Apps & Mobile Entwicklung
Paket-Manager für Windows, macOS & Linux: Devolutions verbessert mit UniGetUI 2026.2.1 den Datenschutz

UniGetUI 2026.2.1 bringt neben zahlreichen Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen auch neue Funktionen sowie Anpassungen beim Datenschutz mit sich. Zu den Neuerungen zählen unter anderem eine erweiterte Exportfunktion für Logdateien und ein neuer Operationszähler zur besseren Übersicht laufender Paketvorgänge.
Fehlerprotokolle lassen sich leicht anonymisieren
In der neuen Version kann UniGetUI nun Benutzernamen automatisch aus exportierten Logdateien entfernen. Dadurch lassen sich Fehlerprotokolle einfacher mit Entwicklern oder dem Support-Team teilen, ohne persönliche Informationen offenzulegen. Gleichzeitig soll diese Funktion den Datenschutz innerhalb der Anwendung verbessern.
Darüber hinaus haben die Entwickler einen neuen Operationszähler integriert. Dieser soll Anwendern einen besseren Überblick über laufende Paketoperationen verschaffen und auf einen Blick zeigen, welche Installations-, Aktualisierungs- oder Deinstallationsvorgänge derzeit noch aktiv sind. Nach erfolgreichen Updates öffnet UniGetUI zudem künftig standardmäßig die Release Notes, sodass Nutzer schneller über neue Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen informiert werden. Zusätzlich wurden die Diagnosewerkzeuge erweitert, was die Fehlersuche vereinfachen und aussagekräftigere Informationen für Support-Anfragen liefern soll.
Auch Zuverlässigkeit verbessert
Bei den Verbesserungen lag der Schwerpunkt dieses Mal vor allem auf der Stabilität. Besonderes Augenmerk galt dem Update-Prozess. So wurden unter anderem Probleme bei der Paketsuche, der Aktualisierung von Paketen sowie beim Abruf von Metadaten behoben. Auch an der Benutzeroberfläche wurden verschiedene Fehler korrigiert.
Eine genaue Auflistung aller Änderungen und Verbesserungen bieten die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
Das Update auf UniGetUI 2026.2.1 kann wahlweise über die integrierte Aktualisierungsfunktion des Paketmanagers angestoßen oder als vollständige Datei auf der Projektseite bei GitHub heruntergeladen werden. Alternativ lässt sich die neue Version auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Downloads
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4,7 Sterne
UniGetUI ist eine grafische Oberfläche für die Windows-Paketmanager Winget, Chocolatey und Scoop.
Apps & Mobile Entwicklung
Bis zu 17.000 Fahrzeuge: Mobileye will eigene Robotaxi-Flotte aufbauen

Der Automobilzulieferer Mobileye will genau das nicht mehr nur sein, sondern auch selbst in dem Markt aktiv werden und eine eigene Robotaxi-Flotte aufbauen. Dafür hat das israelische Unternehmen den US-Markt auserkoren und will dort im nächsten Jahr zunächst rund 100 Fahrzeuge auf die Straßen entlassen, bevor expandiert wird.
Mobileye ist ein Tech-Unternehmen, das sich mehrheitlich im Besitz von Intel befindet, das Software, Chips und KI-Systeme für Fahrerassistenz und autonomes Fahren entwickelt. Das Kerngeschäft sind sogenannte ADAS-Systeme (Advanced Driver Assistance Systems), die Funktionen wie Spurhalteassistent, Notbremsung, Verkehrszeichenerkennung und teilautomatisiertes Fahren ermöglichen. Das Unternehmen bietet dafür eine Reihe unterschiedlicher Produkte an, unter anderem Mobileye Drive, das vollständig autonomes Fahren für Robotaxis ermöglicht.
Ergänzung, keine Konkurrenz
Diese Lösungen will Mobileye auch künftig Autoherstellern und anderen Interessenten anbieten, darauf basierend zugleich aber eine eigene Robotaxi-Flotte aufbauen. Das Unternehmen betrachtet das eigene Vorhaben als ergänzend, nicht als direkte Konkurrenz. Entwicklung, Einsatz und operative Erkenntnisse könnten davon sogar profitieren, argumentiert Mobileye.
17.000 Fahrzeug über fünf Jahre
Die initiale Robotaxi-Flotte soll laut Mobileye aus rund 100 autonomen Fahrzeugen bestehen, die im Laufe des nächsten Jahres in einer bedeutenden US-Metropole zum Einsatz kommen sollen. Geplant sei ein über das Jahr gestaffelter Rollout, um die vollständig fahrerlose Flotte schrittweise zu validieren. Kann diese Robotaxi-Flotte erfolgreich betrieben werden, sei eine deutliche Expansion auf etwa 17.000 Fahrzeuge über die folgenden fünf Jahre vorgesehen.
Betrieb über Moovit-App
Für den Betrieb wird die Mobility-Plattform Moovit verantwortlich sein, die ebenfalls zu Mobileye gehört. Über die App lassen sich unterschiedlichste Mobilitätsdienste wie ÖPNV, Fähren, Fahrradverleih, Carsharing, E-Scooter und mehr für die Routenplanung berücksichtigen und buchen. Auch Fahrzeuge aus der Robotaxi-Flotte sollen sich später über Moovit buchen lassen. Moovit ist laut Mobileye in 112 Ländern und über 3.500 Städten aktiv und sei damit für über 1,7 Milliarden Menschen zugänglich.
Eigene Autos wird Mobileye der Ankündigung zufolge aber nicht bauen. Man werde für das eigene Vorhaben mit Fahrzeugplattform-Herstellern, Flottenbetreibern, Integrationspartnern und Technologiezulieferern zusammenarbeiten.
Apps & Mobile Entwicklung
Stabilität der Grafik-Suite erhöht: Canva behebt mit Update auf Affinity 3.2.2 über 80 Fehler

