Sycophancy“ – die Frage, inwieweit KI-Systeme dazu neigen, Nutzern übermäßig zuzustimmen oder deren Ansichten unkritisch zu bestätigen. Dieses Phänomen wird zunehmend als mögliches Risiko für die psychische Gesundheit und die Qualität von KI-Interaktionen diskutiert und soll bereits zu mehreren Suiziden beigetragen haben. Zuletzt wurde ein Fall bekannt, der vor dem Obersten Gerichtshof des Bezirks San Francisco eingereicht wurde. Demnach soll das inzwischen nicht mehr verfügbare und für dieses Verhalten massiv kritisierte ChatGPT-Modell 4o zum Freitod einer 24-Jährigen beigetragen haben.
Auch andere KI-Unternehmen geraten zunehmend ins Visier der Aufsichtsbehörden. So leitete Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta Anfang des Jahres Ermittlungen gegen xAI ein. Anlass waren Berichte über die massenhafte Erstellung sexualisierter Darstellungen von Frauen und Kindern mithilfe des Chatbots Grok. Diese sollen anschließend auf der Plattform X zur Belästigung der Betroffenen eingesetzt worden sein.
OpenAI will konstruktiv kooperieren
OpenAI erklärte, die Anliegen der Generalstaatsanwälte ernst zu nehmen und konstruktiv mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, kontinuierlich daran zu arbeiten, die Vorteile künstlicher Intelligenz verantwortungsvoll und sicher seinen Nutzern bereitzustellen. Die Untersuchungen könnten für den Konzern jedoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommen: Erst am vergangenen Montag hatte OpenAI vertraulich Unterlagen für einen Börsengang bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. Ermittlungen mehrerer Staatsanwaltschaften könnten nun potenzielle Investoren verunsichern oder sich negativ auf die Unternehmensbewertung auswirken.
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Donald-Trump-Handy: T1 Phone ist nur ein goldenes HTC U24 Pro mit leichten Anpassungen

Das T1 Phone von Trump Mobile ist nur ein HTC U24 Pro mit kleineren Modifikationen bei Akku, Speicher und dem Gehäuse. Dies bestätigt eine Analyse der Reparaturexperten von iFixit, wodurch das einstige Werbeversprechen „Made in USA“ äußerst fragwürdig erscheint.
Bereits im Vorfeld der Ankündigung des T1 Phone gab es Gerüchte, dass das Trump-Smartphone ein HTC U24 Pro mit goldenem Anstrich ist. Ein Teardown der amerikanischen Reparaturplattform iFixit, die das T1 von NBC News erhalten hat, erhärtet nun diesen Verdacht. Demnach läuft das Trump-Phone ohne Einschränkungen, wenn das Mainboard eines HTC U24 Pro eingebaut wird.
T1 Pro nur noch „in den USA zusammengesetzt“
So wurde aus dem Marketing-Slogan „Made in USA“ schließlich nur noch, dass das T1 Pro „ein Design mit amerikanischen Werten“ habe. Auf der Verpackung des Trump-Smartphones findet sich laut NBC News zudem der Hinweis, dass das T1 Pro „mit Stolz in den USA zusammengesetzt“ wurde. Und der Teardown von iFixit zeigt nun, dass das T1 Pro größtenteils aus chinesischen Komponenten besteht.
Die Experten von iFixit nutzten zunächst einen CT-Scanner von Lumafield, um einen ersten Blick auf die Interna des Trump-Smartphones werfen zu können. Schon hier zeigt sich die frappierende Ähnlichkeit zum HTC U24 Pro. Ferner zeigte die Entfernung der Rückseite des T1 Pro, dass auch die Änderungen am Kamerasystem an der Außenseite rein kosmetischer Natur sind, was auch für das leicht unterschiedliche Aussehen des Lautsprechergitters gilt.
Das sind die Unterschiede zwischen T1 Pro und HTC U24 Pro
Während das T1 Pro und das HTC U24 Pro einen Snapdragon 7 Gen 3-Chip auf dem gleichen Mainboard mit ebenfalls 512 GB Speicher und 12 GB Arbeitsspeicher verwenden, gibt es im Detail doch einige leichte Unterschiede. Demnach stammen Arbeits- und Massenspeicher des HTC-Smartphones von SK Hynix, wohingegen das Trump-Handy hier auf Komponenten von Micron setzt.
Abgesehen von den kosmetischen Änderungen inklusive Goldlackierung ist der größte Unterschied der beiden Android-Smartphones der verbaute Akku. So verwendet das HTC U24 Pro eine Batterie mit einer Kapazität von 4.450 mAh (17,81 Wh), die aus China stammt, während das T1 Pro einen auf den Philippinen hergestellten Akku mit 5.000 mAh (19,35 Wh) besitzt. Zudem lädt das Trump-Handy mit 30 Watt auf, das U24 Pro hingegen mit bis zu 60 Watt.