Canva hat mit Affinity 3.2.2 eine neue Version der Grafik-Suite veröffentlicht. Neue Funktionen bringt das Update nicht mit, stattdessen konzentriert sich die Aktualisierung auf Fehlerbehebungen. Insgesamt haben die Entwickler mehr als 80 Probleme in den drei Affinity-Anwendungen auf verschiedenen Plattformen behoben.
Update erhöht Stabilität
So beseitigt die neue Version allein 15 Fehler, die unter Windows und macOS bislang zu Abstürzen führen konnten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Korrekturen beim Export von Inhalten vorgenommen, die insbesondere PDF- und E-Pub-Dateien betreffen. Weitere 15 Fehlerbehebungen entfallen auf Darstellungsprobleme unter macOS, unter Windows kommen drei zusätzliche Korrekturen in diesem Bereich hinzu.
Alle weiteren Anpassungen betreffen verschiedene Komponenten der drei Affinity-Studios.
Eine vollständige Übersicht aller Änderungen bieten die diesmal besonders ausführlichen Release Notes
Ab sofort verfügbar
Affinity (by Canva) steht ab sofort in Version 3.2.2 auf der Website des Herstellers zum Download bereit. Alternativ kann die Grafik-Suite wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,5 Sterne
Affinity (by Canva) ist der kostenlose Nachfolger zu Affinity Photo, Designer und Publisher.
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Fox kauft Roku für 22 Mrd. USD: Medienkonzern will Streaming-Plattform übernehmen

Die Fox Corporation will Roku übernehmen. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Vereinbarung bekanntgegeben. Der Kaufpreis liegt bei 160 US-Dollar je Roku-Aktie, insgesamt wird Roku mit rund 22 Milliarden US-Dollar bewertet. Abgeschlossen werden soll die Übernahme im ersten Halbjahr 2027.
Fox will damit seine klassischen TV-Inhalte stärker mit Streaming und vernetzten TV-Plattformen verbinden. Der Konzern ist in den USA vor allem für Nachrichten, Sport und Unterhaltung bekannt. Zum Portfolio gehören unter anderem Fox News Media, Fox Sports, Fox Entertainment, Fox Television Stations und der werbefinanzierte Streamingdienst Tubi.
Roku ist auch hierzulande aktiv
Roku wiederum ist vor allem im Bereich Streaming-Hardware und Smart-TV-Software aktiv. Das Unternehmen bietet Streaming-Player, Roku TV sowie die eigene Oberfläche Roku OS an. Darüber können Nutzer Streamingdienste, Mediatheken und weitere Apps auf dem Fernseher nutzen. Zusätzlich betreibt Roku mit The Roku Channel einen eigenen werbefinanzierten Streamingdienst. In Deutschland ist Roku weniger präsent als etwa Amazon Fire TV, Google TV oder Apple TV, bietet aber ebenfalls Streaming-Geräte und eine deutsche Plattform an.
Roku soll offen bleiben
Trotz der Übernahme soll Roku laut Mitteilung weiter als offene Plattform betrieben werden. Das ist ein wichtiger Punkt, da Roku nicht nur eigene Dienste anbietet, sondern auch Apps und Inhalte anderer Anbieter auf seine Geräte und TV-Plattform bringt. Fox betont daher, dass Roku „partnerfreundlich“ bleibe.
Gleichzeitig dürfte genau dieser Punkt bei der Prüfung der Übernahme eine Rolle spielen. Fox würde mit Roku nicht nur zusätzliche Streaming-Reichweite gewinnen, sondern auch mehr Kontrolle über eine Plattform erhalten, über die Nutzer Inhalte vieler Anbieter finden und starten.
Abschluss für 2027 geplant
Fox erwartet durch die Übernahme jährliche Kostensynergien von rund 400 Millionen US-Dollar. Finanziert werden soll der Großteil der Übernahme unter anderem über neue Schulden und vorhandene Mittel. Fox hat dafür nach eigenen Angaben eine vollständig zugesagte Finanzierung über 12 Milliarden US-Dollar erhalten. Roku-Gründer und CEO Anthony Wood soll auch nach Abschluss der Übernahme eine Rolle im Unternehmen übernehmen und in den Verwaltungsrat von Fox einziehen. Bis dahin bleibt der Deal allerdings vorläufig: Der Abschluss ist erst für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
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