Model: T1 Phone (gold version): 6.78-inch AMOLED screen, 120 Hz refresh rate, 50 MP Main + 8MP Wide + 50MP (2X Tele) Camera + 50MP Front Camera, 5000 mAh battery/30W quick charge, Fingerprint sensor and AI Face Unlock, Snapdragon® Mobile Platform, Android Operating System
Technische Spezifikationen des T1 Phone gemäß Herstellerwebsite
Preis und Reparierbarkeit auch vergleichbar
Der Preis des T1 Pro von Trump Mobile liegt bei einem Angebotspreis von 499 US-Dollar laut Hersteller und entspricht somit dem, was ein HTC U24 Pro mit gleicher Ausstattung kosten würde. Auch beim iFixit-Score für die Reparierbarkeit gibt es erwartungsgemäß bei diesen Smartphones keine Unterschiede, der für beide Android-Smartphones bei niedrigen 3 von 10 Punkten liegt.
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Im Test vor 15 Jahren: Scythes Mugen 3 war ein guter Allrounder für wenig Geld

Mit dem Scythe Mugen 3 (Test) stand im Juni 2011 die dritte Revision des beliebten CPU-Kühlers im Test. Das Resultat war ein rundum gelungener Kühler mit nur wenigen Mängeln zu einem fairen Preis von 30 bis 40 Euro.
Vier Kühltürme mit 48 Lamellen und sechs Heatpipes
Der Mugen 3 kam mit dem gewohnten Design mit mehreren Kühltürmen daher. Insgesamt war der Kühler in vier Kühltürme mit 48 Lamellen aufgeteilt. Für bessere Stabilität waren 18 der Lamellen miteinander verbunden. Der Lamellenabstand betrug knapp 1,9 mm und war damit prinzipiell auch für (semi-)passive Kühlung geeignet.
Die sechs 6-mm-Heatpipes transportierten die Abwärme von der Kupferbodenplatte an die Kühltürme. Die Abmessungen des Mugen 3 beliefen sich auf 130 × 108 × 158 mm (L × B × H) inklusive des mitgelieferten Slip-Stream-Lüfters mit PWM-Steuerung. Das Gewicht lag bei moderaten 840 Gramm inklusive des Lüfters.
- Scythe Mugen 3 Prozessorkühler (SCMG-3000)
- Towerkühler im 120-mm-Design
- Aluminiumlamellen, Kupferbasis (Dicke: 9 mm), Bodenplatte vernickelt
- Abmessungen komplett mit Serienlüfter: 130 × 108 × 158 mm (L × B × H)
- M.A.P.S.-Lamellenstruktur (Multiple Airflow Pass-Through Structure)
- 48 Lamellen, Abstand ca. 1,9 mm
- Gewicht komplett mit Lüfter: 840 Gramm
- Sechsfach-Ø6-mm-Heatpipe-Ausstattung in U-Biegung
- Einzelbelüftung: Scythe Slip-Stream PWM
- Abmessung: 120 × 120 × 25 mm
- Drehzahlbereich: 300 bis 1.600 U/min (PWM)
- Luftdurchsatz: 24,9 bis 149,7 m³/h
- Kabellänge: ca. 30 cm
- 4-Pin-Anschluss mit PWM-Signal, Sleeve Bearing
- Halterung per Drahtbügel
- Kompatibilität: AMD und Intel per Rückplattenverschraubung
- AMD AM2, AM2+, AM3
- Intel LGA 775, 1155, 1156, 1366
In puncto Kompatibilität wurden neben AMDs AM2(+) und AM3 auch Intels LGA 775, 1155, 1156 und 1366 unterstützt. Die Montage erfolgte über eine Rückplatte mit Direktverschraubung am Mainboard. Während die Installation des Kühlers aufgrund der rückseitigen Verschraubung etwas komplizierter als bei manchem Konkurrenten ausfiel, war sie auch für technisch unversierte Anwender in geringer Zeit zu erledigen. Bei der Verarbeitungsqualität gab es wenig zu bemängeln: Scythe lieferte durch die Bank weg eine gute Qualität ab.
Durchweg gute Leistung
Bei der Kühlleistung musste sich der Mugen 3 nicht verstecken. In allen drei Testszenarien mit unterschiedlich schnellen Lüftern auf einem Intel Core i7-920 platzierte der Kühler sich im guten Mittelfeld. Dabei konnte er zum einen den Mugen 2 konsequent hinter sich lassen und zum anderen hielt er einen sehr geringen Abstand zu den absolut besten Luftkühlern.
Auch mit der Serienbelüftung sah es für den Mugen 3 gut aus. In Anbetracht der angelegten Drehzahl fiel die erzielte Kühlleistung ebenfalls im guten Mittelfeld der Testkandidaten aus. Auch hier war der Mugen 3 durchgängig besser aufgestellt als der Vorgänger.
Fazit
Der Mugen 3 lieferte genau das ab, was viele Kunden von Scythe erwarteten: Einen durchweg guten Kühler, der sich keine großen Schwächen leistete und mit einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis glänzte. Für 30 bis 40 Euro inklusive des 120-mm-Lüfters war der Mugen 3 deutlich günstiger als andere Kühler mit ähnlicher Kühlleistung. Kritik auf hohem Niveau gab es für die etwas umständliche Montage des Mugen 3, das hielt ComputerBase aber nicht davon ab, dem Mugen 3 eine Empfehlung auszusprechen.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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